Archiv

Schlafzimmer – Umgestaltung nachher [Homestory]

Werbung ohne Auftrag. In einigen Beiträgen [z. B. hier, hier oder hier] habe ich Euch schon mal mein Schlafzimmer gezeigt. Wer mir bei Instagram folgt, konnte nun auch schon den umgestalteten Raum entdecken. Heute gibt es ein paar mehr Eindrücke, was sich so alles verändert hat.

Dieses Bett hatte ich für meine Wohnung in Oberbayern entworfen. Es passt jedoch auch perfekt unter die Dachschräge meiner Homebase hier in Schwaben. Das Schlafzimmer ist so groß, dass wir uns bei der Renovierung im Jahr 2001 entschieden, hier die Dachgaube nicht zu verlängern. Jetzt habe ich mich für diese kuschelige Stellmöglichkeit des Bettes entschieden. Die Ecke ist am weitesten von der Tür entfernt und das Bett steht nun direkt neben dem Fenster.

Gegenüber habe ich nun eine riesengroße Fläche, die ich aktuell nur mit einem Regal und einer kleinen Bank bestückt habe. Auf der Bank, die ich vormals als TV-Tisch nutzte, stehen Bilder lässig an die Wand gelehnt. Die beiden Haken rechts im Bild sind aus isländischem Lavastein. Bisher konnte ich meine geplante Reise noch nicht nachholen, aber nun habe ich mir die Insel schon mal visuell in die Wohnung gepackt. Die Wandhaken entdeckte ich auf einer meiner liebsten Seiten im Netz, als noch längst nicht klar war, wann ich das Zimmer umräumen würde, dennoch habe ich die umgehend geshoppt.

Ursprünglich hingen an der Wand ähnliche Motive [bis auf Reykjavik, das ist identisch geblieben]. Als jedoch die große Esszimmerrenovierung abgeschlossen war, durften die Poster in den anderen Raum ziehen. Ich habe mir dann erneut diese graphischen Poster geholt und dabei darauf geachtet, dass diese eher monoton sind. Perfekt für die Atmosphäre, die ich hier kreieren wollte. Ist Euch aufgefallen, dass die genau so angeordnet sind, wie sie sich auf einer Weltkarte oder dem Globus befinden? Das war dem Monk in mir enorm wichtig.

Zwischenzeitlich hängen auch die hübschen Leuchten, die ich vor Jahren [!!!] bei Vera auf dem Blog entdeckte, an meiner Decke. Mein Papa hat diese mit Steckern versehen, so dass ich die Lampen ganz einfach mit einer Funksteckdose und der zugehörigen Fernbedienung ein- und ausschalten kann. Ich bin ja ’ne ziemliche Leseratte, da ist das schön helle und trotzdem ziemlich gemütliche Licht perfekt, um sich mit dem neuesten Schmöker im Bett einzukuscheln.

Auf dem selbst gemachten Wandboard zwischen Dachschräge und Fenster steht ebenfalls eine Leuchte. Dadurch, dass das neue Bett deutlich höher ist als das bisherige, ist nämlich mein cooler Vintagehocker fast zu niedrig als Ablage und ich mag es ganz gerne, wenn das Licht eher von oben kommt. In diese Leuchte wie auch in die Hängeleuchte habe ich Philips Hue-Lampen geschraubt, die ich dimmen und in der Farbtemperatur verändern kann.

Um mehr Stauraum zu haben, sind unter dem Bett zwei große Schubladen, in denen ich beispielsweise die dicken Bettdecken verstauen kann, die ich im Sommer nicht benötige. Dort liegen auch die Kopfkissen im Format 80 x 80 cm – aktuell habe ich Bettwäsche aufgezogen, die ich im letzten Jahr aus Helsinki mitbrachte. In Finnland sind die Kopfkissen 50 x 70 cm groß, daher habe ich mir letztens passende Inlets zugelegt.

Am Fußende befinden sich wie bereits oben erwähnt ein Regal und eine Bank. Auf die Bank lege ich abends die dann ordentlich zusammengefaltete Decke, die ich in anderer Farbe auch im Wohnzimmer liegen habe. Darunter befindet sich in einer Vintage-Holzkiste mein Vorrat an [Duft-] Kerzen. In dieser Hinsicht bin ich ja ein totaler Freak. Ich mag das total gerne, wenn mit dem Entzünden der Kerzen sich der Duft langsam im Raum verteilt. Daher habe ich immer einige zur Auswahl zu Hause. Im Sommer mochte ich beispielsweise Düfte, die an die salzige Luft am Meer erinnern. Mit Herbst assoziiere ich Rauch, Äpfel und Kürbisse und gegen Weihnachten darf es dann nach Zimt duften.

