December Daily 2018 Tag 1 & 2 [Sparkle & Shine]

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Werbung ohne Auftrag. Mein Farbschema für das December Daily ist heuer ziemlich untypisch, sehr viele dunkle Seiten; schwarz, purple…. trotzdem wirkt es nicht schwer oder deprimierend, da die Rückseiten der Papiere hell sind.

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Einige wenige Dinge gönnte ich wir neben den Papieren noch speziell für das December Daily. Dazu gehören die Schriftzüge von Ali Edwards, die eigentlich weiß, rot und grün sind. Ich habe diese jedoch zuerst mit einem weißen Stempelkissen betupft, um sie silber einzufärben. Danach habe dann noch Nuvo Drops in klar aufgetragen, da die silberne Farbe leicht auffärbt, wenn sie auf nicht saugendem Untergrund aufgetragen wird.

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Am 1. Dezember war ich mit meiner sehr guten Freundin J. in einer Bar, wo wir gigantisch leckere Cocktails tranken. Die Sticker für die Tage sind alle etwa an der gleichen Stelle angebracht. Nachdem es sich dabei um Puffy Sticker handelt, tragen diese ziemlich auf, was mich aber nicht weiter stört.

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Das schöne, ziemlich eisige Papier habe ich so gut wie gar nicht dekoriert. Auf der gesamten Seite habe ich goldene Sprenkel verteilt, dazu noch einen kleinen Stempelabdruck unter der goldenen zwei und etwas Washitape von Felicity Jane, um das Foto „aufzuhängen“. Mehr Deko braucht es hier gar nicht.

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December Daily 2018 [Sparkle & Shine]

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Werbung ohne Auftrag. Völlig ungeplant und unbeabsichtigt habe ich eine Blogpause eingelegt. In den letzten Wochen und Monaten habe ich so selten kreativ gearbeitet, weswegen ich auch gar keine Beiträge in der Hinterhand hatte. Jedoch habe ich natürlich mein December Daily gebaut, weil ich darauf keinesfalls verzichten möchte. Inzwischen ist es das siebte Album seiner Art.

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Auch in diesem Jahr entschied ich mich wieder für Papiere von Alexandra Renke, da ich die Haptik und die Motive extrem gerne mag. Einen Einblick in meine Papierauswahl zeige ich Euch hier. Für das Cover habe ich eine Schneeflocke mit einer Die von Tim Holtz mehrfach ausgestanzt, zusammengeklebt und mit Blattsilber belegt. Dazu habe ich irRESISTible in Silber auf das Papier gekleckst und mit Strass in Silber und Schwarz ergänzt. Um den Rücken habe ich silbernes Garn von Garn & mehr gewickelt und mit einem Anhänger von Tim Holtz geschmückt. Buchecken runden das Gesamtbild ab.

White Chocolate Cookies [Foodie Friday]

Ich liebe amerikanische Cookies total. Diese noch leicht knatschige, was man so gerne als „chewy“ bezeichnet – soooo lecker! Wann immer ich mir in der Mittagspause mal ein Sub gönne, müssen unbedingt ein bis drei White Chip Macadamia Nut Cookies mit dazu gepackt werden. Vor kurzem entdeckte ich irgendwo in den weiten des Internets ein Rezept für diese leckeren Kekse und nun kann ich – wann immer mir danach ist und die Zutaten im Haus sind – meine Lust darauf stillen. Letztens hatte ich eine Variante mit gehackten Mandeln gebacken, die bei den Kollegen enorm gut ankam… aber auch „nur“ weiße Schokolade ist sooo lecker, dass ich Euch mein Rezept nicht vorenthalten möchte…

