Celebrate [Cardmaking]

Werbung ohne Auftrag. Hier ist die zweite Karte, die ich für meine Kunde zu deren jeweiligen Geburtstagen im März gestaltet habe. Auch hier sind die Stempel wieder von AALL & Create und Kesi Arts. Eigentlich sind die ja eher für Mixed Media, dafür habe ich sie mir auch gekauft. In den letzten Monaten habe ich so gut wie gar nicht kreativ gearbeitet – während des Lockdowns habe ich mit meinem Papa Küche und Esszimmer renoviert. Aktuell habe ich Urlaub und mal wieder ein Minibook gewerkelt. Dieses muss ich nur noch fotografieren….

Dieser Beitrag wurde am 25. Mai 2020 in Uncategorized veröffentlicht.

Celebrate [Cardmaking]

Werbung ohne Auftrag. Im März hatten zwei meiner liebsten Kunden Geburtstag. Für mich war klar, dass ich Ihnen unbedingt über meinen Kollegen vom Außendienst Grüße zukommen lassen wollte. Karten sind ja nicht unbedingt meine Spezialität, aber mit den tollen Stempeln von AALL & Create und etwas Farbpulver von Lindy’s gefällt mir da Ergebnis außerordentlich gut.

Dieser Beitrag wurde am 23. Mai 2020 in Uncategorized veröffentlicht.

Thanks [Cardmaking]

Werbung ohne Auftrag. Gestern ging bei uns am Standort eine Ära zu Ende: ein Kollege ging nach 47.5 Jahren Betriebszugehörigkeit in den wohlverdienten Ruhestand. Für die Karte habe ich erstmals nach Monaten mein Arbeitszimmer genutzt. Karten für Männer sind ja nicht unbedingt meine Spezialität, mache ich mittlerweile aber am häufigsten.

Diese hier ist total simpel gestaltet: das PP im Hintergrund ist ebenso wie das Transparency von Rosies Studio, die Blüte im Vordergrund habe ich mit einer Die von Kesi Arts ausgestanzt. Einige Kleckse mit irRESISTibles in schwarz und dazu noch ein wenig weiß und mit Tackerklammern abrunden.

Ursprünglich hatte ich mir was völlig anderes vorgestellt, aber wenn dann elementare Dinge fehlen…. ich hab durchaus viel Material und auch Werkzeug, aber es geht immer noch mehr.

Pizza Bianco – fünf Käsesorten, rote Zwiebeln und Bärlauch [Soulfood]

Werbung ohne Auftrag. Bei uns im Dorf gibt es eine Stelle, an der ich jetzt im Frühjahr nicht vorbei komme. An der Ostseite unseres Schlossbergs wächst wilder Bärlauch. Kräuter sind für mich der Inbegriff erwachender Natur und im Frühling schmecken sie mir am allerbesten. Heute habe ich mir eine Pizza Bianco gebacken, bei der ganz klar mein Lieblingskraut im Fokus steht. Für die Vorratshaltung bzw. Konservierung schneide ich die Blätter in feine Streifen, die ich mit Öl übergieße. Alternativ kann man Bärlauch auch einfrieren. Trocknen ist keine gute Alternative – da geht ganz viel Geschmack verloren.

Zutaten

400 g Mehl [ich verwende Tipo 00], 42 g Hefe, etwas Agavensirup, 1 TL Salz, 2 EL Olivenöl, Wasser

Aus den Zutaten einen geschmeidigen Hefeteig kneten und gehen lassen.

150 g Frischkäse, 100 g Parmesan, 2 – 3 TL Bärlauchblätter in Öl, 50 – 100 g Gorgonzola mild, 125 g Mascarpone, 1 Kugel Büffelmozzarella, 1 rote Zwiebel, Meersalz

Während der Teig geht aus Frischkäse, geriebenem Parmesan und Bärlauch eine Paste mischen. Gorgonzola und Büffelmozzarella in Stücke zupfen, die Zwiebel abziehen und in feine Scheiben hobeln. Den Ofen vorheizen – meiner hat eine Pizzastufe mit 200 C.

