Tag-Archiv | Hells Kitchen

Rosmarin Shortbread [Sommerküche]

Werbung ohne Auftrag. Als letztens über Nacht die Temperaturen um mehr als 10 °C fielen und gefühlt der Herbst nicht nur vor der Tür stand, habe ich einige gemütlich Stunden vor meinem PC verbracht und mich durch sündhaft leckere Rezepte gescrollt. Bei diesem wirklich ansprechenden Shortbread mit Rosmarin und jeder Menge anderer sommerlicher Kräuter wurde ich direkt schwach und habe es nicht nur gepinnt, sondern auch innerhalb 2 Tagen zweimal nachgebacken. Natürlich habe ich eine eigene Interpretation des Ursprungsrezepts gemacht, um es an die vorhandenen Zutaten und meinen Geschmack anzupassen.

Ich freue mich schon darauf, das demnächst mal wieder zu backen, wenn ich Gäste habe. Meiner Meinung nach ist das Shortbread ideal als Begleiter für ein Glas Wein oder auch einen Gin & Tonic geeignet. Jedoch kann ich es mir ebenso lecker zu einem Teller Suppe oder einem Salat vorstellen oder auch als kleine Häppchen vor dem Essen – meine Fantasie läuft hier wirklich auf Hochtouren!

Ich mag den fein-würzigen Geschmack von Parmesan in Verbindung mit Rosmarin wirklich gerne! Als Deko habe ich unterschiedliche, robuste Kräuter aus meinem Garten verwendet, die die Ofenhitze gut abkönnen: Salbei, Thymian und Rosmarin wirken hier wirklich hübsch und jeder der Kekse bekommt so nochmal einen ganz eigenen, leckeren Geschmack.

Rosmarin ist eines meiner liebsten Kräuter, da es so schön vielseitig ist – ältere, lange Triebe können sogar als Spieße für Grillgemüse oder -fleisch verwendet werden. Hier kommen jedoch noch junge Spitzen zum Einsatz, deren Nadeln fein gehackt direkt in den Mürbeteig wandern. Dieser wird dadurch herrlich aromatisiert, kann aber je nach Geschmack und Verfügbarkeit durch andere Kräuter wie die schon oben erwähnten Thymian und Salbei ersetzt werden. Das werde ich demnächst auch noch testen, wobei ich Salbei lieber als Tee mag….

Die Zutatenliste ist wirklich überschaubar und ich habe diese meist permanent im Haus, da zum Beispiel Parmesan zu meinen absoluten Favoriten zählt….

Zutaten

  • 1 1/2 cups Vollkornmehl
  • 1 cup Parmesan, fein gerieben
  • 2 tbsp Rosmarin (oder andere Kräuter, siehe oben), fein gehackt
  • 1/2 tbsp Salz
  • 1/4 tbsp frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1/2 cup Butter
  • ganze Kräuterblätter für die Deko

Mehl, Parmesan, Rosmarin, Salz und Pfeffer in die Schüssel der Küchenmaschine oder eines Food Processors geben, darauf die sehr weiche Butter in Flocken verteilen. Über die pulse-Funktion alle Zutaten vermischen, bis ein homogener Teig entsteht. Unter Umständen noch etwas Wasser hinzufügen – gerade bei Vollkornmehl kann es sein, dass die Feuchtigkeit von Butter und Käse nicht ausreichen und statt eines Teiges nur Krümel entstehen.

Den Teig aus der Schüssel nehmen und nochmal kurz durchkneten. Es sollten keine trockenen oder mehligen Stellen mehr sichtbar sein. Eingewickelt in Frischhaltefolie oder ein Bienenwachstuch mindestens 60 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Backofen auf 175 °C vorheizen.

Den Teig ca. 5 mm dick ausrollen. Sollen ganze Kräuterblättchen mit verarbeitet werden, diese auf der Oberfläche verteilen. Frischhaltefolie darüber legen und nochmals mit dem Nudelholz darüber rollen, um die Kräuter in die Oberfläche einzuarbeiten. Mit Ausstechförmchen Kekse ausstechen oder aber mit dem Pizzaschneider rechteckige Kekse formen.

Das Shortbread im heißen Ofen 10 – 15 Minuten backen, bis die Kekse hellbraun sind. Auskühlen lassen – die Kekse werden mit dem Abkühlen noch fester.

