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Sommersonnenwende am See [Achtsamkeit]

Werbung ohne Auftrag. Seit einiger Zeit schon interessiere ich mich für alte Traditionen und Rituale. Besonders meine Meditationen helfen mir, in stressigen Zeiten einen halbwegs klaren Kopf zu bewahren. Ganz ganz häufig halte ich einfach abends auf dem Heimweg am See, um einfach einige Zeit aufs Wasser zu schauen. Aber es kann auch sein, dass ich am Wochenende ganz frühmorgens aufwache und mit Kopfhörern und Wasserflasche ausgestattet dorthin fahre. So habe ich es auch zur Sommersonnenwende gemacht. Zusätzlich hatte ich neben meiner neuesten Mala auch noch einige Edelsteine dabei, die für die unterschiedlichen Elemente stehen, und ein wenig Holz für ein kleines Ritual.

Der Steg am See ist einer meiner liebsten Plätze überhaupt. Ich liebe es, hier zu sitzen – egal, ob die Sonne scheint oder Nieselregen die Zeit eher unangenehm macht. Hier habe ich also meine Rituale zur Sonnenwende vollzogen.

Zur Sonnwende gehören auch die Sonnwendfeuer. Da ich natürlich nicht den Steg in Flammen setzen wollte, habe ich nur ein ganz kleines in eine Metalldose entzündet und auf Zetteln Dinge verbrannt, die ich in der zweiten Jahreshälfte loslassen möchte. Um diese Feuerstelle habe ich meine Edelsteine angeordnet. Ich liebe es sehr, die verschiedenen Steine zu berühren und mit ihnen zu arbeiten.

Die Steine habe ich als Bestandteil des Ritualsets Midsummer bei DIY Mala gekauft.

  • Roter Jaspis Feuer
  • Calcit Luft
  • Sodalith                     Wasser
  • Grüner Aventurin   Erde

Zudem waren auch noch ein großes Stück Sodalith sowie Palo Alto zum Räuchern enthalten.

Mittlerweile habe ich vier Malas. Diese hier mit Bergkristall, Apatit und Aquamarin und einem Apatit-Rohstein-Anhänger habe ich mir selbst zusammen gestellt. Im Nachgang gefällt mir die Anordnung der Perlen nicht hundertprozentig, jedoch liebe ich die Farben sehr. Die Steine werden auf der DIY-Mala wie folgt beschrieben:

  • Bergkristall als sogenannter Master Healer Stein, verstärkt die Energien anderer Steine, und wirkt selbst positiv auf Harmonie und Heilung. Er spendet positive Energie (Licht-Energie) und Kraft, löst Blockaden und hilft dabei, das Denken klar und ruhig werden zu lassen und Erholung zu finden.
  • Apatitkann bei Stress und Ärger unterstützen, indem er einerseits hilft, unseren Mitmenschen mehr Verständnis gegenüber aufzubringen und andererseits, indem er unser Selbstbewusstsein stärkt und uns motiviert. Er kann für eine positive Einstellung sorgen und uns aus Müdigkeit und Antriebslosigkeit befreien. Der Apatit wirkt besonders gut auf dem Halschakra, kann aber auch das Herzchakra unterstützen. Er wirkt besonders intensiv bei allen Schütze-Geborenen.
  • Aquamaringilt als Stein, der Veränderungsprozesse (auch geistig-spiritueller Natur) positiv begleitet, indem er das Selbstbewusstsein stärkt und Widerstandskraft und Durchhaltevermögen initiiert. Er ist also ein wunderbarer Stein, um Pläne in die Tat umzusetzen.

Ich wäre zur Sonnenwende sehr gerne in Skandinavien gewesen, wo diese eines der wichtigsten Feste im Jahresverlauf ist. So habe ich jedoch das Beste daraus gemacht und nicht nur den Sonnenaufgang am See, sondern auch den Sonnenuntergang über den Feldern sehr genossen. Nach dem abendlichen Spaziergang bin ich aber tatsächlich nochmals an den See gefahren und bin dort meinen Gedanken nachgehangen.

