12 von 12 im November

Werbung ohne Auftrag. Ich hatte bis vor 30 Minuten gar nicht auf dem Schirm, dass heute der 12. ist. Glücklicherweise hab ich während des Tages richtig viele Bilder gemacht, weil ich den Tag – zumindest teilweise – mit lieben Freundinnen verbrachte.

Ich mag meine Kokeshi-Sammlung so sehr. Gestern waren in der Post neue Vintage-Kokeshi, die ich in aller Frühe noch anordnen musste.

Sehr früher Tagesstart trotz Samstag – um 6.27 ging der Zug Richtung München, daher war die Nacht um 4.45 für mich zu Ende.

Tolle Spielereien mit Embossing Powder. Das heute war der erste Workshop seit mehr als 3 Jahren, den ich besuchte und es war sooooo schön!

Matschen, stanzen, fachsimpeln…. das tat meinem Kopf richtig gut.

Freundinnenselfie.

Zurück in der Stadt ging es an einen meiner liebsten Orte überhaupt. Im Westpark finden dich die asiatischen Gärten und ich mag es sehr, mich hier zu verlieren….

Blick in den chinesischen Garten.

Die Buchhandlung in der Reichenbachstraße habe ich erst im Oktober entdeckt. Da sie im Stadtzentrum liegt, ist die nun einfach ein Muss für mich.

Ich steh ja total auf Japan, Mangas, Kawaii und Bubble Tea. In München gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, Bubble Tea zu konsumieren und heute konnte ich mal wieder neue Kombis testen.

Puh – trotz nur 30 % Zucker war die Kombi Passionsfrucht-Milchtee mit Pfirsich-Boba noch immer unglaublich süß.

Aktuell plane ich an einem neuen Quilt herum…. im Patchworkshop des Vertrauens habe ich dieses hübsche Nadelkissen gesehen, das auch noch in meinem bevorzugten Farbschema gearbeitet ist. Ich glaube, ich muss mal meine Restekiste durchforsten…

Zum Abschluss habe ich dann noch einen neuen Gewürzladen entdeckt. Soooo eine tolle Auswahl und die Beratung war perfekt!

Die anderen TeilnehmerInnen bei 12 von 12 finden sich wie immer bei Frau Kännchen.

Dieser Beitrag wurde am 12. November 2022 in Uncategorized veröffentlicht.

Danke [Cardmaking]

Werbung ohne Auftrag. Ende des Monats wird eine langjährige und sehr geschätzte Kollegin in den wohlverdienten Ruhestand gehen. Als Teil unsers Geschenks habe ich eine Karte gestaltet. Ursprünglich sollte diese komplett anders aussehen, das gefiel mir dann jedoch gar nicht. mit der jetzt entstandenen Variante bin ich jedoch sehr zufrieden!

Lustigerweise hatte ich das Papier für die Stanzteile bereits mit WOW-Embossingpulver bearbeitet, bevor mir ein Reststück Papier in die Hände fiel, das jetzt den Hintergrund bildet. Dies entstand im Februar als Teil meines Jahresprojektes One Little Word und passt farblich einfach perfekt. Die Stanzen sind von Alexandra Renke und Tim Holtz, zu finden unter anderem bei meiner lieben Freundin Alex.

Handgestickte Wanddeko mit selbst erstelltem Motiv [DIY]

Werbung ohne Auftrag. Bereits im ersten Pandemiejahr habe ich mich mit moderner Stickerei beschäftigt. Dieses Anfangsprojekt liegt noch immer unvollendet in meinem Wohnzimmer. Ich hatte nämlich ziemlich begeistert damit begonnen, musste dann aber alles wieder auftrennen und ja, dann kam der Sommer, alles wurde etwas leichter und das Teil geriet ein Stück weit in Vergessenheit.

