Hamburg [Wanderlust]

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Werbung ohne Auftrag. In letzter Zeit war es hier ziemlich ruhig. Wer mir bei Instagram folgt, hat bestimmt auch gesehen, dass ich Zeit in Hamburg, an der Nordsee und in Berlin verbrachte. Heute zeige ich Euch einige Bilder aus der Lieblingsstadt. Dadurch, dass ich bereits um 6:00 Uhr in der Speicherstadt geparkt hatte, konnte ich der City beim Aufwachen zusehen….

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„Pflichttermin“ für mich ist der Hafen. Gibt es etwas Schöneres, als hier dem Fernweh zu frönen? Wohl nur, direkt an der See zu sein.

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Wie so häufig nutzte ich natürlich die Möglichkeit einer Hafenrundfahrt. Allerdings setze ich mich dazu immer in die Linienboote, die an den St. Pauli Landungsbrücken verschiedene Routen bedienen. Während es in Stuttgart, wo sich Schwester und Schwager auf den Weg zum Flughafen machten, ungemütlich nasskalt war, genoss ich das tolle Wetter ganz Vorne am Schiff.

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Immer wieder faszinierend für mich – so viele Container und trotzdem ist der Riesenpott in der Lage, zu schwimmen.

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Ich liebe es, wie die Sonne auf dem Wasser glitzert. Das ist so ein tolles Licht und dafür lohnt sich frühes Aufstehen immer wieder. Ich bin ja eigentlich ein totaler Langschläfer, aber wenn ich mich dann aus dem Bett gequält habe, ist es jedes Mal wieder ein totales High für mich.

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Die skandinavischen Seemannsmissionen haben auch entsprechende Länderkirchen, also gibt es direkt am Hafen sowohl die schwedische als auch finnische, dänische und norwegische Seemannskirche. Dies sind teilweise Bauten aus den 1960er Jahren, aber eben typisch Skandi. Weil ich jedoch keine wirklich hübschen Bilder davon machen konnte, gibt es eben finnische Landesflaggen.

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Der Vulkanstein für den Moai wurde 1999 von Rapa Nui [Osterinsel] nach Hamburg gebracht und vor Ort von bildenden Künstlern in der Tradition der Inselbewohner mit traditionellen Werkzeugen geschaffen. Ich habe den Moai bei meinem letzten oder vorletzten Besuch in der Hansestadt entdeckt und finde die Figur faszinierend. Auf Rapa Nui findet man diese Steinfiguren zu Hunderten an den Küsten, jedoch weiß man bis heute nicht wirklich, was diese bedeuten.

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Da ich meinen Urlaub mit der kompletten Familie verbrachte – Eltern, Schwester, die aktuellen und zum damaligen Zeitpunkt noch zukünftigen Schwager, Nichte, Neffe – brauchte ich auch mal eine Auszeit während der Woche. Zum Einen nutzte ich natürlich die Gelegenheit, meine Freundin Mel zu besuchen, zum Anderen war ich nochmals in der City, um ein wenig zu shoppen. Natürlich war ich auch nochmals auf der Elbphilharmonie, wie bereits am Samstag.

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Ist es nicht phantastisch, wie sich die ganzen Lichter im Wasser spiegeln? Ich liebe das Glitzern der Lichter in Städten sehr, aber wenn es sich dann auch noch im Wasser spiegelt……

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Klein Tibet im Zillertal [Wanderlust]

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Unbezahlte Werbung. Vor einigen Wochen entdeckte ich im Instafeed meiner Freudin Anita ein Reiseziel, das ich letztens endlich erkunden konnte: die Hohenaualm am Zillergründl, welche nicht umsonst auch Klein Tibet genannt wird. Als ich auf einem kleinen Vorsprung stand und so nach unten sah, fühlte ich mich wirklich wie auf dem Dach der Welt….

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Die Anreise von Ulm bis zur Bärenbadalm führt unter anderem über eine Mautstraße und dauert rund 3.5 h. Gut, dass J. und ich bereits um 6.30 Uhr gestartet sind. Später möchte ich im späten August auch nicht starten…. Von der Bärenbadalm kann man auf zwei Wegen an die Staumauerkrone des Zillergrunds gelangen: mit dem Bus [ca. 15 Minuten Fahrt, hin undn zurück 5,80 EUR/Erwachsener] oder mit dem Rad bzw. zu Fuß [angegeben ist ca. 1 h, das kann ich allerdings nicht beurteilen]. Wir entschieden uns für die komfortable Variante, da wir beide mehr als untrainiert sind.

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Die Staumauer ist wirklich sehenswert, allerdings habe ich ja nun wirklich Höhenangst. Von daher waren wir echt froh, dass wir nicht über die Staumauerkrone gehen mussten, um an den Uferweg zu gelangen, der uns nach Klein Tibet führen sollte. Zum Start geht es durch einen Tunnel, dahinter dann die erste Steigung.

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Der Weg ist wirklich sehr bequem zu gehen, da er auch von Autos befahren wird. Aufgrund des Stausees und des Kraftwerks dort gibt es natürlich auch Baustellen. Wir waren sonntags unterwegs, so dass wir davon aber nicht betroffen waren. Angegeben wird die Wegstrecke mit 1.5 h Gehzeit. Es gibt jedoch so viele Fotospots wie die Aussicht auf den See und auch Gebetsfahnen sowie Tafeln mit Sprüchen, dass wir deutlich länger brauchten.

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Am Ende des Sees liegt dann die Hohenaualm. Man merkt schon, dass wir in den vergangenen Wochen extreme Hitze und keine Niederschläge hatten: der Spiegel des Zillergründels ist erkennbar niedriger als im Normalzustand. An der Hohenaualm gibt es frei laufende Tiere [Hühner, Schweine, Kühe, Pferde].

