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Kleiner Ordnungshelfer für die Gartenarbeit [DIY]

Werbung ohne Auftrag. Am Wochenende habe ich mir einen Ausflug in die nahe gelegene Staudengärtnerei gegönnt. Das ist wie ein Urlaub zu Hause, denn der Schaugarten ist einfach riesig. Auf dem Gelände kann man locker 3 Stunden verbringen, ohne sich zu langweilen. Im Kassenbereich und den Gewächshäusern herrscht Maskenpflicht, auf dem übrigen Gelände nur die aktuelle Abstandsregelung.

Neben Phlox und Rittersporn habe ich mir Hosta, Echinacea und rosa blühenden Lavendel sowie hübsche Pflanzstäbe in Rostoptik gekauft. Beim Einpflanzen habe ich mich dann dermaßen über die sich verheddernde Bindeschnur geärgert, dass ich ein spontanes DIY gemacht habe.

Dafür brauchst Du:

  • schmales und dünnes Stück Holz
  • Säge
  • Bohrer und Bohrmaschine
  • evtl. Schleifpapier
  • Bindeschnur

Das Holzstück leicht keilförmig zuschneiden und in das breitere Ende einen ca. 3 cm langen Schnitt machen. Am gegenüberliegenden Ende wird eine Bohrung gesetzt, um die Spindel später aufhängen zu können. Wenn nötig, können die Kanten mit dem Schleifpapier etwas abgeschmirgelt werden.

Nun kommt der simple Teil des DIYs – die Bindeschnur wird auf die Spindel gewickelt. Dazu einfach ein Stück Schnur durch den Schnitt ziehen und dann wickeln, wickeln, wickeln…

Zum Abschluss die Schnur wieder durch den Schnitt führen. Um ein eventuelles unbeabsichtigtes Abwickeln zu vermeiden, einfach ein zweites Mal durch den Schlitz führen.

Momentan nutze ich eine Holzkiste, um meine Gartengeräte von einem Fleck zum Anderen zu bringen. Diese möchte ich jedoch durch eine Vintagekiste aus Metall ersetzen, da aus dieser im Gegensatz zur Holzkiste nichts fallen kann.

Schere, Gartenschere, Bindeschnur und weiteres Zubehör wie Schneckenkorn oder Ameisenmittel bewahre ich direkt an der Tür zum Garten auf, Schaufel und Hacke sowie meine Gartenhandschuhe draußen unter der Überdachung.

Botanischer Garten Augsburg

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Unbezahlte Werbung. Am Pfingstmontag war ich bei bestem Wetter mit meiner Freundin J. im Botanischen Garten in Augsburg. Nach der furchtbar anstrengenden Woche mit Bauchspiegelung (eine OP in Vollnarkose) war das genau das Richtige, um mich zu erholen.

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Bekanntermaßen liebe ich japanische Gärten sehr und irgendwann möchte ich es tatsächlich auch einmal in das Land der aufgehenden Sonne schaffen. Ich habe leider erst zu Hause am Rechner festgestellt, dass die Bilder furchtbar überbelichtet sind, aber andererseits erkennt man so auch extrem gut, wie milchig das Lechwasser tatsächlich ist.

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Im Gegensatz zu meinem letzten Besuch im Juni / Juli 2017 blühten noch die Rhododendren und so gab es neben den diversen Grüntönen eben auch Farbtupfer in diesem wunderbar stillen Gartenteil. Aufgrund des tollen Wetters und des Ferienbeginns in Bayern waren zwar auch hier ziemlich viele Menschen unterwegs, aber immer noch weniger als im Rest des Gartens, vom nebenan liegenden Zoologischen Garten mal ganz zu schweigen.

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Kurz zuvor hatte an dieser Stelle noch ein kleines Shooting statt gefunden. Keine Ahnung, ob das Pärchen einen Modeblog betreibt oder für was die Bilder verwendet werden, jedenfalls hatten sich die beiden ein tolles Motiv ausgesucht.

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Die Rhododendren sind zwar schon fast verblüht, leuchten aber dennoch in den tollsten Farben.

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Augsburg verbindet eine Städtepartnerschaft mit den japanischen Städten Nagahama und Amagasaki. Der japanische Garten wurde von diesem im Zuge einer Landesgartenschau zu Beginn der 1980er Jahre gestiftet. Die Skulptur der beiden ballspielenden Mädchen steht gegenüber des Eingangs zu diesem Gartenbereich.

Millionenstädte [Köln]

Unbezahlte Werbung. Anfang Oktober hakte ich nun den letzten Teil meiner Millionenstädtetour ab.

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Insgesamt war ich 3 Tage in Nordrhein-Westfalen, wovon ich einen Tag in der Landeshauptstadt verbrachte. Allerdings muss ich sagen, dass mir Köln tatsächlich am wenigsten der Metropolen zusagt. Das mag aber großteils auch am Wetter und meiner akuten – und sehr heftigen – Erkältung gelegen haben.

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Ich habe mich trotz meiner extremen Höhenangst überwunden und bin auf den Südturm des Kölner Doms gestiegen. Das war eine ziemlich spontane Entscheidung, die ich auch nicht bereue.

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Allerdings muss ich so viele Stufen in naher Zukunft nicht mehr besteigen, wenn ich eh schon wenig bis keine Luft bekomme, weil die Atemwege komplett dicht sind. Da habe ich so manches Mal mit meiner Entscheidung gehadert!

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Ich bin echt stolz auf mich, das ich das durchgezogen habe. Noch vor ziemlich kurzer Zeit wäre das echt undenkbar gewesen! Der letzte Teil, bei dem man eine Metalltreppe hochgeht, war für mich denn auch eine persönliche Challenge, denn hier konnte ich erstmals richtig die zurückgelegte Höhe erkennen. Die Stufen im Turm selbst sind ja gemauert, so dass ich nicht nach unten sehen konnte, aber hier – oh hell! Das war wirklich Folter pur für mich, wurde dann aber auch durch spektakuläre Ausblicke entlohnt….

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Trotz des reichlich ekligen Wetters machte es Spaß, die Aussicht zu genießen.

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Natürlich sah ich mir dann den Dom auch noch von Innen an. Ich wurde zwar katholisch erzogen, bin aber definitiv nicht gläubig. Diese imposanten Kirchenbauten sehe ich eher aus architektonisch-künstlerischer denn aus gläubiger Sicht.

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Beeindruckend sind für mich immer die Buntglasfenster, die hier natürlich eine enorme Höhe haben. Von außen sieht der Dom komplett grau aus, aber wenn man dann innen die Leuchtkraft der Fenster erlebt – wow…..

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