Im Frühjahr 2022 habe ich dann aber tatsächlich bei Etsy weitere tolle Motive entdeckt. Zack!- geordert, ausgepackt und tatsächlich ist das erste Motiv direkt an einem Wochenende fertig geworden. Mittlerweile habe ich so schon drei fertige Kits verarbeitet. Schaut mal unter dem Stichwort „Modern Embroidery„, da finden sich wirklich tolle Motive. Im Rahmen meines Jahresprojekts „One Little Word“ wollte ich nun aber auch mein Wort BREATHE verewigen. Wie ich das genau gemacht habe, zeige ich hier Step by Step. Tatsächlich braucht es da gar keine fancy Skills – mein liebstes Bildbearbeitungsprogramm 😉 für solche Projekte ist die schnöde Textverarbeitung….

Zuerst den gewünschten Stickrahmen ausmessen [in meinem Fall13 cm] und im Textverarbeitungs-programm einen passenden Kreis aufziehen. Nur die Kontur stehen lassen, die Option „ohne Füllung“ auswählen. Das gewünschte Motiv wie in meinem Fall der Schriftzug, der eigentlich ein digitaler Stempel ist, abspeichern und evtl. screenshotten. In die vorhandene Form ein Textfeld einfügen und den Schriftzug über Copy / Paste einfügen. Das Motiv in der Größe anpassen und platzieren.

Die Vorlage wird nun ausgedruckt und ausgeschnitten. Ich habe vor dem Ausschneiden den Innenteil meines Stickrahmens auf gelegt und die innere Kontur nachgefahren. Entlang dieser Hilfslinie habe ich nun das Motiv ausgeschnitten – so konnte ich da für mich einfacher nochmal prüfen, ob alles stimmig ist.

Nun wurde es ein wenig tricky – irgendwie sollte das Motiv ja auf den Stoff. Also die Vorlage mit Masking Tape ans Fenster geklebt und den Stoff darüber befestigt. Ich habe mich für weißen Leinenstoff entschieden, der sehr transparent ist. Das funktionierte echt gut. Zuerst hatte ich den Gedanken, die Konturen mit Bleistift nachzuziehen, was aber nicht wirklich effektiv war. Meine Frixionstifte waren dann die Rettung, ein Stoffmarker funktioniert aber bestimmt auch ganz wunderbar.

Beachtet bitte bei der Platzierung des Stoffs über dem Motiv, dass der Stoff auch noch in den Rahmen eingespannt werden muss. Also gerne lieber etwas großzügiger arbeiten als ich! Aber da kommen halt die schwäbischen Gene bei mir durch.

Ich habe das Motiv einfach mit dem sogenannten Satin Stitch ausgefüllt. Diesen mag ich ganz gern, weil er schön gleichmäßig ist. Als Garn habe ich einen zarten Grünton gewählt. In den meisten Kits sind komplette Stickgarnstränge enthalten, von denen jeweils nur ein Bruchteil verarbeitet wird. Da ich mein Garn gerne auf Kärtchen aufwickle, habe ich leider keine Ahnung, welche Nummer dieses Blassgrün hat. Mittlerweile habe ich mir auch einen sogenannten Needle Minder zugelegt. Im Prinzip können da auch einfach zwei flache Magnete an den Stoff geklemmt werden, so dann die Nadel zwischengelagert wird, damit man diese nicht versehentlich irgendwo verliert.

So, die Stickarbeit ist fertig. Ich wollte dieses Mal ein anderes Finish testen und habe den Stoff auf der Rückseite nicht vernäht, sondern knappkantig abgeschnitten und an der Innenseite des Rahmens verklebt.

Für solche Arbeiten mag ich am liebsten Mod Podge. Der Kleber trocknet transparent auf und lässt sich schön mit dem Pinsel auftragen. Trotz des dünnen Materials ist er auch nicht komplett durch den Stoff gedrungen.

Den Stoff habe ich dann gleichmäßig mit den Fingern fest an den Stickrahmen gedrückt. Teilweise habe ich dann nochmals etwas Kleber aufgetragen und jetzt ist der Stoff toll gespannt und mit dem Rahmen verbunden. Die noch sichtbaren Linien des Frixion-Stifts lassen sich total einfach mit dem Fön entfernen.

Das fertige Projekt habe ich momentan auf das Sideboard im Esszimmer gestellt. Dank Home Office ist das der Raum meiner Wohnung, in dem ich mich aktuell am häufigsten aufhalte. So habe ich mein Wort immer im Blick. Was mir neben der Individualität – so gibt es das kein zweites Mal – am Besten gefällt, ist der geringe Zeit- und Platzaufwand. Letztens war ich mit einer Freundin unterwegs und habe die Zeit im Zug genutzt, um an einem Projekt weiterzuarbeiten.

