Tag-Archiv | Soulkitchen

Vollkornbrot mit karamellisierten Zwiebeln und Blauschimmelkäse [Foodie Freitag]

Manchmal darf es gerne recht schnell gehen beim Kochen. Lecker soll es jedoch immer sein bei mir! Beste Zutaten sind dafür ausschlaggebend. Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit mag ich es gerne mal deftig. Zwiebeln sind eine Zutat, die ich echt liebe. Blauschimmelkäse gelten ja oft als Käse für Männer, aber wohldosiert finde ich den richtig yummie. Ein gutes Brot dazu als Grundlage und ein wenig Gemüse und ein leckerer Wein, Sofa und dann kann das Wochenende gerne kommen.

  • 2 Scheiben Brot
  • 2 kleine Gemüsezwiebeln
  • 1 EL Olivenöl
  • etwas Hot Sauce
  • 1/2 TL Ahornsirup
  • etwas flüssiges Raucharoma
  • 50 g Gorgonzola
  • Salz & frisch gemahlener Pfeffer
  • Die Zwiebeln abziehen und in feine Halbringe schneiden. Olivenöl in eine Pfanne geben und mit den Zwiebeln sanft erhitzen. Den Backofen auf 160° C Umluft vorheizen. Die Brotscheiben leicht rösten.
  • Wenn die Zwiebeln leicht gebräunt und schön weich sind, Hot Sauce, Ahornsirup und flüssigen Rauch hinzufügen und weiter karamellisieren.
  • Brote aus dem Ofen nehmen und mit der Gemüsemischung gleichmäßig belegen. Den Blauschim-melkäse darüber bröckeln und im Ofen überbacken, bis der Gorgonzola geschmolzen ist.
  • Mit Salz und Pfeffer würzen und mit Gemüse nach Wahl servieren.

Als Beilage habe ich etwas Brokkoli und braune Champignons im restlichen Bratfett gebraten und mit etwas Salz und Pfeffer gewürzt. Im Sommer mag ich gerne einen gemischten Salat dazu. Sehr gut schmeckt das Gericht auch mit einem guten Sauerteigbrot. Aus einer Too Good to go-Tüte vom Bäcker meines Vertrauens hatte ich noch Vollkornbrot im Haus – dicke Scheiben davon sind eine gute Grundlage und machen satt.

Kürbispüree für den Vorrat [Foodie Freitag]

Kürbisgerichte gehören für mich in der kalten Jahreszeit unbedingt mit in den Speiseplan. Dieses Jahr hatten wir tatsächlich zwei Pflanzen, die einfach von selbst auf dem Kompost sprossen. Das war eine ganz schöne Überraschung! Da ich nicht immer einen kompletten Kürbis für mich alleine benötige, habe ich mal wieder zu den Töpfen gegriffen und Kürbispüree für den Vorrat gemacht. Perfekt für Pies, Brote und Co.

Für die nächste Pflanzsaison habe ich bereits vorgesorgt und Kürbiskerne getrocknet. Ich will ja schließlich nächstes Jahr auch wieder diesen schönen Anblick haben….

Für das Püree werden Kürbisse einfach halbiert und das faserige Innere sowie die Kerne mit einem Löffel entfernt. Ich habe hier sowohl einen Muskatkürbis als auch einen Hokkaidokürbis verwendet. Der Hokkaido hat den großen Vorteil, nicht geschält werden zu müssen, aber der Muskat kann nach dem Garen auch ganz leicht von der Haut befreit werden….

Die Kürbishälften mit der Schnittfläche nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben. Den Ofen auf 160° C Umluft einstellen und das Gemüse garen, bis es weich ist. Ich habe einfach mit einem Messer reingepiekst, um den Garpunkt zu prüfen. Vom Strunk und gegebenenfalls von der Haut befreien, in Stücke schneiden und im Standmixer oder Foodprocessor fein pürieren. Twist off-Gläser sterilisieren und zu 3/4 mit Gemüsepüree füllen. Locker verschließen und nach dem Abkühlen in den Tiefkühler geben. Ich verschließe die Gläser erst komplett, wenn der Inhalt durchgefroren ist. So ist mir noch kein Glas geplatzt…

Ich wollte kein Kürbispüree verschwenden und habe in den Glasbehälter meines Standmixers Mandelmilch, Agavendicksaft und Pumpkin Pie Spice gegeben und aufgemixt. Wer mag, kann noch Espresso ins Glas mit der fertigen Mischung geben und hat dann Pumpkin Spice latte. Ich verzichte darauf und genieße den Drink einfach pur….