Der Stuhl, auf den ich abends meine Kleidung [oder morgens den Pyjama] ablege, stand jahrzehntelang in der Küche meiner Großeltern, die dieses Haus gebaut haben. Schade, dass er nicht erzählen kann, was sich da so alles an Geschichten abgespielt haben….

Die Bildbände, die ich einfach so auf dem Boden lagere, mag ich total gern. Ich liebe den Kontrast der Wolkenkratzer zu der abgeschrabbelten Kiste total. Auch wenn ich noch niemals im Big Apple war, das ist ein Sehnsuchtsort. Wenn sich die Situation mal wieder etwas in Richtung „alte Normalität“ entwickeln sollte und auch vielleicht ein anderer Präsident in den Staaten an der Regierung ist, möchte ich die Straßenschluchten gerne mal erkunden…

Wohnzimmer [Homestory]

Werbung ohne Auftrag. Eigentlich war ich der Meinung, mein Wohnzimmer schon längst verbloggt zu haben. Allerdings habe ich eben mein Blogarchiv durchstöbert und da war – N. I. C. H. T. S.! Kann nicht angehen und so habe ich den Status quo festgehalten.

Dies ist der Blick auf die Sitzgruppe, wenn ich in der Tür, die Ess- und Wohnzimmer verbindet, stehe. Die Couch ist tatsächlich bereits 19 Jahre alt, sieht aber noch immer frisch und modern aus. Schon damals mochte ich Grautöne richtig gerne und so ist das eine richtig schön zeitlose Kombi. Couchtisch und die beiden Regale sind Entwürfe von mir.

Auch hier im Wohnzimmer herrscht wieder Holz vor, aber das finde ich persönlich gar nicht schlimm, sondern richtig schön heimelig. Am Regal neben dem Zweisitzer-Sofa habe ich meine Leselampe befestigt. Dank Steckdose, die ich per Fernbedienung schalten kann, ist es gar nicht wichtig, dass der Anschluss zu den diversen Leuchten hinter dem selbst gestalteten Bild befindet.

Die Decke von marimekko habe ich in Oslo gekauft, als ich letztes Jahr dort war. Aus Helsinki konnte ich mir die nicht mitnehmen, da ich dort schon viel zu viel geshoppt hatte und meine Handgepäck so voll war, dass eines meiner Handtücher im Hostel zurück blieb….

Den Sessel benutze ich ziemlich selten. Ich hätte den gar nicht gekauft, wäre er nicht bei dem kompletten Set bei gewesen. Auf dem Hocker stapeln sich während des Sommers meine Decken, ohne die ich jetzt in der dunklen Jahreszeit nicht sein möchte. Die oben aufliegende Strickdecke hat eigentlich einen wunderschönen Feigenton, hier kommt sie jedoch ziemlich lila rüber….

Ich kaufe ja ziemlich gerne auch im Weltladen ein. Dort habe ich auch diese afrikanische Maske gefunden. Anfangs war ich mir gar nicht sicher, ob ich die wirklich mag, aber nachdem ich einige Male drum rum geschlichen war, musste sie einfach mitkommen.

Hier könnt Ihr die Regale nochmal genauer sehen. Das Design ist ziemlich simpel – Regalbretter, Gewindestangen und Alustangen, die durch entsprechende Hülsen miteinander verbunden werden und so ein stabiles Regal ergeben.

Ich habe überall die selbe Mooreiche verwendet, die mein Papa bereits vor 40+ Jahren für die Schränke aussuchte.

Deren reduzierte Form stellen das Holz und dessen Farben in den Vordergrund. Trotz des Alters der Möbel sehen die heute noch extrem modern aus. In den Hängeschränken, deren Türen aus Rauchglas bestehen, sind die Rückwände mit Spiegeln verkleidet. Dadurch duplizieren sich die Gläser, die ich dort aufbewahre, allerdings wird auch das Licht der gegenüberliegenden Fenster reflektiert und der Raum wirkt trotz der Dachschrägen ziemlich hell.