Creative Diary [Travellers Notebook]

Werbung ohne Auftrag. Ich liebe die Produkte von Ali Edwards sehr. Besonders die Stempelsets und Online-Workshops ihrer Kooperation mit Laura Wonsik haben es mir in diesem Jahr angetan. Für dieses kreative Tagebuch habe ich vor allem mit dem Stempelset „Mental health matters“ gearbeitet, aber auch Produkte der monatlichen Story Kits habe ich hier eingesetzt. Ich bin gerade in einen neuen Lebensabschnitt gestartet, den ich in diesem Minialbum im Travellers Notebook Format festhalten möchte.

Das Format ist wirklich toll, um vor allem viel Inhalt festhalten zu können. Im Gegensatz zu vielen meiner anderen Arbeiten wird dieses Projekt sehr textlastig. Fotos werde ich hierfür nicht allzu viele verwenden… Dennoch will ich natürlich nicht nur wie in einem „normalen“ Tagebuch meine Gedanken auf Papier bringen, sondern auch dekorativ und passend festhalten. Von einigen anderen Projekten wie „The Story of the Self“ habe ich Schnipsel verarbeitet – das ist das pink-grüne Papier oben links – genauso wie von einer Karte, die ich letztens gestaltet habe und von der noch einige Stanzteile auf meinem Tisch lagen.

Passend zu den Stempeln habe ich einige Washitapes aus meinem Stash rausgesucht: Heidi Swapps Carefree-Serie fand ich letztes Jahr besonders hübsch und die Farben passen so gut in die aktuelle Jahreszeit. Aber auch die Farben von diesem Maskingtape von Alexandra Renke finde ich bezaubernd und so wunderschön in Kombination mit manchen Papieren, die ich aus dem September-Story Kit „Seek“ eingebaut habe. Die 3″ x 8″ Papiere sind super, wenn beim Stempeln mal was schief ging! Ich verwende eine Stempelplattform, um unvollständige Abdrücke ergänzen zu können. Dabei kann es dann schon mal sein, dass meine liebsten Farben [Distress Oxides von Ranger/Tim Holtz] durchschlagen. Das kaschiere ich dann gerne mit Papieren oder auch mal dem ein oder anderen Selfie, das am Besten zum Thema des Projekts passt.

Nicht böse sein, dass ich nicht darüber schreibe, was der Inhalt des Projekts ist. Es handelt sich hierbei um etwas extrem Persönliches, über das ich im Verlauf der Zeit vielleicht etwas detaillierter berichten werde. Im Augenblick bin ich noch ganz am Anfang…. Dennoch möchte ich zeigen, dass auch solche, mitunter belastenden, Themen es verdienen, schön festgehalten zu werden.

Kürbissuppe mit Linsen [Foodie Freitag]

Werbung ohne Auftrag. Hier in Süddeutschland ist es so richtig herbstlich und nasskalt geworden in den letzten Tagen. Ich mag das total gerne – daheim mit dicken Socken auf dem Sofa einkuscheln, eine Kerze anzünden und irgendeine Schmonzette im TV ansehen. Um den Wohlfühlfaktor zum Wochenende weiter zu erhöhen, gibt es bei mir in der kalten Jahreshälfte gerne mal Suppen. Vor allem Kürbis ist ja total vielfältig zu variieren, Ingwer und Kokosmilch können damit Richtung Asien entführen, ich bin geschmacklich dieses Mal jedoch in heimischen Gefilden geblieben…

Für meine Basis-Kürbissuppe kamen neben einem kleinen Hokkaido-Kürbis Linsen, Paprika, Karotten, Zwiebeln und Kartoffeln zum Einsatz. Die Zwiebel habe ich relativ grob, das feste Gemüse jedoch kleinstmöglich gewürfelt. So gart es schneller und die Suppe kann auch mal in der Home Office Mittagspause frisch gekocht werden. Nach dem Andünsten in etwas Öl kommen die roten Linsen mit in den Topf. Das Gemüse mit kaltem Wasser bedecken und weich kochen. Erst nach dem Garen würzen, denn die Linsen bleiben fest, wenn dem Essen Säure oder Salz zugefügt wird…

Sobald die Suppe gar ist, mit dem Zauberstab oder im Standmixer pürieren. Zurück in den Topf geben und bei Bedarf mit weiteren Flüssigkeit auf die gewünschte Konsistenz strecken. Mit Zitronensaft abschmecken und zum Servieren auf jeden Teller etwas Kürbiskernöl und gebratene Pilze geben.