Sollten die Kekse tatsächlich nicht innerhalb eines Tages restlos aufgefuttert sein – eigentlich unvorstellbar, nicht wahr?! -, am Besten luftdicht verpackt lagern. Zur Haltbarkeit kann ich aus Gründen nichts sagen….. 😉

Käsestangen [Sommerküche]

Werbung ohne Auftrag. Ich bin ein totaler Fan von Snacks. In diesem Jahr habe ich Chips mit Essig- und Salzgeschmack für mich entdeckt. Noch mehr bevorzuge ich jedoch Käsestangen! Als ich letztens meine Brombeer-Tarte gebacken habe, blieb ein ziemlich breiter Streifen Blätterteig über. Da war es dann nur noch ein ganz kurzer Weg, diese Käsestangen zuzubereiten.

Zutaten

  • 1/2 Rolle Blätterteig (Kühltheke)
  • 2 EL Ricotta
  • Parmesan
  • Mozzarella gerieben
  • Pul Biber
  • Thymian zum Servieren

Den Blätterteig ausrollen und mit Ricotta dünn bestreichen. Parmesan, Mozzarella und Pul Biber gleichmässig auf einer Teighälfte verteilen.

Die nicht bestreute Teigplatte über den Käse klappen und mit den Händen sanft andrücken. In Streifen schneiden und diese ineinander verdrehen. Bei 165 °C Umluft backen, bis der Teig gar und die Streifen luftig aufgegangen und hellbraun sind.

Vor dem Servieren mit Thymianblättchen bestreuen.

Ich kann mir diese leckeren Käsestangen gut als Beilage zu einer fruchtigen Tomatensuppe oder einem Salat vorstellen, sie machen sich aber genauso gut zu einem Glas Wein beim Serienmarathon…

Caprese-Dip [Sommerküche]

Werbung ohne Auftrag. Bevor die Tomatensaison vorbei ist, möchte ich auch noch das ein oder andere neue Rezept vorstellen, das ich in letzter Zeit getestet habe. Tomaten mag ich wirklich sehr gerne, allerdings kann ich diese aufgrund allergischer Reaktionen nicht roh genießen – mal davon abgesehen, dass ich den Glibber in so mancher Frucht nicht wirklich mag. Als ich letztens mal wieder durch Pinterest scrollte, entdeckte ich unter anderem das Rezept für diesen Caprese Dip. Dadurch, dass die Tomaten im Ofen gebacken werde, kann ich sie problemfrei genießen. Und es geht doch sowieso nichts über den Klassiker mit Mozzarella und Basilikum!

Gerade jetzt gibt es wirklich ganz viele tolle Tomaten, die umwerfend aromatisch und süß schmecken. Für meinen Dip habe ich eine Mischung unterschiedlicher Cocktailtomaten – rote, gelbe und schwarze – verwendet. Das schaut einfach so schön aus in der gusseisernen Pfanne. Dazu gibt es selbst gemachtes Basilikum und feinen Mozzarella, leckeres Olivenöl und bestes Brot zum dippen.

Zutaten für das Pesto

  • 1/2 Basilikumpflanze
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Parmesan
  • natives Olivenöl

Basilikumblätter abzupfen und verlesen. Mit den restlichen Zutaten fein pürieren und beiseite stellen.

Zutaten für den Dip

  • 300 g Cocktailtomaten
  • 125 g Minimozzarella
  • Pesto
  • natives Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer

Den Backofen auf 200 °C vorheizen und eine gusseiserne oder andere ofenfeste Pfanne bereitstellen. Die Tomaten halbieren, Mozzarella abtropfen lassen.

Tomaten, Mozzarella und Pesto vermischen, bis alles gleichmäßig mit dem Pesto überzogen ist. In die Pfanne geben, mit dem Olivenöl beträufeln und im Ofen backen, bis der Käse geschmolzen und gebräunt ist. Das dauert ungefähr 20 Minuten.

Die Pfanne aus dem Ofen nehmen (Achtung, die ist wirklich glühend heiß!) und Salz sowie frisch gemahlenen Pfeffer auf die Tomaten geben. Zusammen mit Scheiben frischen Baguettes servieren.

Poutine Quebec-Style [Soulfood]

Werbung ohne Auftrag. Kennt Ihr Poutine? Von dem kanadischen Nationalgericht hatte ich schon das ein oder andere Mal gelesen [ich verschlinge ja diese kitschigen Liebesromane….], es bis März aber noch nie gekostet. Am Wochenende vor dem Lockdown war ich mit Freunden in Hamburg. Eigentlich hätte unser Team gegen die Hamburg Towers spielen sollen, aber die BBL hat ja nun erstmal alle Spiele auf Eis gelegt und spielt im Juni ein Playoff-Turnier… Jedenfalls war ich mit meiner guten Freundin N. in der Stadt unterwegs, als wir Sonntag Mittag Hunger bekamen. Ganz in der Nähe des Jungfernstiegs gibt es einen tollen Frittenladen, wo wir eben Poutine aßen und zum Nachtisch Churros.