Auf dem kleinen Klapptische, der ebenfalls aus dem Weltladen stammt, habe ich aktuell eine meiner Lyngby-Vasen mit einigen Blütenständen dekoriert und ein iittala-Windlicht mit einem Lampenschirm von IKEA kombiniert. Ich mag die Schlichtheit des Arrangements, das trotzdem ziemlich besonders ist.

Den Schreibtisch und die Geschichte dazu stelle ich Euch nochmal separat vor. Aber auch hier – ziemlich viel Vintage: die Schreibtischlampe ist älter als ich [hab ich meinem Papa abgeschwatzt], der Stuhl stammt von meinen Großeltern, dazu der hübsche Affe von Kay Bojesen. Im Büro sieht mein Schreibtisch oft richtig chaotisch aus, zu Hause versuche ich, diesen so aufgeräumt wie möglich zu lassen.

Das rechte Bild zeigt den Blick vom Zweisitzer Richtung Esszimmer, als genau die Blickachse vom ersten Bild in umgekehrter Richtung. Die Bilder hier im Wohnzimmer habe ich schon seit Ewigkeiten, aber diese Schwarz-Weiß-Poster passen einfach so gut in die Stimmung, die dieser Raum bei mir erzeugt…

Esszimmer [Homestory]

Werbung ohne Auftrag. Vor kurzem hatte ich einigen Kollegen Bilder meines Schlafzimmer Make-Overs gezeigt. Bei den Kolleginnen kam dann der Wunsch auf, das Zimmer bzw. meine Wohnung mal „in echt“ anzusehen. Also habe ich meine Lieblingskollegen mal wieder zu mir nach Hause eingeladen, bisher haben wir uns ja nur im Garten getroffen. Aktuell habe ich Urlaub, so dass ich die ganze Wohnung [Ausnahmen sind aktuell noch das Arbeitszimmer und die Speisekammer…] auf Hochglanz bringen konnte. Und damit Ihr auch was davon habt, gibt es hier mal wieder einige Einblicke in mein Zuhause.

Letztes Jahr im März sah das hier alles noch komplett anders aus. Während des Lockdowns haben mein Papa und ich den kompletten Boden in Esszimmer und Küche entfernt, neue Heizungsleitungen verlegt und dann mit Isolierung und OSB-Platten den Boden neu aufgebaut. Darauf haben wir dann einen Designboden in Steinoptik verlegt. Die Esstischkombination gibt es bereits seit ungefähr 70 Jahren; sie stand im Erdgeschoss im Wohnzimmer meiner Großeltern. Ich mag das total gerne – meine Farben und Deko sind ja eher reduziert und skandinavisch kühl und dann so ein Vintageschätzchen dazu….

An der Raumaufteilung hat sich nicht wirklich was geändert, allerdings sind Pflanzen und Deko ziemlich rotiert im Vergleich zu letztem Jahr. Dazu durften natürlich auch einige Ergänzungen wie die Lyngby-Vase auf meinem Gesellenstück neu bei mir einziehen.

Die Buchstabenwürfel habe ich beim süßen Concept-Store Die Tagträumerei in Ulm gekauft. Natürlich liebe ich Dinge, die ich aktuell häufig bei Pinterest, Instagram und ähnlichen Plattformen sehe, aber diese kleinen Einzelstücke sind das, womit ich mich in meiner Wohnung wirklich „daheim“ fühle.

Anfangs konnte ich mit Trockenblumen o. ä. so gar nichts anfangen, aber im Moment dekoriere ich ganz gerne mit Zweigen und getrockneten Gräsern. Zu den zurückhaltenden Farben mag ich Akzente in Türkis ziemlich gerne, das ist momentan mein absoluter Favorit.

Mittlerweile ich das Regal ziemlich voll mit Kochbüchern. Allerdings ist das auch meine liebste Lektüre! Und es gibt soo viele tolle neue Bücher, die mein Interesse wecken, dass ich einfach nicht widerstehen mag….

Ebenfalls nicht widerstehen kann ich, wenn eines meiner liebsten Vintage-Labels tolle neue Dinge online stellt. Bei Romina und Johannes von JØLG habe ich die Uhr gefunden, die farblich genau in diesen Raum passt.

