Tag-Archiv | Hells Kitchen

Salzzitronen [Foodie-Freitag]

 

Unbezahlte Werbung. In der orientalischen Küche sind Salzzitronen ein essentielles Würzmittel. Diese lassen sich sehr einfach zu Hause herstellen. Dafür ungespritzte [Bio-]Zitronen in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden. Ein Glas mit passendem Deckel in heißem Wasser auskochen und trocknen. Die Zitronenscheiben abwechselnd mit Salz [z. B. Maldon Sea Salt] in das Glas schichten, dabei darauf achten, dass das Glas nicht komplett gefüllt ist. Die Zitronen mit Öl bis zum Rand aufgießen. Ich habe anschließend darauf geachtet, dass mögliche Luftblasen nach oben steigen und nach einigen Stunden nochmals Öl nachgegossen.

Labneh [Foodie Freitag]

 

Unbezahlte Werbung. Wer bei meinen Sieben Sachen in den vergangenen Wochen reingeschaut hat oder mir bei Instagram folgt, hat es schon gesehen: aktuell koche ich des Öfteren nahöstlich. So gab es in den letzten Tagen unter anderem Falafel-Sandwiches mit selbst gemachtem Pita-Brot, Bagel und auch Oliven habe ich eingelegt. Eines der allerersten Rezepte, welche ich ausprobierte, ist Labneh. Selbst gemachter Käse aus Joghurt. Er schmeckt angenehm säuerlich und ist mehr als simpel herzustellen. Die wichtigste Zutat: ZEIT!

Du brauchst 500 g griechischer Joghurt (10% F.) und 500 g Magerjoghurt (1,5 % F.). Beide Joghurtsorten miteinander verrühren und in ein mit einem Leintuch ausgelegten Sieb geben. Das Leintuch – bei mir war es ein sauberes Geschirrtuch – an den Ecken zusammen fassen und verdrehen, so dass die Flüssigkeit aus dem Joghurt abtropft. Über einer Schüssel im Kühlschrank abtropfen lassen (ca. 24 h), dabei immer mal wieder mit den Händen nachhelfen und Flüssigkeit auspressen.

Nachdem die Masse so trocken ist, wie es Deinem Geschmack entspricht, kannst Du den Käse servieren oder z.B. zu Kugeln formen und in Öl eingelegt aufbewahren. Zum Servieren habe ich etwas Olivenöl über die Käsemasse geträufelt und Zatar darüber gestreut.

Für diese Pasta habe ich Maccheroni al dente gekocht, Halloumi in Würfel geschnitten und angebraten. Dazu kamen dann 2 Zucchini in Stiften, eine gehackte Knoblauchzehe, welche ich dann ebenfalls anbriet. 2 EL Labneh und 1 Schuss Milch dazu, um eine cremige Soße zu erhalten. Abgeschmeckt habe ich mit etwas Pfeffer aus der Mühle. Perfektes Sommeressen, wenn es schnell gehen soll!

Fetadip [Foodie-Freitag]

Fetadip

Unbezahlte Werbung. Spontan habe ich mir zu meinen Laugennuggets noch einen scharfen Fetadip zusammen gemixt.

Zutaten:

1 getrocknete Tomate, in feinste Würfel geschnitten, mit ca. 50 g Feta zerdrücken. Ca. 2 TL scharfes Ajvar und 1 TL Ketchup unterrühren. 1/2 TL Tabasco (grün), einige Tropfen scharfe Chilisauce und einige Pul Biber-Flocken mit unterheben. Sollte der Dip zu scharf geraten sein, evtl. mit etwas Agavendicksaft abrunden.

Sirupliebe 3: Apfel

Unbezahlte Werbung. Wenn ich schon in Schwaben bin und eine vernünftige Küche zur Verfügung habe, dann nutze ich gerne die Gelegenheit, manche Hirngespinste in Realität umzuwandeln. Zum Winter gehört für mich immer auch der heimelige Duft von Vanille. Also mal überlegt, was noch dazu passt…. Äpfel!! That’s it….