  • 200 g weiche Butter
  • 110 g Zucker
  • 200 g Milchmädchen – das ist diese gezuckerte Kondensmilch
  • 320 g Mehl
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 200 g weiße Schokolade, gehackt
  1. Butter mit Zucker schaumig rühren. Milchmädchen dazu geben und alles zu einer cremigen Masse vermengen.
  2. Mehl mit Backpulver und Salz vermischen und über die Buttercreme sieben.
  3. Schokolade dazu geben und zu einer homogenen Masse vermischen.
  4. Ofen auf 180 °C Umluft heizen. 2 Backbleche mit Backpapier auslegen und aus dem Teig gleichmäßig große Teigportionen darauf verteilen. Dabei darauf achten, genügend Abstand zwischen den Klecksen lassen, da diese noch etwas auseinander laufen.
  5. Die Kekse im heißen Ofen backen, bis sie leicht gebräunt sind. Je nach Größe dauert das zwischen 15 und 18 Minuten. Nicht zu dunkel werden lassen, damit die Cookies noch schön weich sind.

Dezembertagebuch [Sparkle & Shine]

Werbung ohne Auftrag. Das Dezembertagebuch, im Web auch als December Daily bekannt, ist eine wunderbare Dokumentation der Adventszeit. Finde ich jedenfalls. Spätestens, wenn im Spätsommer die Weihnachtskollektionen der unterschiedlichen Scrapbookinghersteller in den Shops auftauchen, ist es nicht mehr lange hin bis zu meinem liebsten Monat im Jahr. Dadurch, dass es bei uns in Bayern gefühlt bis Mitte Oktober Sommer war, wollte sich in diesem Jahr die Vorfreude zwar noch nicht so früh wie in anderen Jahren einstellen, dennoch habe ich mich im Herbst damit auseinander gesetzt, welches Farbschema es denn in 2018 sein dürfe… ich habe mich für sehr untypische Farben entschieden: ein dunkles Purple, dazu Schwarz und Weiß. Akzente werde ich mit Gold und Silber setzen und es findet sich bestimmt auch etwas Türkis/Mint wieder.

Die December Dailys sind meine liebsten Projekte überhaupt und ich sehe sie mir immer wieder gerne an. In der Sidebar gibt es den Button Sparkle & Shine – beim Klick darauf kommt Ihr zu allen Bildern und Postings dazu. Und ganz unten seht Ihr Bilder zu all den schönen Büchern und wie sie immer größer und umfangreicher wurden im Lauf der vergangenen sechs Jahre.

Mein Album in diesem Jahr hat wieder ein schönes Format – ehrlich gesagt, genau das Gleiche wie im letzten Jahr – , da passt ordentlich was rein und ich kann auch große Fotos unterbringen. Alle paar Tage nutze ich im Dezember meine Mittagspause, um im Drogeriemarkt des Vertrauens meine Bilder auszudrucken. Texte und Erinnerungen trage ich meist am Abend des jeweiligen Tages ein (oder mache Notizen auf Klebezetteln), damit ich auch nichts vergesse.

Im Dezember gibt es so viele schöne Momente, kleine und große. Ich habe immer mein Smartphone dabei, das macht es so einfach, die Erinnerungen zu dokumentieren. Und manchmal sind es einfach Schnappschüsse, die die Gefühle transportieren….. ich liebe es, Selfies zu machen! Immerhin möchte ich in meinem eigenen Dezemberbuch natürlich auch vorkommen. Alternativ gibt es auch die Möglichkeit, die Kamera jemand anderem in die Hand zu drücken….

Genauso wichtig wie die Fotos ist der Text im Dezember-Tagebuch. Im Dezember gibt es so viele Themen, die man dokumentieren kann, da fällt es besonders leicht. Und geht man mit offenen Sinnen durch die Adventszeit, gibt es doch jeden Tag etwas Besonderes, denkt Ihr nicht?

Rechtzeitig zum Start in den Dezember werde ich auf jeden Fall auch wieder eine Ideenliste für Fotos [und natürlich auch Aktivitäten] posten. Manchmal sieht man ja den Wald vor lauter Bäumen nicht…

In der Vorweihnachtszeit gibt es natürlich auch besonders schön gestaltete Alltagsdinge, die sich wunderbar in das Dezemberbuch integrieren lassen: Karten, Prospekte, Tüten, der Coffee-to-go-Becher… der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Jedoch kommt es gar nicht so sehr auf die Gestaltung an, viel mehr sind es Fotos, Texte, eben der Inhalt, der auch nach Jahren noch die Erinnerungen wieder aufleben lässt.

