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Christmas card [Sugar Plum]

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Bereits Ende November erhielt ich die erste Weihnachtskarte 2016 von meiner Freundin Glenda aus Kapstadt. Diese Karte hier machte sich zu Ihr auf den Weg nach Südafrika. Zu dem bezaubernden Papier aus dem 6 “ x 6 “ Paper Pad aus der Sugar Plum Serie von My minds eye habe ich lediglich Stempel kombiniert. Diese sind von Amy Tangerine. Mich erreichten sie just an dem Tag, als ich mir endlich ein Konzept für die Karte überlegt habe. Amy hat sie über ihren Blog verkauft und es sind die ersten, die sie in Bezug auf Weihnachten veröffentlich hat. Gestempelt habe ich mit Memento Luxe Stempelkissen, die eigentlich für Mixed Media gedacht sind.

Nikolauswichteln im Dani Peuss Forum

Wie es der Titel schon sagt, war im Dani Peuss Forum fröhliches Nikolauswichteln angesagt. Ich durfte die wunderbare Julia bewichteln.

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Dieses Päckchen hat sich auf den Weg Richtung Nordwesten gemacht. Witziges Detail: genau in dieser Verpackung habe ich damals das Traveljournal von Julia erhalten. Ich schmeiße solche Kartons nie weg, denn die kann man ja immer gebrauchen. Dadas Packerl aber nicht mehr so toll aussah, habe ich mal wieder zu den Acrylfarben gegriffen und alles etwas bunter gemacht.

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Mein eigentliches Geschenk und die zugehörige Karte habe ich in Packpapier eingeschlagen und mit Washi aus der Sugar Plum Serie verziert.

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Sugar Plum ist einfach MEINE Weihnachtserie 2016, deswegen habe ich das natürlich auch für die Karte verwendet. Dazu kombiniert habe ich noch irRESISTible in Silver und Wedding dress, um zusätzlich DImension in die Karte zu bringen.

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So schaut das eigentliche Geschenk aus: die Butterbrottüte habe ich bestempelt [StazOn in Dove Grey] und aus unterschiedlichen Papieren die Deko und die Banderole gestaltet. Liebe Julia, ich hoffe, der Inhalt meines Geschenkes hat Dir gefallen.

Ich werde nachher in aller Ruhe mein Wichtelgeschenk öffnen und das dann natürlich auch in meinem December Daily dokumentieren. Bin schon ganz hibbelig, was ich bekommen habe.

Fotoideen [Sparkle & Shine]

So viel, wie manchmal los ist, für einzelne Tage fehlt dann doch mal eine Fotoidee. Mit den Mädels aus meiner WhatsApp-Gruppe habe ich ein wenig Brainstorming gemacht, was man im Dezemberbuch alles festhalten könnte.

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Und als Goodie obendrauf habe ich eine .pdf-Datei gestaltet – der Ausdruck ist auch gleichzeitig meine Startseite in meinem Dezemberbuch 2016.

Sugar Plum [Sparkle & Shine]

Für mein Dezembertagebuch habe ich mir eine Box mit Zubehör zusammengestellt. Darin finden sich Embellishments aus der Serie Sugar Plum, aber auch von anderen Herstellern habe ich mir das ein oder andere passende ausgesucht. Ebenfalls stecken Stifte und Werkzeug darin.

Die Box gab es vor etwa 2 Jahren bei Depot. Leider habe ich mir damals nur die kleine Variante geholt, so dass ich einiges auf mein Tablett von MUJI auslagern musste.

Scheren etc. stecken in einem mattiertem Glas, in dem mal eine Duftkerze von Yankee Candle steckte. Dazu noch eine Halterung für Stempel [keine Ahnung, wie man das Ding nennt] und die Fuse findet dort ebenfalls Platz.

Ich habe mir einige Vellum mit Gold sowie Papier, mit glänzender Folie bezogen, gegönnt, um Akzente setzen zu können.

Die Alphas sind von Toga, dazu noch das 6″x 6″ Paper Pad aus der Sugar Plum Serie. Außerdem liebe ich die Metallfolie, die geprägt werden kann.

Natürlich haben auch die Ephemeras den Weg in die Kiste gefunden, ergänzt von Folien, die ich unter Zuhilfenahme unterschiedlicher Medien auf meine Seiten aufbringen möchte.

Diese Transparencies sind von Pinkfresh Studio. Die hübschen Akzente im letztjährigen December daily gefallen mir so gut, dass ich das auch 2016 wieder haben wollte.

Die Washitapes sind sowohl von my minds eye als auch von Hema und Toga. Ich mag sie vor allem, um auf Cardstockseiten Farbakzente zu setzen.

Bei der Scrapbook-Werkstatt gibt es diese Ministempel, an denen ich nicht vorbei kam. Ich kombiniere graue und schwarze Stempelkissen und bin auf die Wirkung schon gespannt . Dazu kommen Buttons von der Scrapbook-Werkstatt und Klammern von Hema. Die dekorativen goldenen Foldbackklammern sind von HAY und ein Mitbringsel aus Antwerpen.

