Tag-Archiv | DIY

Smudge Sticks – Räuchern mit Kräutern aus dem Garten [DIY]

Werbung ohne Auftrag. Nach dem vielen Regen der letzten Wochen können wir aktuell wieder jede Menge Sonnenschein und warme Temperaturen genießen. Die Kräuter in meinen Beeten explodieren geradezu! Das kommt mir gerade recht, um meine Idee selbst gemachter Smudge Sticks umzusetzen.

Meine Eltern wissen nun auch, was es mit Räuchern und Smudge Sticks so auf sich hat. Sie waren nämlich grade da, als ich mir die Kräuter geschnitten und vorbereitet habe. Mama hat mich zwar gefragt, was hier so stinke, war dann aber auch durchaus interessiert, was ich da so bastle. In meiner Familie bin ich ja eher so der Hippie und kenne mich verhältnismäßig gut mit Kräutern aus. So konnte ich mal wieder über meine liebsten Teekräuter fachsimpeln…

Für meine selbstgemachten Räuchersticks habe ich Thymian, Lavendel, Rosmarin und Salbei kombiniert. Diesen werden beruhigende und ausgleichende, aber auch desinfizierende, stärkende und klärende Eigenschaften zugeschrieben. Das sind Dinge, die wir alle momentan wirklich gut gebrauchen können.

Lavendel finde ich persönlich wirklich hübsch im Garten, der Duft erinnert mich aber dann doch eher an meine Oma… in Kombination mit den anderen Kräutern mag ich das jedoch sehr gerne.

Das Ritual des Räucherns wird in verschiedenen Kulturen praktiziert. Bisher nutze ich dafür hauptsächlich Räucherstäbchen verschiedener Hersteller. So manch einer mag es unter Hokuspokus verbuchen, aber mit dem Räuchern sollen böse Geister und schlechte Energien vertrieben werden. Andere wiederum schwören auf die reinigende Wirkung des Räucherns. So wird in der Zeit der Rauhnächte regelmäßig geräuchert, um das neue Jahr gereinigt willkommen zu heißen.

Räume können manchmal so richtig drückend auf mich wirken und meine Stimmung beeinflussen. Gemäß Räucher-Experten ist der Grund dafür, dass alles, was in unseren Räumen geschieht, dauerhaft und intensiv deren Atmosphäre prägt. Natürlich kann das auch uns und unser Verhalten beeinflussen. Handlungen, Gefühle, Gedanken – all das, was in den Räumen geschieht, kann positiv oder negativ sein…

Düfte wirken auf das limbische System und sind eng mit Erinnerungen verknüpft. Von daher ist es toll, positiv besetzte Emotionen über das Räuchern zu schaffen.

Das Räuchern soll bewirken, dass zu Hause eine angenehme Umgebung entsteht und die Atmosphäre von diesen Altlasten befreit wird. Wirklich Glaubenssache und sehr spirituell. Natürlich kann das Räuchern auch ohne diesen Glauben genutzt werden. Ich mag es gerne in Zusammenhang mit Meditationen, man kann die Räume aber auch einfach nur symbolisch reinigen.

Die Kräutersticks sind total einfach zu binden. Allerdings dürfen die verwendeten Heilkräuter noch nicht trocken sein, sondern müssen frisch sein. Ansonsten zerbröselt alles und kann nicht ordentlich gebunden werden.

  • Salbeiblätter von den Stielen zupfen. In die Mitte langstielige Lavendelblüten geben, darum Thymian, Rosmarin und zum Schluss Salbeiblätter arrangieren. Dabei gut zusammen drücken und in Form bringen.
  • Mit einem Baumwoll- oder Leinengarn am unteren Ende zusammen binden und dann über die ganze Länge des Sticks umwickeln. Den Faden wirklich straff führen, damit der Smudge Stick nicht zu locker wird.
  • Die Räuchersticks einige Tage an einem schattigen, kühlen Ort trocknen lassen.
  • Wenn die Räuchersticks getrocknet sind, kannst du sie einfach einfach am vorderen Ende anzünden – die Kräuter sollten dabei aber nicht in Flammen stehen sondern nur leicht glimmen.