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Natürlich kann man direkt an der Alm eine Jause oder Brotzeit bestellen, jedoch hatten wir vorgesorgt und Fladenbrot, Hummus, Fetaaufstrich sowie Bananenbrot und Wasser dabei. Perfekte Brotzeit, nachdem wir dann ja schon ungefähr 7.5 h unterwegs waren.

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J. wollte noch chillen, während ich zu den Gebetsfahnen oberhalb der Alm kletterte. Hier genoss ich einfach nur die Stille und hatte Minuten der Meditation…..

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Auf dem Rückweg waren wir dann zügiger unterwegs, da auch immer mehr Wolken aufzogen. Jedoch entstanden auch hier einige wunderschöne Bilder. Besonders die immer wieder aufgetürmten Steinpyramiden haben es mir sehr angetan!.

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Sonnenverbrannt, mit Salzkrusten auf der Haut und total glücklich darüber, unsere Pläne in die Tat umgesetzt zu haben, ging es dann wieder ins Tal und auf den nach Hause Weg. Puh, unten war es mindestens 10 Grad wärmer – die Temperaturanzeige nannte 31 Grad!

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Meditationskissen [DIY]

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Unbezahlte Werbung. Nachdem ich den Schnitt für das Meditationskissen bereits im Mai gekauft und heruntergeladen hatte, habe ich mir nun endlich mein erstes Meditationskissen selbst genäht. Ich bin wirklich stolz darauf, denn ich saß schon ewig nicht mehr an der Nähmaschine, um Stoff zu verarbeiten. Muss ja keiner wissen, dass hier noch mindestens zwei weitere Projekte sehnsüchtig darauf warten, in Angriff genommen zu werden…

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Eigentlich wollte ich ja einen ganz anderen Stoff in Mint dafür kaufen, aber der ist schon längst vergriffen. Also musste ich mich auf die Suche machen nach einem Stoff, der mir gefällt und auch zu meiner Einrichtung passt. Schließlich liegt dieses Meditations- oder auch Yogakissen ganz offen in meinem Wohnzimmer. Schlussendlich wurde ich dann für den bedruckten Stoff bei einer Kollektion von Robert Kaufmann fündig. Die anderen Zutaten, also Canvas und Reißverschluss sind von Grinsestern.

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Mein Inlet habe ich mit Dinkelspelzen gefüllt, aber da muss noch mehr rein. Anita gibt in der Anleitung ca. 1.5 – 2 kg an, ich hatte auf meiner Verpackung nur die 5 gelesen und mich dann gewundert, dass das Kissen grade mal halb voll war? Naja, die Einheit waren Liter und nicht Kilogramm… manchmal sollte ich einfach nicht mitten in der Nacht meine Bestellungen tätigen….

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Als ich letztens zwei Tage frei hatte, konnte ich wenigstens hübsche Fotos des Kissens machen, bevor es dann mal kurz regnete. Ich freue mich so sehr, endlich vernünftig meditieren zu können, habe ich aktuell doch Entspannung mehr als nötig. Ich bin sowas von urlaubsreif…..

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Folge Deinen Träumen [Art Journal]

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Unbezahlte Werbung. Nach längerer Zeit habe ich mal wieder in meinem Dina Wakely Art Journal gearbeitet. Dafür habe ich einen Gel Transfer eines Laserdrucks gemacht und dann mit Acrylfarbe den Hintergrund gestaltet. Nach dem Trocknen habe ich die Farbe mit verdünntem Gesso abgemildert und danach etwas verdünnte Goldfarbe aufgetragen, die sich in der Struktur schön absetzt.

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Erstmals habe ich auch Siegelwachs und einen Siegelstempel in Koi-Form eingesetzt. Das bronzefarbene Wachs ist genauso wie goldenes in dem Set enthalten. Dafür, dass ich noch nie damit gearbeitet habe, finde ich das Siegel sehr gelungen. Etwas Wachs war noch in dem Löffel vorhanden. Dieses habe ich als einzelne Tropfen auf der Seite verteilt.

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Die Stencil gab es vor Jahren mal im Set bei Tchibo. Den Kirschblütenzweig mag ich sehr gerne. Hier habe ich Strukturpaste aufgetragen und nach dem Trocknen mit einem wasservermalbaren Stift und dem Wassertankpinsel schattiert.

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Neben dem Stempelabdruck runden bronzefarbene Kleckse meine Seite ab. Zudem habe ich mit Distress Oxides und einer Stencil Kreise im Hintergrund aufgetragen.

Räucherstäbchenhalter [DIY]

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Unbezahlte Werbung. Ich habe dieses Jahr ja schon mal einen Räucherstäbchenhalter aus Fimo gestaltet. Diesen liebe ich auch sehr, er hat jedoch einen entscheidenden Nachteil: die herabfallende Asche fällt nicht nur auf die Fimoscheibe, sondern auch daneben… als ich von meinem Untersetzer noch etwas Fimo über hatte, habe ich noch die kleine Scheibe hier mit gebacken.

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Als meine kleine Schwester ihr Studium abschloss, hat sie mit Kommilitoninnen die Gipsschalen gestaltet. Gipsbinden um kleine Luftballons formen und nach dem Trocknen golden anmalen. Eine davon dient mir jetzt als neue Auffangmöglichkeit für die Asche. Jetzt freue ich mich noch mehr auf mein Ritual, mit dem Duft von Räucherstäbchen den Tag ausklingen zu lassen.