Zucchini-Röllchen aus dem Ofen [Foodie-Friday]

Werbung ohne Auftrag. Im Spätsommer hatte Maja ein grandioses Rezept für vegetarische Zucchini-Röllchen, die mit einer leckeren Käsemischung gefüllt werden, gepostet. Für mich war klar, dass diese umgehend nachgekocht werden müssen, hatte ich doch alle Zutaten im Garten parat, die hierfür benötigt werden: Zucchini, Tomaten, Thymian und für frischen Salat war ebenso gesorgt. Frischer geht es kaum, als direkt vor dem Beginn der Zubereitung zu ernten…. Das ist ein wirklich leckeres Sommergericht, aber ich mag es auch jetzt in der kalten Jahreszeit sehr gerne, da es schnell gemacht ist.

Praktisch an dem Gericht ist auch, dass es sich sozusagen von selbst kocht…. also richtig gut, um es zum Beispiel zum Feierabend zuzubereiten. Reste – so denn vorhanden – lassen sich auch gut mit ins Büro nehmen.

Meine Mama ist eine begeisterte Gärtnerin. Da sie und mein Papa quasi täglich bei mir sind – seine Werkstatt befindet sich im selben Haus wie meine Wohnung -, hat sie im alten Nutzgarten meiner verstorbenen Oma jede Menge Pflanzen, an denen ich mich auch bedienen darf. Um die Kräuter kümmere ich mich, während alles andere eher ihr Refugium ist. Dennoch darf ich natürlich auch jedes Jahr mitentscheiden, was wir alles pflanzen. Zucchini, Paprika und Chilis sind ein Muss für mich. Dazu kommen noch einige Gurken- und Tomatenpflanzen in unserem kleinen Gewächshaus, einige Beerensträucher, Salat, Spinat, Mangold und und und…. von Frühjahr bis in den Winter habe ich so fast ganzjährig frische Zutaten für meine unterschiedlichen Gerichte.

Die Bepflanzung für die kommende Gartensaison nimmt in meinem Kopf bereits Form an. Ich möchte auf jeden Fall auch wieder Kürbis haben, dazu mehrere neue Minz- und Salbeisorten fürs Kräuterbeet. Brombeeren wären auch toll, da weiß ich aber noch nicht, wo die am Besten gepflanzt werden sollen….

Die Zucchini werden einfach nur in dünne Scheiben gehobelt, mit der superleckeren Käsemasse gefüllt und auf einem Tomatenragout im Ofen überbacken. Im Sommer verwende ich sonnengereifte Tomaten, frische vom Strauch, natürlich können aber auch stückige Dosentomaten verwendet werden. Die frischen Tomaten werden zum Häuten kreuzweise eingeschnitten, mit kochendem Wasser überbrüht und dann abgeschreckt. Danach kann die Haut ganz einfach abgezogen werden. Schneller geht es jedoch mit Tomaten aus der Dose. Als Beilage mag ich sehr gerne Bandnudeln oder auch Kartoffelpüree dazu, aber auch ein knackiges Brot ist bestimmt wirklich lecker.

  • 1 Dose stückige Tomaten oder ca. 600 g reife Tomaten
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1Knoblauchzehe (oder 1 EL TikTok-Knoblauch)
  • 1 kleine Chilischote
  • 2 – 3 Zweige Thymian
  • etwas Agavensirup oder 1 Prise Zucker
  • 1 Bund Basilikum
  • 100 g geriebener, würziger Hartkäse
  • 500 g Ricotta
  • 3 Zucchini
  • Olivenöl
  • Meersalz & frisch gemahlener Pfeffer