Wiederverwendbare Kosmetikpads und ein kleines Make Over [Nachhaltigkeit]

Werbung ohne Auftrag. Bereits seit einiger Zeit nutze ich waschbare Kosmetikpads. Theoretisch können diese auch selbst gefertigt werden. Da ich jedoch kein Handtuch zur Hand hatte, welches ich in kleine Stoffstücke hätte zerteilen können, habe ich bereits fertige Pads gekauft. Diese sind bei 60 °C waschbar und werden in kleinen Netzsäckchen geliefert. Zwei Verpackungseinheiten habe ich bestellt, weil ich nicht so viel heiß zu Waschendes besitze. Von den Pads bin ich wirklich begeistert! Sie fühlen sich angenehm auf der Haut an und ich nutze sie sowohl zum Abschminken, zur Reinigung am Morgen als auch, um mein Gesichtswasser damit sanft zu verteilen. Momentan versuche ich, mein Verhalten nachhaltiger zu gestalten und solche kleinen Schritte fallen mir wirklich leicht.

Die sauberen Pads bewahre ich in einer hübschen Betondose auf meinem Waschtisch auf, während die benutzten einfach in dem mitgelieferten Säckchen auf ihren Waschgang warten. Mittlerweile sind alle Pads mindestens einmal gewaschen und noch genauso weich wie zu Beginn. Im Lieferumfang sind 26 Pads in aus Baumwolle und Bambus in drei Farben [Natur, Rose, Hellblau] enthalten. Die farbigen sind für sensible Bereiche wie die Augenpartie gedacht, die naturfarbenen Pads haben einen leichten Peelingeffekt. Das finde ich ganz angenehm, da ich momentan wieder eine höhere Neigung zu Mittessern und Pickeln feststelle – Stress lässt grüßen….

Da sich der Waschtisch direkt neben der so gut wie immer geöffneten Tür befindet, habe ich das Aufbewahrungssäckchen einfach an die Klinke gehängt. Also einfach den Baumwollpad benutzen und dann ab zur Wäsche. Mit meiner Entscheidung für die wiederverwendbaren Pads bin ich wirklich zufrieden. Wieder ein Schritt hin zu mehr Nachhaltigkeit und weniger Müll.

Die Betondose besitze ich nun schon einige Jahre. Der Deckel in Holzoptik passte jedoch so gar nicht in mein Bad, das hauptsächlich in grau, weiß und Türkis gehalten ist. Da ich jedoch vor einiger Zeit matten Sprühlack in einem hübschen Mintton erworben hatte, stand einer Verwandlung nichts im Weg. Zuerst habe ich die vorgeschliffene Deckelinnenseite und den Rand lackiert, dann die Oberseite grundiert. Nach dem Trocknen wird der Lack nochmals geschliffen und dann eine zweite dünne Schicht aufgetragen. Die Farbkombination gefällt mir wirklich gut und der Lack fasst sich viel angenehmer an als das immer leicht raue Holz aufgrund der Luftfeuchtigkeit im Bad.

Weihnachtliche Untersetzer [DIY]

Werbung ohne Auftrag. Bereits im Jahr 2019 habe ich diese hübschen Untersetzer aus Fliesen gemacht. Irgendwie ging die Anleitung dann im Vorweihnachtstrubel unter. Als dann über die sozialen Medien die Bilder wieder aufploppten [„Möchtest Du die Erinnerung von vor einem Jahr teilen?“], habe ich mich an die Bilderserie erinnert, die ich während der Fertigung machte. Im November bei Kunstlicht mit dem Handy gemacht ist die Qualität nicht die allerbeste, allerdings mag ich das Ergebnis umso lieber…

Du brauchst:

Die Fliesen werden auf einem flexiblen Gitter geliefert. Mit Hilfe des Cuttermessers oder einer Schere die einzelnen Segmente voneinander trennen und überstehende Kunststoffreste entfernen. Eine Matte der von mir gewählten Fliesen hat 6 Sterne ergeben.

Die kleinen Mosaikstücke habe ich probehalber zusammengelegt, bevor ich Kleber auftrug. Trotz industrieller Fertigung sind die Fliesen alle etwas unterschiedlich, so dass nur durch ausprobieren die optimal zusammen passenden Stücke ermittelt werden können – das ist ein bisschen wie Puzzle legen…

Die Kanten der einzelnen Fliesenstücke werden mit dem Kontaktkleber DÜNN bestrichen. Bitte unbedingt vorher die Gebrauchsanleitung durchlesen! Der Kleber muss erstmal antrocknen, bevor die Einzelteile aneinander gepresst werden.

