Tag-Archiv | Interior

Adventskranz mit Kupfermuffen [DIY]

Werbung ohne Auftrag. Am vergangenen Wochenende war ich bei meiner kleinen Schwester, um ihr Hochbeet aufzubauen. Dazu gibt es bald auch ein Blogposting. Wir unterhielten uns auch darüber, wie unsere Adventskränze in diesem Jahr aussehen sollten. Tatsächlich hatte ich zu diesem Zeitpunkt noch gar keine Idee, wie meiner gestaltet werden würde. Eigentlich hatte ich nur die Vorstellung, dass ich was ziemlich Schlichtes machen wollte.

Montag Morgen war ich dann im Ort unterwegs und bin dann auch noch eben in den Baumarkt – musste sowieso noch was für die Baustelle im Keller beschaffen. In dem Gang mit dem Installationszubehör fiel es mir wie Schuppen von den Augen: die Kupferkappen sollten unbedingt Bestandteil des Advents“kranzes“ sein. Holz habe ich sowieso zu Hause und so musste ich mur „nur“ noch überlegen, wie ich alles anordnen möchte.

  • 1 Stück Eichenholz
  • 4 Kupferkappen
  • 4 Schrauben [Panhead]
  • 4 Filzgleiter oder Sockelnägel
  • Deko nach Wunsch
  • Akkuschrauber und Holzbohrer

Das Holzbrett auf die gewünschten Maße [bei mir 24 x14 x 7 cm] zusägen und die Kanten schleifen. Ich habe mich für ein Altholz-Stück entschieden, weil mir die raue Struktur einfach sehr gut gefällt. Die Kupferkappen mit dem Holzbohrer mittig lochen. Kupfer ist ein extrem weiches Material, a benötigt man keinen speziellen Metallbohrer. Filzgleiter oder Sockelnägel auf der Unterseite des Holzstücks befestigen.

Die Metallteile nach Wunsch anordnen und mit den Schrauben befestigen. Die Panhead-Schrauben haben einen relativ stark auftragenden Kopf. Zur stabilen Befestigung der Kerzen einfach Wachs in in die Metallteile tropfen und dann die Kerzen festkleben.

Deko nach Wunsch auf das Holzstück legen. Ich habe mich in diesem Jahr für schlichte Lärchenzapfen entschieden, das passt aktuell am Besten zu meiner Wohnung und der Deko. Ich kann mir aber auch beispielsweise grüne Minikugeln sehr hübsch zum warmen Metallton vorstellen.

Schlafzimmer – Umgestaltung nachher [Homestory]

Werbung ohne Auftrag. In einigen Beiträgen [z. B. hier, hier oder hier] habe ich Euch schon mal mein Schlafzimmer gezeigt. Wer mir bei Instagram folgt, konnte nun auch schon den umgestalteten Raum entdecken. Heute gibt es ein paar mehr Eindrücke, was sich so alles verändert hat.

Dieses Bett hatte ich für meine Wohnung in Oberbayern entworfen. Es passt jedoch auch perfekt unter die Dachschräge meiner Homebase hier in Schwaben. Das Schlafzimmer ist so groß, dass wir uns bei der Renovierung im Jahr 2001 entschieden, hier die Dachgaube nicht zu verlängern. Jetzt habe ich mich für diese kuschelige Stellmöglichkeit des Bettes entschieden. Die Ecke ist am weitesten von der Tür entfernt und das Bett steht nun direkt neben dem Fenster.

Gegenüber habe ich nun eine riesengroße Fläche, die ich aktuell nur mit einem Regal und einer kleinen Bank bestückt habe. Auf der Bank, die ich vormals als TV-Tisch nutzte, stehen Bilder lässig an die Wand gelehnt. Die beiden Haken rechts im Bild sind aus isländischem Lavastein. Bisher konnte ich meine geplante Reise noch nicht nachholen, aber nun habe ich mir die Insel schon mal visuell in die Wohnung gepackt. Die Wandhaken entdeckte ich auf einer meiner liebsten Seiten im Netz, als noch längst nicht klar war, wann ich das Zimmer umräumen würde, dennoch habe ich die umgehend geshoppt.

