New Year – new beginnings

Im letzten Jahr habe ich nicht nur viel zu wenig auf mich selbst geachtet, nein, ich habe auch deutlich weniger und unregelmäßiger gebloggt, als mir lieb war. Vieles spielt sich bei mir mittlerweile vor allem auf Instagram ab, ich habe aber auch TikTok für mich entdeckt, bin wieder ganz häufig bei Twitter und treibe mich auch sonst auf anderen Plattformen herum.

Ich möchte in 2022 viel mehr für mich selbst machen. Das kann körperlich, geistig und natürlich auch ernährungstechnisch sein. Natürlich kann man das jetzt auch unter der Rubrik „Gute Vorsätze“ verbuchen, aber das hat für mich persönlich nichts nur mit dem Jahreswechsel zu tun. Tatsächlich könnte ich damit zu jedem beliebigen Tag oder Datum starten, dennoch: das Jahr liegt wie ein unbeschriebenes Blatt vor uns und es ist immer schön, sich selbst einen kleinen Plan zu machen.

2021 ging für mich ja nicht so toll zu Ende, nachdem ich im November ein positives PCR-Testergebnis hatte und dadurch insgesamt 4 Wochen krank geschrieben war. Ich bin jedoch sehr dankbar, dass die Impfung so gut wirkte und ich trotz allem einen milden Verlauf hatte. Beängstigend war die Erfahrung jedoch trotzdem sehr und ich kann dankend darauf verzichten, diese Erkrankung nochmals durchleben zu müssen!

Gerade jetzt während meines Urlaubs hatte ich viel Zeit, mir Gedanken zu machen. Zwischen den Jahren läuft die ganze Welt ja gefühlt auf Sparflamme; da kann ich mich ganz gut in Selbstreflexion üben. Daher ändere ich dann tatsächlich am liebsten zum Jahresstart das Ein oder Andere. Ich hoffe darauf, dass das dann auch nicht nur so ein Januarding bleibt….

Eines der Dinge, die ich unbedingt verstärkt in meinen Alltag integrieren möchte, ist mehr Bewegung. Letztes Jahr habe ich vor allem gegen Ende des Winters viele klassische Spaziergänge [nicht das, was aktuell so unter „Spaziergang“ durch die Medien geistert wohlgemerkt…] unternommen. Um meine Ausdauer und Kondition, die aufgrund Long Covid quasi nicht mehr existent sind, gehe ich momentan jeden Tag eine große Runde an die frische Luft. 10.000 Schritte täglich sind mein Ziel und im Sommerhalbjahr möchte ich schließlich auch wieder in die Berge gehen… Zudem habe ich mich bei der Yoga-Challenge von Mady Morrison angemeldet, aber noch keine Einheit gemacht. Wenn jetzt am Montag wieder mein Arbeitsalltag im Home Office losgeht, dann möchte ich auch hier starten. Bei Facebook gibt es die Gruppe Checkedicheck – fit as heck. Da gibt es einen regen Austausch zum Thema Sport und Bewegung – immer wieder ein Ansporn für mich…

Ernährung ist auch so ein Thema, mit dem ich mich intensiver befassen möchte. Mein Plan ist es, durch gute Planung und vielleicht sogar Meal Prepping [für die Tage, an denen ich nicht im Home Office sein werde] ausgewogener und abwechslungsreicher zu Essen. Mehr Obst und Gemüse, weniger Fett, weniger Kohlenhydrate, mehr Proteine. Seit letztem Jahr ernähre ich mich wieder vegetarisch; ich möchte jedoch noch mehr auf Pflanzliches setzen. Wo ich total versage, ist der Verzicht auf Süßkram. Da ist auf jeden Fall noch ganz viel Luft nach oben! Und mehr Trinken… Zum Glück stehen bei mir in jedem Zimmer meiner Wohnung wiederbefüllbare Wasserflaschen….

Für den Kopf – und die Kreativität – mache ich auch in 2022 wieder beim Jahresprojekt One little Word mit. Das hat mir im letzten Jahr sehr viel geholfen, mich auch persönlich weiter zu entwickeln. Ich habe hierzu noch das ein oder andere Posting in der Pipeline, da ich bisher nur einen Teil meiner Seiten gezeigt habe.