Meine neue Mala – eine individuelle Gebetskette mit Vicky von Ocean & Tides

Werbung ohne Auftrag. Aktuell beschäftige ich mich mal wieder ausführlich mit mir selbst. Meine tägliche Arbeit ist ziemlich anspruchsvoll und fordernd, und so war mein Urlaub vor Pfingsten mehr als notwendig. Eigentlich wäre ich an Christi Himmelfahrt nach Island geflogen und hätte dort 10 Tage Natur und Ruhe genossen, aber bekanntermaßen ist das aus gegebenem Anlass nicht möglich. Ich bin also in den freien Tagen einige Male Laufen gegangen und habe auch regelmäßig meditiert. Dafür verwende ich gerne meine Mala, die ich im letzten Winter selbst geknüpft habe.

Während meines Urlaubs habe ich dann gemeinsam mit Vicky von Ocean & Tides eine neue Mala zusammengestellt. Die meisten werden sich jetzt bestimmt fragen, von was in aller Welt ich hier spreche… Eine Mala ist eine Art Gebetskette aus dem Hinduismus und Buddhismus. Man verwendet sie oft zusammen mit einem Mantra oder einer Affirmation. Beim Meditieren – egal, wie oft ich es auch praktiziere – brauche ich eigentlich immer eine Anleitung von Außen – besonders gerne mag ich Meditationspodcasts, die man auf den diversen Plattformen abrufen kann. Das Zählen der Perlen – immer 108 Stück! – lässt mich dabei wirklich zur Ruhe kommen.

Es gibt Malas aus verschiedenen Materialien, im Fall der Ocean & Tides-Mala aus verschiedenen Edelsteinen. Diesen werden besondere Eigenschaften zugeschrieben. Ob ich davon überzeugt bin? Nicht unbedingt, dennoch habe ich bei meiner 1:1 Zoom Session mit Vicky ziemlich viel Zeit, Energie und Sorgfalt in die Auswahl der unterschiedlichen Steine gesteckt, um meine persönliche Mala auf mich und meine Bedürfnisse anzupassen.

Ich sehe das nämlich so: Allein durch meine Überlegungen und die Energie, die ich aufgewendet habe, wird diese ganz spezielle Mala-Kette für mich passend sein und eine gewisse Bedeutung und Wirkung haben – und dass die Eigenschaften, die den Steine zugeschrieben, das unterstützen, tut mir nicht weh. Bei jedem Tragen oder Halten freue ich mich einfach über die Perlen, die wir gemeinsam ausgewählt haben. Auch ohne 100% von der Steinsache überzeugt zu sein, konnte ich mich also gut damit arrangieren, dass da auf anderer Ebene noch eine Wirkung sein soll.

Sobald man sich für Meditation oder Yoga interessiert, kommt man anscheinend zwangsläufig mit Dingen in Kontakt, die manchmal etwas seltsam erscheinen. Solange es dem eigenen Wohlbefinden dienlich sein soll, kann ich das aber durchaus akzeptieren. Ich bin der Meinung, was nicht weh tut, ist ok. Sobald aber ernsthafte Erkrankungen durch irgendwelche Steine als einziges Heilmittel verbessert werden sollen, bin ich definitiv raus!

Die 1:1 Zoom Session dauert 60 Minuten – zumindest wird dieses Zeitfenster eingeplant. Da ich mich aber in allen Schritten ziemlich schnell entscheiden konnte, war die Onlinesession tatsächlich bereits nach 50 Minuten vorbei.

Bisher war ich ja erst bei einer Yogastunde in meinem Leben und das gemeinsame Om-Singen kann durchaus befremdlich sein. Ich war also ziemlich gespannt, wie diese Stunde so ablaufen würde. Bereits im Text wurden die Inhalte (Meditation, Yogaeinheit, Gespräch) beschrieben, trotzdem ist es natürlich immer etwas anderes, wenn man dann erstmal „drinsteckt“.

