Eistee

Letzte Woche war ich in Helsinki. Was für eine tolle Stadt! Ich habe die Zeit dort sehr genossen – ich zeige euch demnächst auch noch jede Menge Bilder von meinem Städtetrip. Als erstes Mitbringsel gibt es jedoch eine schnelle Idee für eine Erfrischung an viel zu heißen Sommertagen.

4 Beutel Früchtetee [ich mag gerne Hagebutte] mit kochendem Wasser überbrühen und abkühlen lassen. Einige Stunden [besser noch über Nacht] in den Kühlschrank stellen. Zum Servieren Eiswürfel und Zitronenscheiben hinzufügen.

Ich trinke meinen Tee seit Jahren schon ungesüßt. Deswegen ergänze ich hier nicht mit irgendwelchen Süßungsmitteln, sondern genieße einfach pur.

Dazu ein leckeres Hefeteilchen und ich fühle mich zurück nach Skandinavien versetzt. Jetzt muss ich nur noch rausfinden, was alles an Zutaten in meinem liebsten Gebäckstück drin sind, damit ich mir das auch noch nachbacken kann. Sonst muss ich mich mit Kanelbullar begnügen….

Schlafen ist wichtig [Meine 9 Tipps und Tricks für einen erholsamen Schlaf]

Werbung ohne Auftrag. In stressigen Zeiten kommt bei mir der Schlaf viel zu kurz – genau dann, wenn ich ihn wirklich dringend benötige. Ich schlafe dann zu wenig, zu unruhig und wache viel zu früh auf, weil in meinem Kopf dann gerne Chaos herrscht. Dieses Thema liegt mir persönlich total am Herzen, weil ich eben selbst davon betroffen bin. Die Personen in meinem engeren Umfeld können echt ein Lied von singen, was fehlender oder schlechter Schlaf mit mir anstellen kann.

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Traditionell werden ja Leute in zwei Gruppen eingeteilt – die Lerchen, die morgens bereits [für mich völlig abwegig] supergut drauf sind und Eulen wie ich, die erst im späteren Tagesverlauf zu Höchstleistungen in der Lage sind. Oftmals ist es echt eine Qual, wenn morgens der Wecker klingelt.

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Mittlerweile habe ich mir einige Tricks angeeignet, wie ich persönlich besser schlafe und morgens erholter aufwache. Vielleicht sind sie nicht wirklich neu, dennoch möchte ich sie gerne mit euch teilen. Und es gibt bestimmt die ein oder andere Person, die sich davon angesprochen fühlt….

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Rituale schaffen – ich habe Diverses getestet. Für mich hat sich tatsächlich mein Smartphone bewährt! Und zwar nicht, indem ich mich durch Social Media klicke, sondern wirklich als Einschlafhilfe. Es gibt unterschiedlichste Apps zum Runterkommen und Meditieren. Diese können aber auch schon mal seeeehr spirituell sein und das mag nicht jeder. Ich habe mir in meinem Spotify-Konto eine Reihe Podcasts runtergeladen, die sehr angenehme Sprecherstimmen haben. Außerdem experimentiere ich aktuell mit Naturgeräuschen. Rauschen von Bäumen, Vogelgezwitscher – perfekt! Da bin ich sofort entspannt. Und wenn ich nachts mal länger wach liegen sollte, aktiviere ich einfach wieder die App und schlafe ziemlich schnell wieder ein. Ich achte darauf, das die Lautstärke fast komplett runter geregelt ist, dann funktioniert das ganz gut bei mir.