Vollkornbrot mit karamellisierten Zwiebeln und Blauschimmelkäse [Foodie Freitag]

Manchmal darf es gerne recht schnell gehen beim Kochen. Lecker soll es jedoch immer sein bei mir! Beste Zutaten sind dafür ausschlaggebend. Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit mag ich es gerne mal deftig. Zwiebeln sind eine Zutat, die ich echt liebe. Blauschimmelkäse gelten ja oft als Käse für Männer, aber wohldosiert finde ich den richtig yummie. Ein gutes Brot dazu als Grundlage und ein wenig Gemüse und ein leckerer Wein, Sofa und dann kann das Wochenende gerne kommen.

  • 2 Scheiben Brot
  • 2 kleine Gemüsezwiebeln
  • 1 EL Olivenöl
  • etwas Hot Sauce
  • 1/2 TL Ahornsirup
  • etwas flüssiges Raucharoma
  • 50 g Gorgonzola
  • Salz & frisch gemahlener Pfeffer
  • Die Zwiebeln abziehen und in feine Halbringe schneiden. Olivenöl in eine Pfanne geben und mit den Zwiebeln sanft erhitzen. Den Backofen auf 160° C Umluft vorheizen. Die Brotscheiben leicht rösten.
  • Wenn die Zwiebeln leicht gebräunt und schön weich sind, Hot Sauce, Ahornsirup und flüssigen Rauch hinzufügen und weiter karamellisieren.
  • Brote aus dem Ofen nehmen und mit der Gemüsemischung gleichmäßig belegen. Den Blauschim-melkäse darüber bröckeln und im Ofen überbacken, bis der Gorgonzola geschmolzen ist.
  • Mit Salz und Pfeffer würzen und mit Gemüse nach Wahl servieren.

Als Beilage habe ich etwas Brokkoli und braune Champignons im restlichen Bratfett gebraten und mit etwas Salz und Pfeffer gewürzt. Im Sommer mag ich gerne einen gemischten Salat dazu. Sehr gut schmeckt das Gericht auch mit einem guten Sauerteigbrot. Aus einer Too Good to go-Tüte vom Bäcker meines Vertrauens hatte ich noch Vollkornbrot im Haus – dicke Scheiben davon sind eine gute Grundlage und machen satt.

Kürbispüree für den Vorrat [Foodie Freitag]

Kürbisgerichte gehören für mich in der kalten Jahreszeit unbedingt mit in den Speiseplan. Dieses Jahr hatten wir tatsächlich zwei Pflanzen, die einfach von selbst auf dem Kompost sprossen. Das war eine ganz schöne Überraschung! Da ich nicht immer einen kompletten Kürbis für mich alleine benötige, habe ich mal wieder zu den Töpfen gegriffen und Kürbispüree für den Vorrat gemacht. Perfekt für Pies, Brote und Co.

Für die nächste Pflanzsaison habe ich bereits vorgesorgt und Kürbiskerne getrocknet. Ich will ja schließlich nächstes Jahr auch wieder diesen schönen Anblick haben….

Für das Püree werden Kürbisse einfach halbiert und das faserige Innere sowie die Kerne mit einem Löffel entfernt. Ich habe hier sowohl einen Muskatkürbis als auch einen Hokkaidokürbis verwendet. Der Hokkaido hat den großen Vorteil, nicht geschält werden zu müssen, aber der Muskat kann nach dem Garen auch ganz leicht von der Haut befreit werden….

