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Ginger Honey – mit Fermenten gegen die Erkältungswelle

Ähnlich wie mein Ingwer-Zitronen-Sirup wirkt auch der Ingwer-Honig dank der Inhaltsstoffe antibakteriell und antiviral und kann so Erkältungen vorbeugen oder verkürzen.

Ein etwa fastgroßes Stück Bio-Ingwer ungeschält in feine Scheiben schneiden und mit 200 g Honig vermischen. Aufgrund austretender Flüssigkeit aus dem Ingwer wird der Honig ziemlich flüssig.

Ungefähr zwei Wochen bei Zimmertemperatur fermentieren lassen, dabei täglich schütteln. Danach in den Kühlschrank oder die kühle Speisekammer stellen und bei Bedarf täglich 1 – 2 Teelöffel nehmen. Am Besten langsam im Mund zergehen lassen, um Mund- und Rachenraum so lange wie möglich mit den heilsamen Stoffen zu benetzen.

Mein 2002 verstorbener Opa war Zeit seines Lebens Imker. Als Kind habe ich regelmäßig im Keller an den großen Honigkübeln genascht und war wirklich selten erkältet. Auch meine Oma, die 2019 mit 104 Jahren verstarb, hat auf die Wirkung des Honigs geschworen. Jeder wusste, dass sie am liebsten Gläser voller Honig geschenkt bekam. Im Winter hat sie diesen Esslöffelweise gefuttert, um raue Stimme und Husten zu bekämpfen.

Holzbrettchen richtig pflegen

Werbung ohne Auftrag. Ich habe endlich mal wieder meinen hölzernen Kochutensilien eine Pflegeeinheit gegönnt. In diesem Blogpost habe ich schon mal die Rezeptur meiner natürlichen Pflege beschrieben. Meine Brettchen und Kochlöffel landen durchaus auch in der Spülmaschine. Dadurch trocknen sie dann aber auch ziemlich aus. Oben seht Ihr, was ich meine….

Schon besser, dieser direkte Vergleich: das Brettchen ist zur Hälfte mit der Kokosöl-Bienenwachs-Mischung eingerieben.

Fertig gepflegt warten hier ganz viele Kochlöffel und ein Stapel Küchenbrettchen aus den verschiedensten Holzarten auf den nächsten Einsatz in meiner Küche.

Ingwer-Zitronensirup – meine Wunderwaffe für die Erkältungszeit ohne Entsafter oder Thermomix

Werbung ohne Auftrag. Vor ungefähr zwei oder drei Jahren bekam ich mal eine Flasche Ingwer-Zitronensirup von meiner Schwester geschenkt. Nachdem ich weder Thermomix noch Entsafter mein Eigen nenne, habe ich lange im Internet nach einem Rezept gesucht. Ich habe noch ein wenig optimiert und bin jetzt echt glücklich – Messer, Brettchen, einen Topf, ein (Nudel)Sieb und eine Zitruspresse, mehr brauchts nicht zur Herstellung dieses heilsamen Drinks.

Haaaatschi! Um mich herum schnieft, hustet und niest gerade so ziemlich jeder. Hat es Euch auch schon erwischt? Der Winter hier in Schwaben ist nasskalt, grau und neblig. Die kalten Tage und Nächte sind die Hochzeit der Erkältungen und roten Nasen. Da ist ein bisschen Extra-Wellness fürs Immunsystem herzlich Willkommen!

Oftmals werden Rezepte dieser Art mit einem Entsafter hergestellt oder die zerhäckselten Zutaten werden durch ein Sieb gedrückt. Der rohe, nur kurz haltbare Saft soll nicht wirklich angenehm schmecken…. Diese Rezept ist wirklich sehr simpel herzustellen! Für eine Flasche meines sehr leckeren Ingwer-Zitronen-Sirups braucht Ihr nur die oben erwähnten Küchentools. Mit ziemlich überschaubarem Aufwand bekommt Ihr eine ganze Flasche Sirup, die im Kühlschrank 2 -3 Wochen haltbar ist.

Du teilst Deinen Kühlschrank mit anderen – zum Beispiel im Büro? Unbedingt die Flasche beschriften. Der Inhalt sieht nämlich naturtrübem Apfelsaft zum Verwechseln ähnlich! „Viel hilft viel“ ist hier nicht das Motto! Ein Löffel voll oder ein halbes Schnapsglas Ginger Lemon Honey reicht. Das gute Zeug ist ordentlich scharf. Wenn Euch der Saft zu viel Bumms hat, könnt ihr ihn gerne mit Wasser verdünnen. Ich trinke den Sirup meist pur und dann noch die gleiche Menge Leitungswasser hinterher.

