Tag-Archiv | Foodie-Freitag

Homemade Burger [Foodie Freitag]

Letzte Woche habe ich Euch an dieser Stelle mein Rezept für Burger Buns vorgestellt. Diese mag ich sehr, da die richtig schön fluffig und weich sind, etwas süß und so ganz genau meinem persönlichen Geschmack entsprechen. Aber was kommt bei mir rein? Das ist ganz verschieden und kommt auch immer darauf an, was der Kühlschrank so hergibt. Jedoch versuche ich immer, mein Fleisch in Bio-Qualität zu bekommen. Das schmeckt einfach so viel besser! Außerdem esse ich Fleisch mittlerweile nur noch ziemlich selten.

Homemade Burger

  1. Je Burger verwende ich ca. 100 g frisches Hackfleisch. Dazu etwas fein gehackte Zwiebel, Pfeffer und scharfes Ajvar. Mit einer Gabel gut vermengen. Zu einem flachen Burger formen [ich verwende dazu eine Burgerpresse, da so die Konsistenz optimal wird].

  2. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und den Burger braten. Währenddessen weitere Zutaten vorbereiten: für meinen Cheeseburger wollte ich Blauschimmelkäse verwenden, außerdem sollte noch gebratener Schinken mit ins Brötchen. Wenn die erste Seite fertig gebraten ist, den Burger wenden, Käse auflegen, Schinken in die Pfanne geben und einen Deckel auflegen, damit der Käse schön schmilzt.

  3. Gemüse kommt ebenfalls ganz nach Geschmack mit drauf. Rohe Tomaten sind mir ein Graus, deswegen wirst Du diese niemals auf einem meiner Burger entdecken! Genauso wenig Essiggurken. Bäh! Ich liebe Eisbergsalat. Dazu hauchfein geschnittene Zwiebeln und Salatgurke, frisch aus dem Garten? Oh yeah! Hier habe ich noch Ketchup ergänzt. Einfach alles nach Lust und Laune in das aufgeschnittene, am Besten lauwarme Bun geben, den Deckel auflegen und mit einem langen Holzspieß versehen.
  4. Wer mag, kann zu seinem Burger natürlich noch Fritten servieren. Wenn ich Familie oder Freunde zum Burger essen einlade, bereite ich alle Zutaten vor und stelle sie in kleinen Schüsseln auf den Tisch, so dass sich jeder seinen Lieblingsburger zusammen stellen kann.

Salzzitronen [Foodie-Freitag]

 

Unbezahlte Werbung. In der orientalischen Küche sind Salzzitronen ein essentielles Würzmittel. Diese lassen sich sehr einfach zu Hause herstellen. Dafür ungespritzte [Bio-]Zitronen in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden. Ein Glas mit passendem Deckel in heißem Wasser auskochen und trocknen. Die Zitronenscheiben abwechselnd mit Salz [z. B. Maldon Sea Salt] in das Glas schichten, dabei darauf achten, dass das Glas nicht komplett gefüllt ist. Die Zitronen mit Öl bis zum Rand aufgießen. Ich habe anschließend darauf geachtet, dass mögliche Luftblasen nach oben steigen und nach einigen Stunden nochmals Öl nachgegossen.

Infused Water [Foodie-Freitag]

 

Unbezahlte Werbung. Als es letztens so furchtbar heiß war, habe ich mich an eine Idee erinnert, die meine Mum aus Israel mitbrachte: Wasser mit Geschmack oder neudeutsch auch Infused Water. Dazu habe ich zwei Zitronenscheiben geviertelt und mit einigen Zweigen Zitronenmelisse und Pfefferminze in einen Krug gefüllt [besser ist es, wenn die Blätter in Stücke gerissen oder geschnitten werden]. Dies habe ich mit kaltem Wasser übergossen und in den Kühlschrank gestellt. Nach einigen Stunden hat das Wasser die Aromen angenommen. Abgeseiht in eine Trinkflasche hatte ich so schon mal 750 ml Flüssigkeit, die ich auf dem Weg zur Arbeit trank. Während der Hitzewelle trinke ich schon mal 5 l am Tag, entweder Wasser oder Früchtetee, da darf dann auch etwas Geschmack dabei sein *g* Was sind Eure Tricks, um genügend Flüssigkeit aufzunehmen?