Ursprünglich hingen an der Wand ähnliche Motive [bis auf Reykjavik, das ist identisch geblieben]. Als jedoch die große Esszimmerrenovierung abgeschlossen war, durften die Poster in den anderen Raum ziehen. Ich habe mir dann erneut diese graphischen Poster geholt und dabei darauf geachtet, dass diese eher monoton sind. Perfekt für die Atmosphäre, die ich hier kreieren wollte. Ist Euch aufgefallen, dass die genau so angeordnet sind, wie sie sich auf einer Weltkarte oder dem Globus befinden? Das war dem Monk in mir enorm wichtig.

Zwischenzeitlich hängen auch die hübschen Leuchten, die ich vor Jahren [!!!] bei Vera auf dem Blog entdeckte, an meiner Decke. Mein Papa hat diese mit Steckern versehen, so dass ich die Lampen ganz einfach mit einer Funksteckdose und der zugehörigen Fernbedienung ein- und ausschalten kann. Ich bin ja ’ne ziemliche Leseratte, da ist das schön helle und trotzdem ziemlich gemütliche Licht perfekt, um sich mit dem neuesten Schmöker im Bett einzukuscheln.

Auf dem selbst gemachten Wandboard zwischen Dachschräge und Fenster steht ebenfalls eine Leuchte. Dadurch, dass das neue Bett deutlich höher ist als das bisherige, ist nämlich mein cooler Vintagehocker fast zu niedrig als Ablage und ich mag es ganz gerne, wenn das Licht eher von oben kommt. In diese Leuchte wie auch in die Hängeleuchte habe ich Philips Hue-Lampen geschraubt, die ich dimmen und in der Farbtemperatur verändern kann.

Um mehr Stauraum zu haben, sind unter dem Bett zwei große Schubladen, in denen ich beispielsweise die dicken Bettdecken verstauen kann, die ich im Sommer nicht benötige. Dort liegen auch die Kopfkissen im Format 80 x 80 cm – aktuell habe ich Bettwäsche aufgezogen, die ich im letzten Jahr aus Helsinki mitbrachte. In Finnland sind die Kopfkissen 50 x 70 cm groß, daher habe ich mir letztens passende Inlets zugelegt.

Am Fußende befinden sich wie bereits oben erwähnt ein Regal und eine Bank. Auf die Bank lege ich abends die dann ordentlich zusammengefaltete Decke, die ich in anderer Farbe auch im Wohnzimmer liegen habe. Darunter befindet sich in einer Vintage-Holzkiste mein Vorrat an [Duft-] Kerzen. In dieser Hinsicht bin ich ja ein totaler Freak. Ich mag das total gerne, wenn mit dem Entzünden der Kerzen sich der Duft langsam im Raum verteilt. Daher habe ich immer einige zur Auswahl zu Hause. Im Sommer mochte ich beispielsweise Düfte, die an die salzige Luft am Meer erinnern. Mit Herbst assoziiere ich Rauch, Äpfel und Kürbisse und gegen Weihnachten darf es dann nach Zimt duften.

Der Stuhl, auf den ich abends meine Kleidung [oder morgens den Pyjama] ablege, stand jahrzehntelang in der Küche meiner Großeltern, die dieses Haus gebaut haben. Schade, dass er nicht erzählen kann, was sich da so alles an Geschichten abgespielt haben….

Die Bildbände, die ich einfach so auf dem Boden lagere, mag ich total gern. Ich liebe den Kontrast der Wolkenkratzer zu der abgeschrabbelten Kiste total. Auch wenn ich noch niemals im Big Apple war, das ist ein Sehnsuchtsort. Wenn sich die Situation mal wieder etwas in Richtung „alte Normalität“ entwickeln sollte und auch vielleicht ein anderer Präsident in den Staaten an der Regierung ist, möchte ich die Straßenschluchten gerne mal erkunden…

Wohnzimmer [Homestory]

Werbung ohne Auftrag. Eigentlich war ich der Meinung, mein Wohnzimmer schon längst verbloggt zu haben. Allerdings habe ich eben mein Blogarchiv durchstöbert und da war – N. I. C. H. T. S.! Kann nicht angehen und so habe ich den Status quo festgehalten.