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Duft – Düfte sind krass. Einige wenige Moleküle, und schon wird das limbische System aktiviert und bestimmte Situationen erwachen sozusagen zum Leben. Nicht umsonst gibt es die Redewendung „Diese Person kann ich nicht riechen.“. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Duft einzusetzen. Diffusoren, Räucherstäbchen, Kerzen, Sprays, Duftsteine, um nur einige zu nennen. Offenes Feuer sollte natürlich nicht unbeaufsichtigt gelassen werden! Am besten komme ich persönlich mit meinem elektrischen Diffusor zurecht. Ich kann quasi täglich die Duftrichtung und -intensität durch Auswahl und Dosierung der verwendeten ätherischen Öle verändern. Es bleiben keine Flecken zurück. Und ich persönlich mag auch die wechselnden Farben, in denen der Diffusor leuchtet. Meine bevorzugten Düfte sind unterschiedliche Zitrusnoten, aber auch cremig-frisches wie frisch gewaschene Wäsche. Am besten einfach mal testen….

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Die Luftfeuchtigkeit ist für mich ein weiterer Aspekt, der zu erholsamem oder schlechten Schlaf führen kann. Zu trockene Luft kann die Schleimhäute austrocknen und zu Augenbrennen führen [ich spreche aus Erfahrung…]. Durch Pflanzen oder den Einsatz von Diffusoren steuere ich hier gegen. Seit ich mir im vergangenen Winter den Diffusor gönnte, habe ich diesbezüglich kaum mehr Beschwerden. Dadurch bin ich auch viel weniger anfällig geworden, was Erkältungen betrifft. Auf gut durchfeuchteten Schleimhäuten setzen sich die Krankheitserreger viel weniger ab.

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Raumtemperatur – mich persönlich friert es ungefähr nie. Habe ich jedoch viel Stress, kommt es regelmäßig vor, dass ich kalte Füße habe. Also trage ich zumeist Socken im Bett. Das hilft mir dann doch, einzuschlafen. Nur in den ganz kalten Monaten kann es bei mir mal vorkommen, dass ich die Heizung etwas aufdrehe. Seit wir aber in der gesamten Wohnung neue Fenster einbauten, brauche ich das aber kaum mehr zu tun. Denn zu warm sollte es nicht sein! Lieber kombiniere ich dann eine Wärmflasche zu flauschig warmer Bettwäsche – die dann auch schon das nächste Thema ist…

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An Bettwäsche scheiden sich ja oftmals die Geister. In kalten Monaten darf es bei mir gerne auch Frottee-Bettwäsche sein, im Sommer mag ich es jedoch leicht und luftig. Natürliches Material wie Baumwolle bevorzuge ich, da ich das Gefühl habe, dann weniger zu Schwitzen. Die Decken und Kissen sollten an die eigenen Bedürfnisse und Gewohnheiten angepasst werden. Besäße ich nicht so tolle Bettwäsche in der Standardgröße 200 x 135 cm, dann würde ich mir heute definitiv Bettdecken in „Übergröße“ kaufen. Ich bin 181 cm groß und so manches Mal wünsche ich mir wirklich, mich sozusagen besser unter die Decke kuscheln zu können.

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Verdunkelte Fenster vs. Offene Läden sind eine regelrechte Glaubensfrage. Mein ehemaliger Partner konnte nur ruhig schlafen, wenn es im Zimmer absolut dunkel war. Für mich ist das eine Qual! Wenn ich nachts aufwache, möchte ich anhand der draußen herrschenden Dunkelheit gerne wissen, ob bald schon der Wecker klingelt oder ich noch einige erholsame Stunden vor mir habe. Ich denke aber, dass es manchmal durchaus gute Gründe geben kann, die Fenster zu verdunkeln. Roll- oder Fensterläden halten Lärm ab. Und wer im Schichtdienst  arbeitet [wie zwei meiner Schwager] und somit oftmals auch tagsüber schläft, erholt sich bei Dunkelheit natürlich deutlich besser.