Labneh [Foodie Freitag]

 

Unbezahlte Werbung. Wer bei meinen Sieben Sachen in den vergangenen Wochen reingeschaut hat oder mir bei Instagram folgt, hat es schon gesehen: aktuell koche ich des Öfteren nahöstlich. So gab es in den letzten Tagen unter anderem Falafel-Sandwiches mit selbst gemachtem Pita-Brot, Bagel und auch Oliven habe ich eingelegt. Eines der allerersten Rezepte, welche ich ausprobierte, ist Labneh. Selbst gemachter Käse aus Joghurt. Er schmeckt angenehm säuerlich und ist mehr als simpel herzustellen. Die wichtigste Zutat: ZEIT!

Du brauchst 500 g griechischer Joghurt (10% F.) und 500 g Magerjoghurt (1,5 % F.). Beide Joghurtsorten miteinander verrühren und in ein mit einem Leintuch ausgelegten Sieb geben. Das Leintuch – bei mir war es ein sauberes Geschirrtuch – an den Ecken zusammen fassen und verdrehen, so dass die Flüssigkeit aus dem Joghurt abtropft. Über einer Schüssel im Kühlschrank abtropfen lassen (ca. 24 h), dabei immer mal wieder mit den Händen nachhelfen und Flüssigkeit auspressen.

Nachdem die Masse so trocken ist, wie es Deinem Geschmack entspricht, kannst Du den Käse servieren oder z.B. zu Kugeln formen und in Öl eingelegt aufbewahren. Zum Servieren habe ich etwas Olivenöl über die Käsemasse geträufelt und Zatar darüber gestreut.

Für diese Pasta habe ich Maccheroni al dente gekocht, Halloumi in Würfel geschnitten und angebraten. Dazu kamen dann 2 Zucchini in Stiften, eine gehackte Knoblauchzehe, welche ich dann ebenfalls anbriet. 2 EL Labneh und 1 Schuss Milch dazu, um eine cremige Soße zu erhalten. Abgeschmeckt habe ich mit etwas Pfeffer aus der Mühle. Perfektes Sommeressen, wenn es schnell gehen soll!

Mini-Gugelhupf mit Zucchini [Foodie-Freitag]

Gugels 1

Unbezahlte Werbung. Vorsicht, die Gugels könnten gesund sein! Jedenfalls weigerte sich mein lieber Kollege M., die zu probieren, denn – Iiiieh! Da versteckt sich ja Gemüse drin. Schmeckt man zwar nicht raus, aber es könnte ja eine Vitaminvergiftung drohen…..

Gugels 3

Zutaten:

400 g Zucchini, 4 Eier, 1 Prise Salz, 50 g Kokosblütenzucker, 100 g Margarine, 100 g enerBIO Mandel-Vanille-Creme, 5 g Amaranth gepufft, 200 g gemahlene Mandeln, 200 g Dinkelmehl, 1 Päckchen Backpulver, 1 EL Vanilleextrakt, 50 g Orangensaft

Zucchini raspeln und beiseite stellen. Die Eier mit Salz, Kokosblütenzucker und Margarine schaumig rühren. Das dauert ca. 5 Minuten. Die Mandel-Vanille-Creme darunter rühren. Backofen vorheizen, ich nehme wie üblich die höchste Stufe Umluft. Zucchiniraspel mit der Eiermasse vermischen. Mehl sieben und mit Backpulver, Mandeln und Amaranth vermischen. Vanilleextrakt zu den Eiern geben, Mehlmischung ebenfalls auf die Eiermasse geben und unterrühren. Orangensaft nach Bedarf zugeben. Den Teig auf Minigugelhupf- oder Muffinformen verteilen und im Backofen backen. Stäbchenprobe nicht vergessen.

Gugels 2

Ich habe auf die noch warmen Gugels einen Guss aus Orangensaft, Orangenschale und Puderzucker gegeben, da der Teig recht wenig gesüßt ist.

Die Gugels lassen sich einfrieren und sind dann schnell zur Hand, wenn es was Süßes sein soll.

Laugennuggets [Foodie-Freitag]

 

Unbezahlte Werbung. Inspiriert von der S Küche habe ich meine Version von Laugennuggets gebacken. Ich freu mich schon darauf, die meinen Mädels am Sonntag zu unserem Crop-Buffet mitzubringen.

Laugennuggets 1

Zutaten

1 Würfel frische Hefe, 1 TL Agavendicksaft, 85 g Margarine, 300 ml Wasser, 2 Tl Salz, 400 g Weizenmehl, 150 g Dinkelmehl, 1 El Pflanzenöl, 45 g Natron, 1,5 l Wasser, Salzflocken, Kürbiskerne, Sesam, Mohn

Zubereitung

Hefe, Margarine und Agavendicksaft mit 300 ml lauwarmen Wasser verrühren anschließend etwa 5 Minuten ruhen lassen.