Dies ist der Blick auf die Sitzgruppe, wenn ich in der Tür, die Ess- und Wohnzimmer verbindet, stehe. Die Couch ist tatsächlich bereits 19 Jahre alt, sieht aber noch immer frisch und modern aus. Schon damals mochte ich Grautöne richtig gerne und so ist das eine richtig schön zeitlose Kombi. Couchtisch und die beiden Regale sind Entwürfe von mir.

Auch hier im Wohnzimmer herrscht wieder Holz vor, aber das finde ich persönlich gar nicht schlimm, sondern richtig schön heimelig. Am Regal neben dem Zweisitzer-Sofa habe ich meine Leselampe befestigt. Dank Steckdose, die ich per Fernbedienung schalten kann, ist es gar nicht wichtig, dass der Anschluss zu den diversen Leuchten hinter dem selbst gestalteten Bild befindet.

Die Decke von marimekko habe ich in Oslo gekauft, als ich letztes Jahr dort war. Aus Helsinki konnte ich mir die nicht mitnehmen, da ich dort schon viel zu viel geshoppt hatte und meine Handgepäck so voll war, dass eines meiner Handtücher im Hostel zurück blieb….

Den Sessel benutze ich ziemlich selten. Ich hätte den gar nicht gekauft, wäre er nicht bei dem kompletten Set bei gewesen. Auf dem Hocker stapeln sich während des Sommers meine Decken, ohne die ich jetzt in der dunklen Jahreszeit nicht sein möchte. Die oben aufliegende Strickdecke hat eigentlich einen wunderschönen Feigenton, hier kommt sie jedoch ziemlich lila rüber….

Ich kaufe ja ziemlich gerne auch im Weltladen ein. Dort habe ich auch diese afrikanische Maske gefunden. Anfangs war ich mir gar nicht sicher, ob ich die wirklich mag, aber nachdem ich einige Male drum rum geschlichen war, musste sie einfach mitkommen.

Hier könnt Ihr die Regale nochmal genauer sehen. Das Design ist ziemlich simpel – Regalbretter, Gewindestangen und Alustangen, die durch entsprechende Hülsen miteinander verbunden werden und so ein stabiles Regal ergeben.

Ich habe überall die selbe Mooreiche verwendet, die mein Papa bereits vor 40+ Jahren für die Schränke aussuchte.

Deren reduzierte Form stellen das Holz und dessen Farben in den Vordergrund. Trotz des Alters der Möbel sehen die heute noch extrem modern aus. In den Hängeschränken, deren Türen aus Rauchglas bestehen, sind die Rückwände mit Spiegeln verkleidet. Dadurch duplizieren sich die Gläser, die ich dort aufbewahre, allerdings wird auch das Licht der gegenüberliegenden Fenster reflektiert und der Raum wirkt trotz der Dachschrägen ziemlich hell.

Auf dem kleinen Klapptische, der ebenfalls aus dem Weltladen stammt, habe ich aktuell eine meiner Lyngby-Vasen mit einigen Blütenständen dekoriert und ein iittala-Windlicht mit einem Lampenschirm von IKEA kombiniert. Ich mag die Schlichtheit des Arrangements, das trotzdem ziemlich besonders ist.

Den Schreibtisch und die Geschichte dazu stelle ich Euch nochmal separat vor. Aber auch hier – ziemlich viel Vintage: die Schreibtischlampe ist älter als ich [hab ich meinem Papa abgeschwatzt], der Stuhl stammt von meinen Großeltern, dazu der hübsche Affe von Kay Bojesen. Im Büro sieht mein Schreibtisch oft richtig chaotisch aus, zu Hause versuche ich, diesen so aufgeräumt wie möglich zu lassen.

Das rechte Bild zeigt den Blick vom Zweisitzer Richtung Esszimmer, als genau die Blickachse vom ersten Bild in umgekehrter Richtung. Die Bilder hier im Wohnzimmer habe ich schon seit Ewigkeiten, aber diese Schwarz-Weiß-Poster passen einfach so gut in die Stimmung, die dieser Raum bei mir erzeugt…

Esszimmer [Homestory]

Werbung ohne Auftrag. Vor kurzem hatte ich einigen Kollegen Bilder meines Schlafzimmer Make-Overs gezeigt. Bei den Kolleginnen kam dann der Wunsch auf, das Zimmer bzw. meine Wohnung mal „in echt“ anzusehen. Also habe ich meine Lieblingskollegen mal wieder zu mir nach Hause eingeladen, bisher haben wir uns ja nur im Garten getroffen. Aktuell habe ich Urlaub, so dass ich die ganze Wohnung [Ausnahmen sind aktuell noch das Arbeitszimmer und die Speisekammer…] auf Hochglanz bringen konnte. Und damit Ihr auch was davon habt, gibt es hier mal wieder einige Einblicke in mein Zuhause.