Ich war echt überrascht, dass es möglich ist, digital einen gemeinsamen Raum zu erschaffen. Es gelingt aber und Vickys tolle Art hat es mir ermöglicht, wirklich los zu lassen und mich ganz auf die Stunde einzulassen. Da habe ich ja gerne mal meine Probleme mit – ich bin ein ziemlicher Kontrollfreak, entspannen fällt mir eigentlich nur auf Reisen leicht, wenn ich jeden Tag unzählige neue Eindrücke verarbeite.

Wie oben bereits erwähnt, bestand unsere Session aus mehreren unterschiedlichen Teilen: zum Einstieg haben wir gemeinsam geatmet. Das fühlte sich im ersten Moment ein wenig seltsam an, weil ich normalerweise zwar bei meinen Meditationen allein bin, aber halt auch nicht vor der Kamera meines Laptops sitze. Wir haben gemeinsam meditiert, eine Yoga-Einheit abgehalten und ein Gespräch geführt, um die für mich passenden Edelsteine sowie einen Anhänger auszusuchen.

Im Vorfeld unseres Zoom-Meetings habe ich einen Fragebogen ausgefüllt, den Vicky mir mit der Bestätigung zugesandt hatte. So hatte Vicky schon mal einen ersten Eindruck meiner Wünsche und Vorstellungen und konnte die Auswahl der passenden Steine und Anhänger etwas einschränken. Ich bin vor allem beruflich extrem eingespannt, mir fehlt einfach der Ausgleich zum Stress und den stetigen Herausforderungen. Deswegen möchte ich meinen Fokus darauf richten, ruhiger und entspannter zu sein, mir selbst wieder mehr Struktur zu geben.

Die von mir ausgewählten Steine – Amazonit und Grauer Achat – passen nicht nur von den Eigenschaften, sondern vor allem auch von den Farben sehr gut zu mir. Das war mir ziemlich wichtig! Die Optik ist für mich ein absolutes Kriterium. Nur, weil die ein oder andere Eigenschaft besser passen würde, mir der Stein aber so gar nicht gefällt, möchte ich diesen dann auch nicht in meiner Mala haben. Diese Meditationskette soll mich lange begleiten und daher genau meinen Vorstellungen entsprechen. Aus diesem Grund hatte ich mir auch eine Beispiel-Mala im Shop ausgesucht, bei der mir die Anordnung der Perlen besonders gut gefiel. Ziemlich schnell war für mich auch klar, dass ich einen Anhänger haben möchte und keine Quaste.

Nachdem mir Vicky die Perlen und die Anhänger gezeigt hatte, ging es dann zur Yoga-Einheit. Puh, Fersensitz ist nicht so wirklich meines… Während der kurzen Session mit Übungen, die die Intuition unterstützen sollten, konnte ich mir in aller Ruhe überlegen, welche der fünf gezeigten Edelsteine und welcher Anhänger es denn werden sollte. Im Vorfeld hatte ich auf dem Fragebogen angegeben, dass ich etwas Rundes, mandalaartiges haben möchte. Zur Auswahl stand unter Anderem die Blume des Lebens, aber wie Ihr auf den Bildern sehen könnt, ist es diese nicht geworden. Zu den kühlen Blau- und Grautönen gefiel mir der kräftige, oben offene Anhänger am Besten.

Wir haben gemeinsam die Größe der Steine, die Steine an und für sich und den Anhänger besprochen und danach noch die letzten Feinheiten abgestimmt, die in Summe das Erscheinungsbild der Mala zu MEINER Mala machen. Wie sollen die Perlen angeordnet werden, welche Farbe kommt für die Kordel in Frage, welche Verschlussmöglichkeiten gibt es? Ich hatte ja bereits beim Ausfüllen des Fragebogens ziemlich klare Vorstellungen und diese haben wir einfließen lassen. Mein Hauptstein ist der Amazonit und dessen Farbe wollte ich durch meine gewählte Farbe der Kordel noch unterstützen. Um den Anhänger voll wirken zu lassen, habe ich mich dazu entschieden, dass der Verschluss im Nacken sein wird. Mir war wichtig, dass die Steine nicht Blockweise angeordnet würden, sondern sich immer wieder abwechseln.