Mehl und Salz hinzufügen und mit dem Handrührgerät (Knethaken) oder in der Küchenmaschine 3 Min kräftig verrühren. Eine große Schüssel mit Öl ausstreichen, den Teig als Klumpen hineinschütten. Eine Kugel formen und einmal rundherum im Öl wälzen. Für mindestens 1 Stunde zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

Laugennuggets 2

Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben in 8 Teile teilen und diese zu 8 etwa 2-3 cm dicken Würsten rollen. Mit einem scharfen Messer etwa 2 cm breite Stücke schneiden.

Den Backofen auf 200°C  Umluft vorheizen. 2 – 3 Backbleche mit Backpapier belegen.

In einem großen, möglichst hohen Topf 1.5 l Wasser zum Sieden bringen. Das Natron hineinschütten. Es schäumt jetzt stark, aber kurz. Die Nuggets mit einem Sieb etwa 30 Sekunden ins Wasser geben und anschließend auf die vorbereiteten Backbleche schütten und mit Abstand auslegen. 15-20 Nuggets auf einen Schwung baden. Achtet darauf, dass die Natronlauge heiß genug ist [min. 80° C], ansonsten bräunt das Gebäck offenbar nicht wirklich. Die Nuggets gehen im Wasserbad ziemlich auf. Sobald sie aus dem Wasser kommen und auf dem Blech liegen mit Salz; Kernen oder Saaten bestreuen, dann haftet es besonders gut.

Die Nuggets 14-18 Minuten schön braun backen.

Die Nuggets lassen sich gut vorbereiten und sind nicht besonders aufwändig zu machen. Daher eignen sie sich perfekt als Mitbringsel für ein Buffet oder als Knabberei abends vor dem TV. Demnächst gibt es bei einem Foodie-Freitag auch ein Rezept für einen Dip / Aufstrich, der perfekt zu den kleinen Happen passt.

Schwäbische Seelen [Foodie-Freitag]

Unbezahlte Werbung. Yay, endlich mal wieder ein Foodie-Freitag. Nach langer Pause möchte ich Euch hier ein Rezept zeigen. Vor drei Monaten bin ich zurück ins beschauliche Schwaben gezogen und jetzt gibt es hier ein leckeres Backwerk aus meiner Heimat.

Schwäbische Seelen

Zutaten für ca. 6 – 8 Schwäbische Seelen:
700 g Weizenmehl, 300 g Dinkelmehl, 1 Würfel frische Hefe, einen halben Teelöffel Zucker, ca. 700 ml lauwarmes Wasser, Salz und ganzer Kümmel

Zubereitung Schwäbische Seelen:
1. Dinkel und Weizenmehl mischen und sieben. 3 – 4 Esslöffel vom Mehl abnehmen und in eine (nicht zu kleine) Schüssel geben. Die Hefe dazubröseln und mit Zucker und so viel Wasser verrühren dass ein dickflüssiger Teig entsteht. Den Vorteig für ca. 40 Minuten mit einem sauberen Küchentuch bedeckt an einen ruhigen, warmen Ort zum gehen stellen.

2. Nun das restliche Mehl, Wasser (lauwarm!) und einen Esslöffel Salz zugeben und zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Der Teig sollte sich zäh von der Schüssel lösen – dann ist er fertig. Jetzt wieder 40 Minuten mit einem sauberen Küchentuch bedeckt an einen ruhigen, warmen Ort zum gehen stellen. Man kann den Teig auch im Kühlschrank über Nacht gehen lassen – dann aber die größte Schüssel verwenden, die Ihr habt. Der Teig geht nämlich sehr auf und es könnte eine ziemliche Sauerei geben. Ratet mal, woher ich das weiß….

3. Den Teig in 6 -8 Teile aufteilen und die Seelen formen. Auf mit Backpapier belegte Bleche geben und weitere 20 Minuten gehen lassen.

4. Zwei Esslöffel Salz mit 150 ml warmen Wasser verrühren, bis sich das Salz aufgelöst hat. Jetzt bepinselt Ihr Eure Seelen mit dem Salzwasser und streut den Kümmel sowie Meersalz darüber.

5. Im vorgeheizten Ofen, bei 250 Grad Ober- und Unterhitze ca. 20 Minuten backen. nach der Hälfte der Backzeit die Hitze auf 200 Grad reduzieren, denn Seelen sollen bei fallender Hitze backen.

Ich liebe Seelen z. B. überbacken mit kräftigem Käse, Salami oder Schinken. Genauso gut passt aber beispielsweise auch Tomatenbutter….

wp-image-514935841jpg.jpg

Selbst wer keinen Kümmel mag – hier ist er ein Muss!!!