Frische Tomaten wie oben beschrieben kreuzweise einritzen, mit kochendem Wasser überbrühen und nach ca. 1 Minute kalt abschrecken. Dadurch lässt sich die Haut sehr leicht abziehen. Zwiebeln und Knoblauch abziehen und würfeln. Zusammen mit Olivenöl in einen weiten Topf geben und sanft erhitzen. Thymianblättchen eines Zweigs und gewürfelte Tomaten (oder Dosentomaten) hinzugeben. Mit Salz, Pfeffer und Agavensirup oder Zucker sowie der fein gehackten Chilischote abschmecken und langsam köcheln lassen. Währenddessen den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Basilikumblättchen fein hacken und zusammen mit dem Parmesan und 1 EL Olivenöl unter den Ricotta rühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zucchini putzen und waschen, die Enden abschneiden und Zucchini der Länge nach auf einer Reibe in sehr dünne Streifen hobeln. Jeweils 2 – 3 Streifen (je nah Größe der verwendeten Zucchini) leicht überlappend nebeneinander legen und jeweils 1-2 EL der Ricotta-Mischung ins untere Drittel setzen. Vorsichtig zu einer Rolle aufrollen.

Die Zucchiniröllchen auf die Tomatensauce setzen, dabei sollte die offene Seite nach unten zeigen. Mozzarella in Stücke zupfen und über die Zucchiniröllchen streuen. Restlichen Thymian ebenfalls darüber geben. Im vorgeheizten Ofen im unteren Drittel etwa 30-40 Minuten backen. Zu frischem, knusprigem Brot servieren.

Dazu passen Bandnudeln oder auch Kartoffelpüree und ein gemischter Salat.

Hot Sauce [Foodie Freitag]

Momentan bin ich ganz, ganz häufig auf TikTok unterwegs. Ich mag ja von Haus aus scharfes Essen und lasse mich auf der App sehr gerne zu Gerichten inspirieren. Eigentlich folge ich fast ausschließlich US-amerikanischen Accounts. Hier finden sich ganz viele Gerichte, die nach Hot Sauce verlangen. Die in Deutschland wohl bekannteste dürfte Tabasco sein. Neben der klassischen Tabasco-Sauce gibt es u. a. Jalapeno, Habanero und auch Chipotle, die sich in meinem Kühlschrank finden.

Mir war jedoch mal nach was Besonderem und so habe ich mir aus getrockneten Chilischoten meine eigene Hot Sauce gekocht. Auch hierzu kommt die Idee von meiner aktuellen Lieblingsapp. Kombiniert habe ich Chili mit Zwiebeln, Essig, Salz und Agavensirup. Das sind Zutaten, die ich eigentlich immer zu Hause habe.

  • 40 g getrocknete Chilischoten
  • Wasser
  • 1 kleine Zwiebel
  • Salz
  • Weißweinessig
  • Agavensirup
  1. Chilischoten vom Stielansatz befreien. Diese sind ganz einfach abzubrechen – am Besten mit Handschuhen arbeiten. Glaubt mir, das Capsaicin bleibt lang an den Händen haften und die Schärfestoffe im Gesicht sind extrem unangenehm. Wer die Sauce milder mag, kann die Samen entfernen. Das Wasser zum Kochen bringen und die Schoten damit übergießen.
  2. Die Zwiebel häuten und grob würfeln. Zu den Chilischoten geben und ungefähr 25 – 30 Minuten ziehen lassen.
  3. Die Chilischoten und Zwiebeln in einen Standmixer geben und ungefähr 1 Tasse vom Einweichwasser mit hinzugeben. Das restliche Wasser noch nicht entsorgen! Die Chilimischung pürieren, bis eine homogene Masse entstanden ist, zwischendurch gerne auch mal mit einem Schaber die Wände des Mixers nach unten streichen, damit alle Zutaten vermischt werden.
  4. Essig, Salz und Agavensirup nach Geschmack hinzugeben. Bei mir sind es ca. 1/3 Tasse Essig, 7,5g Salz und 1 EL Sirup geworden, bis mir die Mischung zusagte. Alles nochmal gründlich mixen. Bei Bedarf noch weiter mit dem Einweichwasser verdünnen, bis die Konsistenz den eigenen Vorlieben entspricht. Wer mag, kann die Feststoffe noch ausfiltern.
  5. In Gläser oder kleine Flaschen abfüllen und beschriften. Bei mir ergab die Mischung ein 200 ml Glas und ein 90 ml Glas.

Durch Zugabe von z. B. Mango oder Karotten kann die Sauce geschmacklich in völlig unterschiedliche Dimensionen gelenkt werden. Das habe ich noch nicht ausprobiert, steht aber auch noch auf meiner To Do-Liste. Im Sommer möchte ich dann auch noch eine Sauce aus frischen Chilis herstellen. Das schmeckt bestimmt nochmals komplett anders als aus den trockenen Schoten.