Den Teig auf die Größe des verwendeten Backblechs ausrollen und auf das Blech geben. Ich habe den Teig heute so gut hinbekommen, dass ich noch nicht mal Öl verstreichen musste… mit der Bärlauch-Käse-Mischung bestreichen. Mozzarella- und Gorgonzolastückchen gleichmäßig verteilen, Mascarpone in Flocken darauf geben. Die Zwiebeln darüber streuen und im Ofen goldbraun backen.

Vor dem Servieren in Stücke schneiden, mit Meersalz bestreuen und eventuell nochmals Bärlauch darüber geben.

Fusion-Burger mit Sprossen, Pastinake, Hummus und Koriander-Chili-Paste

Werbung ohne Auftrag. Im Winter esse ich viel zu ungesund und deutlich weniger frisches Gemüse, als mir gut täte. Als ich dann während eine Mittagspause im Gartencenter war, um Sämereien für mein geplantes Heilkräuterbeet zu beschaffen, entdeckte ich Sprossengläser und jede Menge Keimmischungen. Perfekt! Sprossen sind gesund auch mit einem eher dunkelbraunen gesegnet gibt es frische Vitamine das ganze Jahr über. Im Prinzip muss man die kleinen Körnchen nur zweimal täglich in frischem Wasser schwenken und wieder gut abtropfen lassen. Nach kurzer Zeit sprießt dann das frische Grün. Neben leckeren Burgern können damit auch Bowls, Salate oder einfach nur das feine Käsebrot getoppt werden. Je länger man die Sprossen wachsen lässt, desto milder werden diese.

Gerade, als die Sprossen erntereif waren, habe ich dann im Unverpacktladen meines Vertrauens auch noch Pastinaken geschenkt bekommen. Pur wären mir diese zu süßlich, aber meinem Burger gaben sie genau den richtigen Geschmack. Für das Topping habe ich mich dann noch an der orientalischen Küche bedient und munter Hummus und eine Art Zhoug im Burger Bun versteckt. Yummie!

Zutaten für 8 Burger Buns

  • 280 Milliliter Milch
  • 60 Gramm Butter
  • 20 Gramm Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 500 Gramm Mehl (Type 550)
  • 1 Bio-Ei
  • 1 TL Salz
  • Öl (zum Bearbeiten)
  • Mehl (zum Bearbeiten)
  • 3 EL Milch (zum Bestreichen)
  • Sesam oder Mohn (zum Bestreuen)

ZUBEREITUNG

  1. Milch und Butter in einem kleinen Topf auf kleinster Stufe lauwarm erwärmen, bis die Butter gerade eben geschmolzen ist. Topf vom Herd ziehen.
  2. Hefe und Zucker dazugeben und rühren, bis sich Zucker und Hefe gelöst haben. Mehl in eine Rührschüssel geben, Hefemilch dazugießen und mit den Knethaken des Handrührers etwa 2 Minuten kneten.
  3. Ei und Salz hinzugeben und etwa weitere 2 Minuten zu einem glatten Teig verkneten. Teig mit den Händen zu einer Kugel formen und in eine geölte Schüssel geben. Etwas Mehl darüberstäuben, mit Frischhaltefolie oder einem feuchten Küchentuch abdecken und etwa 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  4. Den Teig nochmals mit den Händen auf wenig Mehl durchkneten, in 8 Portionen teilen und zu Kugeln formen. Diese mit Abstand zueinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und etwas flach drücken. Brötchen nochmals 30 Minuten zugedeckt gehen lassen.
  5. Den Backofen auf 200 Grad, Umluft 180 Grad, Gas Stufe 4 vorheizen.
  6. Die Brötchen dünn mit Milch bestreichen und mit Sesam bestreuen. Im Backofen auf der mittleren Schiene in etwa 25 Minuten goldbraun backen. Herausnehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Zutaten für Burger Patties

  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 2 – 3 kleine Pastinaken
  • 3 EL Olivenöl
  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • 3 EL Panko (japanische Semmelbrösel)
  • 1 Ei
  • 1 EL Ajvar
  • 200 g Feta