Wieder zu Hause wollte ich nun definitiv auch das ein oder andere Mal diesen wirklich leckeren Snack aus Pommes, geschmolzenem Käse und Bratensoße genießen. Ulm wird zwar mittlerweile auch ein wenig urbaner, aber Pizza- und Kaffeehausketten bieten halt auch nur standardisierte Gerichte. Also habe ich ein wenig im Netz gestöbert und mir ein Rezept für die selbst gemachte Sauce aus verschiedenen zusammengebastelt. Ich mag dieses Fast Food gerne am Wochenende essen – perfekt für einen Freitagabend nach einer langen, anstrengenden Arbeitswoche…

  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 600 Milliliter Brühe (Gemüse, Fleisch)
  • 2 TL Worcestershire Sauce
  • 30 Gramm Butter
  • 30 Gramm Mehl
  • 1 EL Pfefferkörner in Lake
  • Salz, Pfeffer

ca. 250 g Cheddar, 750 g Steakhouse Pommes

ZUBEREITUNG

Die Pommes auf ein oder zwei Backbleche geben und nach Packungsanweisung im Ofen garen. Den Cheddar in Stücke schneiden [oder bereits fertig geriebenen kaufen].

Für die Soße die Zwiebel und die Knoblauchzehe abziehen, klein schneiden und in einem großen Topf in Butter anbraten, Mehl dazu geben und zu einer Mehlschwitze verrühren. Mit der Brühe – ich verwende gerne Gemüsebrühe – und der Worcestershiresauce aufgießen und die Soße zum Kochen bringen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und bei schwacher Hitze ungefähr 10 – 15 Minuten köcheln lassen. Die Pfefferkörner hinzugeben, eventuell pürieren.

Die Pommes aus dem Ofen nehmen und kräftig würzen. Ich mag gerne eine Mischung aus Salz, Kräutersalz und Räucherpaprika. Für die Poutine die Pommes auf einem Teller anrichten, die Cheese Curds darüber streuen und mit der Bratensoße übergießen. Als Topping mag ich gerne entweder Bärlauch, Frühlingszwiebeln oder Schnittlauch – gerne auch mit Blüten…

Tipps

Ich habe mich bei der Zugabe des Mehls beim ersten Mal ziemlich verschätzt und hatte etwa doppelt oder dreimal soviel Sauce wie benötigt, als die Konsistenz endlich stimmte. Was also tun? Ich habe einige Gläser etwa zur Hälfte oder 2/3 gefüllt und diese eingefroren. Die Gläser erstmal nur mit lose aufgelegtem Deckel einfrieren und, wenn der Inhalt gefroren ist, verschließen. Zum Servieren nach dem Auftauen mit Wasser aufkochen und eventuell nach dem Aufkochen nochmals durchpürieren, um eine schöne Konsistenz zu erreichen. Wichtiger Geschmacksträger der Sauce ist die Worcestersauce. Wenn die Sauce wie bei mir mit Gemüsebrühe gekocht wird, kann man gerne kräftiger würzen. Ich mag die Sauce gerne ziemlich dickflüssig, man kann aber natürlich gerne etwas mehr Brühe dazu geben.

Pizza Bianco – fünf Käsesorten, rote Zwiebeln und Bärlauch [Soulfood]

Werbung ohne Auftrag. Bei uns im Dorf gibt es eine Stelle, an der ich jetzt im Frühjahr nicht vorbei komme. An der Ostseite unseres Schlossbergs wächst wilder Bärlauch. Kräuter sind für mich der Inbegriff erwachender Natur und im Frühling schmecken sie mir am allerbesten. Heute habe ich mir eine Pizza Bianco gebacken, bei der ganz klar mein Lieblingskraut im Fokus steht. Für die Vorratshaltung bzw. Konservierung schneide ich die Blätter in feine Streifen, die ich mit Öl übergieße. Alternativ kann man Bärlauch auch einfrieren. Trocknen ist keine gute Alternative – da geht ganz viel Geschmack verloren.