Ich liebe es sehr, Kerzen anzuzünden. Egal ob Gäste da sind oder nicht, das hat einfach was total heimeliges. Und wenn so wie jetzt im Augenblick die Regentropfen gegen das Fenster prasseln, gibt es für mich nichts schöneres!

Miri hatte vor einiger Zeit total schönes Holzspielzeug ihrer Tochter bei Instagram gepostet. Trotzdem ich keine Kinder habe und die Tochter meines Cousins noch viel zu klein für sowas ist, habe ich neben Bauklötzen diesen wunderschönen Regenbogen des russischen Labels Raduga Grëz bestellt, der im Moment mein Bücherregal ziert.

Früher hatte ich deutlich mehr Pflanzen und Deko auf den Fensterbänken stehen. Zur Minimalistin werde ich persönlich wahrscheinlich niemals mutieren, dazu mag ich schöne Dinge viel zu gerne. Allerdings versuche ich mittlerweile, diesen Dingen dann einfach mehr Platz zu geben, damit sie auch wirklich wirken können.

Die Pilea steht tatsächlich in einem Lampenschirm. Ich mag den Industriallook wirklich gerne. Leider fehlt mir für die Authentizität nicht nur die Raumhöhe in meiner Wohnung, sondern auch die Weitläufigkeit. Nichtsdestotrotz spiele ich einfach mit den entsprechenden Accessoires… Den Shop, bei dem ich die Schale kaufte, gibt es leider auch nicht mehr, dabei hatten die echt tolle Dinge….

Für mein Geschirr möchte ich mir auch noch eine andere Lösung einfallen lassen. Am liebsten hätte ich ja ein weißes, hängendes Sideboard. Bis ich mich da allerdings final entschieden habe, bleibt auch weiterhin der Bucheschrank an dieser Stelle. Den Rahmen habe ich ganz bewusst lässig an die Wand gelehnt, mit dem Grün und der Vase ist das ein Ensemble, wie es mir gefällt.

Auch beim Geschirr bleibe ich meinem Farbschema treu: unter das weiße Porzellan und das schwarze Steingut mischen sich japanische Teeschalen in den unterschiedlichsten Aquatönen.

Schlafzimmer – Umgestaltung vorher [Homestory]

Werbung ohne Auftrag. Nach der Streichaktion vor mittlerweile fast 3 Jahren hatte ich bereits beschlossen, dass sich in meinem Schlafzimmer das ein oder andere ändern muss. Als dann letztes Jahr meine Oma starb, haben sich meine Pläne konkretisiert: im Erdgeschoss soll ein Gästezimmer entstehen und ich baue das Bett, das ich in meiner Wohnung in Oberbayern stehen hatte, im Obergeschoss auf. Jedoch wollte ich Euch nochmal den Ist-Zustand zeigen, bevor ich hier alles auf links kremple….

Bis jetzt hatte ich eine riesengroße Liegefläche von 200 x 200 cm. Brauch ich alleine definitiv nicht, ist mit jeder Menge Arbeit bei jedem Wäschewechsel verbunden und da ich unterm Bett auch keine Schubladen habe, verschwende ich zudem enorm viel Platz. Aktuell steht das Bett an der Innenwand mit Blick auf das Fenster. Da der Blick jedoch direkt aufs Nebengebäude fällt, ist das nicht unbedingt der berauschendste Anblick….

Das kleine TV-Gerät unter der Dachschräge habe ich auch schon Ewigkeiten nicht mehr benutzt. Manchmal wünsche ich mir tatsächlich, die Decke weiß zu streichen – momentan habe ich Ahornboden, Buchemöbel und Eschedecke – also so ein richtiges Kuddelmuddel. Aber immer noch besser als zur Zeit meiner Eltern. Statt des hellen Parkettbodens bedeckte da nämlich ein dunkelbrauner Teppich den kompletten Raum.

Besonders liebe ich die graue Wand hinter dem Bett. Grau ist ja sowieso meine absolute Lieblingsfarbe in Sachen Interior. Ich mische am liebsten einige türkisfarbene Akzente dazu wie den Globus in der Ecke. Das wirkt so schön leicht und frisch!

Das Gras habe ich an meinem Lieblingssee gepflückt, als ich das letzte Mal vor ungefähr 2 Wochen dort war. Ich mag das wirklich gern, mir die Natur ins Haus zu holen.