Klebendes Embossingpulver von WOW, Stanzen von Tim Holtz und – ganz neu – die Fuse möchte ich ebenfalls einsetzen. Die Fuse habe ich mir beim December daily Workshop in Garmisch-Partenkirchen bei [Scræp]book ausführlich von Svetlana zeigen lassen und dann musste sie unbedingt mit. Außerdem habe ich mir zwischenzeitlich auch noch Nummernstanzen von Stampin‘ Up! gegönnt. Damit möchte ich aus dem folierten Papier Ziffern für einzelne Tage stanzen.

irRESISTible fehlen bei kaum einem meiner Projekte. Ich habe mir jetzt noch die Nuancen Silver und Grey Flannel geholt. Schwarz ist zu den pastelligen Farben vielleicht doch mal zu hart.

Mittlerweile habe ich eine umfangreiche Auswahl an Rollstempeln. Lediglich der mit dem roten Griff von Simple Stories ist ein expliziter Weihnachtsstempel. Manchmal müssen es so kleine Akzente sein, die ein Projekt erst richtig rund und stimmig machen.

Natürlich habe ich mir auch schon einige Tools zurecht gelegt. Allerdings kamen die stylischen Scheren von HAY erst an, nachdem ich die Fotos für dieses Posting gemacht hatte.

Habt ihr euch auch ein Kit für euer December daily zusammen gestellt? Für mich beginnt damit die schönste Zeit des Jahres. Seit dem letzten Samstag ist auch die Lieblings-CD im Dauereinsatz 😉

Wie bleibe ich aktuell und halte durch? [Sparkle & Shine]

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Vorbereitung ist das A & O! Im Dezember bin ich froh um die Zeit, die ich im Vorfeld in dieses Projekt investiert habe. Immer gut ist es, sich zu überlegen, welche Elemente den roten Faden bilden sollen. Entscheide ich mich für eine Serie, die ich mit unifarbenen Papieren ergänze? Soll ein bestimmtes Material (Holz oder Korkembellishments z. B.) immer wieder kehren? Solche Kleinigkeiten bilden einen schönen Rahmen und halten das Projekt optisch zusammen.

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Im Jahr 2014 waren es bei mir die Zahlen, die von Seite zu Seite wiederkehrten. 2015 hatte ich mich zur Ergänzung des Designerpapiers auf gold- und kupferfarbene Deko wie das Washitape festgelegt.

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Bereits im Vorfeld überlege ich mir einzelne Dekoelemente, die ich manchen Seiten schon zuordne. So muss ich mir über viel weniger Dinge an den einzelnen Tagen Gedanken machen.

 

In meinen Büchern sind fast alle Bilder mit dem Smartphone fotografiert. Die große Kamera ist einfach oftmals zu unhandlich, um sie überall mit hin zu nehmen. Nachdem ich ja auch viel bei Instagram poste, ist auch das Fotoformat durchgängig quadratisch und ein schönes Designelement. Die Bilder verschiebe ich dann gleich in ein separates Album auf meinem Smartphone, so dass die gleich griffbereit sind.

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Mit den Papieren für das Album ordere ich in der Regel auch schon die passenden Embellishments, damit diese Dinge gut harmonieren. Mit einigen Stempeln, passender Farbe und eventuell auch noch der ein oder anderen Stanze sowie Schere, Locher, Tacker und Acrylblock packe ich mir das in eine Box, die ich griffbereit bei mir im Esszimmer (wo die meisten meiner Projekte entstehen) deponiere. Einige Stifte dazu, Kleberoller und Lineal und schon bin ich vorbereitet. Das Journaling schreibe ich täglich ins Album – wem die eigene Handschrift nicht gefällt, kann das natürlich auch am PC oder mit der Schreibmaschine machen. Hauptsache, es wird wirklich jeden Tag gemacht – dann sind die Erinnerungen noch frisch und es ist immer nur ein kleines Häppchen, das bearbeitet werden „muss“. Wer einen Fotodrucker besitzt, kann natürlich auch gleich das Bild oder die Bilder des Tages ausdrucken und verscrappen. Ich habe mich im letzten Jahr dazu entschieden, die Bilder im Drogeriemarkt am Fotodrucker auszudrucken. Das habe ich immer für mehrere Tage gleichzeitig gemacht, meistens am Samstag, so dass ich die Seiten dann am Wochenende vervollständigen konnte. Diese Vorgehensweise hat sich für mich enorm bewährt.

 

Flyer. Postkarten und ähnliches hefte ich gerne in mein Buch ein, genauso, wie die Manschette des Starbucks-Bechers (ein Besuch dort ist in der Vorweihnachtszeit Pflicht…). Deswegen mag ich Bindungen (wie z. B. eine Ringbindung, Buchmechanik oder ähnliches), die eine Ergänzung problemlos möglich machen. Dies erlaubt mir, die Sachen gleich ins Buch zu geben – ich muss nicht später lang überlegen, welche Ephemeras zu welchem Tag gehören. Dieses zeitnahe scrappen macht mir enorm viel Spaß und zu sehen, wie das Album wächst und immer dicker wird, ist wunderbar.