Letztes Jahr im März sah das hier alles noch komplett anders aus. Während des Lockdowns haben mein Papa und ich den kompletten Boden in Esszimmer und Küche entfernt, neue Heizungsleitungen verlegt und dann mit Isolierung und OSB-Platten den Boden neu aufgebaut. Darauf haben wir dann einen Designboden in Steinoptik verlegt. Die Esstischkombination gibt es bereits seit ungefähr 70 Jahren; sie stand im Erdgeschoss im Wohnzimmer meiner Großeltern. Ich mag das total gerne – meine Farben und Deko sind ja eher reduziert und skandinavisch kühl und dann so ein Vintageschätzchen dazu….

An der Raumaufteilung hat sich nicht wirklich was geändert, allerdings sind Pflanzen und Deko ziemlich rotiert im Vergleich zu letztem Jahr. Dazu durften natürlich auch einige Ergänzungen wie die Lyngby-Vase auf meinem Gesellenstück neu bei mir einziehen.

Die Buchstabenwürfel habe ich beim süßen Concept-Store Die Tagträumerei in Ulm gekauft. Natürlich liebe ich Dinge, die ich aktuell häufig bei Pinterest, Instagram und ähnlichen Plattformen sehe, aber diese kleinen Einzelstücke sind das, womit ich mich in meiner Wohnung wirklich „daheim“ fühle.

Anfangs konnte ich mit Trockenblumen o. ä. so gar nichts anfangen, aber im Moment dekoriere ich ganz gerne mit Zweigen und getrockneten Gräsern. Zu den zurückhaltenden Farben mag ich Akzente in Türkis ziemlich gerne, das ist momentan mein absoluter Favorit.

Mittlerweile ich das Regal ziemlich voll mit Kochbüchern. Allerdings ist das auch meine liebste Lektüre! Und es gibt soo viele tolle neue Bücher, die mein Interesse wecken, dass ich einfach nicht widerstehen mag….

Ebenfalls nicht widerstehen kann ich, wenn eines meiner liebsten Vintage-Labels tolle neue Dinge online stellt. Bei Romina und Johannes von JØLG habe ich die Uhr gefunden, die farblich genau in diesen Raum passt.

Ich liebe es sehr, Kerzen anzuzünden. Egal ob Gäste da sind oder nicht, das hat einfach was total heimeliges. Und wenn so wie jetzt im Augenblick die Regentropfen gegen das Fenster prasseln, gibt es für mich nichts schöneres!

Miri hatte vor einiger Zeit total schönes Holzspielzeug ihrer Tochter bei Instagram gepostet. Trotzdem ich keine Kinder habe und die Tochter meines Cousins noch viel zu klein für sowas ist, habe ich neben Bauklötzen diesen wunderschönen Regenbogen des russischen Labels Raduga Grëz bestellt, der im Moment mein Bücherregal ziert.

Früher hatte ich deutlich mehr Pflanzen und Deko auf den Fensterbänken stehen. Zur Minimalistin werde ich persönlich wahrscheinlich niemals mutieren, dazu mag ich schöne Dinge viel zu gerne. Allerdings versuche ich mittlerweile, diesen Dingen dann einfach mehr Platz zu geben, damit sie auch wirklich wirken können.

Die Pilea steht tatsächlich in einem Lampenschirm. Ich mag den Industriallook wirklich gerne. Leider fehlt mir für die Authentizität nicht nur die Raumhöhe in meiner Wohnung, sondern auch die Weitläufigkeit. Nichtsdestotrotz spiele ich einfach mit den entsprechenden Accessoires… Den Shop, bei dem ich die Schale kaufte, gibt es leider auch nicht mehr, dabei hatten die echt tolle Dinge….