Gnocchi mit Spinat & getrockneten Tomaten [Foodie Friday]

Manchmal muss es einfach Soulfood sein. Und wenn das Essen dann auch noch innerhalb maximal 20 Minuten auf dem Tisch steht, dann ist es einfach perfekt für das Home Office geeignet.

  • 500 g Gnocchi (Kühlregal)
  • 1 kleine Zwiebel
  • 6 getrocknete Tomaten in Öl
  • 1 Hand voll Spinat
  • 250 ml Rama Creme fine zum Kochen 7%
  • Parmesan

Zwiebel fein würfeln, Tomaten in Stücke schneiden. Den Spinat verlesen und in Streifen schneiden.

Gnocchi mit Zwiebeln und Tomaten in eine Pfanne geben, leicht anbraten. Rama Creme fine zugeben und nach Geschmack einkochen lassen. Bei Bedarf etwas Wasser zugeben. Spinat hinzufügen und mit Pfeffer würzen.

Mit Parmesan servieren.

Köttbullar [Foodie Freitag]

Werbung ohne Auftrag. Letztens hatte ich mal wieder so richtig Lust auf Köttbullar. Wir in Deutschland kennen die Hackbällchen ja hauptsächlich vom Möbelschweden, dabei handelt es sich um ein klassisches schwedisches Familiengericht. Daher gibt es unendlich viele Variationen und Rezepte. Ich habe mich bei Maja von moeys kitchen inspirieren lassen und das dann an meine persönlichen Vorlieben angepasst.

Die leckeren Fleischklößchen werden zumeist aus Rindfleisch gemacht, in Skandinavien wohl aber schon auch mal mit Elch. Beides hatte ich selbst nicht zur Hand, so dass ich mit gemischtem Hack gearbeitet habe. Das scheint aber eher die Ausnahme als die Regel zu sein – am häufigsten hatte ich bei der Recherche Rezepte mit reinem Rinderhack entdeckt.

Natürlich gibt es auch bei der Zubereitung Varianten wie Sand am Meer. Manchmal werden die Klößchen angebraten und dann im Backofen direkt in der Sauce fertig gegart. Dann gibt es die Variante, dass die Köttbullar in der Pfanne komplett durchgebraten werden und die Sauce separat dazu gereicht wird. Oder aber man macht es wie ich, brät die Fleischbällchen an und gart sie dann in der Sauce auf dem Herd. Soo lecker, wie das duftet!

Die Köttbullar werden sanft in Butter angebraten, bis sie rundum braun sind. Dabei am Besten mit geringer Hitze arbeiten, damit nicht alles anbrennt – Butter ist da nicht immer so einfach zu handeln…. die Bällchen sind relativ fluffig und daher auch ein bisschen empfindlich. Sie brauchen nur ein bisschen Farbe und müssen gar nicht komplett gar sein, das passiert später in der Sauce.

Aus dem Bratensatz wird mit einer Mehlschwitze, Wein, Sahne und Brühe die perfekte Sauce. Ich liebe es ja, ab und an ein Glas Weißwein genüsslich zu trinken. Allerdings kann ich keine komplette Flasche Wein allein innerhalb kurzer Zeit trinken und so ist schon der ein oder andere Liter sauer geworden und den Abfluss hinunter geflossen. Deshalb kommt dann gerne mal ein Schluck Wein ins Essen… die Fleischbällchen dürfen in der wunderbar cremigen Sauce gar ziehen und werden zart und saftig.

Zu den Köttbullar gibt es im Normalfall eine Kartoffelbeilage. Ich mag am liebsten Pommes, klassisch sind es eher Salzkartoffeln oder Pürree mit Preiselbeeren. Ich bin ja kein Fan davon, zu deftigem Essen etwas Süßes zu reichen. Deshalb entfallen bei mir Preiselbeeren & Co. – einfach nur Fleischbällchen, Pommes und jede Menge Rahmsauce.

Köttbullar sind total schnell gemacht [am längsten hat mit Sicherheit das Formen der Klößchen gedauert] und echt lecker! Ich habe jetzt eine ganz schöne Portion eingefroren und so auch noch Meal Prep betrieben. Da brauche nicht mehr zum Möbelschweden, denn die selbst gemachten Fleischbällchen schmecken so viel besser als dieses kantinenartige Fast Food.