Zutaten

400 g Mehl [ich verwende Tipo 00], 42 g Hefe, etwas Agavensirup, 1 TL Salz, 2 EL Olivenöl, Wasser

Aus den Zutaten einen geschmeidigen Hefeteig kneten und gehen lassen.

150 g Frischkäse, 100 g Parmesan, 2 – 3 TL Bärlauchblätter in Öl, 50 – 100 g Gorgonzola mild, 125 g Mascarpone, 1 Kugel Büffelmozzarella, 1 rote Zwiebel, Meersalz

Während der Teig geht aus Frischkäse, geriebenem Parmesan und Bärlauch eine Paste mischen. Gorgonzola und Büffelmozzarella in Stücke zupfen, die Zwiebel abziehen und in feine Scheiben hobeln. Den Ofen vorheizen – meiner hat eine Pizzastufe mit 200 C.

Den Teig auf die Größe des verwendeten Backblechs ausrollen und auf das Blech geben. Ich habe den Teig heute so gut hinbekommen, dass ich noch nicht mal Öl verstreichen musste… mit der Bärlauch-Käse-Mischung bestreichen. Mozzarella- und Gorgonzolastückchen gleichmäßig verteilen, Mascarpone in Flocken darauf geben. Die Zwiebeln darüber streuen und im Ofen goldbraun backen.

Vor dem Servieren in Stücke schneiden, mit Meersalz bestreuen und eventuell nochmals Bärlauch darüber geben.

Fusion-Burger mit Sprossen, Pastinake, Hummus und Koriander-Chili-Paste

Werbung ohne Auftrag. Im Winter esse ich viel zu ungesund und deutlich weniger frisches Gemüse, als mir gut täte. Als ich dann während eine Mittagspause im Gartencenter war, um Sämereien für mein geplantes Heilkräuterbeet zu beschaffen, entdeckte ich Sprossengläser und jede Menge Keimmischungen. Perfekt! Sprossen sind gesund auch mit einem eher dunkelbraunen gesegnet gibt es frische Vitamine das ganze Jahr über. Im Prinzip muss man die kleinen Körnchen nur zweimal täglich in frischem Wasser schwenken und wieder gut abtropfen lassen. Nach kurzer Zeit sprießt dann das frische Grün. Neben leckeren Burgern können damit auch Bowls, Salate oder einfach nur das feine Käsebrot getoppt werden. Je länger man die Sprossen wachsen lässt, desto milder werden diese.

Gerade, als die Sprossen erntereif waren, habe ich dann im Unverpacktladen meines Vertrauens auch noch Pastinaken geschenkt bekommen. Pur wären mir diese zu süßlich, aber meinem Burger gaben sie genau den richtigen Geschmack. Für das Topping habe ich mich dann noch an der orientalischen Küche bedient und munter Hummus und eine Art Zhoug im Burger Bun versteckt. Yummie!

Zutaten für 8 Burger Buns

  • 280 Milliliter Milch
  • 60 Gramm Butter
  • 20 Gramm Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 500 Gramm Mehl (Type 550)
  • 1 Bio-Ei
  • 1 TL Salz
  • Öl (zum Bearbeiten)
  • Mehl (zum Bearbeiten)
  • 3 EL Milch (zum Bestreichen)
  • Sesam oder Mohn (zum Bestreuen)

ZUBEREITUNG

  1. Milch und Butter in einem kleinen Topf auf kleinster Stufe lauwarm erwärmen, bis die Butter gerade eben geschmolzen ist. Topf vom Herd ziehen.
  2. Hefe und Zucker dazugeben und rühren, bis sich Zucker und Hefe gelöst haben. Mehl in eine Rührschüssel geben, Hefemilch dazugießen und mit den Knethaken des Handrührers etwa 2 Minuten kneten.
  3. Ei und Salz hinzugeben und etwa weitere 2 Minuten zu einem glatten Teig verkneten. Teig mit den Händen zu einer Kugel formen und in eine geölte Schüssel geben. Etwas Mehl darüberstäuben, mit Frischhaltefolie oder einem feuchten Küchentuch abdecken und etwa 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  4. Den Teig nochmals mit den Händen auf wenig Mehl durchkneten, in 8 Portionen teilen und zu Kugeln formen. Diese mit Abstand zueinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und etwas flach drücken. Brötchen nochmals 30 Minuten zugedeckt gehen lassen.
  5. Den Backofen auf 200 Grad, Umluft 180 Grad, Gas Stufe 4 vorheizen.
  6. Die Brötchen dünn mit Milch bestreichen und mit Sesam bestreuen. Im Backofen auf der mittleren Schiene in etwa 25 Minuten goldbraun backen. Herausnehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Zutaten für Burger Patties