Für mein Geschirr möchte ich mir auch noch eine andere Lösung einfallen lassen. Am liebsten hätte ich ja ein weißes, hängendes Sideboard. Bis ich mich da allerdings final entschieden habe, bleibt auch weiterhin der Bucheschrank an dieser Stelle. Den Rahmen habe ich ganz bewusst lässig an die Wand gelehnt, mit dem Grün und der Vase ist das ein Ensemble, wie es mir gefällt.

Auch beim Geschirr bleibe ich meinem Farbschema treu: unter das weiße Porzellan und das schwarze Steingut mischen sich japanische Teeschalen in den unterschiedlichsten Aquatönen.

Schlafzimmer – Umgestaltung vorher [Homestory]

Werbung ohne Auftrag. Nach der Streichaktion vor mittlerweile fast 3 Jahren hatte ich bereits beschlossen, dass sich in meinem Schlafzimmer das ein oder andere ändern muss. Als dann letztes Jahr meine Oma starb, haben sich meine Pläne konkretisiert: im Erdgeschoss soll ein Gästezimmer entstehen und ich baue das Bett, das ich in meiner Wohnung in Oberbayern stehen hatte, im Obergeschoss auf. Jedoch wollte ich Euch nochmal den Ist-Zustand zeigen, bevor ich hier alles auf links kremple….

Bis jetzt hatte ich eine riesengroße Liegefläche von 200 x 200 cm. Brauch ich alleine definitiv nicht, ist mit jeder Menge Arbeit bei jedem Wäschewechsel verbunden und da ich unterm Bett auch keine Schubladen habe, verschwende ich zudem enorm viel Platz. Aktuell steht das Bett an der Innenwand mit Blick auf das Fenster. Da der Blick jedoch direkt aufs Nebengebäude fällt, ist das nicht unbedingt der berauschendste Anblick….

Das kleine TV-Gerät unter der Dachschräge habe ich auch schon Ewigkeiten nicht mehr benutzt. Manchmal wünsche ich mir tatsächlich, die Decke weiß zu streichen – momentan habe ich Ahornboden, Buchemöbel und Eschedecke – also so ein richtiges Kuddelmuddel. Aber immer noch besser als zur Zeit meiner Eltern. Statt des hellen Parkettbodens bedeckte da nämlich ein dunkelbrauner Teppich den kompletten Raum.

Besonders liebe ich die graue Wand hinter dem Bett. Grau ist ja sowieso meine absolute Lieblingsfarbe in Sachen Interior. Ich mische am liebsten einige türkisfarbene Akzente dazu wie den Globus in der Ecke. Das wirkt so schön leicht und frisch!

Das Gras habe ich an meinem Lieblingssee gepflückt, als ich das letzte Mal vor ungefähr 2 Wochen dort war. Ich mag das wirklich gern, mir die Natur ins Haus zu holen.

Auf der Fensterbank liegen auch schon einige skandinavische Designerteile bereit, die ich bereits im Frühsommer geshoppt habe. Hoffentlich sieht das dann so aus, wie ich es mir erträume.

Was hier wirkt wie ein Schwarz-Weiß-Bild, ist mit keinerlei Filter versehen. Tatsächlich sind das alles die Originalfarben! Die Bilder habe ich im Sommer aufgehängt, als die Ursprünglichen ins Esszimmer kamen. Die Wolldecke mit dem Würfelmuster habe ich mir kurz nach dem Einzug in diese Wohnung gegönnt, während die Grobstrickdecke von Gant erst vor kurzem zu mir fand.

Dieses Regal habe ich aus einem Altholzbrett und Regalhaltern aus dem Baumarkt gefertigt. Ich mag es, wenn einige Teile in meinen Räumen Patina haben. Das ist viel schöner und individueller, als wenn alles total zusammenpassend im Möbelhaus gekauft wird.

Das tolle Lichterglas habe ich letztes Weihnachten von meiner Schwester bekommen. Für jede von uns hat sie diese individuell beplottet. Tatsächlich reise ich ja sehr gerne, aber mein Schlafzimmer gehört wirklich zu meinen absoluten Lieblingsorten, vor allem, wenn es jetzt dieses dringend benötigte Makeover bekommt.