Die Kürbishälften mit der Schnittfläche nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben. Den Ofen auf 160° C Umluft einstellen und das Gemüse garen, bis es weich ist. Ich habe einfach mit einem Messer reingepiekst, um den Garpunkt zu prüfen. Vom Strunk und gegebenenfalls von der Haut befreien, in Stücke schneiden und im Standmixer oder Foodprocessor fein pürieren. Twist off-Gläser sterilisieren und zu 3/4 mit Gemüsepüree füllen. Locker verschließen und nach dem Abkühlen in den Tiefkühler geben. Ich verschließe die Gläser erst komplett, wenn der Inhalt durchgefroren ist. So ist mir noch kein Glas geplatzt…

Ich wollte kein Kürbispüree verschwenden und habe in den Glasbehälter meines Standmixers Mandelmilch, Agavendicksaft und Pumpkin Pie Spice gegeben und aufgemixt. Wer mag, kann noch Espresso ins Glas mit der fertigen Mischung geben und hat dann Pumpkin Spice latte. Ich verzichte darauf und genieße den Drink einfach pur….

Tell it [Art Journal]

Werbung ohne Auftrag. Ich liebe es, mit verschiedenen Techniken zu experimentieren. Häufig finden sich Abbildungen von Buddha in meinen Arbeiten. Ich bin nun wirklich nicht gläubig, bastle mir jedoch aus verschiedenen Ansichten meine eigene Form von Spiritualität zusammen. Genau dieses findet sich dann in meinen verschiedenen Werken wieder. Oben habe ich einfach unterschiedliche Drucke, die ich teilweise schon vor Jahren mit meiner Gelli Plate machte, genommen und kreisförmig zurecht geschnitten. Diese sind einfach ganz locker nur mittig miteinander verbunden und dann in mein Journal geklebt.

Auch dieser Druck ist schon einige Jahre alt. Ein guter Bekannter hat mir einige Bilder mit einem Laserprinter gedruckt. Eine Beschreibung, wie ich den Gel Transfer mache, findet Ihr hier.

Mit verschiedenen Stencils und Distress Oxides habe ich diese Seite gestaltet. Den Sepia-Effekt durch das Überlagern der unterschiedlichen Farben mag ich besonders gerne. Auch das Darübersprenkeln mit klarem Wasser verstärkt diesen Eindruck noch.

Hier könnt Ihr auch das schöne Glitzern meines grauen Farbsprays erkennen. Das gefällt mir zu den Grün- und Lavendeltönen ausnehmend gut.

Dagegen wirken die Distress-Oxide-Farbtöne auf dieser Doppelseite viel viel knalliger. Die Seite hatte ich mit Wasserfarben leicht Orange getönt. Irgendwie mochte ich das aber so gar nicht und dann habe ich einfach herumgespielt. Einige Stencils, durch die ich Ton in Ton die Farben auftrug und schon war das viel eher ich….

Hier entsteht ein Gel-Transfer. Es stört mich gar nicht, dass im unteren Bereich teilweise die Farbe mit abgeht. Zu den Vintagefarben passt das sogar richtig gut.

Das Gingko-Blatt hatte ich 2019 in einem Park in Bologna aufgesammelt. Seither habe ich es permanent in der Hülle meines Smartphones bei mir getragen. Hier erschien es mir nun genau richtig, das Blatt mit dem Haiku und dem Bild zu kombinieren.

Haikus habe ich in dem Art Journal wiederholt verfasst. Mit Lyrik habe ich mich im Sommer verstärkt befasst und sehr gerne mit verschiedenen Themen herumgespielt. Gerade in Kombination mit Liz‘ E-Courses, die ja alle auf Englisch sind, ist das für mich manchmal eine echte Challenge. Aber das ist eben das, was meinem Kopf manchmal richtig gut tut.

Zucchini-Röllchen aus dem Ofen [Foodie-Friday]

Werbung ohne Auftrag. Im Spätsommer hatte Maja ein grandioses Rezept für vegetarische Zucchini-Röllchen, die mit einer leckeren Käsemischung gefüllt werden, gepostet. Für mich war klar, dass diese umgehend nachgekocht werden müssen, hatte ich doch alle Zutaten im Garten parat, die hierfür benötigt werden: Zucchini, Tomaten, Thymian und für frischen Salat war ebenso gesorgt. Frischer geht es kaum, als direkt vor dem Beginn der Zubereitung zu ernten…. Das ist ein wirklich leckeres Sommergericht, aber ich mag es auch jetzt in der kalten Jahreszeit sehr gerne, da es schnell gemacht ist.