Ich habe eine kleine Menge Kleber auf ein Reststück Holz gegeben und dann mit einem Spatel auf die Kanten aufgetragen. Achtet darauf, dass ihr Euren Arbeitsplatz abdeckt, falls ihr nicht wie ich in einer Werkstatt arbeitet, wo der Kleber auch mal auf der Arbeitsfläche Spuren hinterlassen darf….

Vor dem Zusammenfügen der Einzelteile trocknet der Kleber nach Gebrauchsanweisung an.

Nach und nach entsteht die Sternform. Die Fliesen über Nacht auf einer ebenen Fläche trocknen lassen. Auch danach sind die Untersetzer noch ziemlich fragil – zur Stabilisierung [und um Tischplatten und Oberflächen zu schonen] habe ich auf die Unterseite der Sterne dünnen Filz geklebt.

Heiligabend verbrachten wir 2019 erstmals bei mir. Hier seht Ihr den Tisch, wie ich ihn am Vorabend eingedeckt hatte. Ich mag es sehr, wie festlich die Untersetzer in Sternform wirken! Zusammen mit den „guten“ Kristallgläsern macht das wirklich was her. Ich freu mich jetzt schon auf die Adventszeit – spätestens am Wochenende werde ich mir diese Coaster griffbereit auf die Fensterbank legen….

Und so wild war der Anblick dann am Morgen danach. Erinnert fast ein wenig an eine Winterlandschaft mit den kleinen Bäumchen, die ich aus Stockholm mitbrachte….

Adventskranz mit Kupfermuffen [DIY]

Werbung ohne Auftrag. Am vergangenen Wochenende war ich bei meiner kleinen Schwester, um ihr Hochbeet aufzubauen. Dazu gibt es bald auch ein Blogposting. Wir unterhielten uns auch darüber, wie unsere Adventskränze in diesem Jahr aussehen sollten. Tatsächlich hatte ich zu diesem Zeitpunkt noch gar keine Idee, wie meiner gestaltet werden würde. Eigentlich hatte ich nur die Vorstellung, dass ich was ziemlich Schlichtes machen wollte.

Montag Morgen war ich dann im Ort unterwegs und bin dann auch noch eben in den Baumarkt – musste sowieso noch was für die Baustelle im Keller beschaffen. In dem Gang mit dem Installationszubehör fiel es mir wie Schuppen von den Augen: die Kupferkappen sollten unbedingt Bestandteil des Advents“kranzes“ sein. Holz habe ich sowieso zu Hause und so musste ich mur „nur“ noch überlegen, wie ich alles anordnen möchte.

  • 1 Stück Eichenholz
  • 4 Kupferkappen
  • 4 Schrauben [Panhead]
  • 4 Filzgleiter oder Sockelnägel
  • Deko nach Wunsch
  • Akkuschrauber und Holzbohrer

Das Holzbrett auf die gewünschten Maße [bei mir 24 x14 x 7 cm] zusägen und die Kanten schleifen. Ich habe mich für ein Altholz-Stück entschieden, weil mir die raue Struktur einfach sehr gut gefällt. Die Kupferkappen mit dem Holzbohrer mittig lochen. Kupfer ist ein extrem weiches Material, a benötigt man keinen speziellen Metallbohrer. Filzgleiter oder Sockelnägel auf der Unterseite des Holzstücks befestigen.

Die Metallteile nach Wunsch anordnen und mit den Schrauben befestigen. Die Panhead-Schrauben haben einen relativ stark auftragenden Kopf. Zur stabilen Befestigung der Kerzen einfach Wachs in in die Metallteile tropfen und dann die Kerzen festkleben.

Deko nach Wunsch auf das Holzstück legen. Ich habe mich in diesem Jahr für schlichte Lärchenzapfen entschieden, das passt aktuell am Besten zu meiner Wohnung und der Deko. Ich kann mir aber auch beispielsweise grüne Minikugeln sehr hübsch zum warmen Metallton vorstellen.

Kleiner Ordnungshelfer für die Gartenarbeit [DIY]

Werbung ohne Auftrag. Am Wochenende habe ich mir einen Ausflug in die nahe gelegene Staudengärtnerei gegönnt. Das ist wie ein Urlaub zu Hause, denn der Schaugarten ist einfach riesig. Auf dem Gelände kann man locker 3 Stunden verbringen, ohne sich zu langweilen. Im Kassenbereich und den Gewächshäusern herrscht Maskenpflicht, auf dem übrigen Gelände nur die aktuelle Abstandsregelung.