Ingwer-Zitronen-Sirup

  • 300g frischen Bio-Ingwer
  • Saft und Schale von 5 Bio-Zitronen
  • 700 ml Wasser
  • 250g Honig – am Besten regional

Den Ingwer waschen und ungeschält in kleine Stücke schneiden. Bio Ingwer muss nicht geschält werden und die guten Stoffen stecken ja bei den meisten Früchten direkt unter der Schale. Zitronen dünn abschälen, so dass man nur die gelbe Schale bekommt, die voll ist mit ätherischen Ölen (ich nehme dafür den normalen Sparschäler). Bitte darauf achten, dass keine weiße Schale mit abgeschält wird, die ist nämlich furchtbar bitter.

Die abgeschälten Zitronen auspressen. Den Zitronensaft mit dem Honig gut verrühren, bis sich der Honig im Saft aufgelöst hat und für später zur Seite stellen.

Ingwerstücke und Zitronenschalen mit 700 ml Wasser in einem Topf ca. 20 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen. Die Flüssigkeit durch ein Sieb geben. Die gekochten Ingwerstücke und Zitronenschalen entsorgen. Sirup abkühlen lassen. Erst dann mit Zitronen-Honig-Saft mischenin eine saubere Glasflasche abfüllen und im Kühlschrank lagern.

Der Sirup ist je nachdem, wie viel Saft die Zitronen abgeben, meist relativ dünnflüssig. Ich nenne es trotzdem Sirup, da der Honiganteil so hoch ist. 1 -2 mal täglich trinke ich ungefähr ein halbes Schnapsglas des Zitronen-Ingwer-Sirups. Man kann die Flüssigkeit pur genießen oder mit warmem Wasser oder Tee verdünnt trinken. Das hitzeempfindliche Vitamin C bleibt am besten erhalten, wenn man den Sirup mit Wasser oder Tee bis max. 60 Grad vermischt.

Wer bereits kränkelt, kann mehrmals täglich ein Löffelchen von dem selbstgemachten Erkältungssirup zu sich nehmen. Da der Sirup ohne Alkohol und Zusatzstoffe auskommt, ist das kein Problem.

Ingwer ist ein wahrer Superheld unter den Hausmitteln! Vitamin C, Magnesium und Eisen bekämpfen Viren und Bakterien zuverlässig und die Schärfe wärmt von innen. Die ätherischen Öle wirken antibakteriell, befreien die Atemwege und hemmen den Hustenreiz. Die wertvollen Vitamine und entzündungshemmenden Stoffe sitzen direkt unter der Schale. Da wir die Schale mitkochen, am besten zur Bio-Variante greifen!

Das Vitamin C der Zitronen stärkt unser Immunsystem und unterstützt den Körper so bei der Bekämpfung von Krankheitserregern.  Auch der Honig wirkt antibakteriell und entzündungshemmend.

Im Team sind Ingwer, Zitrone und Honig also ein echtes Power-Trio zur Vorbeugung von Erkältungen! 

Pasta mit roher Tomatensauce [Foodie Friday]

Werbung ohne Auftrag. Meine Mama ist eine passionierte Gärtnerin und so kann ich jetzt im Sommer einfach vors Haus gehen und mir die leckersten Gemüse pflücken. So frisch wie in dieser Jahreszeit schmeckt das einfach nochmal so gut. Im Frühjahr stimmen wir uns immer gemeinsam ab, welche Sorten wir im Nutzgarten anpflanzen wollen. Aktuell sind die Tomaten noch nicht reif, aber Gurken und Zucchini kann ich schon fleißig ernten. Und natürlich jede Menge Kräuter!

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Zu der Pasta mit roher Tomatensauce habe ich mich durch einen Blogpost inspirieren lassen. Ich liebe Foodblogs so sehr, denn da sind die talentiertesten Leute am Werk. Die normalen Tomaten mag ich gar nicht essen, denn die haben wahnsinnig viel glibberiges Innenleben. Ich habe hier Ochsenherz-Tomaten verwendet, aber auch Fleischtomaten mag ich extrem gerne. Für gewöhnlich esse ich keine rohen Tomaten, aber sobald diese blanchiert wurden, kann ich sie ganz gut essen, ohne dass ich allergische Reaktionen in der Mundhöhle bekomme.

Zutaten

  • 1 Ochsenherz-Tomate oder Fleischtomate
  • 150 g Nudeln
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • etwas Pecorino
  • Oregano

Zubereitung

  1. Wasser zum Kochen bringen. Nudeln in Salzwasser al dente garen, Die Tomate mit kochendem Wasser überbrühen.
  2. Tomate kalt abschrecken und häuten. In Würfel schneiden, dabei das glibberige Innere mit den Kernen entfernen.
  3. Nudeln abgießen, noch heiß mit den Tomatenwürfeln vermischen. Salz, Pfeffer und Olivenöl dazu geben. Käse darüber reiben und in feine Streifen geschnittenen Oregano darauf garnieren.

