Archiv | Juni 2019

Aufstrich aus gelben Linsen [Vegan]

Wenn es so heiß ist wie in diesem Frühsommer schon so häufig war, dann habe ich nicht wirklich Lust, mich ewig lange in die Küche zu stellen. Und viel oder schwer möchte ich dann auch nicht unbedingt essen. Ich liebe es dann, mir Dips zusammenzustellen und mit Gemüse im Garten zu futtern.

Zutaten für den Dip

100 g Linsen

Gemüsebrühe gekörnt

1 EL Olivenöl nativ

etwas Reissirup oder Agavendicksaft

1 Frühlingszwiebel

Salz, Pfeffer Chilli

Zum Servieren

Brotsticks, Gemüse, Oliven

Zubereitung

  • Linsen in Wasser sehr weich garen, abgießen und in ein hohes Gefäß geben
  • Gemüsebrühe, Olivenöl, Süßungsmittel und Gewürze zugeben. Mit dem Zauberstab pürieren. Nach und nach kaltes Wasser zugeben, bis die Konsistenz den eigenen Vorlieben entspricht. Abschmecken (ich persönlich mag es gerne ziemlich pikant).
  • Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden und unter den Dip heben.
  • Zusammen mit Gemüse, Brotsticks und Oliven anrichten.

Helsinki [Wanderlust]

 

Werbung ohne Auftrag. Anfang Juni konntet Ihr mich unter dem Hashtag #helyeah bei Instagram bei meiner Reise nach Helsinki begleiten. Heute gibt es die Bilder und einige Geschichten dazu – eines kann ich Euch im Vorfeld schon verraten: ich habe mich verliebt!

Der IATA-Code für den Flughafen Helsinki-Vantaa lautet HEL, von daher habe ich mich bei der Hashtagsuche für das kleine Wortspiel #helyeah entschieden. Ohne meine Noise-Cancelling-Earphones mag ich mittlerweile gar nicht mehr reisen. Bei zwei Flügen hatte ich jetzt schon das Pech, mit einer Propellermaschine fliegen zu müssen. So ein Krach…. ich liebe Städte am Wasser – das spiegelt sich bei den meisten meiner Reisen wieder.

 

Die Uspenski-Kathedrale Überragt das Viertel Katajanokka, das früher gerne als Kulisse für Thriller aus der Epoche des Kalten Krieges genommen wurde – Als die Hollywood-Produzenten zu Zeiten des Kalten Krieges keine Drehgenehmigungen in der Sowjetunion bekamen, fanden sie auf der Katajanokka-Halbinsel für Filme die perfekten „russischen“ Drehorte: hier ein paar Lenin-Bilder und die rote Fahne als Deko, dort kyrillische Inschriften oder russische Autos und schon war die Illusion perfekt.

Das Riesenrad SkyWheel überragt eine Spa-Landschaft und ist doch irgendwie selbst ein Teil davon, ist doch in einer Kabine eine Sauna untergebracht [Sauna ist irgendwie das einzige finnische Wort, das sich außerhalb Finnlands durchgesetzt hat und natürlich hat quasi jedes Wohngebäude eine Saunakabine, so auch mein Hostel].

 

2012 war Helsinki Welt-Designhauptstadt. Viele international bekannte Marken sind finnischen Ursprungs. Einige Freunde von mir sind entweder Finnen oder waren schon oft in Finnland. Von daher bekam ich unabhängig voneinander den Tipp, zum Outlet-Store von Marimekko zu fahren [das Bild oben links entstand im Shop in der Kämp Galleria]. Am Sonntag durch ein verregnetes Industriegebiet zu laufen ist der Laune auch eher so semi zuträglich, aber Shoppingerfolge sind dann doch echte Simmungsbooster 🙂

 

Das Erdgeschoss im Helsinki Designmuseum mit der Dauerausstellung gefiel mir deutlich besser als die aktuell laufende Ausstellung, aber mein persönliches Highlight war die Wandgestaltung im Museumscafé.

 

Der Backsteinkomplex nahe meiner Unterkunft an der Hämeentie in Sörnainen gefiel mir besonders gut. Unter anderem ist hier ein Restaurant untergebracht – ungewohnt: in den meisten Restaurants herrscht Selbstbedienung, also zum Bestellen an die Bar [da wird dann auch direkt bezahlt] und dann wird das Essen gebracht. Muss man sich ein bisschen dran gewöhnen, aber ich mag das.