ZUBEREITUNG

  1. Zwiebeln und Pastinaken schälen und in kleinstmögliche Würfel schneiden. In 1 TL Öl weich dünsten. Zur Seite stellen und abkühlen lassen.
  2. Hackfleisch mit Ei, Panko und Ajvar zu einer homogenen Masse verrühren.
  3. Gemüse locker unterheben – die Masse ist relativ fluffig. Feta in gleich große Würfel schneiden.
  4. Pattiemasse in der Handfläche verteilen, einen Käsewürfel darauf geben und mit dem Hack ummanteln. Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Burgerpatties darin garen.

Die Rezepte für Hummus und die Koriander-Chili-Paste habe ich bereits vor längerer Zeit verbloggt. Die Zutaten einfach nach Lust und Laune auf den Burger Buns stapeln. Ich habe dazu Radieschensprossen kombiniert, die aber schon ziemlich mild waren. Hach, könnt ich jetzt sofort wieder essen!

Oil Cleansing Method

Werbung ohne Auftrag. Vor einigen Jahren bin ich beim Surfen im Netz über die OIL CLEANSING METHOD gestolpert. Gesichtsreinigung mit Öl – und das soll funktionieren? Schon damals habe ich festgestellt, dass das meiner sensiblen Haut echt gut tut. Tatsache ist aber auch, dass ich dann wieder aufgehört habe, die Methode anzuwenden, da sie schon um einiges zeitaufwändiger ist als „normale“ Gesichtsreinigung. Neben dem was ich über Nahrung zu mir nehme, hinterfrage ich auch immer mehr, welche Kosmetikprodukte ich benutze. Die Haut ist unser größtes Organ und es bringt mich zum Grübeln, wenn man sich überlegt, wie viel Chemie man in seinem Leben schon draufgeschmiert oder -gesprüht hat.

Was ist die Oil Cleansing Methode – kurz OCM?

Wie der Name schon erahnen lässt, erfolgt die Reinigung der Haut ausschließlich mit Öl. Dies kommt einem gerade mit fettiger oder Mischhaut sicher erstmal etwas seltsam vor, da man ja eigentlich reinigt, um das überschüssige Fett loszuwerden.

Das Problem von herkömmlichen Gesichtsreinigungsprodukten mit Alkohol oder auf Seifenbasis ist meistens, dass sie sämtliches Fett auf der Haut entfernen. Dies hat zur Folge, das die Haut übermäßig viel Talg nachproduziert, damit die Poren nicht austrocknen. Die Haut fettet schneller und stärker nach und wird großporiger. Neigt man zu Pickeln und Mitessern, können sich die Hautunreinheiten deshalb sogar noch verstärken.

Die OCM folgt im Gegensatz dazu dem Prinzip, dass sich Öl am besten mit Öl entfernen lässt. Bei dieser sanften Reinigung mit einer speziellen Öl-Mischung und heißem Wasser soll der natürlich Fetthaushalt der Haut erhalten bzw. wieder hergestellt werden. Der Schmutz wird durch das Öl gebunden und dann durch das heiße Wasser mit abgewaschen. Diese Methode eignet sich für alle Hauttypen, und auch für Problemhaut mit Akne oder Neurodermitis.

Durch die verwendeten Öle wird die Haut außerdem super weich und geschmeidig, abgestorbene Hautschuppen werden entfernt und Mitesser verschwinden. Selbst Unreinheiten, welche tief unter der Haut liegen, werden nach und nach aufgeweicht, verschwinden direkt durch die Reinigung oder lassen sie sich im Anschluss deutlich leichter entfernen.

Die Reinigung wird mit einer Mischung aus mindestens zwei Ölen durchgeführt:

  • Rizinusöl
  • Je nach Hauttyp: Olivenöl, Mandelöl, Jojobaöl, Kokosöl oder dein spezielles Lieblingsöl oder eben auch eine Mischung [aktuell habe ich einen Tropfen Teebaumöl in meiner Mischung, da ich im Moment mit vielen Unreinheiten zu kämpfen habe. Ich fühle mich wie ein Teenager, wenn ich in den Spiegel sehe….]