Art des Albums [Sparkle & Shine]

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In den vergangenen 4 Jahren habe ich überraschenderweise nur 2 unterschiedliche Formate verwendet, diese jedoch immer anders eingesetzt. 2012 und 2014 wurden von mir Hardcoverbücher entkernt und mit neuem Innenleben versehen, 2013 und 2015 habe ich im Querformat gescrappt.

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Bewusst habe ich mich jedes Mal dazu entschieden, das Buch selbst zu bauen und nicht auf fertige Alben zurück zu greifen. Versteht mich nicht falsch, ich habe überhaupt kein Problem mit fertigen Alben und scrappe oft genug damit. Ich hatte jedoch einfach nie einen passenden Rohling für meine Dezemberbücher gefunden und bin mit den selbst gebauten Varianten deutlich glücklicher. Die Wahl des Rohlings richtet sich definitiv nach dem eigenen Geschmack und auch nach der Art des Scrappens. Wer sich mit Mixed Media wohler fühlt, greift zu anderen Materialien als ein „klassischer“ Scrapper. Beim Format ist es immer ratsam, darauf zu achten, welche Bildgröße untergebracht werden soll.

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Ich persönlich liebe es, wenn auf den einzelnen Seiten viel White Space vorhanden ist. Natürlich dekoriere ich mein Dezemberbuch üppiger, als ich es in anderen Projekten mache. Dennoch wirken die Seiten nicht überladen, sondern noch immer sehr clean & simple. Das ist aber eben mein eigener Stil. Meine gute Freundin Silva käme damit vermutlich gar nicht zurecht – genauso wenig, wie ich eben mein Buch so üppig dekorieren kann wie sie es mit leichter Hand tut.

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2015 habe ich mein Material bereits im Juli geordert und den Rohling auch schon im Hochsommer gebaut – das kommt davon, wenn man sich Material aus einer Vorjahresserie ordert. Dieses Jahr hat mich keine Serie so richtig vom Hocker gehauen [Zitat aus dem August: „Ich bau mir mein Kit aus vermutlich 25 unterschiedlichen Serien zusammen…. Nächstes Jahr design ich mir mein eigenes Papier!“ – denkt Euch bitte einen grimmigen Unterton dazu. Meine Freundin Alex brach jedenfalls ziemlich in Gelächter aus 😉 ]. Für mich hat es sich als gut herausgestellt, wenn ich meinem Stil auch beim Dezemberbuch treu bleibe – dann fällt das Durchhalten deutlich leichter.

Warum ein Dezembertagebuch führen? [Sparkle & Shine]

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Ich habe mich auch schon an Project life versucht, allerdings bin ich hier an meinen persönlichen Ansprüchen gescheitert. Ein Buch nur über einen Monat (oder unter Umständen nur für 24 Tage) zu führen, ist jedoch überschaubarer. Im Dezember passieren so viele tolle Sachen, die man gerne festhalten möchte. Die Atmosphäre der Vorweihnachtszeit gehört für mich zu den schönsten Zeiten im Jahr. Gerade, wenn man kleine Kinder hat, macht es besonders viel Spaß, diese tolle Zeit zu dokumentieren. Aber auch als alleinstehende Person wie ich es bin gibt es genügend Ereignisse, die ich festhalten möchte. Und manchmal sind es sogar so viele Kleinigkeiten, an die man sich schon nach wenigen Tagen nicht mehr erinnert. Habe ich jedoch das toll dekorierte Schaufenster oder das leckere Essen in meinem Minibook festgehalten, dann kann ich mich auch noch nach langer Zeit erinnern, mit wem ich unterwegs war oder welcher Song aus den Lautsprechern tönte. Der Dezember verzaubert mich jedes Jahr aufs Neue, wenn bei Einbruch der Dunkelheit die Lichter in den Vorgärten angehen. Wenn ich in meinen Alben blättere, erinnere ich mich, welche Plätzchen ich in der Vergangenheit buk oder welches „DER“ Song des Jahres war.

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Nicht zu vergessen, macht es einfach Spaß, so ein Album wachsen zu sehen. 2015 dachte ich mir, dass das Album viel zu groß sei, nachdem ich es gebaut hatte. Wie Ihr aber auf den Bildern sehen könnt, ist es ein richtiger Klopper geworden. Mehr hätte nun wirklich nicht mehr hinein gepasst. Es ist bisher mein absolutes Lieblingsbuch, weil ich hier wirklich sehr viele Bilder, Erinnerungen und Emotionen verscrappt habe. Immer wieder ist es toll, in dem Buch zu blättern! Besondere Freude macht es natürlich, wenn Familienmitglieder oder Freunde sehen, wie ich die Zeit erlebt und empfunden habe und selbst ihre Sicht der Dinge schildern. So manches Gespräch hätte ohne mein Dezemberbuch so nicht statt gefunden….

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Es gibt vielfältigste Gründe, dem letzten Monat des Jahres ein eigenes Album zu widmen – für mich ist der Hauptgrund wirklich das sogenannte Memory keeping, also das Erinnerungen bewahren.