Instagram Interior Challenge

Werbung ohne Auftrag. Im April fand mal wieder eine #instagraminteriorchallenge statt. Ich freue mich jedes Mal wieder darauf, auch wenn ich verschärfte Bedingungen in Form einer großen Baustelle [Esszimmer und Küche bekamen neue Heizungsleitungen, daher war der Boden geöffnet, Küche ausgebaut und überhaupt überall das reinste Chaos] zu bewältigen hatte. Nicht so schön, wenn es um Interior geht….

Tag 1 hatte das Thema ME. Nach einem langen Tag im Büro und auf der Baustelle habe ich abends nur kurz ein Selfie vor der rohen Esszimmerwand gemacht, Filter drüber und ein klein wenig über mich erzählt….

An Tag 2 geht es um die FAVOURITE INTERIOR COLOR, also die liebste Farbe in Sachen Einrichtung. Ich mag Grau so sehr, daher tagge ich meine Bilder auch mit #mygreyhome. Die Farbe ist so herrlich neutral, verleiht Struktur und gibt Tiefe. Meine perfekte Akzent- oder auch Kombifarbe dazu ist Türkis so wie bei dem Bild oben in meinem Bad. Den Teppich habe ich aus Tel Aviv mitgebracht, wo ich ihn in einem kleinen Laden in Jaffa entdeckte. So opulente Muster sind eigentlich gar nicht meines, aber hier passt er einfach perfekt, um die klaren Linien aufzubrechen. Da in meiner Wohnung viele unterschiedliche Hölzer vorhanden sind, sind das meine Farben, um deren Dominanz runterzubrechen.

FINALLY TIME FOR Farbe hieß es an Tag 3 der Challenge. Ich war echt happy, als meine Eltern und ich auch in der Küche den neuen Unterboden verlegt hatten und ich mir endlich die Farbroller schnappen konnte. Weißeln gehört zwar nicht unbedingt zu meinen liebsten Tätigkeiten, aber so war nun endlich ein Ende in Sicht – zumindest der gröbste Dreck gehörte [so dachte ich da noch] der Vergangenheit an….

Was gibt es schöneres als einen neuen PLACE TO SIT? Ich stöbere so gerne bei Jolg und in der Woche zuvor hatte ich dieses Schätzchen entdeckt. In der Küche habe ich einen kleinen Frühstückstisch und genau dafür ist der Hocker gedacht. Er ist etwas höher als der, den ich zuvor hatte, deutlich stabiler und einfach richtig.

Tja, was soll ich nur zum Thema WINDOW VIEW sagen. Reichlich unspektakulär, nicht wahr?! Ich wohn halt auf dem Dorf und da ist der nächste Nachbar nicht weit….

Die rostige Metallplatte ist mein FAVOURITE INTERIOR THING. Ich mag vor allem die Kombination mit dem abgeranzten Holzbrett, dass ich mal am Innufer gefunden habe. Die Vase ist ein Becher vom lokalen Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt. Was mir daran besonders gut gefällt ist, dass die Glasur nicht so langweilig einheitlich ist. Die kleinen Holzbuchstaben habe ich mir in der Tagträumerei in Ulm gegönnt.

Ich war echt happy, dass das Thema KITCHEN ziemlich spät dran kam, so dass ich zumindest schon mal ein eingeräumtes Regal vorzeigen konnte. Eine Woche früher und ich hätte wahrscheinlich noch den offenen Boden fotografiert…

Früher war die Fensterbank in der Küche voll mit Pflanzen. Da in letzter Zeit aber einige das Zeitliche gesegnet haben, gibt es momentan deutlich weniger PLANTS, die dann aber hoffentlich regelmäßiger von mir gegossen werden.

Der Küchenstuhl stand jahrzehntelang bei meiner Oma in der Küche. Die Gebrauchsspuren möchte ich keinesfalls weg restaurieren. Er ist einfach so wie er ist – SIMPLE BUT GOOD. Genau das sind auch die diversen Bücher und Bildbände, die ich da ins rechte Licht gerückt habe, und auch der kleine Globus vom Flohmarkt.