 

Die alte Markthalle liegt direkt am Hafen und ist – wie alle Straßen und großen Gebäude – sohl auf finnisch als auch auf schwedisch angeschrieben. Markthallen gibt es in der Stadt einige. In Helsinki ist alles ziemlich klein und überschaubar, ich habe nur sehr selten die öffentlichen Verkehrsmittel benutzt. Die sind jedoch echt toll, da alles über eine App bezahlt werden kann und dann die Tickets deutlich preiswerter sind als beim Kauf beim Fahrer.

 

Es ist sooo lustig: Jenni habe ich das letzte Mal 2013 getroffen. Und nun ist sie auf einer Ostsee-Kreuzfahrt und zeitgleich mit mir in Helsinki! Und das entdeckte ich nur anhand ihrer Insta-Stories. Ich liebe die sozialen Medien…. Wir hatten eine schöne Zeit zusammen und ich hoffe, dass bis zu unserem nächsten Wiedersehen nicht wieder 6 Jahre ins Land gehen.

 

Beim Shopping entdeckte ich im Forum an der Mannerheimintie das Cafè Fazer. Nachdem es an dem Tag ziemlich warm gewesen war, genoss ich die Zeit im klimatisierten Einkaufszentrum und der Cheesecake mit dem Blaubeerswirl war sowas von lecker.

 

An meinem letzten Tag in Helsinki gab es diese leckere Hefeteilchen für mich. Mein Freund D. ist gerade in seinem Heimatland. Ihn habe ich gefragt, ob er weiß, wie das genau heißt [ich möchte nämlich nach dem Rezept dafür googlen]. Es scheint eine Variation zu sein, aber da er unter anderem auch in Helsinki unterwegs sein wird, guckt er mal in die Hakaniemen Kauppahalli, wo ich mir das Teilchen kaufte, und teilt mir seine Erkenntnisse mit 🙂

 

Den Botanischen Garten entdeckte ich nur durch Zufall – besonders haben es mir die viktorianischen Gewächshäuser angetan.

 

Blick auf die Mikonkatu. Ich habe mir in Helsinki trotz Sonnencreme einen fetten Sonnenbrand eingefangen. Man merkt eben, dass das Wasser die Sonnenstrahlen stark reflektiert. Also immer schön eincremen!

 

Dank des Tipps von Claudia schaute ich bei Artek 2nd Cycle vorbei. Der Shop liegt ganz in der Nähe des Designmuseums und bietet gebrauchte Klassiker (u. a. Alvar Aalto). Ich wurde leider nicht fündig, aber allein der Aufgang zur Straße ist einfach nur klasse.

 

Eigentlich müsste ich mir selbst einen Orden verleihen! Keine Ahnung, wie ich es geschafft habe, aber ich konnte alles in meiner Tasche unterbringen, was ich mir an Mitbringseln gönnte [immerhin unter anderem ein komplettes Bettwäscheset!!]. Aber ich bin mir sicher, wäre die Tasche gewogen worden, hätte ich ganz schön nachzahlen müssen….

Kanelbullar – Schwedische Zimtschnecken zu Midsommar

Am Freitag war Midsommar [Sommersonnenwende] und damit der längste Tag des Jahres. Ab jetzt geht es also wieder auf die dunkle Jahreszeit zu. Das hat das Wetter eindrucksvoll bewiesen und für den Weltuntergang geübt, als ich shooten wollte. Ich hatte mir so ein hübsches Set im Garten überlegt – diese Gedanken wurden aber von den sintflutartigen Regenfällen weggeschwemmt.

Andererseits war das aber auch ok – was gibt es schöneres, als sich auf dem Sofa einzukuscheln, dem Pladdern des Regens zu lauschen und dabei leckeres, zuckerklebriges nach Zimt duftendes Gebäck zu naschen? Inspiriert zu meinem Backwerk wurde ich von Clara und natürlich auch von meinem Helsinki-Urlaub Anfang des Monats. Leider habe ich erst beim Backen festgestellt, dass ich keinen Kardamom zu Hause hatte. Das hätte das Gebäck noch authentischer gemacht….