  • 1 Ei
  • 50 ml Sahne
  • 3 EL Semmelbrösel
  • 1 Zwiebel
  • 100 g Butter
  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • 2 EL frisch gehackte glatte Petersilie
  • 2 EL Vollkornmehl
  • 50 ml Weißwein [z. B. Pinot Grigio]
  • 200 ml heiße Fleischbrühe
  • 200 g Sahne, ggf. etwas mehr zum Verdünnen
  • 1 TL mittelscharfer Senf
  • 1 EL frisch gepresster Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer und Piment zum Würzen
  • frisch gehackte glatte Petersilie zum Servieren
  • Steakhouse Frites

ZUBEREITUNG

Das Ei mit Sahne in einer kleinen Schüssel verrühren. Die Semmelbrösel unterheben und einige Minuten quellen lassen. Die Zwiebel fein würfeln [ich habe oftmals gewürfelte Zwiebeln eingefroren, dann geht es nochmal so schnell]. Die Zwiebelwürfel mit Petersilie in 1 TL Butter glasig dünsten.

Das Hackfleisch in eine Schüssel geben und mit Salz und Pfeffer [und Piment, wer mag] würzen. Die Semmelbröselmischung sowie die Zwiebelwürfel dazu geben und alles vermischen, bis sich die Zutaten gleichmäßig verteilt haben. Aus der Mischung etwa 32 kleine Fleischbällchen formen.

In einer großen Pfanne 1 EL Butter schmelzen. Bei relativ geringer Temperatur, damit die Butter nicht verbrennt, die Fleischbällchen in mehreren Portionen rundherum anbraten. Aus der Pfanne nehmen. 1 EL Butter und 2 EL Vollkornmehl bei mittlerer Hitze anschwitzen und leicht bräunen. Brühe, Wein und Sahne angießen und glatt rühren, damit keine Klümpchen entstehen. Bei starker Hitze durchkochen und mit Senf, Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken, damit eine cremige, leckere Sauce entsteht. Die Köttbullar in die Sauce legen und für etwa 20 Minuten offen garen. Sollte die Sauce zu schnell eindicken, mit etwas Brühe strecken. Ich mag meine Saucen jedoch relativ dickflüssig….

Den Backofen gemäß der Packungsangabe der Steakhouse Frites einstellen. Die Pommes auf ein mit Papier ausgelegtes Backblech geben und in den Ofen schieben. Nach dem Backen mit Salz und Paprikapulver würzen.

Fritten auf Teller verteilen und die Köttbullar samt Sauce auf die Teller geben. Mit frisch gehackter Petersilie bestreuen und sofort servieren.

Rosmarin Shortbread [Sommerküche]

Werbung ohne Auftrag. Als letztens über Nacht die Temperaturen um mehr als 10 °C fielen und gefühlt der Herbst nicht nur vor der Tür stand, habe ich einige gemütlich Stunden vor meinem PC verbracht und mich durch sündhaft leckere Rezepte gescrollt. Bei diesem wirklich ansprechenden Shortbread mit Rosmarin und jeder Menge anderer sommerlicher Kräuter wurde ich direkt schwach und habe es nicht nur gepinnt, sondern auch innerhalb 2 Tagen zweimal nachgebacken. Natürlich habe ich eine eigene Interpretation des Ursprungsrezepts gemacht, um es an die vorhandenen Zutaten und meinen Geschmack anzupassen.

Ich freue mich schon darauf, das demnächst mal wieder zu backen, wenn ich Gäste habe. Meiner Meinung nach ist das Shortbread ideal als Begleiter für ein Glas Wein oder auch einen Gin & Tonic geeignet. Jedoch kann ich es mir ebenso lecker zu einem Teller Suppe oder einem Salat vorstellen oder auch als kleine Häppchen vor dem Essen – meine Fantasie läuft hier wirklich auf Hochtouren!

Ich mag den fein-würzigen Geschmack von Parmesan in Verbindung mit Rosmarin wirklich gerne! Als Deko habe ich unterschiedliche, robuste Kräuter aus meinem Garten verwendet, die die Ofenhitze gut abkönnen: Salbei, Thymian und Rosmarin wirken hier wirklich hübsch und jeder der Kekse bekommt so nochmal einen ganz eigenen, leckeren Geschmack.