Lecker wird die Suppe auch, wenn noch etwas gehackte Jalapenos mit ins Spiel kommen. Die milden Wurzelgemüse vertragen den Pep richtig gut.

12 von 12 im September

Nach ganz schön langer Zeit dachte ich mal wieder daran, am heutigen 12. Bilder von meinem Tag zu machen. Vielleicht mal wieder ein Weg, regelmäßiger zu bloggen – who knows….

Seit ich zu 80 % im Home Office arbeite, schminke ich mich kaum noch. Da ich heute jedoch mit meinem Außendienstkollegen unterwegs bin, dauert die Zeit im Bad heute mal deutlich länger als sonst.

Ich versuche, endlich mal wieder Routinen zu etablieren. Das kam in den letzten Jahren viel zu wenig vor bei mir, dass ich mich da selbst von überzeugen konnte, dass das vielleicht Sinn machen könnte. Einen neuen Versuch diesbezüglich habe ich aktuell am Laufen…

… dazu gehört auch, dass ich meine Medis pünktlich nehms.

Nachdem es heute Morgen grade mal 9° C hatte und zudem fies neblig war, habe ich mir eine kleine Kanne Tee gemacht, bevor ich mich zum Treffpunkt mit dem Kollegen aufmachte.

Schnell noch die Spülmaschine anschalten. In der Hinsicht bin ich ja keine Heldin…. noch weniger jedoch in Sachen Waschmaschine. Bei Twitter habe ich hierzu ein tolles Hilfstool entdeckt, das werde ich mir nächsten Monat bestellen und dann berichten…

Auf den Anhöhen der Schwäbischen Alb war das Wetter deutlich besser als im Donautal. Da macht das Unterwegssein dann noch mehr Spaß als ohnehin schon.

Mittagspause mit Aussicht.

Diese Ecke in meinem Garten mag ich fast am allerliebsten. Den kleinen Garten hinterm Haus habe ich mit meiner Mama umgestaltet, als wir vor zwei Jahren die Fassade neu gestaltet haben. Demnächst muss ich mal Fotos davon machen, bevor sich die Funkien für den Winter einziehen.

Im Nutzgarten vor dem Haus gedeihen die Paprika, Chili und Rote Beete dieses Jahr richtig gut. Die Zucchini produzieren mittlerweile nicht mehr ganz so viele Früchte, aber das ist auch ok. Die drei Pflanzen haben insgesamt 5 Haushalte versorgt.

Dieses Jahr habe ich zum ersten Mal eine Physalis gepflanzt und was soll ich sagen? Seit Juli kann ich wöchentlich ungefähr 10 Früchte ernten. Ich freu mich total über den Zufallsfund in der Gärtnerei, bin da nämlich total planlos drübergestolpert, als ich meine Habanero-Pflanze kaufte.

Im Briefkasten steckte heute schöne Post aus Übersee. Ich freu mich schon richtig auf das Projekt, das ich damit geplant habe.

Waffeln gehen immer! Ich hatte Lust auf Rösti. Da mir die in der Pfanne meist nicht so gut gelingen, habe ich die heut mal wieder im Waffeleisen gemacht. Neben Kartoffeln stecken im Teig vor allem Zucchini, aber auch etwas Käse, 1 Ei und Salz und Pfeffer. Dank Antihaftbeschichtung benötige ich dafür dann auch kein zusätzliches Fett, von dem her also auch nicht verkehrt….