Der eine oder andere mag beim bloßen Gedanken daran, einen ganzen Monat lang so ein Buch zu führen, schon Schweißausbrüche bekommen. Dann macht einfach nur Bilder, schnappt Euch ein vorgefertigtes [Notiz]Buch und schreibt ein paar wenige Stichpunkte auf. Es muss gar nichts Aufwändiges sein! So ein Projekt soll Freude machen, das Schöne und Besondere an der Vorweihnachtszeit bewusster werden lassen, und keinen zusätzlichen Stress verursachen.

Danke Mario [Minibook]

Werbung ohne Auftrag. Gestern war gar kein leichter Tag für mich: mein [mittlerweile] sehr guter Freund, Kollege und Vorgesetzter hatte seinen letzten Arbeitstag bei uns im Unternehmen. Dass ich dafür wieder einen Teil des Abschiedsgeschenks gestaltete, war natürlich Ehrensache. Es fiel mir jedoch unendlich schwer…..

Das Cover sollte unbedingt mit grünem Papier gestaltet werden, da dies seine erklärte Lieblingsfarbe ist. Daher griff ich zu einem lange gehüteten Schätzchen – Studio Calico’s Serie „Here & There“. Für die einzelnen Seiten habe ich aus 12″ x 12″ Papieren Umschläge gefaltet.

In jeden Umschlag kam eine Karte aus weißem Cardstock. Diese hat das ungefähre Format DIN A5. Auf der Vorderseite ist ein Bild der Mitarbeiter aus der Abteilung, rückseitig gute Wünsche und Unterschriften.

Die Umschläge habe ich mit ausgestanzten Geotags dekoriert und aus verschiedenen Alphas die Bezeichnungen der Abteilungen aufgeklebt.

Alle Umschläge und die Cover habe ich dann mit meiner Bind-it-all gelocht und mit dem größten Drahtrücken, der sich in meinem Fundus fand, gebunden.

Auf dem Cover habe ich etwas irRESISTible von Tsukineko verteilt und über Nacht trocknen lassen. Dann kamen auch hier wieder Alphas zum Einsatz. Viele der verwendeten sind von Studio Calico oder Amy Tangerine, die Puffy Sticker waren mal in einem Embellishment Kit. Ich überlege schon die ganze Zeit, welcher Hersteller das produzierte…. ich glaube, es war Freckled Fawn.

Genauso überlege ich schon länger, von wem die Die für das Geotag war. Da ich mittlerweile alle Dies platzsparend auf Magnetplatten aufbewahre, ist das gar nicht mehr so einfach….

Hier ist mir beim Falzen ein Fehler unterlaufen, aber inzwischen hab ich mich damit abgefunden. Mein Motto für dieses Projekt war tatsächlich „Done is better than perfect.“, weil es mir unendlich schwer fiel….

Eines meiner liebsten Papiere aus der Serie überhaupt ist dieses hier mit den schönen Punkten.

Brioche Pumpkin Rolls [Foodie Freitag]

Werbung ohne Auftrag. Von meiner Schwester bekam ich letztens einen Hokkaido-Kürbis geschenkt. Eigentlich wollte ich davon Kürbisgnocchi machen, aber als ich bei Simone Pumpkin Rolls entdeckte, mussten diese am Wochenende gebacken werden. Ich habe das Rezept ein bisschen abgewandelt. Die Brötchen sind sehr neutral vom Geschmack, da das Kürbispüree geschmacklich kaum auffällt. Sie schmecken perfekt zu Burger, aber auch mit Käse oder Marmelade sind sie einfach nur lecker. Das Ikebana hier ist zwar ein bisschen zeitaufwändig, macht aber einiges her. Mein Kollege wollte gar nicht glauben, dass es sich bei den leckeren kleinen Dingern um Brötchen und nicht

410 g Mehl

150 g Kürbispürree

30 g Zucker

21g [1/2Würfel] frische Hefe

3 g Salz

2 kalte Eier

125 g kalte Butter

60 g lauwarme Milch

Eggwash: 1 Eigelb & etwas Milch

Mehl mit Zucker und Salz vermischen, eine Mulde in die Mitte formen. Die Hefe hineinbröseln und in der Milch auflösen. Den Vorteig etwa 5 Minuten stehen lassen.