Ich mag die Kombi aus Vintage [Globus vom Flohmarkt – again…] und Skandi-Schick [Bilder von Dear Sam, Bettwäsche von Marimekko] extrem gerne. Wenn ich jetzt dann endlich einmal meinen BEDROOM umgestellt habe, was ich mir bestimmt seit 4 Jahren vornehme, dann wird das Zimmer noch viel hübscher und kuscheliger sein…

LIGHT. Ich hatte mir überlegt, ob ich meine wunderschöne Schreibtischlampe fotografieren soll, die mein Papa schon länger besitzt, als er Papa ist. Aber dann hat die Sonne so toll auf den Esszimmertisch – den ich mitsamt den Stühlen von den Großeltern geerbt habe – dass ich sofort wusste: das ist das Bild für dieses Thema. Und meine morgendliche Tasse Tee ist so ein wunderschönes Ritual….

Was hat es nur mit diesem FAVOURITE INTERIOR PLACE auf sich, dass ich gerade diesen Platz fotografiert habe? Vor mittlerweile deutlich mehr als 20 Jahren habe ich meine erste Ausbildung begonnen. Um den Gesellenbrief als Schreinerin zu erhalten, habe ich dieses Möbelstück entworfen und gebaut. Ich mag es immer noch sehr und bin der Meinung, dass man nicht sieht, dass das aus 1999 stammt.

Die Wohnung ist noch immer nicht wirklich vorzeigbar, aber meine Vorliebe für schöne Dinge ist schon wieder deutlich zu erkennen. Ich mag es ja wirklich schlicht, geradlinig und zeitlos. Deswegen steht hier zwar durchaus Dekokram rum, aber eben ohne Schnörkel, sondern in ganz klaren Formen – passend zum Thema SHAPES.

SUPPORT – allgegenwärtig in der aktuellen Zeit. Mir persönlich war es wichtig, mal darauf hinzuweisen, dass nicht nur kleine Businesses momentan unterstützt werden sollten, sondern auch der Handwerker von nebenan, der manchmal eine One-Man-Show ist, oft aber Angestellte hat. Was bringt mir die tollste Deko, wenn die Wasserleitung undicht ist oder die Fenster ziehen? Die Handwerker halten den Laden am Laufen, zahlen Steuern und kommen im Notfall auch nachts oder am Wochenende vorbei. Sinnbildlich dafür steht der Schrank in meinem Bad, der eben nicht von der Stange der Möbelindustrie ist, sondern nach meinen Plänen vom Schreinere meines Vertrauens [in dem Fall von meinem Papa] gebaut wurde.

Wie DANKBAR bin ich für meinen Minigarten. Natürlich habe ich da immer was zu werkeln und häufig reicht die Zeit nicht wirklich dafür aus, aber an dem Tag hatte es nach viel zu vielen Wochen endlich mal wieder geregnet. Aufgrund der Pollen hatte ich in der Woche zuvor eine Bindehautentzündung [Frage meines Chefs: „Gekifft oder allergische Reaktion?“] und ich habe es so genossen, mal wieder rausgehen zu können, ohne dass das Auge getränt hat.

Instagram Interior Challenge #iic

Werbung ohne Auftrag. #iichandmade So vieles in meiner Wohnung ist Handgemacht, ganz häufig sind es auch eigene Entwürfe. Am meisten stolz bin ich aber auf mein Gesellenstück, das im Sommer auch schon 20 Jahre alt wird.

#iiccontrast Nach der Baustelle ist vor der Baustelle. Ein größerer Kontrast als zwischen dem fertig renovierten Treppenhaus und der Küche ist aktuell im Haus nicht vorhanden.

#iicnevershown So einiges in meiner Wohnung habe ich – aus unterschiedlichen Gründen – noch nie gezeigt. Unter anderem dieses Bild eines Kiefernzweiges und die Tillandsie, die im [völlig verstaubten] Fenster schwebt.

#iicinstagraminspiredme 31 Tage Bilder zu Interiorthemen posten. Was anfangs als ziemlich große Aufgabe erschien, ist jetzt schon wieder vorbei. Zu was mich Instagram und auch diese Challenge inspiriert haben? Zu ganz vielen Accounts, die ich im Laufe des Monats entdeckte, zu meiner Vorliebe für Industrial-Scandi-Vintage und zu der Meditationsecke in meinem Studio. In den letzten 6 Monaten konnte ich den Kopf selten wirklich runter fahren. Meine Kreativität vermisse ich sehr. Ich hoffe, in dem neu gestalteten Raum mit den ruhigen Farben kann ich meine Akkus endlich wieder regelmäßig aufladen. Das Mediationskissen habe ich nach einer Idee von Anita genäht.