Zutaten für den Hefeteig

500 g Mehl

3/4 Stück frische Hefe

300 ml lauwarme Milch

1 Ei

60 g Zucker

1 Prise Salz

40 g weiche Butter

Zutaten für die Zimt-Masse

125 g weiche Butter

2 TL Zimt

50 g Zucker

Für die Glasur

1 Ei

Hagelzucker

1/2 Becher Zucker

1/2 Becher Wasser

 

 

Zubereitung

  • Milch, Hefe, Zucker und Salz verrühren.
  • Mehl, Butter und das Ei hinzufügen und zu einem weichen Hefeteig kneten. Der Teig wird extrem weich – besser nicht mit den Händen kneten!
  • Die Schüssel mit einem Handtuch abdecken und für ca. 1 Stunde ruhen lassen.
  • Nun die weiche Butter, Zimt und Zucker zu einer Creme verrühren.
  • Den Hefeteig  zu einem Quadrat ausrollen, wenn er fertig gegangen ist und mit der Zimt-Masse bestreichen. Dabei mit viel Mehl zum Bestäuben der Arbeitsfläche arbeiten, damit der Teig nicht festklebt. Ratet, wer hier aus Erfahrung spricht…
  • Den Teig aufrollen und dann in Scheiben schneiden. Diese auf ein Backblech legen und und mit einem sauberen Geschirrhandtuch bedecken und für weitere 15 Minuten gehen lassen.
  • Das Ei verquirlen und über die Zimtschnecken streichen. Obendrauf etwas Hagelzucker streuen und nun bei 220 Grad Umluft für ca. 8-10 Minuten backen. Am Besten beim Ofen bleiben, damit die Schnecken nicht zu dunkel werden – jeder Ofen backt bekanntlich anders.

 

 

  • In der Zwischenzeit das Wasser mit dem Zucker in einem Kochtopf erhitzen und so lange köcheln lassen, bis der Zucker vollständig aufgelöst ist.
  • Nach der Backzeit die noch heißen Zimtschnecken mit der Wasser-Zucker-Mischung bestreichen und dann auskühlen lassen.

Eistee

Letzte Woche war ich in Helsinki. Was für eine tolle Stadt! Ich habe die Zeit dort sehr genossen – ich zeige euch demnächst auch noch jede Menge Bilder von meinem Städtetrip. Als erstes Mitbringsel gibt es jedoch eine schnelle Idee für eine Erfrischung an viel zu heißen Sommertagen.

4 Beutel Früchtetee [ich mag gerne Hagebutte] mit kochendem Wasser überbrühen und abkühlen lassen. Einige Stunden [besser noch über Nacht] in den Kühlschrank stellen. Zum Servieren Eiswürfel und Zitronenscheiben hinzufügen.

Ich trinke meinen Tee seit Jahren schon ungesüßt. Deswegen ergänze ich hier nicht mit irgendwelchen Süßungsmitteln, sondern genieße einfach pur.

Dazu ein leckeres Hefeteilchen und ich fühle mich zurück nach Skandinavien versetzt. Jetzt muss ich nur noch rausfinden, was alles an Zutaten in meinem liebsten Gebäckstück drin sind, damit ich mir das auch noch nachbacken kann. Sonst muss ich mich mit Kanelbullar begnügen….

Schlafen ist wichtig [Meine 9 Tipps und Tricks für einen erholsamen Schlaf]

Werbung ohne Auftrag. In stressigen Zeiten kommt bei mir der Schlaf viel zu kurz – genau dann, wenn ich ihn wirklich dringend benötige. Ich schlafe dann zu wenig, zu unruhig und wache viel zu früh auf, weil in meinem Kopf dann gerne Chaos herrscht. Dieses Thema liegt mir persönlich total am Herzen, weil ich eben selbst davon betroffen bin. Die Personen in meinem engeren Umfeld können echt ein Lied von singen, was fehlender oder schlechter Schlaf mit mir anstellen kann.

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Traditionell werden ja Leute in zwei Gruppen eingeteilt – die Lerchen, die morgens bereits [für mich völlig abwegig] supergut drauf sind und Eulen wie ich, die erst im späteren Tagesverlauf zu Höchstleistungen in der Lage sind. Oftmals ist es echt eine Qual, wenn morgens der Wecker klingelt.

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Mittlerweile habe ich mir einige Tricks angeeignet, wie ich persönlich besser schlafe und morgens erholter aufwache. Vielleicht sind sie nicht wirklich neu, dennoch möchte ich sie gerne mit euch teilen. Und es gibt bestimmt die ein oder andere Person, die sich davon angesprochen fühlt….