Praktisch an dem Gericht ist auch, dass es sich sozusagen von selbst kocht…. also richtig gut, um es zum Beispiel zum Feierabend zuzubereiten. Reste – so denn vorhanden – lassen sich auch gut mit ins Büro nehmen.

Meine Mama ist eine begeisterte Gärtnerin. Da sie und mein Papa quasi täglich bei mir sind – seine Werkstatt befindet sich im selben Haus wie meine Wohnung -, hat sie im alten Nutzgarten meiner verstorbenen Oma jede Menge Pflanzen, an denen ich mich auch bedienen darf. Um die Kräuter kümmere ich mich, während alles andere eher ihr Refugium ist. Dennoch darf ich natürlich auch jedes Jahr mitentscheiden, was wir alles pflanzen. Zucchini, Paprika und Chilis sind ein Muss für mich. Dazu kommen noch einige Gurken- und Tomatenpflanzen in unserem kleinen Gewächshaus, einige Beerensträucher, Salat, Spinat, Mangold und und und…. von Frühjahr bis in den Winter habe ich so fast ganzjährig frische Zutaten für meine unterschiedlichen Gerichte.

Die Bepflanzung für die kommende Gartensaison nimmt in meinem Kopf bereits Form an. Ich möchte auf jeden Fall auch wieder Kürbis haben, dazu mehrere neue Minz- und Salbeisorten fürs Kräuterbeet. Brombeeren wären auch toll, da weiß ich aber noch nicht, wo die am Besten gepflanzt werden sollen….

Die Zucchini werden einfach nur in dünne Scheiben gehobelt, mit der superleckeren Käsemasse gefüllt und auf einem Tomatenragout im Ofen überbacken. Im Sommer verwende ich sonnengereifte Tomaten, frische vom Strauch, natürlich können aber auch stückige Dosentomaten verwendet werden. Die frischen Tomaten werden zum Häuten kreuzweise eingeschnitten, mit kochendem Wasser überbrüht und dann abgeschreckt. Danach kann die Haut ganz einfach abgezogen werden. Schneller geht es jedoch mit Tomaten aus der Dose. Als Beilage mag ich sehr gerne Bandnudeln oder auch Kartoffelpüree dazu, aber auch ein knackiges Brot ist bestimmt wirklich lecker.

  • 1 Dose stückige Tomaten oder ca. 600 g reife Tomaten
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1Knoblauchzehe (oder 1 EL TikTok-Knoblauch)
  • 1 kleine Chilischote
  • 2 – 3 Zweige Thymian
  • etwas Agavensirup oder 1 Prise Zucker
  • 1 Bund Basilikum
  • 100 g geriebener, würziger Hartkäse
  • 500 g Ricotta
  • 3 Zucchini
  • Olivenöl
  • Meersalz & frisch gemahlener Pfeffer

Frische Tomaten wie oben beschrieben kreuzweise einritzen, mit kochendem Wasser überbrühen und nach ca. 1 Minute kalt abschrecken. Dadurch lässt sich die Haut sehr leicht abziehen. Zwiebeln und Knoblauch abziehen und würfeln. Zusammen mit Olivenöl in einen weiten Topf geben und sanft erhitzen. Thymianblättchen eines Zweigs und gewürfelte Tomaten (oder Dosentomaten) hinzugeben. Mit Salz, Pfeffer und Agavensirup oder Zucker sowie der fein gehackten Chilischote abschmecken und langsam köcheln lassen. Währenddessen den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Basilikumblättchen fein hacken und zusammen mit dem Parmesan und 1 EL Olivenöl unter den Ricotta rühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zucchini putzen und waschen, die Enden abschneiden und Zucchini der Länge nach auf einer Reibe in sehr dünne Streifen hobeln. Jeweils 2 – 3 Streifen (je nah Größe der verwendeten Zucchini) leicht überlappend nebeneinander legen und jeweils 1-2 EL der Ricotta-Mischung ins untere Drittel setzen. Vorsichtig zu einer Rolle aufrollen.