Du brauchst

1 l Apfelsaft

1 Vanilleschote

1 kg Zucker

nach Belieben noch Vanilleessenz, -aroma oder ähnliches

Apfelsaft in einen weiten Topf geben, die Vanilleschote aufschneiden und das Mark herauskratzen. Beides zum Saft geben und 10 Minuten sprudelnd kochen. Die Vanilleschote herausfischen und dafür den Zucker zugeben. Diesen Auflösen lassen und ca 10 Minuten sprudelnd kochen lassen. Nach Belieben noch zusätzlichen Vanillegeschmack zugeben und den Sirup dann in sterilisierte Flaschen füllen. In eine dieser Flaschen habe ich zur Intensivierung noch die Vanilleschote gesteckt.

Vanille-Panna-Cotta

Unbezahlte Werbung. Ende September war der Großteil unserer Familie verreist – Mensch, ich will auch mal wieder an die Nordsee!!! Nur meine kleine Schwester Chrissi und ich waren in Schwaben. Als ich sie Freitag von der Arbeit abholte, entschieden wir uns, am Sonntag gemeinsam Mittag zu essen. Explizite Wünsche hatte sie natürlich auch schon parat, Kürbissuppe und Flammkuchen sollten es werden. Beim Durchstöbern meiner kleinen (haha) feinen Kochbuchsammlung entschied ich mich dann für Panna Cotta als Dessert. Hatte ich schon ewig nicht mehr gemacht, leider finde ich da bewährte Rezept auch aktuell nicht. (Memo an mich selbst: unbedingt mal wieder aufräumen!!) Aber die britische Fernsehköchin Nigella Lawson hat ja ein italienisches Kochbuch geschrieben……

Für 4 Personen benötigst Du

1 Vanilleschote

75 ml Vollmilch (habe ich durch die gleiche Menge Sahne ersetzt)

425 g Sahne

50 g feinster Zucker

2 Blatt Gelatine (nächstes Mal werde ich 1 Blatt mehr verwenden, war mir beinahe zu weich, außerdem habe ich noch etwas Zitronenschale verwendet)

4 Metallförmchen á 125 ml

  1. Die Vanilleschote längs aufritzen, das Mark herauskratzen und beides mit der Milch, der Sahne und dem Zucker in einem Topf auf schwacher Temperatur langsam warm werden lassen.
  2. Während die Mischung langsam aufkocht 2 Blatt Gelatine in einer flachen Schale zum Einweichen mit Wasser bedecken. Das sollte etwa 3 Minuten dauern, sodass man sich wieder um den Topf auf dem Herd kümmern kann.
  3. Während die Sahnemischung zu kochen beginnt, den Topf vom Herd nehmen, die Vanilleschote herausnehmen und etwa 250 ml der Mischung in einen hitzebeständigen Krug gießen.
  4. Wenn die Gelatine weich ist, die Blätter ausdrücken und unter ständigem Rühren in den Krug gleiten lassen.
  5. Sobald sich die Gelatine aufgelöst hat, den Kruginhalt in den Topf neben dem Herd gießen, dabei kräftig rühren. Dann die ganze Mischung zurück in den Krug umfüllen, bevor man sie in die Metallformen gießt und den Kruginhalt vor dem jeweils nächsten Ausgießen sanft umrührt. Die Formen mindestens 6 Stunden, besser noch über Nacht, kaltstellen, bis alles geliert ist.
  6. Um die Panna Cotta leicht zu lösen, den Boden ihrer Formen etwa 8 Sekunden in Wasser stellen, das soeben gekocht hat und weitere 3 Sekunden im Trockenen stehen lassen. Das Wasser abwischen, eine Untertasse auf die Form legen, sie zusammen umdrehen und die Panna Cotta auf die Untertasse gleiten lassen. Genauso mit den restlichen Formen verfahren und die Panna Cotta mit Obst oder Sauce servieren, ganz wie gewünscht.

Mir war die Panna Cotta ja definitiv etwas zu weich, deswegen habe ich sie im Glas belassen und einen Maracuja-Sirup-Spiegel darauf gemacht.

Tina war vor Jahren mal in Frankreich und hat mir damals Joghurt im Glas mitgebracht. Dies ist das letzte verbliebene Glas davon *heul* Ich glaub, ich muss auch mal wieder ins Elsass fahren, diese ca 100 ml Gläschen sind einfach perfekt für solche Desserts!