Mixed Media – Celebrate the little wins [One littleWord]

Werbung ohne Auftrag. Im Juli hatte Felicitas Mayer uns im Jahreskurs One little Word eine tolle Aufgabe gestellt. Wir sollten die kleine Siege im Zusammenhang mit unserem Jahreswort feiern. Sie ist für mich eine der Mixed Media Queens überhaupt und so habe ich einige der Techniken, die sie uns in den zugehörigen Videos zeigte, verwendet. Für eine andere Monatsaufgabe hatte ich das Hintergrundpapier mit meiner Gelli Plate gestaltet und mir somit ein Farbschema vorgegeben.

Ich habe Notenblätter für Collage, Gesso, Aquarellfarben, -kreide, Chinamarker, Modelling Paste, Acrylmarker und Bleistift verwendet. Zusätzlich habe ich auch mal wieder meinen irRESISTible-Spray verwendet. Leider musste ich feststellen, dass er Schwarze mittlerweile vertrocknet ist. So habe ich nun eben den Grauen verwendet.

Hilfreich fand ich die von Felicitas vorgeschlagene Technik, auf die Rückseite des Papiers die gewünschten Formen vorzuzeichnen. So ist es ganz zufällig, was schlussendlich dann im Projekt landet. Das find ich richtig toll. Ich bin ja eh nicht so der Held im genauen Arbeiten – also macht es dann auch nichts aus, wenn ich nicht ganz genau auf der Linie schneide.

Meine wonky circles – also schiefen Kreise habe ich dann auf unterschiedlichen Transparencies [Acrylfolie] ausgelegt. Ich war mir im Vorfeld nicht so sicher, was am Besten wirken könnte. Schlussendlich entschied ich mich für den stärksten Kontrast. Schwarzes Karo gefällt mir richtig gut, das hatte ich auch schon bei meiner Startseite ins Album so gestaltet.

Zudem helfen die Linien mir, die Kreise einigermaßen ordentlich und gleichmäßig anzuordnen. Da kommt dann wieder der Monk in mir durch…. Zur Befestigung habe ich ziemlich starkes Tape verwendet. Damit hält das wirklich gut und dauerhaft. Dadurch, dass ich im Frühjahr auch mal die Walze auf der Rückseite dieses Papiers abstreifte, findet sich hier kein weißer Rand bei den Überlappungen, sondern eben Neonpink in unterschiedlicher Intensität.

Meine kleinen Siege habe ich mit einer tollen Schriftart gemacht – die Labels, die mit einem Labelmaker gestaltet werden, waren meine Inspiration. Das wäre jedoch viel zu groß und wuchtig gewesen. Also habe ich fix in der Mittagspause die passende Schriftart runtergeladen und die entsprechenden Texte getippt, ausgedruckt und zugeschnitten. Mit Glossy Accents habe ich die kleinen Textstreifen dann auf den Kreisen befestigt.

Auf der zweiten Seite blieben unten drei Kreise über. Zwischenzeitlich habe ich auf den linken und mittleren noch einen Acrylschriftzug von Ali Edwards geklebt. Dieser sagt „just breathe“. Genau richtig, ist mein Wort 2022 doch Breathe. Ich überlege noch, etwas auf den verbliebenen leeren Kreis zu schreiben, wahrscheinlich bleibt dieser jedoch frei.

Mealplanning an der Magnettafel [DIY]

Bereits im März habe ich Euch gezeigt, wie ich die Magnettafel für mein Mealplanning an der Küchenwand befestigte. In den letzten Tagen hätte ich eigentlich Urlaub gehabt, aber… tja – Covid hat mal wieder zugeschlagen. Glücklicherweise habe ich nur fiese Erkältungssymptome, aber dennoch musste ich natürlich auf alle geplanten Aktivitäten verzichten. Immerhin habe ich nach „nur“ acht Monaten nun endlich mal die schon längst gedruckten Labels zurechtgeschnitten und laminiert. Yay! In der aktuellen Situation ist es nicht verkehrt, durch vernünftige Planung das Budget ein wenig zu entlasten….