Richtige Matratze – das A und O! Wer schon mal unter Rückenbeschwerden litt, kann mir wahrscheinlich nur zustimmen. Im Jahr 2011 hatte ich – kurz nachdem ich diesen Blog hier startete – einen schweren Bandscheibenvorfall, infolgedessen ich sogar umschulen musste / durfte. Ich litt bestimmt noch 2 Jahre später unter Rückenschmerzen. Diese wurden jedoch deutlich besser, als ich mir eine qualitativ sehr hochwertige Matratze kaufte. Dafür war ich im Möbelhaus, habe auf sehr unterschiedlichen Matratzen probegelegen und mich umfassend beraten lassen. Zum einen hat jede Person natürlich unterschiedliche Vorlieben [weiche Matratze, harte Matratze, Rücken-, Seiten- oder Bauchschläfer] und auch die Größe und das Gewicht sollten bei der Auswahl berücksichtigt werden. Eine gute Matratze kann ein regelrechtes Investment sein, aber Euer Rücken dankt es Euch! Und selbst der längste Schlaf ist nicht erholsam, wenn er unbequem verbracht wird.

 

Notizbuch oder Tagebuch – irgendwas, um die Gedanken und ToDos aus dem Kopf zu bekommen. Theoretisch auch irgendwelche Apps auf dem Smartphone, aber dazu muss ich viel zu konzentriert sein. Für mich persönlich habe ich festgestellt, dass ich deutlich besser schlafe, wenn ich die kreisenden Gedanken zu Papier gebracht habe. Mein Kopf sagt sich dann wohl, dass es jetzt irgendwo steht und er sich nicht mehr darum kümmern muss, dass ich nichts vergesse. Die Idee zu diesem Posting kam mir vor ungefähr zwei Tagen kurz vor dem – wie sollte es anders sein – Einschlafen. Ich wollte die jedoch keinesfalls vergessen, also zu einem der zahlreichen Bücher auf meinem Tisch gegriffen, kurz die Stichpunkte notiert und – bäm! – schon konnte ich ganz ruhig schlummern. Ich mache mir auch des Öfteren mal die Mühe, ein Notizbuch zu erstellen, in dem ich jeden Abend notiere, für was ich an dem Tag dankbar bin. Hilft perfekt, wenn mal wieder alles zu viel ist und nur noch dunkle Gedanken kreisen.

Ruhige und aufgeräumte Athmosphäre. Ich bin eine Chaotin vor dem Herrn. Dazu solltet Ihr aktuell nur mein Wohnzimmer sehen. Im Schlafzimmer bin ich jedoch fast schon penibel, denn ich fühle mich dann viel ruhiger, wenn es hier ordentlich ist. Nur das mit dem morgens das Bett machen klappt noch immer nicht regelmäßig… Ich liebe auch die sanften Farben in meinem Zimmer! Vor der großen Streichaktion hatte ich zartblaue Tapete an den Wänden. Diese habe ich weiß überstrichen und an der Wand gegenüber des Fensters durfte Grau an die Wand. Perfekt für eine relaxede Stimmung, in der ich mich gerne aufhalte.

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Love always [card making]

Werbung ohne Auftrag. Karten machen. So kam ich ja ursprünglich mal zum scrapbooking. Mittlerweile gehen diese Projekte aber nicht mehr wirklich leicht von der Hand. Besonders, wenn ich dann nur den Bräutigam kenne und die etwas mädchenhafteren Farben wegfallen. So auch bei dieser Karte für einen Kollegen im Format 8″x 5 7/8″, damit auch alle unterschreiben können.

Die unzähligen „love“ habe ich mit einem Mixed Media Stempelkissen eingefärbt und jedes einzeln gestempelt. Das Herz ist von Hand geschnitten und embosst. UTEE gibt den schönen Glanz.

Den Schriftzug habe ich silbern foliert [Minc] und dann mit der BigShot und einer Die von KesiArt ausgestanzt. Der pistazienfarbene Rahmen ist ein Papier von Stampin‘ Up! mit eingeprägter Struktur.

Tel Aviv [Travellers Journal]

Werbung ohne Auftrag. Travellers Notebooks gehören zu meinen liebsten Projekten – sie sind schnell gebunden und verheißen tolle Erinnerungen. Ich liebe die Feinstpapiere von Alexandra Renke für das Innenleben. Diese mische ich bunt durcheinander.