Die Zucchiniröllchen auf die Tomatensauce setzen, dabei sollte die offene Seite nach unten zeigen. Mozzarella in Stücke zupfen und über die Zucchiniröllchen streuen. Restlichen Thymian ebenfalls darüber geben. Im vorgeheizten Ofen im unteren Drittel etwa 30-40 Minuten backen. Zu frischem, knusprigem Brot servieren.

Dazu passen Bandnudeln oder auch Kartoffelpüree und ein gemischter Salat.

Garten am Stern Illertissen [Wanderlust]

Werbung ohne Auftrag. Während der Pflanzsaison gehe ich gerne mal in die Staudengärtnerei Gaissmayer in Illertissen. Diese ist überregional bekannt und hat ein wirklich tolles Sortiment. Zierstauden, Gräser und Kräuter finden sich in vielen Varianten. Vieles kann man hier in Bioqualität erwerben. Neben Gewächshäusern, wo die Pflanzen thematisch geordnet zum Verkauf stehen, gibt es auch ein Freigelände mit Schaugarten.

Ein besonderes Highlight für mich ist der „Garten am Stern“ direkt am Parkplatz der Gärtnerei. Bekanntermaßen mag ich ja vor allem asiatisch inspirierte Gärten. Dieses versteckte Juwel – umgeben von Bretterwänden – ist genau das richtige für eine kleine Auszeit. Die Farbwahl ist richtig schön zurückhaltende. Hauptsächlich Grüntöne in verschiedensten Abstufungen, dazu weiß Blüten, die zart ins rosafarbene wechseln. Genau das richtige also nach einer wirklich anstrengenden Arbeitswoche.

Dank eines kurzen Regenschauers hatte ich den kleinen Garten komplett für mich alleine. Neben heimischen Pflanzen wie der Birke gibt es auch Exoten wie einen Gingko zu entdecken. Dazu Gräser, Farne und Kiefern – viele Pflanzen kenne ich auch aus japanischen Gärten.

Der Garten in Illertissen wurde vom regionalen Garten- und Landschaftsbauunternehmen Bergles & Schauer geplant und angelegt. Er ist deutlich weniger formal als ein klassischer japanischer Garten. Das gefällt mir persönlich echt gut, weil ich hier nicht das Gefühl habe, permanent vorsichtig sein zu müssen….

Hot Sauce [Foodie Freitag]

Momentan bin ich ganz, ganz häufig auf TikTok unterwegs. Ich mag ja von Haus aus scharfes Essen und lasse mich auf der App sehr gerne zu Gerichten inspirieren. Eigentlich folge ich fast ausschließlich US-amerikanischen Accounts. Hier finden sich ganz viele Gerichte, die nach Hot Sauce verlangen. Die in Deutschland wohl bekannteste dürfte Tabasco sein. Neben der klassischen Tabasco-Sauce gibt es u. a. Jalapeno, Habanero und auch Chipotle, die sich in meinem Kühlschrank finden.

Mir war jedoch mal nach was Besonderem und so habe ich mir aus getrockneten Chilischoten meine eigene Hot Sauce gekocht. Auch hierzu kommt die Idee von meiner aktuellen Lieblingsapp. Kombiniert habe ich Chili mit Zwiebeln, Essig, Salz und Agavensirup. Das sind Zutaten, die ich eigentlich immer zu Hause habe.