In Word habe ich mir ein Dokument erstellt mit Feldern, in die ich die verschiedenen Gerichte in meiner Lieblingsschrift Caviar Dreams schrieb. Diese habe ich absichtlich relativ groß gestaltet, da ich die Labels mit Magneten an der Metalltafel befestigen möchte. Zuerst habe ich diese mit meiner liebsten Schere zurecht schneiden wollen, bin dann jedoch relativ schnell auf mein Cuttermesser, Lineal und Schneidematte umgestiegen. Das gefiel mir dann doch besser. Die fertigen Labels habe ich auf der Rückseite mit etwas Kleber versehen und sehr eng auf der Laminierfolie ausgelegt. Das Tape verhindert, dass die Etiketten verrutschen und machen das zurechtschneiden der fertigen Labels deutlich angenehmer.

Zur Aufbewahrung in der Küche habe ich eine kleine Umverpackung zweckentfremdet. Da passen noch eine ganze Menge mehr Gerichte rein. Ich freue mich jetzt schon darauf, künftig mein Essen zu planen. Mit ein bisschen Struktur wird weniger über bleiben als bisher und meine Ernährung noch abwechslungsreicher.

Kräuterbuschel

Im letzten Jahr habe ich einfach so mal wieder eine Kräuter- oder auch Weihbuschel gemacht. Das ist hier in Bayern ziemlich verbreitet. Normalerweise werden diese Buschen an Maria Himmelfahrt [15. August] in der Kirche geweiht, darauf habe ich jedoch verzichtet.

Die Tradition der Kräuterbüschel entspringt heidnischen Zeiten, zu derer bereits im Sommer Kräuter gesammelt wurden, die man im Winter brauchen konnte. Je nach Quelle werden unterschiedliche Kräuter hineingebunden. Bei mir sind es unter anderem Schafgarbe, Königskerze, Kamille, Thymian und verschiedene Getreidesorten.

Mit Kräutern – sowohl der Kräuterkunde sowohl dem Kräutersammeln – befasse ich mich schon längere Zeit. Für mich ist das eine schöne Möglichkeit, mich in der Natur aufzuhalten. Zudem habe ich mittlerweile ein wirklich tolles Kräuterbeet im Nutzgarten vor dem Haus angelegt. Neben Thymian und Oregano, Pfefferminz und Lavendel, Melisse und Salbei finden sich unter anderem Rosmarin, Koriander, Estragon und Dill. Die Klassiker Schnittlauch und Petersilie dürfen aber natürlich auch nicht fehlen…. eine Vielzahl dieser Kräuter ist in meiner Kräuterbuschel gelandet. Bei einem Spaziergang habe ich die Wildkräuter gesammelt. Dies ist für mich regelrecht meditativ.

Weitere Infos zu den Weihbuscheln könnt Ihr unter anderem hier nachlesen. Ich finde es immer wieder spannend, mich mit Brauchtum zu befassen.

Brazilian Lemonade

Werbung ohne Auftrag. Dieses Wochenende habe ich mit einem Teil meiner Familie verbracht. Mit meinem Schwager – ebenfalls ein Foodie – philosophiere ich gerne über verschiedene Rezepte. Ich bin ja ziemlich offen, neues zu testen und lasse mich gerne durch TikTok inspirieren.

In der aktuellen Hitzewelle, die Süddeutschland seit Wochen im Griff hat, bin ich immer wieder auf der Suche nach neuen Erfrischungen. Die sind im Idealfall schnell gemacht, bestehen aus wenigen Zutaten und sind zuckerarm. Der neueste Trend, den ich entdeckte, ist Brazilian Lemonade. Die erfüllt alle oben beschriebenen Kriterien und ist zudem echt lecker.

Zutaten

2 Limetten, 3 Cups Wasser, gesüßte Kondensmilch, Eiswürfel

Die Limetten heiß waschen und achteln. Mitsamt Schale [klingt seltsam, ist aber so] in einen Blender geben. Wasser hinzufügen und mit der Pulse-Funktion achtmal mixen. Die Mischung abseihen und etwas ausdrücken. Die Flüssigkeit kommt nun zurück in den Blender. Gesüßte Kondensmilch nach Geschmack hinzugeben – bei mir war es etwas mehr als ein gut gefüllter Teelöffel. Nochmals aufmixen und in mit Eiswürfeln gefüllten Gläser servieren.