Tag-Archiv | Soul Food

Kässpätzle [Alle lieben Pasta]

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Werbung ohne Auftrag. Endlich bin ich mal wieder dabei bei Claras Aktion „Alle lieben Pasta“ mit dabei. Das Motto im Dezember lautet „Aus dem Ofen“. Puh. Da hatte ich gleich jede Menge Ideen, Schinkennudeln, Lasagne, …. aber am meisten Lust hatte ich auf Kässpätzle. Die passen so herrlich in die kalte Jahreszeit, wenn alles nass, schmudlig, Grau in Grau ist und es schon viel zu früh dunkel wird. Richtig wärmendes Soulfood eben.

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Je 100 g Mehl nehme ich 1 Ei, dazu Salz und Wasser. Die Wassermenge ist abhängig von der Größe der Eier. Alle Zutaten mit den Knethaken des Handrührgeräts oder ganz klassisch mit einem Kochlöffel mit Loch in der Mitte zu einem zähflüssigen Teig verarbeiten.

In einem weiten Topf Salzwasser sprudelnd aufkochen und dann den Herd zurück schalten, dass das Wasser siedet. Mit einem Spätzlehobel Teig portionsweise in das heiße Wasser hobeln. Fertig gegarte Spätzle mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser heben und in kaltem Wasser abschrecken.

Für ca. 700 g Spätzle reibe ich ca. 450 g gemischten Käse. Dieses Mal habe ich Bergkäse und Parmiggiano Reggiano verwendet. Zum Käse kommt dann noch ein Schluck Sahne, da ich trockene Kässpätzle so gar nicht mag. Käse mit den abgetropften Spätzle vermischen und in einer Auflaufform in den Ofen geben, Umluft 180 ° C, bis der Käse geschmolzen und leicht gebräunt ist.

In der Zwischenzeit zwei Zwiebeln schälen, in Ringe schneiden und in einer Pfanne langsam braten, bis die Ringe leicht gebräunt und knusprig sind. Vor dem Servieren auf den Spätzle verteilen.

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Dazu gab es bei mir Schweinefilet mit einer Champignonrahmsauce. Es passt aber auch ein einfacher grüner Salat dazu.

Salzzitronen [Foodie-Freitag]

 

Unbezahlte Werbung. In der orientalischen Küche sind Salzzitronen ein essentielles Würzmittel. Diese lassen sich sehr einfach zu Hause herstellen. Dafür ungespritzte [Bio-]Zitronen in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden. Ein Glas mit passendem Deckel in heißem Wasser auskochen und trocknen. Die Zitronenscheiben abwechselnd mit Salz [z. B. Maldon Sea Salt] in das Glas schichten, dabei darauf achten, dass das Glas nicht komplett gefüllt ist. Die Zitronen mit Öl bis zum Rand aufgießen. Ich habe anschließend darauf geachtet, dass mögliche Luftblasen nach oben steigen und nach einigen Stunden nochmals Öl nachgegossen.

Labneh [Foodie Freitag]

 

Unbezahlte Werbung. Wer bei meinen Sieben Sachen in den vergangenen Wochen reingeschaut hat oder mir bei Instagram folgt, hat es schon gesehen: aktuell koche ich des Öfteren nahöstlich. So gab es in den letzten Tagen unter anderem Falafel-Sandwiches mit selbst gemachtem Pita-Brot, Bagel und auch Oliven habe ich eingelegt. Eines der allerersten Rezepte, welche ich ausprobierte, ist Labneh. Selbst gemachter Käse aus Joghurt. Er schmeckt angenehm säuerlich und ist mehr als simpel herzustellen. Die wichtigste Zutat: ZEIT!

Du brauchst 500 g griechischer Joghurt (10% F.) und 500 g Magerjoghurt (1,5 % F.). Beide Joghurtsorten miteinander verrühren und in ein mit einem Leintuch ausgelegten Sieb geben. Das Leintuch – bei mir war es ein sauberes Geschirrtuch – an den Ecken zusammen fassen und verdrehen, so dass die Flüssigkeit aus dem Joghurt abtropft. Über einer Schüssel im Kühlschrank abtropfen lassen (ca. 24 h), dabei immer mal wieder mit den Händen nachhelfen und Flüssigkeit auspressen.

Nachdem die Masse so trocken ist, wie es Deinem Geschmack entspricht, kannst Du den Käse servieren oder z.B. zu Kugeln formen und in Öl eingelegt aufbewahren. Zum Servieren habe ich etwas Olivenöl über die Käsemasse geträufelt und Zatar darüber gestreut.

Für diese Pasta habe ich Maccheroni al dente gekocht, Halloumi in Würfel geschnitten und angebraten. Dazu kamen dann 2 Zucchini in Stiften, eine gehackte Knoblauchzehe, welche ich dann ebenfalls anbriet. 2 EL Labneh und 1 Schuss Milch dazu, um eine cremige Soße zu erhalten. Abgeschmeckt habe ich mit etwas Pfeffer aus der Mühle. Perfektes Sommeressen, wenn es schnell gehen soll!

Laugennuggets [Foodie-Freitag]

 

Unbezahlte Werbung. Inspiriert von der S Küche habe ich meine Version von Laugennuggets gebacken. Ich freu mich schon darauf, die meinen Mädels am Sonntag zu unserem Crop-Buffet mitzubringen.