Instagram Interior Challenge #iic

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Werbung ohne Auftrag. #iicworkingspace In meinem Studio wird grad ganz schön viel gearbeitet. Aber nicht so kreativ wie sonst üblich, sondern ziemlich strukturell. Aber morgen soll der Heizungsmensch kommen und dann können mein Papa und ich im Anschluss den Boden wieder verschließen und danach den Boden verlegen. Ich freu mich schon so, wenn dieses Zimmer endlich hübsch wird! Viel heller ist es schon dank der neuen Wandfarbe.

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#iicraw Eine der zahlreichen Buddha Statuen, die sich in meiner Wohnung finden. Und die fühlt sich an dem Platz genau richtig an. Ich mag diese Optik – als ob man genauer hinschauen soll, weil nicht nur glatt Poliertes schön ist.

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#iicmirror Spiegelnde Flächen finden sich hier so einige. Ganz besonders gern mag ich diejenigen, denen man ihr Alter ansieht. So wie dieser hier, der seit unzähligen Jahren im Keller hängt und den ich für dieses Foto mit dem neuen Kaj Bojesen Monkey nach Oben holte. Mal schauen, vielleicht bleibt der auch einfach da…

Instagram Interior Challenge #iic

Werbung ohne Auftrag. #iicart Schlicht und so schön. Diesen Druck habe ich als Erinnerung an meinen Besuch im Museum für Ostasiatische Kunst in Köln gerahmt.

#iictypicalme In meiner Freizeit dreht sich ziemlich viel um Basketball und von daher ist meine Magnettafel ganz typisch Andrea. Im Laufe der Saison sammeln sich hier die Tickets der Auswärtsfahrten. Selfies mit Lieblingsspielern dürfen natürlich auch nicht fehlen.

#iiccupsanddishes Ein kleiner Auszug aus meiner Tassensammlung.

Schlafzimmer [Homestory]

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Unbezahlte Werbung. Heute erhaltet Ihr einen kleinen Einblick in mein – noch aktuelles – Schlafzimmer. Ich habe für das Jahr 2019 einige Veränderungen in der Wohnung geplant. Wie ich schon bei der InstagramInteriorChallenge geschrieben habe, hat sich mein Geschmack sehr verändert, seit ich in diese Wohnung einzog. Aber wer kann das nicht von sich behaupten, wenn man die Einrichtung mit 21 Jahren aussucht? Den französischen Hocker, den ich als Tisch neben meinem Bett nutze, entdeckte ich bei Jolg. Mit Romina, die eine Hälfte von Jolg ist, hatte ich einen tollen E-Mail-Kontakt. Neben dem Hocker habe ich mir auch noch ein Vintage-Regal und Metallbuchstaben gegönnt. Zum gewünschten Schriftzug fehlen mir jedoch noch zwei Buchstaben.

Die tolle Klemmlampe habe ich im letzten Jahr im Insta-Sale bei Miri gekauft, als sie viele Dinge ausmistete. Seither hatte ich sie im Wohnzimmer an das Regal geklemmt. Aber als dann der Hocker da war, wusste ich ganz genau, dass die Lampe ins Schlafzimmer gehört. Um zusätzliche Ablagefläche am Hocker zu haben, habe ich eine dünne Sperrholzplatte auf die unteren Querstreben gelegt. Hier finden meine Taschentücher und mein Midori Platz und auch sonst so alles, was ich gerne griffbereit haben möchte. Unter die Sitzfläche habe ich mit Gaffa-Tape das Kabel der Lampe befestigt.

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Auf dem anderen Nachttisch steht einer meiner Vintage-Globen. Den habe ich auf einem regionalen Flohmarkt entdeckt. Aktuell schlafe ich noch in einem Bett, welches von der Serie Hülsta Now 1 inspiriert ist und eine Liegefläche von 2 x 2 m hat.

Demnächst zeige ich Euch dann die andere Seite des Zimmers. Hier habe ich ein kleines DIY-Regal an der Wand und meine Calathea-Sammlung am Fenster…