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Eistee

Letzte Woche war ich in Helsinki. Was für eine tolle Stadt! Ich habe die Zeit dort sehr genossen – ich zeige euch demnächst auch noch jede Menge Bilder von meinem Städtetrip. Als erstes Mitbringsel gibt es jedoch eine schnelle Idee für eine Erfrischung an viel zu heißen Sommertagen.

4 Beutel Früchtetee [ich mag gerne Hagebutte] mit kochendem Wasser überbrühen und abkühlen lassen. Einige Stunden [besser noch über Nacht] in den Kühlschrank stellen. Zum Servieren Eiswürfel und Zitronenscheiben hinzufügen.

Ich trinke meinen Tee seit Jahren schon ungesüßt. Deswegen ergänze ich hier nicht mit irgendwelchen Süßungsmitteln, sondern genieße einfach pur.

Dazu ein leckeres Hefeteilchen und ich fühle mich zurück nach Skandinavien versetzt. Jetzt muss ich nur noch rausfinden, was alles an Zutaten in meinem liebsten Gebäckstück drin sind, damit ich mir das auch noch nachbacken kann. Sonst muss ich mich mit Kanelbullar begnügen….

EKŌ-Haus und Japangarten im Nordpark [Düsseldorf]

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Unbezahlte Werbung. Aufgrund der Herbstferien in Nordrhein-Westfalen war das EKŌ-Haus in Düsseldorf leider geschlossen. Trotzdem besuchte ich zumindest den dortigen Garten. Ich liebe diese meditative Stimmung in japanischen Gärten sehr. So herrlich viele, völlig unterschiedliche Grüntöne und kaum eine Blüte lenkt den Blick auf sich.

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Besonders die Steinlaternen haben es mir sehr angetan. Stein- und Kiesflächen imitieren Wasserläufe.

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Für die Pflege und den Formschnitt der Gehölze werden in regelmäßigen Abschnitten Gärtner aus Japan eingeflogen. So ist es sicher gestellt, dass das Bild des Gartens gewahrt bleibt.

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In Düsseldorf gibt es eine der größten japanischen Gemeinden Europas. Das EKŌ-Haus ist ein Kulturzentrum mit einem Tempel. Der japanische Kindergarten ist auf dem selben Gelände untergebracht, die japanische internationale Schule befindet sich nur wenige Meter entfernt zu diesem Heiligtum.

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Dank einiger freundlicher Touristinnen aus dem nahen Holland kam ich auch zu einem Bild von mir selbst vor dem wunderschönen Garten. Dies ist der Nachteil des Alleinreisens: entweder kann ich Selfies machen oder es gibt keine Bilder von mir vor teilweise spektakulären Hintergründen.

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Im Anschluss fuhr ich zum Nordpark nahe der Messe Düsseldorf, um auch den Japanischen Garten am Rhein zu bewundern. Die Anlage ist etwa 5000 m² groß. Leider kamen die Kois, die im Teich leben nicht so nah an die Oberfläche, als dass ich sie hätte vernünftig fotografieren können.

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Auch hier wurde das Prinzip des Lustgartens wunderschön umgesetzt. Hauptsächlich sind hier Kiefern und japanischer Fächerahorn gepflanzt. Es nieselte zwischendurch immer mal wieder, so dass ich den Garten nahezu für mich alleine hatte. Hier auf den unteren Bildern könnt Ihr toll sehen, wie die Kiefern beschnitten wurden, um dem japanischen Ideal zu entsprechen.

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Oftmals werden die Bäume auch gestäbt, also Äste vom Stamm mit Holzstäben weggedrückt, um diese Idealform zu erhalten. Diese Maßnahmen werden auch hier von japanischen Fachleuten vorgenommen, die teilweise ihre europäischen Kollegen in der Pflege der Gehölze unterweisen.

Ich freue mich schon auf meinen nächsten Düsseldorf-Besuch im kommenden Frühjahr zum Japanfest. Dann werde ich hoffentlich auch nicht so von den Eindrücken auf der Immermannstraße erschlagen sein wie dieses Mal….. 😉

Millionenstädte [Köln]

Unbezahlte Werbung. Anfang Oktober hakte ich nun den letzten Teil meiner Millionenstädtetour ab.