Alle Zutaten bis auf die Butter hinzufügen und mit den Knethaken zu einem glatten Teig verkneten. Die Butter hinzufügen und weitere etwa 15 Minuten zu einem seidigen Hefeteig verarbeiten.

Abgedeckt über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. Aus dem Teig 10 gleichmäßige Kugeln formen. Diese nochmals gut gehen lassen. Wer mag, kann zuvor auch noch Küchengarn um die Teiglinge wickeln, so dass die Brioche Buns nach dem Backen eine Kürbisform erhalten. Mit Eggwash bepinseln.

Ofen auf 180° Ober/Unterhitze vorheizen, die Pumpkin Rolls auf die mittlere Schiene geben, die Hitze sofort auf 160° runterschalten und die Brioche Buns 15 – 20 Minuten backen.

Kurz auskühlen lassen und das Garn entfernen.

Ich habe meine Buns genutzt, um klassische Cheeseburger mit einem Twist zu machen. Soooo yummie! Nächste Woche gibt es dafür ein Rezept.

Baguette [Foodie Freitag]

Als ich letztens meine Nerven nach einer seeehr anstrengenden Woche etwas beruhigen wollte und noch Zeit totzuschlagen hatte, gönnte ich mir ein wenig Shopping. Manchmal muss das ja einfach sein, nicht wahr? Während ich so an den Regalen entlang schlenderte, entdeckte ich ein Holzbrett, welches für Antipasti, Brotzeiten und und und… gedacht ist. Gekauft habe ich es nicht, denn das kann ich selbst machen. Und dann auch noch in dem Format, wie ich es haben möchte. Jedenfalls war der erste Gedanke dann, dass ich darauf frisches, selbstgebackenes Baguette servieren möchte mit einer Auswahl Käse und Trauben oder einfach nur hochwertigem Olivenöl und etwas Meersalz.

Da ich später dann noch bei meiner Mama war, fragte ich nach einem Rezept für Baguette und buk dieses gleich am nächsten Tag. Das Holzbrett existiert zwar bis dato noch immer nur in meinem Kopf, aber das Brot wird hier noch häufiger gebacken werden…..

Teig

  • 600 g Mehl, vorzugsweise Dinkelmehl 630
  • 1,5 TL Salz
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 330 g lauwarmes Wasser

Zubereitung

  1. Mehl und Salz in eine Schüssel geben und vermischen. Eine Mulde formen.
  2. Wasser, Hefe und Zucker in die Mulde geben und mit den Knethaken zu einem elastischen Teig kneten. Mit einem sauberen Tuch zudecken und etwa 1 h gehen lassen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat.

  3. Den Teig aus der Schüssel nehmen und dritteln. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu langen Strängen formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben.

  4. Die Baguettes 20 Minuten gehen lassen. Den Backofen vorheizen auf 230 Grad Ober-/ Unterhitze.

  5. Die Baguettes mit etwas Wasser bestreichen. Im Backofen 15-20 Minuten backen.

Wer mag, kann dieses Grundrezept auch zu mediterranen Baguettes abwandeln:

  • Brot 1 – 35 g schwarze, entsteinte Oliven. Oliven hacken, unter den Teig für ein Baguette mischen.
  • Brot 2 – 6-8 Stück getrocknete Tomaten in Öl. Tomaten in kleine Würfel schneiden, unter den Teig für ein Baguette mischen
  • Brot 3 – 1 EL getrocknete Kräuter de Provence. Unter den Teig für ein Baguette mischen. Brot vor dem Backen mit etwas Meersalz bestreuen.