Auf der Fensterbank liegen auch schon einige skandinavische Designerteile bereit, die ich bereits im Frühsommer geshoppt habe. Hoffentlich sieht das dann so aus, wie ich es mir erträume.

Was hier wirkt wie ein Schwarz-Weiß-Bild, ist mit keinerlei Filter versehen. Tatsächlich sind das alles die Originalfarben! Die Bilder habe ich im Sommer aufgehängt, als die Ursprünglichen ins Esszimmer kamen. Die Wolldecke mit dem Würfelmuster habe ich mir kurz nach dem Einzug in diese Wohnung gegönnt, während die Grobstrickdecke von Gant erst vor kurzem zu mir fand.

Dieses Regal habe ich aus einem Altholzbrett und Regalhaltern aus dem Baumarkt gefertigt. Ich mag es, wenn einige Teile in meinen Räumen Patina haben. Das ist viel schöner und individueller, als wenn alles total zusammenpassend im Möbelhaus gekauft wird.

Das tolle Lichterglas habe ich letztes Weihnachten von meiner Schwester bekommen. Für jede von uns hat sie diese individuell beplottet. Tatsächlich reise ich ja sehr gerne, aber mein Schlafzimmer gehört wirklich zu meinen absoluten Lieblingsorten, vor allem, wenn es jetzt dieses dringend benötigte Makeover bekommt.

Vogelfutterstelle [DIY]

Werbung ohne Auftrag. In mehr oder weniger regelmäßigen Abständen habe ich Freitags bereits um 13:00 Uhr Feierabend. Diese langen Wochenenden nutze ich dann gerne mal für das ein oder andere DIY. Letztens hatte ich eine Vogelfutterstelle im Gartencenter gesehen, die die Inspiration für dieses ziemlich einfache Projekt war.

Ich habe verwendet:

2 Stücke Altholz (17,5 x 13 cm, 15 mm dick und 17,5 x 11,5 cm, 15 mm dick), 3 Schrauben 3 x 30 mm, 2 Schraubhaken

In das breitere Brett an der Längskante 3 Löcher (Durchmesser ca. 2,5 mm) bohren. Die Bohrlöcher leicht ansenken, damit der Schraubenkopf mit der Oberfläche plan abschließt. Die Schrauben in die Bohrlöcher stecken.

Auf die Rückseite etwas Holzleim geben. Das schmalere Brett im 90°-Winkel ansetzen und die Schrauben eindrehen. Hervorquellenden Leim wegwischen. Zur Aufhängung der Futterstelle einen kleinen Schraubhaken außen mittig eindrehen und innen ebenfalls mittig einen Haken eindrehen, an dem die Futterknödel aufgehängt werden.

Ich habe das große Glück, dass ich Altholz verwenden konnte und auch sonst alle Zutaten für dieses DIY zur Verfügung hatte. Im Baumarkt sollten die Sachen für weniger als 5 Euro zu bekommen sein.

Sehnsuchtsorte [Wanderlust]

Werbung ohne Auftrag. Im Juni war ich in Helsinki. Mich zieht es momentan wirklich nach Norden, da fühle ich mich einfach wohl. Gut, ich war natürlich auch in der richtigen Jahreszeit dort, wenn die Tage unendlich erscheinen, da die Sonne spät unter- und früh aufgeht. Neben Helsinki gibt es natürlich auch noch andere Städte in Skandinavien, die ich besuchen werde bzw. möchte – Oslo ist ja in weniger als 2 Monaten Ziel meiner Reise.

Außerdem ist es jetzt schon knapp 2 Jahre her, dass ich meinem Schlafzimmer eine neue Wandfarbe verpasst habe. Was hat nun das eine mit dem anderen zu tun?

Da kommen nun die neuen Drucke ins Spiel, die seit kurzem die Wand im Schlafzimmer zieren. Ich mag abstrakte Kunst supergern [im Café des Designmuseums Helsinki habe ich eine wahnsinnig tolle Wandgestaltung gesehen, die ich gerne adaptieren möchte] und so war es für mich schnell klar, welche Art von Druck ich haben möchte. Ursprünglich sollten die entweder ins Treppenhaus oder ins Esszimmer, aber dort hängen jetzt andere Bilder.

img_20190602_155711_3346051732587827251188.jpg

 

Im Winter wird mein Schlafzimmer erneut umgestaltet werden und dafür plane ich auch ein neues Regal… dazu muss ich jetzt noch ein paar Zeichnungen machen, damit mein Nachbar mir die Halterungen fertigen kann. Auch dazu habe ich mich in der ehemaligen Welt-Designhauptstadt Helsinki inspirieren lassen.