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Insgesamt war ich 3 Tage in Nordrhein-Westfalen, wovon ich einen Tag in der Landeshauptstadt verbrachte. Allerdings muss ich sagen, dass mir Köln tatsächlich am wenigsten der Metropolen zusagt. Das mag aber großteils auch am Wetter und meiner akuten – und sehr heftigen – Erkältung gelegen haben.

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Ich habe mich trotz meiner extremen Höhenangst überwunden und bin auf den Südturm des Kölner Doms gestiegen. Das war eine ziemlich spontane Entscheidung, die ich auch nicht bereue.

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Allerdings muss ich so viele Stufen in naher Zukunft nicht mehr besteigen, wenn ich eh schon wenig bis keine Luft bekomme, weil die Atemwege komplett dicht sind. Da habe ich so manches Mal mit meiner Entscheidung gehadert!

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Ich bin echt stolz auf mich, das ich das durchgezogen habe. Noch vor ziemlich kurzer Zeit wäre das echt undenkbar gewesen! Der letzte Teil, bei dem man eine Metalltreppe hochgeht, war für mich denn auch eine persönliche Challenge, denn hier konnte ich erstmals richtig die zurückgelegte Höhe erkennen. Die Stufen im Turm selbst sind ja gemauert, so dass ich nicht nach unten sehen konnte, aber hier – oh hell! Das war wirklich Folter pur für mich, wurde dann aber auch durch spektakuläre Ausblicke entlohnt….

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Trotz des reichlich ekligen Wetters machte es Spaß, die Aussicht zu genießen.

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Natürlich sah ich mir dann den Dom auch noch von Innen an. Ich wurde zwar katholisch erzogen, bin aber definitiv nicht gläubig. Diese imposanten Kirchenbauten sehe ich eher aus architektonisch-künstlerischer denn aus gläubiger Sicht.

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Beeindruckend sind für mich immer die Buntglasfenster, die hier natürlich eine enorme Höhe haben. Von außen sieht der Dom komplett grau aus, aber wenn man dann innen die Leuchtkraft der Fenster erlebt – wow…..

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Journeyman von Fabian Sixtus Körner -Mein aktuelles Lieblingsbuch

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Unbezahlte Werbung. Für mein Leben gern gehe ich in Buchhandlungen shoppen. Dieses Buch entdeckte ich vor zwei oder drei Wochen in der Reiseabteilung einer tollen Buchhandlung in Wasserburg am Inn. Diese Abteilung zieht mich seit jeher magisch an, auch oder gerade weil ich in den letzten Jahren viel zu selten unterwegs war. Jedenfalls hat mir das Cover gleich gefallen und auch die Textprobe (ich schlage das Buch an einer beliebigen Stelle auf und lese ein oder zwei Seiten – gebranntes Kind scheut das Feuer…..) war toll.
Fabian Sixtus Körner beschließt nach seinem Studium zum Innenarchitekten, eine bestimmte Zeit auf Reisen zu gehen. Er orientiert sich dabei grob an den Regeln der Walz – zu früheren Zeiten gingen Handwerksgesellen auf Wanderschaft, bevor sie Meister werden konnten – und wandelt diese Regeln auf seinen Beruf ab. Die Reise führt ihn auf alle bewohnten Kontinente der Erde, wo er in der Regel für Kost und Logis arbeitet.
Im Buch sind immer mal wieder QR-Codes eingefügt. Sie leiten zur Homepage des Autors, wo Videos und Bilder zu sehen sind. Auch im Buch selbst sind einige Seiten mit Fotos det über zweijährigen Reise zu sehen.
Ich habe das Buch regelrecht verschlungen. Innerhalb von vier Stunden habe ich es gelesen und direkt am nächsten Morgen nochmal von vorne begonnen. In mir hat es die Sehnsucht nach fernen Ländern wieder geweckt. All den Reise- und Abenteuerlustigen da draußen lege ich ‚Journeyman 1 Mann, 5 Kontinente und jede Menge Jobs‘ sehr ans Herz.
Das Buch ist bei ullstein extra erschienen und kostet 14,99 Euro.

☆ Ich bekomme weder vom Verlag noch vom Autor etwas für dieses Posting, sondern bin ehrlich begeistert vom Buch. ☆