Ich bin begeistert, wie toll diese Stunde ablief. Im Vorfeld hätte ich nie gedacht, dass rein digital so eine Atmosphäre möglich sein würde. Zum Abschluss sind wir die Details nochmal durchgegangen, damit kein Fehler unterlaufen ist. Vicky hat mich direkt darauf aufmerksam gemacht, dass sie noch einige der Zutaten bestellen muss und dass ich deshalb die Mala erst in der Folgewoche erhalten werde.

Die Mala wird bei den Online-Sessions von Vicky geknüpft. Bei einem Workshop vor Ort wird die Mala natürlich von jedem Teilnehmer selbst geknüpft und somit auch gestaltet. Meine persönliche Mala ist echt toll; hätte ich sie selbst gefertigt, wäre diese ganz anders geworden (ich weiß, wie unregelmäßig die Knoten bei meiner ersten Mala sind…). Ich habe trotzdem ein sehr gutes Gefühl bei der Mala, da ich ja durch die Auswahl der einzelnen Komponenten elementaren Anteil am Gesamtprozess hatte.

Nach einem ziemlich emotional anstrengenden Arbeitstag konnte ich dann endlich meine Mala in Händen halten. Beinahe hätte ich da erneut geheult. Mag für so manchen echt übertrieben klingen, aber manchmal bin ich echt nah am Wasser gebaut. Bereits beim ersten Ansehen konnte ich die Macht meiner Gebetskette spüren – die Blau- und Grautöne beruhigen mich ähnlich wie die Farben des Sees, den ich immer dann aufsuche, wenn es mir nicht so gut geht und ich Kraft tanken will.

Wenn sich nach Corona das Leben irgendwann mal wieder normalisiert haben sollte, kann ich mir durchaus vorstellen, einen Workshop vor Ort bei Vicky zu buchen. Bis dahin kann ich jedoch jeder Person, die sich für Malas interessiert, die 1:1 Zoom Sessions von Vicky empfehlen. Des Weiteren bietet sie Online-Yoga und diverse Klassen bzw. Kurse auf ihrer Website an.

Zur Transparenz: ich habe die Mala selbst bezahlt und wurde von Vicky auch nicht aufgefordert, dieses Blog-Posting zu verfassen. Ich bin ehrlich begeistert von der Session, ansonsten hätte ich auch nicht darüber berichtet.

9 Tipps für einen tollen Januar

Ok, ich gebe es zu. Eigentlich wollte ich eben anstatt des tollen Januar einen erträglichen Januar tippen. Das sagt schon ziemlich viel aus über den ersten Monat und meine Haltung dazu. Dezember ist einfach toll mit Lichtern, Weihnachtsmärkten und Verabredungen mit Freunden oder Kollegen… da kann der Januar einfach nur verlieren. Nass, dunkel und irgendwie doof. Damit dieser Monat trotzdem schön wird, habe ich mir eine Liste mit Dingen zusammen geschrieben, die absolut machbar sind. Und weil es Euch vermutlich auch ähnlich wie mir geht, veröffentliche ich diese Liste hier.

Meine kleine To Do-Liste soll als Inspiration dienen. Natürlich vor allem für mich selbst, aber vielleicht ist auch etwas für euch dabei, das ihr so nicht auf dem Schirm hattet. Mir ist dabei vor allem wichtig, dass es machbare Sachen sind. Ratschläge wie: „Ändere dein Leben, iss keinen Zucker mehr, trinke keinen Alkohol und mache drei Mal die Woche Sport“, finde ich für mich persönlich total unrealistisch. Spätestens Mitte Januar wäre ich dermaßen gefrustet und würde alles hinschmeißen – ich bin schließlich die Person, die jährlich hochmotivert beginnt, einen Kalender oder ein Bullet Journal zu führen und das entsprechende Buch spätestens nach einer Woche nicht mehr in die Hand nimmt.