Esszimmer [Homestory]

DSC_0187

Werbung ohne Auftrag. Meine Wohnung hat einen seltsamen Grundriss. Vom Treppenhaus kommend tritt man direkt ins Esszimmer. Deswegen findet sich neben der Tür ein kleines DIY-Regal aus einem Fundstück, auf dem ich in einer Holzschale meine Schlüssel ablege. Die Magnetwand ist aus einer alten Metallplatte, die schöne Patina aufweist. Zur Aufhängung habe ich 4 Löcher rein gebohrt und mit Abstandhaltern an die Wand geschraubt.

DSC_0191

Den noch aktuellen Esstisch, der bald im Erdgeschoss stehen wird, habe ich mit einer Metallschale, Blumen und Kerzen dekoriert.

DSC_0192

Im Sideboard finden sich meine Teller und sonstige Geschirrteile. Dazu ein wenig asiatische Deko – Buddhakopf von einem Floristen, den Lotusblütendruck habe ich selbst gemacht.

DSC_0193

Die Calathea steht mittlerweile längst woanders, nämlich im Schlafzimmer.

DSC_0194

Die Essecke wird sich im Laufe des Jahres auch noch sehr ändern. Dazu müssen wir aber erstmal die Küche im Erdgeschoss renovieren….

DSC_0197

DSC_0198

Dieses Regal hing früher in der Werkstatt meines Opas. Ich habe das Restauriert und nun einen Teil meiner Kochbuchsammlung darin untergebracht.

DSC_0199

Mein Geschirr ist komplett unterschiedlich – Steingut in Schwarz, weißes Porzellan und das Kaffeegeschirr, das ich von meiner Oma mütterlicherseits bereits vor einiger Zeit als vorzeitiges Erbe erhielt.

DSC_0204

Hier seht ihr mein Gesellenstück. Das ist eines der wenigen Dinge hier im Haus, das ich selbst gebaut habe und kein Upcycling-Projekt ist. Das gute Stück ist Birnbaum furniert, war 1999 ziemlich außergewöhnlich. Zum damaligen Zeitpunkt waren Ahorn und Buche die Trendhölzer…

DSC_0205

Hier ein Blick auf die Essecke, die älter ist als ich. Zwar aus Eiche [so wird vermutlich auch die künftige Tischkombi aussehen], aber völlig konträr zu meinem Geschmack.

DSC_0206

Meine Verbundenheit zum Lieblingsverein ist unübersehbar 😉

DSC_0209

Tatsächlich habe ich auch im Esszimmer eine Holzdecke. Würde ich heute auch nicht mehr so machen, aber man merkt halt, dass auch mein Papa Schreiner  ist. Wir haben hier verdammt lang rumgetüftelt, bis wir die Decke in perfekter Kombi mit der Lampe und dem Tisch hatten. Wenn man die Paneele abnimmt, dann kommen diverse Zeichnungen zum Vorschein, wo wir die Positionierung testeten….

DSC_0210

Treppenhaus [Homestory]

DSC_0121

Werbung ohne Auftrag. Vor 3 Jahren haben wir das Treppenhaus renoviert. Dieses sah früher ganz anders aus – die Wand an der Treppe war mit Brettern verschalt,die Stufen mit PVC belegt und die Garderobe – ungefähr 50 Jahre alt… Dazu Tapete, die auch schon die besten Tage hinter sich hatte. Da wir ja im gesamten Haus die Wasserleitungen tauschten, mussten teilweise die Wände geöffnet werden. Ich habe viele Tage damit verbracht, mehrere Schichten Tapeten – und teilweise quadratmeterweise Putz, der sich vom Untergrund gelöst hatte – von den Wänden zu entfernen.