Neben Phlox und Rittersporn habe ich mir Hosta, Echinacea und rosa blühenden Lavendel sowie hübsche Pflanzstäbe in Rostoptik gekauft. Beim Einpflanzen habe ich mich dann dermaßen über die sich verheddernde Bindeschnur geärgert, dass ich ein spontanes DIY gemacht habe.

Dafür brauchst Du:

  • schmales und dünnes Stück Holz
  • Säge
  • Bohrer und Bohrmaschine
  • evtl. Schleifpapier
  • Bindeschnur

Das Holzstück leicht keilförmig zuschneiden und in das breitere Ende einen ca. 3 cm langen Schnitt machen. Am gegenüberliegenden Ende wird eine Bohrung gesetzt, um die Spindel später aufhängen zu können. Wenn nötig, können die Kanten mit dem Schleifpapier etwas abgeschmirgelt werden.

Nun kommt der simple Teil des DIYs – die Bindeschnur wird auf die Spindel gewickelt. Dazu einfach ein Stück Schnur durch den Schnitt ziehen und dann wickeln, wickeln, wickeln…

Zum Abschluss die Schnur wieder durch den Schnitt führen. Um ein eventuelles unbeabsichtigtes Abwickeln zu vermeiden, einfach ein zweites Mal durch den Schlitz führen.

Momentan nutze ich eine Holzkiste, um meine Gartengeräte von einem Fleck zum Anderen zu bringen. Diese möchte ich jedoch durch eine Vintagekiste aus Metall ersetzen, da aus dieser im Gegensatz zur Holzkiste nichts fallen kann.

Schere, Gartenschere, Bindeschnur und weiteres Zubehör wie Schneckenkorn oder Ameisenmittel bewahre ich direkt an der Tür zum Garten auf, Schaufel und Hacke sowie meine Gartenhandschuhe draußen unter der Überdachung.

Zitrusreiniger

Winter ist für mich die Zeit der Zitrusfrüchte. Ich habe ja letztens schon geschrieben, dass ich 2020 deutlich nachhaltiger Leben möchte als bisher. Im Herbst habe ich bereits im Zuge der #10MinutenOrdnung Challenge von Heike damit begonnen, andere Reinigungsmittel zu verwenden als bisher. Putzen gehörte bisher definitiv nicht zu meinen Favoriten, mittlerweile mache ich es aber recht gerne. Waschmittel & Co. stelle ich bis jetzt noch nicht selbst her, jedoch habe ich nun einen Zitrusreiniger angesetzt.

Dafür in ein Glas [meines fasst etwas mehr als 1 l] die Schalen von Zitrusfrüchten füllen. Bei mir sind es Mandarinen- und Orangenschalen. Diese mit hellem Essig [keine Essigessenz!] bedecken. Essig immer mal wieder nachfüllen, da die Schalen diesen aufsaugen. Die Schalen sollen immer bedeckt sein, damit sie nicht zu schimmeln beginnen. Der Reiniger ist fertig, wenn sich die Flüssigkeit verfärbt. Dann einfach den Essig abseihen und in eine dunkle Flasche füllen und beschriften. Die Schalen können über die Mülltonne entsorgt werden.

Essighaltige Reinigungsmittel am Besten nicht in eine Sprühflasche geben, da die feinen Essigpartikel schädlich für die Atemwege sein können. Reiniger auf ein Tuch geben und z. B. verkalkte Armaturen damit putzen. Bitte darauf achten, dass Essig Kunststoffdichtungen und Silikonfugen angreifen kann!

Hand- und Fußbutter [DIY-Körperpflege]

Werbung ohne Auftrag. Auf der Suche nach wirksamer Hautpflege für raue und trockene Hände war ich, als ich die Rezeptur für die Hand- und Fußbutter bei House No. 37 entdeckte. Ich weiß gar nicht mehr, wer das Profil von Silke in einer Instastory verlinkt hatte, jedenfalls haben mich ihre Bilder direkt angesprochen. Ich selbst hatte ja auch schon mal Handpflege selbst gemacht, allerdings war ich mit dem Ergebnis nicht wirklich zufrieden. Da ist das jetzt schon deutlich besser!