  • 40 g getrocknete Chilischoten
  • Wasser
  • 1 kleine Zwiebel
  • Salz
  • Weißweinessig
  • Agavensirup
  1. Chilischoten vom Stielansatz befreien. Diese sind ganz einfach abzubrechen – am Besten mit Handschuhen arbeiten. Glaubt mir, das Capsaicin bleibt lang an den Händen haften und die Schärfestoffe im Gesicht sind extrem unangenehm. Wer die Sauce milder mag, kann die Samen entfernen. Das Wasser zum Kochen bringen und die Schoten damit übergießen.
  2. Die Zwiebel häuten und grob würfeln. Zu den Chilischoten geben und ungefähr 25 – 30 Minuten ziehen lassen.
  3. Die Chilischoten und Zwiebeln in einen Standmixer geben und ungefähr 1 Tasse vom Einweichwasser mit hinzugeben. Das restliche Wasser noch nicht entsorgen! Die Chilimischung pürieren, bis eine homogene Masse entstanden ist, zwischendurch gerne auch mal mit einem Schaber die Wände des Mixers nach unten streichen, damit alle Zutaten vermischt werden.
  4. Essig, Salz und Agavensirup nach Geschmack hinzugeben. Bei mir sind es ca. 1/3 Tasse Essig, 7,5g Salz und 1 EL Sirup geworden, bis mir die Mischung zusagte. Alles nochmal gründlich mixen. Bei Bedarf noch weiter mit dem Einweichwasser verdünnen, bis die Konsistenz den eigenen Vorlieben entspricht. Wer mag, kann die Feststoffe noch ausfiltern.
  5. In Gläser oder kleine Flaschen abfüllen und beschriften. Bei mir ergab die Mischung ein 200 ml Glas und ein 90 ml Glas.

Durch Zugabe von z. B. Mango oder Karotten kann die Sauce geschmacklich in völlig unterschiedliche Dimensionen gelenkt werden. Das habe ich noch nicht ausprobiert, steht aber auch noch auf meiner To Do-Liste. Im Sommer möchte ich dann auch noch eine Sauce aus frischen Chilis herstellen. Das schmeckt bestimmt nochmals komplett anders als aus den trockenen Schoten.

Wasserfarben im Mixed Media Art Journal

Werbung ohne Auftrag. Im August habe ich am Onlinekurs Tell it von Liz Lamoureux teilgenommen. Liz habe ich durch das Jahresprojekt One little Word von Ali Edwards kennengelernt. Ich mag ihre Art des Unterrichtens sehr gerne. Lyrik habe ich schon immer recht gerne gemocht und nun habe ich nochmals einen ganz neuen Zugang dazu erhalten. In jedem ihrer Videos liest Liz ein Gedicht passend zum Thema vor….

Die Seiten in meinem 8″ x 8″ Mixed Media Journal von Dyan Reaveley sind total glatt und schreien geradezu nach Wasserfarben. Ich besitze ganz unterschiedliche Qualitäten, sowohl No Name als auch richtig gute von Winsor & Newton. Es macht mir total viel Spaß, damit herumzuexperimentieren. Manchmal sind das ganz einfache Formen wie oben die verschiedenen Rot-, Orange- und Pinktöne oder auch Graphisches wie unten das Colorwheel.

Nachdem zeitgleich auch noch eine Challenge von Julia zum Thema Wörter lief, habe ich beides teilweise miteinander kombiniert. Ich mag sowas ja total gerne. Mir fehlt einfach oft genug die Zeit, mir für mehrere kreative Dinge die Zeit freizuschaufeln – mein Job ist einfach zu fordernd dafür. Von daher entschied ich mich eben für die Wasserfarben, da dieses Medium perfekt für mein begrenztes Zeitfenster war.

Die verschiedenen Mondphasen haben mir in der Konstruktion einiges abverlangt, aber ich bin mit diesem Spread soooo zufrieden. Genau solche Dinge mag ich in meinen Journalen so gerne, ein Mix aus Abstraktem und Gegenständlichem. Ich beschäftige mich ja in diesem Jahr auch verstärkt mit Spiritualität und da kommt der Mond natürlich auch immer wieder mit ins Spiel….

An diesem Regenbogenspektrum habe ich zu ziemlich außergewöhnlicher Zeit gearbeitet: ganz früh morgens, irgendwann gegen 4:00 Uhr, war ich aufgewacht und konnte nicht mehr schlafen. Bei Instagram hatte ich kurz zuvor ein ähnliches Motiv gesehen und mich sofort darin verliebt. Für mich war klar, dass das unbedingt in dieses Journal rein muss.