  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 2 – 3 kleine Pastinaken
  • 3 EL Olivenöl
  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • 3 EL Panko (japanische Semmelbrösel)
  • 1 Ei
  • 1 EL Ajvar
  • 200 g Feta

ZUBEREITUNG

  1. Zwiebeln und Pastinaken schälen und in kleinstmögliche Würfel schneiden. In 1 TL Öl weich dünsten. Zur Seite stellen und abkühlen lassen.
  2. Hackfleisch mit Ei, Panko und Ajvar zu einer homogenen Masse verrühren.
  3. Gemüse locker unterheben – die Masse ist relativ fluffig. Feta in gleich große Würfel schneiden.
  4. Pattiemasse in der Handfläche verteilen, einen Käsewürfel darauf geben und mit dem Hack ummanteln. Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Burgerpatties darin garen.

Die Rezepte für Hummus und die Koriander-Chili-Paste habe ich bereits vor längerer Zeit verbloggt. Die Zutaten einfach nach Lust und Laune auf den Burger Buns stapeln. Ich habe dazu Radieschensprossen kombiniert, die aber schon ziemlich mild waren. Hach, könnt ich jetzt sofort wieder essen!

Lasagne

Werbung ohne Auftrag. Zum Black Friday Sale im letzten Jahr gönnte ich mir endlich, worum ich schon mehr als 10 Jahre geschlichen war – meine Küchenmaschine von Kitchen Aid. Wie ich es so lange ohne aushielt, ist mir mittlerweile echt ein Rätsel! Natürlich ist sie optisch ein Highlight und das matte Schwarz passt einfach perfekt in meine graue Küche. Aber vor allem ist es die Qualität, die mich mehr als überzeugt. Ich habe mir nun schon einige Ergänzungen wie Nudelvorsatz und Zitruspresse gegönnt und schlage immer mal wieder bei Sales zu. Der neueste Zugang ist der Foodprozessor-Vorsatz. Der kam direkt mal für die Lasagne zum Einsatz und hätte ich nicht noch getrocknete Nudelplatten im Vorrat gehabt, wären natürlich auch die selbst gemacht. Ich liebe es, meine Hackfleischsauce durch jede Menge Gemüse zu ergänzen. Gleichmäßig bekomme ich es von Hand jedoch meist nicht hin, das Gemüse gleichmäßig zu würfeln, deswegen ist der Würfelvorsatz perfekt für mich. Karotten und Zwiebeln waren in wenigen Sekunden in perfekten Würfeln in der Schüssel gelandet und auch der Pecorino, den ich morgens auf dem Markt gekauft hatte, ist ganz schnell gerieben.

 

Zutaten

  • 300 g gemischtes Hackfleisch
  • 3 Karotten
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Dose Tomaten, passiert
  • gekörnte Brühe
  • Salz, Pfeffer, Oregano
  • Olivenöl
  • 150 – 200 ml Milch

Zubereitung

  1. Zwiebeln häuten und Karotten putzen, beide Gemüsesorten getrennt in Würfel schneiden.
  2. Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und das Hackfleisch darin bröselig braten. Gemüse und Hälfte der Zwiebeln zugeben und mitbraten.
  3. Gewürze, Brühe und Tomaten zugeben. Die Dose mit Wasser ausschwenken und ebenfalls hinzugeben. Kochen lassen, bis die Soße etwas angedickt ist.
  4. Eine große Auflaufform bereit stellen, den Ofen auf 200 ° heizen. Den Boden der Form mit Soße bedecken, Lasagneblätter darauf verteilen. Danach wechselnd Soße, Mozzarella und Nudelblätter einschichten, mit Soße abschließen.
  5. Butter in der Pfanne schmelzen, Zwiebelwürfel und Mehl zugeben und anschwitzen. Mit Pfeffer und Brühe würzen, Milch zugeben und zu einer dickflüssigen Bechamelsoße einkochen.
  6. Bechamel auf die Hackfleischsoße geben. Schmand in Klecksen darauf setzen und mit geriebenem Pecorino bestreuen.
  7. Im Ofen 45 – 50 Minuten backen. Vor dem Servieren etwas Abkühlen lassen.

Bei mir gibt es zu der Lasagne einen gemischten Salat frisch aus dem Garten.