Da ich wirklich spröde Haut an den Händen habe und die Füße momentan ja auch den ganzen Tag in dicken Socken stecken und entsprechend rau sind, wollte ich eine wirklich reichhaltige Pflege haben. Ich hab direkt mal an allen Waschbecken diese kleinen festen Pflegeprodukte verteilt [und zu Weihnachten auch meinen Schwestern und meiner Mama geschenkt].

Feste Hand- und Fußbutter

  • 30g Bienenwachs 
  • 60g Kakaobutter
  • 50g Sheabutter
  • 6 TL Pflanzenöl (ich habe Avocadoöl verwendet)
  • wenige Tropfen ätherisches Öl (z. B. Orangenöl – hebt die Stimmung)
  • Eiswürfelform 
So wird es gemacht:
  • Das Bienenwachs, die Kakaobutter und das Pflanzenöl im Wasserbad erwärmen, bis alles flüssig ist.
  • Die Sheabutter hinzufügen und ebenfalls schmelzen lassen.
  • Ein paar Tropfen ätherisches Öl dazugeben. Bei mir ist dies eigentlich fast immer ein Zitrusöl, da diese meine Stimmung extrem heben. Gerade in den dunklen Monaten kann man so einen Stimmungsaufheller sehr gut gebrauchen.
  • Die Masse gut verrühren und  in die Eiswürfelform  gießen.
  • Im Kühlschrank 2-3 Stunden fest werden lassen.
  • Die festen Creme-Stücke aus der Form nehmen.
  • Zum Verschenken die Cremewürfel in Wachspapier einpacken.

Ich habe die Menge direkt mal verdoppelt und in relativ kleine Eiswürfelformen gegossen. Für mich selber gibt es ab sofort Handbutter in Sternchenform.

Body Whip [DIY-Körperpflege]

Werbung ohne Auftrag. In den letzten Tagen vor Weihnachten hatte ich tatsächlich mal Zeit für einige Experimente. Für meine Schwestern und meine Mama habe ich nämlich feste Hand- und Fußbutter selbst gemacht. Für mich ist natürlich auch etwas davon über geblieben 😉

Für 2020 habe ich mir fest vorgenommen, deutlich nachhaltiger und bewusster zu leben. Deswegen gibt es hier jetzt auch die neue Kategorie Nachhaltig & Selbstgemacht. Im Moment lese ich mich in das sehr spannende Thema Ätherische Öle ein und wie man sie auf unterschiedlichste Weise nutzen kann. Wusstet Ihr zum Beispiel, dass Orangenöl gut geeignet ist, Kleberreste zu entfernen? Da es allerdings Kunststoff angreift, sollte es darauf nicht angewendet werden.

Nun zu dem Body Whip oder Körpersahne. Das ist in DIY-Kosmetikkreisen schon längst ein alter Hut und doch habe ich es im Dezember erstmals selbst hergestellt. Ich selbst habe ziemlich trockene Haut, die gerade im Winter unter Kälte, Heizungsluft und dicken Klamotten ziemlich leidet. Ich wollte also eine Pflege, von der ich weiß, was drin steckt. Diese sollte ziemlich reichhaltig sein, um das Jucken und Spannungsgefühl endlich zu vertreiben, wo ich aber auch nicht Stunden später noch einen eklig-klebrigen Film auf der Haut habe.

Letztlich wurde ich bei House No. 37 fündig.

Sheabutter Body Whip

Zutaten:

  • 65 g Sheabutter
  • 30 g fettes Öl [Mandel, Avocado o. Ä. – eine sehr gute Übersicht findest Du im Urbarium]
  • 10 Tropfen ätherisches Öl z. B. Orangenöl – das sorgt für den Frischekick am Morgen, für das Abendritual eher etwas Beruhigendes wie Lavendel aussuchen
  • Schmelze zuerst die Sheabutter über einem Wasserbad. Achte darauf , dass die Butter nicht über 40°C erhitzt wird.
  • Gib das Öl zur geschmolzenen Sheabutter und verrühre beides mit einem Schneebesen.
  • Stelle die Mischung für etwa eine Stunde in den Kühlschrank.
  • Schlage dann die wieder fest gewordene Masse mit dem Schneebesenaufsatz vom Handrührgerät auf, bis die Konsistenz von Schlagsahne erreicht ist.
  • Jetzt kannst du das ätherische Öl unterrühren. Danach nochmals etwas aufschlagen.
  • Nun kannst du die Körpersahne in ein sauberes Glas mit Deckel abfüllen. 