Die eigentlich reinigende Wirkung geht vom Rizinusöl [Englisch: Castoroil] aus, da dieses den Schmutz binden kann, antibakteriell und adstringierend [die Poren verkleinernd] wirkt. Da es die Haut jedoch eher austrocknet, wählt man je nach Hauttyp ein spezielles Mischungsverhältnis mit einem der beschriebenen anderen Öle:

  • 30% Rizinusöl bei fettiger Haut
  • 20% Rizinusöl bei normaler Haut
  • 10% Rizinusöl bei trockener Haut.

So funktionierts:

  1. Das gewünschte Mischungsverhältnis der Öle direkt in der Hand oder in einem kleinen Fläschchen zusammenrühren – meine Flaschengröße ist etwa 50 ml, das reicht für ein bis drei Wochen je nach Anwendungshäufigkeit.
  2. Münzgroße Menge Öl in den Händen verreiben und so etwas erwärmen.
  3. Das Öl mit den Händen auf dem gesamten [trockenen, nicht gereinigten] Gesicht verteilen und mindestens 2 Minuten einmassieren.
  4. Einen Waschlappen in sehr warmes Wasser tauchen, auswringen und über das gesamte Gesicht legen, bis er wieder abgekühlt ist. Der Dampf öffnet die Poren.
  5. 3 – 4 Mal wiederholen.
  6. Beim letzten Durchgang noch überschüssiges Öl sanft mit dem Waschlappen entfernen ohne zu reiben.
  7. Die Haut sollte jetzt schön rosa aussehen und sich wie ein Babypopo anfühlen.
  8. Falls die Haut etwas spannt, gebe ich etwas von meiner Body Whip ins Gesicht und klopfe diese vorsichtig ein.

Laut Originalanleitung soll diese Reinigung regelmäßig aber nicht täglich durchgeführt werden, da sie die Haut durch das Rizinusöl austrocken kann. Muss man je nach Hautbeschaffenheit eine Weile ausprobieren, am Mischverhältnis schrauben und schauen was passiert.

Gut zu wissen:

  • Zu Beginn kann es sein, dass sich das Hautbild vorübergehend verschlechtert oder man das Gefühl hat, die Haut produziert mehr Fett als vorher. Dies ist während der Umstellung total normal und geht vorbei.
  • Nach ca. 1 – 2  Wochen sollte sich die Haut angepasst haben und spätestens dann werden die positiven Ergebnisse sichtbar.

Ginger Honey – mit Fermenten gegen die Erkältungswelle

Ähnlich wie mein Ingwer-Zitronen-Sirup wirkt auch der Ingwer-Honig dank der Inhaltsstoffe antibakteriell und antiviral und kann so Erkältungen vorbeugen oder verkürzen.

Ein etwa fastgroßes Stück Bio-Ingwer ungeschält in feine Scheiben schneiden und mit 200 g Honig vermischen. Aufgrund austretender Flüssigkeit aus dem Ingwer wird der Honig ziemlich flüssig.

Ungefähr zwei Wochen bei Zimmertemperatur fermentieren lassen, dabei täglich schütteln. Danach in den Kühlschrank oder die kühle Speisekammer stellen und bei Bedarf täglich 1 – 2 Teelöffel nehmen. Am Besten langsam im Mund zergehen lassen, um Mund- und Rachenraum so lange wie möglich mit den heilsamen Stoffen zu benetzen.

Mein 2002 verstorbener Opa war Zeit seines Lebens Imker. Als Kind habe ich regelmäßig im Keller an den großen Honigkübeln genascht und war wirklich selten erkältet. Auch meine Oma, die 2019 mit 104 Jahren verstarb, hat auf die Wirkung des Honigs geschworen. Jeder wusste, dass sie am liebsten Gläser voller Honig geschenkt bekam. Im Winter hat sie diesen Esslöffelweise gefuttert, um raue Stimme und Husten zu bekämpfen.