Scharfe Korianderpaste [vegan]

Werbung ohne Auftrag. Wann immer ich in Berlin bin, versuche ich, bei meinem Lieblingsrestaurant zu essen. Dort gibt es den leckersten Hummus überhaupt, aber mittlerweile kann mein Rezept ganz gut mithalten.

Zu der Bestellung gibt es bei Hummus & Friends auch eine leckere – und seeeehr scharfe – Paste, die ich sehr mag. Bei einem meiner letzten Besuche im Restaurant habe ich dann gefragt, welche Zutaten in der Paste sind, so dass ich das auch zu Hause machen kann. Ich war verblüfft, dass ich die Zutaten sogar fast immer vorrätig habe…

Zutaten

  • 1 Bund Koriander
  • 1 grüne Chilischote
  • 1 EL Olivenöl

Zubereitung

  1. Koriander putzen und klein schneiden. Chili vom Stilansatz befreien und in Ringe schneiden.
  2. Beides in einen Steinmörser geben und zu einer feinen Paste zerreiben [könnte man auch mit einem Pürierstab machen, dazu ist mir aber die Menge zu gering].
  3. Etwas Olivenöl unterrühren und in eine kleine Schale geben.

Passt perfekt zu Hummus und Fladenbrot.

Pizzabrötchen [Foodie Freitag]

Werbung ohne Auftrag. Ich liebe es, schnelle Rezepte zur Hand zu haben, die nicht aufwändig in der Zubereitung und einfach zu Essen sind. Gerade jetzt im Sommer geht es nach dem Büro manchmal direkt an den See oder in den Garten. Da soll es dann schnell gehen und ich möchte nicht Ewigkeiten in der Küche stehen, weil der Magen knurrt. Diese Pizzabrötchen stelle ich aber auch in größeren Mengen her, wenn ich Besuch erwarte, denn sie sind auch perfektes Partyfood.

Zutaten

  • 1 Packung [6 Stück] Brötchen zum Aufbacken
  • 200 g Schinken
  • 200 g Salami
  • 200 g Käse gerieben
  • 1 Dose Mais
  • 1 rote Gemüseparika
  • 6 frische Champignons
  • 1 Becher Schmand
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Brötchen längs halbieren, auf zwei Backblechen verteilen. Das weiche Innere entfernen, damit mehr Füllung hinein passt. Den Ofen auf 200 ° vorheizen.
  2. Schinken und Salami fein würfeln, ebenso die Paprika. Mais abtropfen lassen und die Champignons in Scheiben schneiden.
  3. Alle Zutaten bis auf die Brötchen in eine große Schüssel geben und gründlich vermischen. Die Füllung großzügig auf die Brötchen verteilen. Sollte etwas davon übrig bleiben, können Brotkrumen, die von den Brötchenhälften entfernt wurden, in Muffinförmchen gegeben und die restliche Füllung darauf verteilt werden.
  4. Im Ofen backen, bis die Gemüse-Wurst-Mischung schön gebräunt ist.

Die Brötchen schmecken sowohl warm als auch kalt [z. B. als leckeres Essen im Büro].

Gelbe Gazpacho [vegan]

Werbung ohne Auftrag. Wer mich kennt, dass ich eigentlich keine rohen Tomaten essen kann, ohne allergische Reaktionen in der Mundhöhle zu bekommen. Bei der letzten Hitzewelle wollte ich aber unbedingt Gazpacho, die kalte spanische Suppe, essen. Da ich nur noch gelbe Paprika zu Hause hatte, wollte ich unbedingt auch gelbe Tomaten haben. Diese habe ich dann auf dem Wochenmarkt gekauft. Frische Gurke aus dem Garten dazu kombiniert und schon konnte es losgehen mit einem schnellen, erfrischenden Abendessen.

Zutaten

  • 300 g gelbe Tomaten
  • 1 Gemüsepaprika, gelb
  • 1 kleine Gemüsegurke
  • 1 Knoblauchzehe
  • Eiswürfel
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Olivenöl

Zubereitung

  1. Tomaten von Stielansätzen befreien, Paprika putzen und in Stücke schneiden. Gurke schälen und ebenfalls in Stücke schneiden. Alle Gemüse mit dem Eis in einen leistungsstarken Mixer geben und fein pürieren.
  2. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, in Teller geben und etwas Öl dazu geben.
  3. Wer mag, kann mit etwas klein gewürfeltem Gemüse garnieren.
  4. Fladenbrot als Ergänzung dazu und schon ist ein schnelles, leichtes Abendessen fertig.