Die Body Whip duftet ganz dezent und ist ein toller Feuchtigkeitsspender. Sie kann sparsam aufgetragen werden und schmilzt auf der Haut. Ich bewahre sie im Kühlschrank auf.

Inhalation

Werbung ohne Auftrag. Jetzt im Winter grassieren ja die Erkältungen. Auch vor mir hat die letzte Schnupfenwelle nicht Halt gemacht. Als Kind habe ich es gehasst, wenn meine Mama mich inhalieren ließ. Mittlerweile mag ich das als Wellnessritual aber ziemlich gerne.

In eine große Schüssel fülle ich dazu heißes, aber NICHT kochendes Wasser. Dazu einige Tropfen ätherisches Öl – weiter unten meine bewährte Rezeptur für Schnupfennasen. Musik zum Relaxen und ein großes Handtuch, das ich über den Kopf und die Schüssel lege, vervollständigen das Equipment. Ungefähr 10 Minuten blende ich meine Umgebung aus und genieße einfach nur die Wärme und das Gefühl, dass ich wieder freier atmen kann.

Duftmischung für Schnupfennasen:

  • 1 Tropfen Latschenkiefer bio
  • 1 Tropfen Kiefernnadel bio
  • 1 Tropfen Fichtennadeln sibirisch
  • 1 Tropfen Eukalyptus globulus bio

Bitte nicht bei Asthma anwenden und wenn Du zu geplatzten Äderchen neigst.

Es handelt sich hierbei um einen Tipp von mir. Bei starken Erkältungssymptomen suche bitte Deinen Hausarzt auf!

Esszimmer [Homestory]

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Werbung ohne Auftrag. Meine Wohnung hat einen seltsamen Grundriss. Vom Treppenhaus kommend tritt man direkt ins Esszimmer. Deswegen findet sich neben der Tür ein kleines DIY-Regal aus einem Fundstück, auf dem ich in einer Holzschale meine Schlüssel ablege. Die Magnetwand ist aus einer alten Metallplatte, die schöne Patina aufweist. Zur Aufhängung habe ich 4 Löcher rein gebohrt und mit Abstandhaltern an die Wand geschraubt.

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Den noch aktuellen Esstisch, der bald im Erdgeschoss stehen wird, habe ich mit einer Metallschale, Blumen und Kerzen dekoriert.

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Im Sideboard finden sich meine Teller und sonstige Geschirrteile. Dazu ein wenig asiatische Deko – Buddhakopf von einem Floristen, den Lotusblütendruck habe ich selbst gemacht.

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Die Calathea steht mittlerweile längst woanders, nämlich im Schlafzimmer.

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Die Essecke wird sich im Laufe des Jahres auch noch sehr ändern. Dazu müssen wir aber erstmal die Küche im Erdgeschoss renovieren….

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Dieses Regal hing früher in der Werkstatt meines Opas. Ich habe das Restauriert und nun einen Teil meiner Kochbuchsammlung darin untergebracht.

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Mein Geschirr ist komplett unterschiedlich – Steingut in Schwarz, weißes Porzellan und das Kaffeegeschirr, das ich von meiner Oma mütterlicherseits bereits vor einiger Zeit als vorzeitiges Erbe erhielt.

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Hier seht ihr mein Gesellenstück. Das ist eines der wenigen Dinge hier im Haus, das ich selbst gebaut habe und kein Upcycling-Projekt ist. Das gute Stück ist Birnbaum furniert, war 1999 ziemlich außergewöhnlich. Zum damaligen Zeitpunkt waren Ahorn und Buche die Trendhölzer…

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Hier ein Blick auf die Essecke, die älter ist als ich. Zwar aus Eiche [so wird vermutlich auch die künftige Tischkombi aussehen], aber völlig konträr zu meinem Geschmack.

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Meine Verbundenheit zum Lieblingsverein ist unübersehbar 😉

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Tatsächlich habe ich auch im Esszimmer eine Holzdecke. Würde ich heute auch nicht mehr so machen, aber man merkt halt, dass auch mein Papa Schreiner  ist. Wir haben hier verdammt lang rumgetüftelt, bis wir die Decke in perfekter Kombi mit der Lampe und dem Tisch hatten. Wenn man die Paneele abnimmt, dann kommen diverse Zeichnungen zum Vorschein, wo wir die Positionierung testeten….

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