Rosmarin ist eines meiner liebsten Kräuter, da es so schön vielseitig ist – ältere, lange Triebe können sogar als Spieße für Grillgemüse oder -fleisch verwendet werden. Hier kommen jedoch noch junge Spitzen zum Einsatz, deren Nadeln fein gehackt direkt in den Mürbeteig wandern. Dieser wird dadurch herrlich aromatisiert, kann aber je nach Geschmack und Verfügbarkeit durch andere Kräuter wie die schon oben erwähnten Thymian und Salbei ersetzt werden. Das werde ich demnächst auch noch testen, wobei ich Salbei lieber als Tee mag….

Die Zutatenliste ist wirklich überschaubar und ich habe diese meist permanent im Haus, da zum Beispiel Parmesan zu meinen absoluten Favoriten zählt….

Zutaten

  • 1 1/2 cups Vollkornmehl
  • 1 cup Parmesan, fein gerieben
  • 2 tbsp Rosmarin (oder andere Kräuter, siehe oben), fein gehackt
  • 1/2 tbsp Salz
  • 1/4 tbsp frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1/2 cup Butter
  • ganze Kräuterblätter für die Deko

Mehl, Parmesan, Rosmarin, Salz und Pfeffer in die Schüssel der Küchenmaschine oder eines Food Processors geben, darauf die sehr weiche Butter in Flocken verteilen. Über die pulse-Funktion alle Zutaten vermischen, bis ein homogener Teig entsteht. Unter Umständen noch etwas Wasser hinzufügen – gerade bei Vollkornmehl kann es sein, dass die Feuchtigkeit von Butter und Käse nicht ausreichen und statt eines Teiges nur Krümel entstehen.

Den Teig aus der Schüssel nehmen und nochmal kurz durchkneten. Es sollten keine trockenen oder mehligen Stellen mehr sichtbar sein. Eingewickelt in Frischhaltefolie oder ein Bienenwachstuch mindestens 60 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Backofen auf 175 °C vorheizen.

Den Teig ca. 5 mm dick ausrollen. Sollen ganze Kräuterblättchen mit verarbeitet werden, diese auf der Oberfläche verteilen. Frischhaltefolie darüber legen und nochmals mit dem Nudelholz darüber rollen, um die Kräuter in die Oberfläche einzuarbeiten. Mit Ausstechförmchen Kekse ausstechen oder aber mit dem Pizzaschneider rechteckige Kekse formen.

Das Shortbread im heißen Ofen 10 – 15 Minuten backen, bis die Kekse hellbraun sind. Auskühlen lassen – die Kekse werden mit dem Abkühlen noch fester.

Sollten die Kekse tatsächlich nicht innerhalb eines Tages restlos aufgefuttert sein – eigentlich unvorstellbar, nicht wahr?! -, am Besten luftdicht verpackt lagern. Zur Haltbarkeit kann ich aus Gründen nichts sagen….. 😉

Fusion-Burger mit Sprossen, Pastinake, Hummus und Koriander-Chili-Paste

Werbung ohne Auftrag. Im Winter esse ich viel zu ungesund und deutlich weniger frisches Gemüse, als mir gut täte. Als ich dann während eine Mittagspause im Gartencenter war, um Sämereien für mein geplantes Heilkräuterbeet zu beschaffen, entdeckte ich Sprossengläser und jede Menge Keimmischungen. Perfekt! Sprossen sind gesund auch mit einem eher dunkelbraunen gesegnet gibt es frische Vitamine das ganze Jahr über. Im Prinzip muss man die kleinen Körnchen nur zweimal täglich in frischem Wasser schwenken und wieder gut abtropfen lassen. Nach kurzer Zeit sprießt dann das frische Grün. Neben leckeren Burgern können damit auch Bowls, Salate oder einfach nur das feine Käsebrot getoppt werden. Je länger man die Sprossen wachsen lässt, desto milder werden diese.

Gerade, als die Sprossen erntereif waren, habe ich dann im Unverpacktladen meines Vertrauens auch noch Pastinaken geschenkt bekommen. Pur wären mir diese zu süßlich, aber meinem Burger gaben sie genau den richtigen Geschmack. Für das Topping habe ich mich dann noch an der orientalischen Küche bedient und munter Hummus und eine Art Zhoug im Burger Bun versteckt. Yummie!