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Rituale schaffen – ich habe Diverses getestet. Für mich hat sich tatsächlich mein Smartphone bewährt! Und zwar nicht, indem ich mich durch Social Media klicke, sondern wirklich als Einschlafhilfe. Es gibt unterschiedlichste Apps zum Runterkommen und Meditieren. Diese können aber auch schon mal seeeehr spirituell sein und das mag nicht jeder. Ich habe mir in meinem Spotify-Konto eine Reihe Podcasts runtergeladen, die sehr angenehme Sprecherstimmen haben. Außerdem experimentiere ich aktuell mit Naturgeräuschen. Rauschen von Bäumen, Vogelgezwitscher – perfekt! Da bin ich sofort entspannt. Und wenn ich nachts mal länger wach liegen sollte, aktiviere ich einfach wieder die App und schlafe ziemlich schnell wieder ein. Ich achte darauf, das die Lautstärke fast komplett runter geregelt ist, dann funktioniert das ganz gut bei mir.

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Duft – Düfte sind krass. Einige wenige Moleküle, und schon wird das limbische System aktiviert und bestimmte Situationen erwachen sozusagen zum Leben. Nicht umsonst gibt es die Redewendung „Diese Person kann ich nicht riechen.“. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Duft einzusetzen. Diffusoren, Räucherstäbchen, Kerzen, Sprays, Duftsteine, um nur einige zu nennen. Offenes Feuer sollte natürlich nicht unbeaufsichtigt gelassen werden! Am besten komme ich persönlich mit meinem elektrischen Diffusor zurecht. Ich kann quasi täglich die Duftrichtung und -intensität durch Auswahl und Dosierung der verwendeten ätherischen Öle verändern. Es bleiben keine Flecken zurück. Und ich persönlich mag auch die wechselnden Farben, in denen der Diffusor leuchtet. Meine bevorzugten Düfte sind unterschiedliche Zitrusnoten, aber auch cremig-frisches wie frisch gewaschene Wäsche. Am besten einfach mal testen….

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Die Luftfeuchtigkeit ist für mich ein weiterer Aspekt, der zu erholsamem oder schlechten Schlaf führen kann. Zu trockene Luft kann die Schleimhäute austrocknen und zu Augenbrennen führen [ich spreche aus Erfahrung…]. Durch Pflanzen oder den Einsatz von Diffusoren steuere ich hier gegen. Seit ich mir im vergangenen Winter den Diffusor gönnte, habe ich diesbezüglich kaum mehr Beschwerden. Dadurch bin ich auch viel weniger anfällig geworden, was Erkältungen betrifft. Auf gut durchfeuchteten Schleimhäuten setzen sich die Krankheitserreger viel weniger ab.

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Raumtemperatur – mich persönlich friert es ungefähr nie. Habe ich jedoch viel Stress, kommt es regelmäßig vor, dass ich kalte Füße habe. Also trage ich zumeist Socken im Bett. Das hilft mir dann doch, einzuschlafen. Nur in den ganz kalten Monaten kann es bei mir mal vorkommen, dass ich die Heizung etwas aufdrehe. Seit wir aber in der gesamten Wohnung neue Fenster einbauten, brauche ich das aber kaum mehr zu tun. Denn zu warm sollte es nicht sein! Lieber kombiniere ich dann eine Wärmflasche zu flauschig warmer Bettwäsche – die dann auch schon das nächste Thema ist…

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An Bettwäsche scheiden sich ja oftmals die Geister. In kalten Monaten darf es bei mir gerne auch Frottee-Bettwäsche sein, im Sommer mag ich es jedoch leicht und luftig. Natürliches Material wie Baumwolle bevorzuge ich, da ich das Gefühl habe, dann weniger zu Schwitzen. Die Decken und Kissen sollten an die eigenen Bedürfnisse und Gewohnheiten angepasst werden. Besäße ich nicht so tolle Bettwäsche in der Standardgröße 200 x 135 cm, dann würde ich mir heute definitiv Bettdecken in „Übergröße“ kaufen. Ich bin 181 cm groß und so manches Mal wünsche ich mir wirklich, mich sozusagen besser unter die Decke kuscheln zu können.

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Verdunkelte Fenster vs. Offene Läden sind eine regelrechte Glaubensfrage. Mein ehemaliger Partner konnte nur ruhig schlafen, wenn es im Zimmer absolut dunkel war. Für mich ist das eine Qual! Wenn ich nachts aufwache, möchte ich anhand der draußen herrschenden Dunkelheit gerne wissen, ob bald schon der Wecker klingelt oder ich noch einige erholsame Stunden vor mir habe. Ich denke aber, dass es manchmal durchaus gute Gründe geben kann, die Fenster zu verdunkeln. Roll- oder Fensterläden halten Lärm ab. Und wer im Schichtdienst  arbeitet [wie zwei meiner Schwager] und somit oftmals auch tagsüber schläft, erholt sich bei Dunkelheit natürlich deutlich besser.