Daher habe ich mir 9 kleine Dinge notiert, die mir und vielleicht euch den Januar verschönern und die größtenteils mit wenig Aufwand umzusetzen sind. Für mehr realistische Ziele und kleine Erfolge!

  • Weihnachtsdeko wegräumen. Ich habe in 2019 ziemlich wenig dekoriert und muss daher eigentlich nur noch meinen Christbaum abschmücken und die Lichterhäuschen in ihre Kartons verpacken sowie die Girlande an der Wohnungstür verräumen. Das wird bei mir am kommenden langen Wochenende geschehen. Da gibt es dann auch direkt einen großen Wohnungsputz, damit alles so richtig schön frisch ist. Und mal schauen, ob ich mir dann auch eine neue Pflanze gönne – die ein oder andere hat die dunkle Jahreszeit nicht wirklich gut verkraftet…
  • Tu Dir was Gutes und geh zum Sport! Für 2020 habe ich geplant, endlich regelmäßig zum Yoga zu gehen. Ein ziemlich tolles Studio ist ganz in der Nähe meines Büros und mindestens eine Klasse trage ich mir nachher direkt in meinen Handykalender [den einzigen, den ich tatsächlich nutze] ein. Wenn die Erinnerung aufploppt, fällt es mir definitiv leichter, mich auch nach Mitte Januar noch an meine Pläne zu halten. Weil ich im „an die Pläne halten“ aber eher so semi-erfolgreich bin, möchte ich jeden Tag mindestens 30 Minuten rausgehen und frische Luft tanken. Das ist dann definitiv mehr Bewegung, als ich in den vergangenen Wochen und Monaten hatte.
  • Zwar liegt Minimalismus voll im Trend, aber: kauft Euch neue Deko! Ich liebe es, in [Vintage]Shops zu stöbern und zum Teil echt außergewöhnliche Dinge zu kaufen. In 2019 war ich ja viel in Skandinavien unterwegs und da habe ich echt schöne Dinge gefunden, die mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Ich bin schon ziemlich gespannt, was mir so gefallen wird, dass ich es unbedingt für mein Zuhause kaufen möchte. Dafür plane ich aber auch konsequent zu sein und ein anderes Teil weg zu geben, damit die Wohnung nicht endlos überquillt.
  • Wenn wir schon dabei sind: miste Deine Wohnung aus! Ich bin ja eher so der Typ Sammler und daher hat sich in meinen Schränken ganz schön was angesammelt. Das geht mir mittlerweile selbst ziemlich auf den Keks [von den Kommentaren meiner Eltern ganz zu schweigen…] und daher möchte ich Raum für Raum durchgehen und eine gründlichen Ausmistaktion machen.
  • Trefft euch mit Bekannten/Freunden, die Ihr schon ewig nicht mehr gesehen habt. Geht mal eure Messenger-Kontakte durch. Das ist manchmal ganz schön erschreckend, welche Person ich viel zu lange nicht mehr gesprochen oder getroffen habe, obwohl ich die Person sehr gerne mag. Der triste Winter ist genau die richtige Zeit über seinen eigenen Schatten zu springen und alte Kontakte zu reaktivieren. Tut manchmal ein bisschen weh, endet aber oft in schönen Nachmittagen.
  • Kocht ein neues Gericht aus Eurer Rezeptesammlung. Ich habe hier unzählige Kochbücher stehen, die mit den leckersten Rezepten und Bildern gefüllt sind und doch gibt es bei mir regelmäßig Schinkennudeln und Co. Das kann ich mittlerweile nun wirklich im Schlaf und ist zwar ohne Frage sehr leckeres Comfort Food, aber halt auch keine Herausforderung für mich. Daher habe ich mir vorgenommen, jede Woche im Januar mindestens ein neues Gericht zu kochen.
  • Schaut doch mal eine neue Serie! Vielen gefällt „Downtown Abbey“ sehr gut, mir sagte das jedoch gar nicht zu. Aktuell suchte ich die 3. Staffel von „The Crown“ [Netflix], aber auch „Victoria“ [lauft auf Amazon Prime] finde ich toll. Ihr seht schon, bei mir sind momentan Biopics ziemlich gefragt. Auf Netflix gibt es jedoch auch noch viele andere Serien, die mich durch die kalte Jahreszeit bringen wie „Raumkünstler“ oder „Salz Fett Säure Hitze“.
  • Plant den Sommerurlaub! Im März feiere ich einen ganz besonderen, weil runden Geburtstag und werde diesen verspätet in Hamburg mit Freundinnen bei einem leckeren Essen begehen. Im Sommer dann werde ich mein Geschenk an mich selber genießen und nach Island reisen. Um mich darauf einzustimmen, habe ich nicht nur jede Menge Hashtags und Ähnliches abonniert, sondern auch schon einen Reiseführer bestellt, der hoffentlich bald bei mir eintreffen wird. Jetzt muss ich mich nur noch mit den Kolleginnen abstimmen und dann kann ich endlich alles buchen. Mal schauen, vielleicht geht es dafür sogar mal ins Reisebüro – Vorfreude schadet ja nie!
  • Wellness für die Seele. Saunieren und Co. macht mir selber keinen Spaß, aber ich gönne mir im Moment jeden Abend meine Auszeit in Form einer Meditation. Dazu werde ich demnächst auch noch ein bisschen was schreiben. Zudem lese ich mich aktuell in die Aromatherapie ein und experimentiere ein wenig mit verschiedenen ätherischen Ölen sowie selbst gemachter Körperpflege. Das macht mir ziemlich viel Spaß! So weiß ich ganz genau, was drin steckt und kann sowohl Duft als auch Inhaltsstoffe ganz an meine persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse anpassen. Probiert das doch mal aus.