DSC_0133

Im Anschluss daran wurden die Wände mit einem feinen Putz verputzt. Die Treppe haben meine Mama und ich von Hand abgeschliffen. Ursprünglich war die nämlich in einem hässlichen Gelbbraun versiegelt. Die Verstrebungen waren aus gedrechselten Holzstäben, die Stufen PVC belegt. Mein Papa und ich haben Mehrschichtplatten aus Eichefurnier gebaut, jede Stufe einzeln genau mit Schablonen vermessen und dann die Stufen – nachdem sie mehrfach geölt wurden – auf die fichtenen Originalstufen geklebt. Die Streben sind nun aus Edelstahlstäben, die wir einpassten.

DSC_0164

Den kleinen Tisch, der vor dem neuen Heizkörper steht, habe ich während meiner Ausbildung zur Schreinerin gebaut und meinen Großeltern zur goldenen Hochzeit geschenkt. Dieser ist aus Nussbaum, die Platte aus Wurzelholzfurnier.

DSC_0130

Der Weichholzschrank, den wir ebenfalls aufgearbeitet haben, stand bereits im Kinderzimmer meines Papas. Ursprünglich gehörte es mal der Mutter meines Opas. Mein Oma hatte darin Spiele für ihre Enkel und Urenkel, Bücher, Tischdecken und und und gestapelt. Mal gucken, was sich künftig darin finden wird. Ich habe jedenfalls schon mal etwas neue Deko ins Treppenhaus gestellt, nämlich Weinballons. Der kleine auf dem Schrank ist von meiner verstorbenen Oma (Mutter meines Papas), der große stammt aus dem Elternhaus meiner Mama.

DSC_0157

Das einzige neue Möbel im Treppenhaus ist die Garderobe. So etwas Ähnliches hatte ich bei Pinterest entdeckt. Für die unterschiedlichen Projekte, die mir so im Kopf rumschwirren, habe ich mir dort Pinnwände angelegt. Mein Papa und ich haben dann aus der Ursprungsidee diese Variante modifiziert. Immerhin sollte meine Oma, die zum Zeitpunkt der Renovierung schon fast 102 Jahre alt war, ja auch damit zurecht kommen…

DSC_0150

Ich liebe die schöne Eiche. Die Risse im Holz haben wir mit speziellem Wachs aufgefüllt. Für den Hutboden haben wir eine Nut ins Holz gefräst, in die die Glasplatte eingelegt wird. Dazu noch schöne moderne Haken und auch hier wieder die Oberflächenbehandlung mit Öl.

DSC_0154

Die Schubladen sind grifflos – im Korpus ist eine Aussparung, an der diese geöffnet werden können. Ich mag das schlichte Weiß, so dass das Holz als Hingucker wirken kann. Und als neutralen Untergrund habe ich Designboden in Steinoptik ausgesucht. Den mag ich extrem gerne, weil die Farbe bzw. das Dekor einfach toll ist. Wenn man sich meine Wohnung so ansieht, dann erkennt man sehr schnell, dass ich vor allem kühle Grautöne mag.

DSC_0170

Und für ein bisschen wohnliche Atmosphäre mag ich Blumen auf dem Tischchen. Meine Oma hatte hier oftmals irgendwelche Spitzen- oder Häkeldeckchen liegen, ich mag lieber die klare Optik ohne Tudeldü und Chichi…

Schlafzimmer [Homestory]

DSC_0095

Unbezahlte Werbung. Heute erhaltet Ihr einen kleinen Einblick in mein – noch aktuelles – Schlafzimmer. Ich habe für das Jahr 2019 einige Veränderungen in der Wohnung geplant. Wie ich schon bei der InstagramInteriorChallenge geschrieben habe, hat sich mein Geschmack sehr verändert, seit ich in diese Wohnung einzog. Aber wer kann das nicht von sich behaupten, wenn man die Einrichtung mit 21 Jahren aussucht? Den französischen Hocker, den ich als Tisch neben meinem Bett nutze, entdeckte ich bei Jolg. Mit Romina, die eine Hälfte von Jolg ist, hatte ich einen tollen E-Mail-Kontakt. Neben dem Hocker habe ich mir auch noch ein Vintage-Regal und Metallbuchstaben gegönnt. Zum gewünschten Schriftzug fehlen mir jedoch noch zwei Buchstaben.