Tel Aviv. Eine Stadt, die ich schon enorm lange sehen möchte. Kultur, Architektur, Strand, Bauhaus,… genau das sind Themen, die mir im Zusammenhang mit Tel Aviv durch den Kopf wirbeln. Als ich durch meinen Stash blätterte und dieses Design von Studio Calico sah, hatte ich das optische Match für mein Kopfkino gefunden. Der Titel ist gestempelt [Studio Calico] und heiß embosst [Zing]. Ich kann es kaum erwarten, im September zum Airport zu fahre und mich Richtung Osten aufzumachen!

Spargel-Risotto [Kampf dem Gemüsefeind]

Samstag hatte ich Lust auf Comfort Food. Risotto ist für mich der Inbegriff dessen. Zwar dauert es einige Zeit, bis das Gericht auf dem Teller liegt, aber ich mag dieses „Zeremonielle“ bei der Zubereitung.

Der Risotto war auch eine gute Möglichkeit, mal wieder den aktuellen Gemüsefeind in einem Gericht unterzubringen. Ist jetzt vielleicht nicht das fotogenste Gericht, aber so lecker!

Karsamstag war ich in der Stadt unterwegs. Dort war ich erstmals auch im örtlichen italienischen Feinkostladen, wo ich mir auch eine kleine Dose Risottoreis gönnte. Ich bin halt ein Verpackungsopfer….

  • 2 Lauchzwiebeln
  • Einige Spargelstangen [etwa 3 Stück]
  • 50 g Risottoreis
  • 1 EL Olivenöl
  • Gemüsebrühe
  • Parmesankäse

Zwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden. Spargel im unteren Drittel schälen. In ca. 2 cm Länge Stücke schneiden, die Spitzen dürfen gerne etwas länger bleiben. In einem Topf mit schwerem Boden das Öl erhitzen und die Spargelspitzen anbraten. Aus dem Topf nehmen und dann das restliche Gemüse anbraten. Den Reis dazugeben und leicht glasig werden lassen. Mit einer Kelle heißer Brühe ablöschen. Solange köcheln, bis die Brühe von den Reiskörnern aufgesogen ist. Wiederholen, bis der Reis weich ist, aber noch einen bissfesten Kern hat. Parmesan oder Grana Padano hinzugeben und unterrühren. Etwa 2 Minuten neben der Herdplatte durchziehen lassen. Zum Servieren mit den Spargelspitzen garnieren.

Oslo [Travellers Journal]

Werbung ohne Auftrag. Ich mag es sehr, diese Travellers Notebooks so nebeneinander liegen zu sehen.

Für das Cover des Oslo-Journals habe ich ein sehr hübsches Papier von Shimelle ausgewählt. Da ich davon noch einige bögen habe, wird vermutlich auch das Mini in diesem Stil gestaltet werden. Den Titel habe ich heiß embosst mit einem Embossing Pulver von Wow. Es glitzert leicht Lila. Die Stempel von Studio Calico mag ich total gerne.

Helsinki [Travellers Journal]

Werbung ohne Auftrag. Hach, ich freu mich schon so sehr auf den ersten Urlaub in diesem Jahr! Bald geht es los in den hohen Norden. Um mich schon mal einzustimmen, habe ich bereits kurz nach meiner Buchung die Travellers Notebooks gebunden. Ich versuche momentan, erstmal gut abgelagerte Produkte aus meinem Stash zu verbrauchen, bevor ich neues kaufe….

Hier habe ich ein Papier aus Shimelles Starburst Kollektion verarbeitet. Zusammen mit dem weiß embossten Schriftzug finden sich im Cover die Farben der finnischen Flagge wieder. Fiel mir aber tatsächlich erst auf, als es da fertig vor mir auf dem Arbeitstisch lag.

Ich sitze gerne gemütlich auf meinem Meditationskissen, vor mir mein graues Schaffell. Und dieser Anblick mit den Reisevorbereitungen macht mich dann richtig glücklich!