Zutaten für 8 Burger Buns

  • 280 Milliliter Milch
  • 60 Gramm Butter
  • 20 Gramm Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 500 Gramm Mehl (Type 550)
  • 1 Bio-Ei
  • 1 TL Salz
  • Öl (zum Bearbeiten)
  • Mehl (zum Bearbeiten)
  • 3 EL Milch (zum Bestreichen)
  • Sesam oder Mohn (zum Bestreuen)

ZUBEREITUNG

  1. Milch und Butter in einem kleinen Topf auf kleinster Stufe lauwarm erwärmen, bis die Butter gerade eben geschmolzen ist. Topf vom Herd ziehen.
  2. Hefe und Zucker dazugeben und rühren, bis sich Zucker und Hefe gelöst haben. Mehl in eine Rührschüssel geben, Hefemilch dazugießen und mit den Knethaken des Handrührers etwa 2 Minuten kneten.
  3. Ei und Salz hinzugeben und etwa weitere 2 Minuten zu einem glatten Teig verkneten. Teig mit den Händen zu einer Kugel formen und in eine geölte Schüssel geben. Etwas Mehl darüberstäuben, mit Frischhaltefolie oder einem feuchten Küchentuch abdecken und etwa 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  4. Den Teig nochmals mit den Händen auf wenig Mehl durchkneten, in 8 Portionen teilen und zu Kugeln formen. Diese mit Abstand zueinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und etwas flach drücken. Brötchen nochmals 30 Minuten zugedeckt gehen lassen.
  5. Den Backofen auf 200 Grad, Umluft 180 Grad, Gas Stufe 4 vorheizen.
  6. Die Brötchen dünn mit Milch bestreichen und mit Sesam bestreuen. Im Backofen auf der mittleren Schiene in etwa 25 Minuten goldbraun backen. Herausnehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Zutaten für Burger Patties

  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 2 – 3 kleine Pastinaken
  • 3 EL Olivenöl
  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • 3 EL Panko (japanische Semmelbrösel)
  • 1 Ei
  • 1 EL Ajvar
  • 200 g Feta

ZUBEREITUNG

  1. Zwiebeln und Pastinaken schälen und in kleinstmögliche Würfel schneiden. In 1 TL Öl weich dünsten. Zur Seite stellen und abkühlen lassen.
  2. Hackfleisch mit Ei, Panko und Ajvar zu einer homogenen Masse verrühren.
  3. Gemüse locker unterheben – die Masse ist relativ fluffig. Feta in gleich große Würfel schneiden.
  4. Pattiemasse in der Handfläche verteilen, einen Käsewürfel darauf geben und mit dem Hack ummanteln. Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Burgerpatties darin garen.

Die Rezepte für Hummus und die Koriander-Chili-Paste habe ich bereits vor längerer Zeit verbloggt. Die Zutaten einfach nach Lust und Laune auf den Burger Buns stapeln. Ich habe dazu Radieschensprossen kombiniert, die aber schon ziemlich mild waren. Hach, könnt ich jetzt sofort wieder essen!

Gelbe Gazpacho [vegan]

Werbung ohne Auftrag. Wer mich kennt, dass ich eigentlich keine rohen Tomaten essen kann, ohne allergische Reaktionen in der Mundhöhle zu bekommen. Bei der letzten Hitzewelle wollte ich aber unbedingt Gazpacho, die kalte spanische Suppe, essen. Da ich nur noch gelbe Paprika zu Hause hatte, wollte ich unbedingt auch gelbe Tomaten haben. Diese habe ich dann auf dem Wochenmarkt gekauft. Frische Gurke aus dem Garten dazu kombiniert und schon konnte es losgehen mit einem schnellen, erfrischenden Abendessen.

Zutaten

  • 300 g gelbe Tomaten
  • 1 Gemüsepaprika, gelb
  • 1 kleine Gemüsegurke
  • 1 Knoblauchzehe
  • Eiswürfel
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Olivenöl

Zubereitung

  1. Tomaten von Stielansätzen befreien, Paprika putzen und in Stücke schneiden. Gurke schälen und ebenfalls in Stücke schneiden. Alle Gemüse mit dem Eis in einen leistungsstarken Mixer geben und fein pürieren.
  2. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, in Teller geben und etwas Öl dazu geben.
  3. Wer mag, kann mit etwas klein gewürfeltem Gemüse garnieren.
  4. Fladenbrot als Ergänzung dazu und schon ist ein schnelles, leichtes Abendessen fertig.