Laugennuggets 1

Zutaten

1 Würfel frische Hefe, 1 TL Agavendicksaft, 85 g Margarine, 300 ml Wasser, 2 Tl Salz, 400 g Weizenmehl, 150 g Dinkelmehl, 1 El Pflanzenöl, 45 g Natron, 1,5 l Wasser, Salzflocken, Kürbiskerne, Sesam, Mohn

Zubereitung

Hefe, Margarine und Agavendicksaft mit 300 ml lauwarmen Wasser verrühren anschließend etwa 5 Minuten ruhen lassen.

Mehl und Salz hinzufügen und mit dem Handrührgerät (Knethaken) oder in der Küchenmaschine 3 Min kräftig verrühren. Eine große Schüssel mit Öl ausstreichen, den Teig als Klumpen hineinschütten. Eine Kugel formen und einmal rundherum im Öl wälzen. Für mindestens 1 Stunde zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

Laugennuggets 2

Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben in 8 Teile teilen und diese zu 8 etwa 2-3 cm dicken Würsten rollen. Mit einem scharfen Messer etwa 2 cm breite Stücke schneiden.

Den Backofen auf 200°C  Umluft vorheizen. 2 – 3 Backbleche mit Backpapier belegen.

In einem großen, möglichst hohen Topf 1.5 l Wasser zum Sieden bringen. Das Natron hineinschütten. Es schäumt jetzt stark, aber kurz. Die Nuggets mit einem Sieb etwa 30 Sekunden ins Wasser geben und anschließend auf die vorbereiteten Backbleche schütten und mit Abstand auslegen. 15-20 Nuggets auf einen Schwung baden. Achtet darauf, dass die Natronlauge heiß genug ist [min. 80° C], ansonsten bräunt das Gebäck offenbar nicht wirklich. Die Nuggets gehen im Wasserbad ziemlich auf. Sobald sie aus dem Wasser kommen und auf dem Blech liegen mit Salz; Kernen oder Saaten bestreuen, dann haftet es besonders gut.

Die Nuggets 14-18 Minuten schön braun backen.

Die Nuggets lassen sich gut vorbereiten und sind nicht besonders aufwändig zu machen. Daher eignen sie sich perfekt als Mitbringsel für ein Buffet oder als Knabberei abends vor dem TV. Demnächst gibt es bei einem Foodie-Freitag auch ein Rezept für einen Dip / Aufstrich, der perfekt zu den kleinen Happen passt.

Schwäbische Seelen [Foodie-Freitag]

Unbezahlte Werbung. Yay, endlich mal wieder ein Foodie-Freitag. Nach langer Pause möchte ich Euch hier ein Rezept zeigen. Vor drei Monaten bin ich zurück ins beschauliche Schwaben gezogen und jetzt gibt es hier ein leckeres Backwerk aus meiner Heimat.

Schwäbische Seelen

Zutaten für ca. 6 – 8 Schwäbische Seelen:
700 g Weizenmehl, 300 g Dinkelmehl, 1 Würfel frische Hefe, einen halben Teelöffel Zucker, ca. 700 ml lauwarmes Wasser, Salz und ganzer Kümmel

Zubereitung Schwäbische Seelen:
1. Dinkel und Weizenmehl mischen und sieben. 3 – 4 Esslöffel vom Mehl abnehmen und in eine (nicht zu kleine) Schüssel geben. Die Hefe dazubröseln und mit Zucker und so viel Wasser verrühren dass ein dickflüssiger Teig entsteht. Den Vorteig für ca. 40 Minuten mit einem sauberen Küchentuch bedeckt an einen ruhigen, warmen Ort zum gehen stellen.

2. Nun das restliche Mehl, Wasser (lauwarm!) und einen Esslöffel Salz zugeben und zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Der Teig sollte sich zäh von der Schüssel lösen – dann ist er fertig. Jetzt wieder 40 Minuten mit einem sauberen Küchentuch bedeckt an einen ruhigen, warmen Ort zum gehen stellen. Man kann den Teig auch im Kühlschrank über Nacht gehen lassen – dann aber die größte Schüssel verwenden, die Ihr habt. Der Teig geht nämlich sehr auf und es könnte eine ziemliche Sauerei geben. Ratet mal, woher ich das weiß….

3. Den Teig in 6 -8 Teile aufteilen und die Seelen formen. Auf mit Backpapier belegte Bleche geben und weitere 20 Minuten gehen lassen.

4. Zwei Esslöffel Salz mit 150 ml warmen Wasser verrühren, bis sich das Salz aufgelöst hat. Jetzt bepinselt Ihr Eure Seelen mit dem Salzwasser und streut den Kümmel sowie Meersalz darüber.

5. Im vorgeheizten Ofen, bei 250 Grad Ober- und Unterhitze ca. 20 Minuten backen. nach der Hälfte der Backzeit die Hitze auf 200 Grad reduzieren, denn Seelen sollen bei fallender Hitze backen.

Ich liebe Seelen z. B. überbacken mit kräftigem Käse, Salami oder Schinken. Genauso gut passt aber beispielsweise auch Tomatenbutter….

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Selbst wer keinen Kümmel mag – hier ist er ein Muss!!!