Die tolle Klemmlampe habe ich im letzten Jahr im Insta-Sale bei Miri gekauft, als sie viele Dinge ausmistete. Seither hatte ich sie im Wohnzimmer an das Regal geklemmt. Aber als dann der Hocker da war, wusste ich ganz genau, dass die Lampe ins Schlafzimmer gehört. Um zusätzliche Ablagefläche am Hocker zu haben, habe ich eine dünne Sperrholzplatte auf die unteren Querstreben gelegt. Hier finden meine Taschentücher und mein Midori Platz und auch sonst so alles, was ich gerne griffbereit haben möchte. Unter die Sitzfläche habe ich mit Gaffa-Tape das Kabel der Lampe befestigt.

DSC_0098

Auf dem anderen Nachttisch steht einer meiner Vintage-Globen. Den habe ich auf einem regionalen Flohmarkt entdeckt. Aktuell schlafe ich noch in einem Bett, welches von der Serie Hülsta Now 1 inspiriert ist und eine Liegefläche von 2 x 2 m hat.

Demnächst zeige ich Euch dann die andere Seite des Zimmers. Hier habe ich ein kleines DIY-Regal an der Wand und meine Calathea-Sammlung am Fenster…

Gästebad [Homestory]

wc4

Unbezahlte Werbung. Als ich 2016 meine Wohnung in Oberbayern auflöste und endgültig wieder nur in Schwaben lebte, haben wir neben dem Badezimmer auch das Gästebad  generalsaniert. Der gesamte Raum war ursprünglich gefliest. Bereits 2014 hatten wir auf den Boden Kork verlegt, da die Fliesen auf dem Untergrund gerissen waren. Außerdem ist das doch viel wärmer und gemütlicher. Im Zuge der Neuverlegung der Wasserleitungen wurde hier endlich auch ein neues WC, welches wandhängend montiert ist, eingebaut. Dafür war es nötig, einen kleinen Wandvorsprung zu bauen, um dahinter die Installationen zu verbauen. An diesem ist auch das Waschbecken montiert.

wc5

Sämtliche weiße Flächen sind aus sogenannten Kompaktplatten gebaut, welche auf einen Untergrund aus OSB-Platten aufgeklebt wurden. Kompaktplatten bestehen aus ca. 80 % Holz und gibt es in unterschiedlichen Ausfertigungen. Hier habe ich mich für die Ausführung „durchgefärbt“ entschieden. Hier ist der Kern genauso weiß wie die Oberfläche. An der Hausfassade haben wir einen Grauton (UV-beständig) verwendet, bei denen der Kern braun ist. Den Spiegel hatte ich bereits in Oberbayern. Ich mag die leicht abgegriffene Optik sehr, denn der Spiegel ist an machen Stellen blind. Den Buddha-Kopf habe ich selbst gemacht, der asiatische Druck ist aus dem Museum für Ostasiatische Kunst und die Kette habe ich von Anita. In fast jedem Raum – Ausnahme: Küche – habe ich Buddha-Statuen oder Ähnliches. Mir gefällt das einfach wahnsinnig gut und ich liebe die Ruhe, die diese ausstrahlen.

wc6

Meine Pilea peperomioides gedeit hier an dem Westfenster ziemlich gut. Da ich den Industrial Style sehr gerne mag, habe ich einen Lampenschirm von IKEA einfach zweckentfremdet und die Pflanze hineingestellt. Eigentlich sollte daraus eine Nachttischleuchte werden, aber der Zufall hat manchmal die besten Inspirationen parat…. und inzwischen habe ich mir eine andere Leuchte für diesen Zweck geschnappt. Ihr glaubt gar nicht, wie viele Leuchten ich schon neben dem Bett stehen hatte….

wc7

Ebenfalls ein Zufallsprodukt ist die Befestigung des Toilettenpapierhalters. Ich konnte mich ziemlich lange nicht entscheiden, wo genau ich diesen anbringen wollte und hatte die Halterung erst auf das Fensterbrett gestellt und dann auf den Heizkörper. Das fand ich dann so praktisch, da ich dafür keine Löcher in die Wände bohren musste und so habe ich mir dann Schrauben, Unterlagsscheiben und Muttern geschnappt und einfach eines Sonntags die Lösung finalisiert. Ich mag das immer noch extrem gerne, so dass ich diese spontane Eingebung echt toll finde.

Jetzt muss ich mir dann nur noch etwas für die Gästehandtücher überlegen…