Schlafen ist wichtig [Meine 9 Tipps und Tricks für einen erholsamen Schlaf]

Werbung ohne Auftrag. In stressigen Zeiten kommt bei mir der Schlaf viel zu kurz – genau dann, wenn ich ihn wirklich dringend benötige. Ich schlafe dann zu wenig, zu unruhig und wache viel zu früh auf, weil in meinem Kopf dann gerne Chaos herrscht. Dieses Thema liegt mir persönlich total am Herzen, weil ich eben selbst davon betroffen bin. Die Personen in meinem engeren Umfeld können echt ein Lied von singen, was fehlender oder schlechter Schlaf mit mir anstellen kann.

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Traditionell werden ja Leute in zwei Gruppen eingeteilt – die Lerchen, die morgens bereits [für mich völlig abwegig] supergut drauf sind und Eulen wie ich, die erst im späteren Tagesverlauf zu Höchstleistungen in der Lage sind. Oftmals ist es echt eine Qual, wenn morgens der Wecker klingelt.

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Mittlerweile habe ich mir einige Tricks angeeignet, wie ich persönlich besser schlafe und morgens erholter aufwache. Vielleicht sind sie nicht wirklich neu, dennoch möchte ich sie gerne mit euch teilen. Und es gibt bestimmt die ein oder andere Person, die sich davon angesprochen fühlt….