Spargel [Kampf dem Gemüsefeind]

Auf Insta habe ich schon den Gemüsefeind im Mai veröffentlicht – Spargel. Dass selbst meine verstorbene Oma keine Freundin dieses Gemüses war [und als überlebende zweier Weltkriege hat sie quasi ALLES gegessen], sagt eigentlich schon alles aus. Aber ich stelle mich der Challenge und habe sogar schon zwei Gerichte gekocht, die ziemlich lecker waren… ich bin gespannt, ob ich weitere Erfolgserlebnisse in dieser Hinsicht haben werde.

So-was-wie-Shakshuka mit Mangold [Kampf dem Gemüsefeind]

Werbung ohne Auftrag. Eigentlich ist das tatsächlich das zweite Gericht mit Mangold, das im April auf meinen Teller kam, aber ich bin da nicht so streng und serviere meine Version von Shakshuka als erstes. Shakshuka ist ja ein typisch orientalisches Gericht, welches vor allem in Israel bereits zum Frühstück gereicht wird. Wahrscheinlich gibt es davon wie bei den meisten traditionellen Gerichten davon mindestens genauso viele Versionen wie es Köche gibt. Da ich eh kein großer Fan von Eiern bin [diese werden eigentlich in der Gemüsesoße gegart / pochiert], habe ich diese gestrichen. Lässt man den Halloumi weg, ist das Gericht sogar vegan.

Zutaten

  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Gemüsepaprika
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Dose Tomaten (gehackt)
  • 1 Hand voll Mangold
  • 1/2 Bund Koriander
  • 1/2 Chilischote
  • Gemüsebrühe
  • Kreuzkümmel
  • Salz
  • 250 g Halloumi

Zwiebel und Knoblauch pellen und ganz fein hacken. Paprikaschote putzen, vom Kerngehäuse befreien und dann in gleichmäßige Würfel schneiden. Öl in einem Topf erhitzen und das Gemüse darin bei geringer Temperatur anschmoren. Mit den Tomaten ablöschen und unter gelegentlichem Rühren zu einer dicklichen Soße einkochen lassen.

Chili in feine Ringe schneiden und in das Sugo geben. Mangold putzen, klein schneiden. Koriander fein hacken. Die Soße mit Gewürzen abschmecken. Blattgemüse und Kräuter unterrühren und kurz erhitzen.

Halloumi in dünne Scheiben schneiden und in einer Pfanne knusprig ausbraten. Den Gemüseeintopf auf zwei Teller verteilen und Halloumi auf das Ragout geben. Wer mag, serviert dazu noch Fladenbrot, um die wirklich leckere Soße bis zum letzten Tropfen genießen zu können.

Erbsensuppe [Foodie Friday]

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Werbung ohne Auftrag. Wenn meine Mama mich als Kind fragte, was sie kochen solle, wollte ich eigentlich immer Erbsensuppe haben. Als ich im Winter so richtig fertig war – Migräne mit Übelkeit und allem, was dazu gehört – hatte ich auf einmal total Lust auf dieses Kinderessen. Allerdings habe ich das nicht wie früher aus Erbswurst gemacht, sondern von Grund auf selbst gekocht.

Zutaten

  • 4 -5 Kartoffeln, mehlig kochend
  • 1 kleine Gemüsezwiebel
  • 1 EL Öl
  • Gemüsebrühe
  • 100 g Erbsen, tiefgekühlt
  • 1 Becher Sahne
  • optional: Schwarzkümmel, Chili-Öl, Schmand

Kartoffeln und Zwiebeln schälen und klein würfeln. Öl in einem hohen Topf erwärmen und die Gemüsewürfel darin anschwitzen. Mit Gemüsebrühe bedecken und weich kochen. Erbsen zugeben und kurz mitgaren lassen. Sahne angießen; die Suppe fein pürieren. Nach Bedarf nochmals Brühe zugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Die Erbsensuppe abschmecken. In Teller geben und nach Geschmack die Toppings darauf geben. Ich mag am liebsten ein frisches Brot dazu.

Was auch gut schmeckt: frische Wiener Würstchen in Scheiben schneiden, in etwas Öl leicht anbraten und auf die Suppe geben. Das ist dann doch etwas sättigender. Wie oben geschrieben, war ich ziemlich angeschlagen, als ich die Suppe kochte. Da wäre mir das dann einfach zu viel gewesen.

Solche Suppen koche ich mir gerne Sonntag abends. Da mag ich meist nicht soviel essen und ich variiere einfach am Montag das Topping und habe dann schon ein leckeres Essen. Montage sind meistens so anstrengend, dass ich mir nicht mehr viel Gedanken übers Essen machen möchte.