Richtige Matratze – das A und O! Wer schon mal unter Rückenbeschwerden litt, kann mir wahrscheinlich nur zustimmen. Im Jahr 2011 hatte ich – kurz nachdem ich diesen Blog hier startete – einen schweren Bandscheibenvorfall, infolgedessen ich sogar umschulen musste / durfte. Ich litt bestimmt noch 2 Jahre später unter Rückenschmerzen. Diese wurden jedoch deutlich besser, als ich mir eine qualitativ sehr hochwertige Matratze kaufte. Dafür war ich im Möbelhaus, habe auf sehr unterschiedlichen Matratzen probegelegen und mich umfassend beraten lassen. Zum einen hat jede Person natürlich unterschiedliche Vorlieben [weiche Matratze, harte Matratze, Rücken-, Seiten- oder Bauchschläfer] und auch die Größe und das Gewicht sollten bei der Auswahl berücksichtigt werden. Eine gute Matratze kann ein regelrechtes Investment sein, aber Euer Rücken dankt es Euch! Und selbst der längste Schlaf ist nicht erholsam, wenn er unbequem verbracht wird.

 

Notizbuch oder Tagebuch – irgendwas, um die Gedanken und ToDos aus dem Kopf zu bekommen. Theoretisch auch irgendwelche Apps auf dem Smartphone, aber dazu muss ich viel zu konzentriert sein. Für mich persönlich habe ich festgestellt, dass ich deutlich besser schlafe, wenn ich die kreisenden Gedanken zu Papier gebracht habe. Mein Kopf sagt sich dann wohl, dass es jetzt irgendwo steht und er sich nicht mehr darum kümmern muss, dass ich nichts vergesse. Die Idee zu diesem Posting kam mir vor ungefähr zwei Tagen kurz vor dem – wie sollte es anders sein – Einschlafen. Ich wollte die jedoch keinesfalls vergessen, also zu einem der zahlreichen Bücher auf meinem Tisch gegriffen, kurz die Stichpunkte notiert und – bäm! – schon konnte ich ganz ruhig schlummern. Ich mache mir auch des Öfteren mal die Mühe, ein Notizbuch zu erstellen, in dem ich jeden Abend notiere, für was ich an dem Tag dankbar bin. Hilft perfekt, wenn mal wieder alles zu viel ist und nur noch dunkle Gedanken kreisen.

Ruhige und aufgeräumte Athmosphäre. Ich bin eine Chaotin vor dem Herrn. Dazu solltet Ihr aktuell nur mein Wohnzimmer sehen. Im Schlafzimmer bin ich jedoch fast schon penibel, denn ich fühle mich dann viel ruhiger, wenn es hier ordentlich ist. Nur das mit dem morgens das Bett machen klappt noch immer nicht regelmäßig… Ich liebe auch die sanften Farben in meinem Zimmer! Vor der großen Streichaktion hatte ich zartblaue Tapete an den Wänden. Diese habe ich weiß überstrichen und an der Wand gegenüber des Fensters durfte Grau an die Wand. Perfekt für eine relaxede Stimmung, in der ich mich gerne aufhalte.

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Love always [card making]

Werbung ohne Auftrag. Karten machen. So kam ich ja ursprünglich mal zum scrapbooking. Mittlerweile gehen diese Projekte aber nicht mehr wirklich leicht von der Hand. Besonders, wenn ich dann nur den Bräutigam kenne und die etwas mädchenhafteren Farben wegfallen. So auch bei dieser Karte für einen Kollegen im Format 8″x 5 7/8″, damit auch alle unterschreiben können.

Die unzähligen „love“ habe ich mit einem Mixed Media Stempelkissen eingefärbt und jedes einzeln gestempelt. Das Herz ist von Hand geschnitten und embosst. UTEE gibt den schönen Glanz.

Den Schriftzug habe ich silbern foliert [Minc] und dann mit der BigShot und einer Die von KesiArt ausgestanzt. Der pistazienfarbene Rahmen ist ein Papier von Stampin‘ Up! mit eingeprägter Struktur.