Farbverläufe finde ich auch richtig schön. Auf dieser Seite habe ich auch wieder den Zirkel aus Schulzeiten bemüht und vier Kreise konstruiert. Bei den Farbkombinationen habe ich ganz intuitiv gearbeitet. Einfach eine kleine Fläche mit klarem Wasser benetzen und dann Farbe an den äußeren Rand auftragen.

Unten dann eine völlig andere Art, mit den Wasserfarben zu arbeiten: die gesamte Doppelseite habe ich mit Schnipseln einer japanischen Zeitung beklebt. Nach dem Trocknen kam etwas weiße Acrylfarbe sehr verdünnt auf die Collage, um die Saugfähigkeit etwas zu minimieren und auch die Druckfarbe abzuschwächen. Nachdem auch diese Schicht getrocknet war, habe ich an verschiedenen Stellen sehr flüssige Wasserfarbe aufgetragen. Die goldenen Striche sind mit einem Woodie gemalt. Mein Selfie habe ich mit Transparentpapier [Vellum] hinterlegt und die Quote mit wasserfester Tinte gestempelt.

December Daily Prompts [Sparkle & Shine]

Auch in diesem Jahr werde ich wieder ein Dezembertagebuch führen. Ich gehe davon aus, dass wir pandemiebedingt wieder sehr eingeschränkt leben werden und das ist auch richtig gut, anders werden wir die Infektionszahlen nicht wirklich in den Griff bekommen. Das ist aber ein Thema für ein anderes Blogposting…. ich habe ein wenig Brainstorming betrieben und einige Themen zusammen geschrieben, die ich in meinem December Daily dokumentieren möchte….

Knoblauch aus dem Ofen à la TikTok

Werbung ohne Auftrag. Viel zu lange ist es her, dass ich mich hier zu Wort gemeldet habe. Eigentlich wollte ich ja nur eine Sommerpause einlegen – schwupps, waren mehr als drei Monate ins Land gegangen. Dadurch gibt es in den nächsten Tagen und Wochen jedoch einiges zu sehen, sofern das Licht zum Fotografieren einigermaßen gut ist.

Aktuell habe ich richtig viel Zeit dafür, denn ich sitze noch einige Tage in meiner Wohnung fest. Ihr könnt es Euch denken, auch mich hat die Pest nun erwischt. Und das wenige Tage vor meiner Boosterimpfung. Mittlerweile geht es mir halbwegs gut. Was mir jedoch psychisch verdammt zu schaffen macht ist der Verlust meines Geschmackssinns. Ich bin ein richtiger Genussmensch und nur wenige Dinge sind für mich momentan erschmeckbar. Saure Sahne dringt geschmacklich bis in mein Hirn vor, jedoch nur ganz kurz. Also nicht so, dass ich einen Geschmack über mehrere Sekunden im Mund habe wie zu gesunden Zeiten, sondern vielleicht grade mal 1/10 Sekunde oder so. Ganz ganz schlimm für mich.

Weil ich nun zwei ganze Knoblauchknollen zu Hause hatte, die mir nicht vergammeln sollten und weil ich im Moment TikTok als mein Medium entdeckt habe, gibt es heute die Anleitung für meinen TikTok-Knoblauch.

  • Knoblauch in ganzen Knollen
  • Olivenöl
  • Backpapier
  • Die Knoblauchknollen mit einem scharfen Messer im oberen Drittel quer durchschneiden.
  • Backpapier zerknüllen und dann glatt streichen. Knoblauch darauf setzen und mit Olivenöl beträufeln.
  • Backpapier verschließen und in einer Auflaufform im Ofen backen.

Ich habe den Knoblauch gemeinsam mit Blätterteigschnecken bei 160° C ungefähr 30 Minuten gegart und dann im ausgeschalteten Ofen abkühlen lassen. Der Knoblauch lässt sich dann ganz leicht aus der papierartigen Hülle entfernen. Ich habe die Zehen mit einer Gabel zerdrückt und in ein Schraubglas gegeben. Mit Öl bedeckt wartet die Masse nun im Kühlschrank, bis ich wieder was schmecke. Frisch kann man damit zum Beispiel Knoblauchbutter oder Knoblauchbrot herstellen oder etwas in die Pastasauce geben.