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Rituale schaffen – ich habe Diverses getestet. Für mich hat sich tatsächlich mein Smartphone bewährt! Und zwar nicht, indem ich mich durch Social Media klicke, sondern wirklich als Einschlafhilfe. Es gibt unterschiedlichste Apps zum Runterkommen und Meditieren. Diese können aber auch schon mal seeeehr spirituell sein und das mag nicht jeder. Ich habe mir in meinem Spotify-Konto eine Reihe Podcasts runtergeladen, die sehr angenehme Sprecherstimmen haben. Außerdem experimentiere ich aktuell mit Naturgeräuschen. Rauschen von Bäumen, Vogelgezwitscher – perfekt! Da bin ich sofort entspannt. Und wenn ich nachts mal länger wach liegen sollte, aktiviere ich einfach wieder die App und schlafe ziemlich schnell wieder ein. Ich achte darauf, das die Lautstärke fast komplett runter geregelt ist, dann funktioniert das ganz gut bei mir.

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Duft – Düfte sind krass. Einige wenige Moleküle, und schon wird das limbische System aktiviert und bestimmte Situationen erwachen sozusagen zum Leben. Nicht umsonst gibt es die Redewendung „Diese Person kann ich nicht riechen.“. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Duft einzusetzen. Diffusoren, Räucherstäbchen, Kerzen, Sprays, Duftsteine, um nur einige zu nennen. Offenes Feuer sollte natürlich nicht unbeaufsichtigt gelassen werden! Am besten komme ich persönlich mit meinem elektrischen Diffusor zurecht. Ich kann quasi täglich die Duftrichtung und -intensität durch Auswahl und Dosierung der verwendeten ätherischen Öle verändern. Es bleiben keine Flecken zurück. Und ich persönlich mag auch die wechselnden Farben, in denen der Diffusor leuchtet. Meine bevorzugten Düfte sind unterschiedliche Zitrusnoten, aber auch cremig-frisches wie frisch gewaschene Wäsche. Am besten einfach mal testen….

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Die Luftfeuchtigkeit ist für mich ein weiterer Aspekt, der zu erholsamem oder schlechten Schlaf führen kann. Zu trockene Luft kann die Schleimhäute austrocknen und zu Augenbrennen führen [ich spreche aus Erfahrung…]. Durch Pflanzen oder den Einsatz von Diffusoren steuere ich hier gegen. Seit ich mir im vergangenen Winter den Diffusor gönnte, habe ich diesbezüglich kaum mehr Beschwerden. Dadurch bin ich auch viel weniger anfällig geworden, was Erkältungen betrifft. Auf gut durchfeuchteten Schleimhäuten setzen sich die Krankheitserreger viel weniger ab.

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Raumtemperatur – mich persönlich friert es ungefähr nie. Habe ich jedoch viel Stress, kommt es regelmäßig vor, dass ich kalte Füße habe. Also trage ich zumeist Socken im Bett. Das hilft mir dann doch, einzuschlafen. Nur in den ganz kalten Monaten kann es bei mir mal vorkommen, dass ich die Heizung etwas aufdrehe. Seit wir aber in der gesamten Wohnung neue Fenster einbauten, brauche ich das aber kaum mehr zu tun. Denn zu warm sollte es nicht sein! Lieber kombiniere ich dann eine Wärmflasche zu flauschig warmer Bettwäsche – die dann auch schon das nächste Thema ist…

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An Bettwäsche scheiden sich ja oftmals die Geister. In kalten Monaten darf es bei mir gerne auch Frottee-Bettwäsche sein, im Sommer mag ich es jedoch leicht und luftig. Natürliches Material wie Baumwolle bevorzuge ich, da ich das Gefühl habe, dann weniger zu Schwitzen. Die Decken und Kissen sollten an die eigenen Bedürfnisse und Gewohnheiten angepasst werden. Besäße ich nicht so tolle Bettwäsche in der Standardgröße 200 x 135 cm, dann würde ich mir heute definitiv Bettdecken in „Übergröße“ kaufen. Ich bin 181 cm groß und so manches Mal wünsche ich mir wirklich, mich sozusagen besser unter die Decke kuscheln zu können.

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Verdunkelte Fenster vs. Offene Läden sind eine regelrechte Glaubensfrage. Mein ehemaliger Partner konnte nur ruhig schlafen, wenn es im Zimmer absolut dunkel war. Für mich ist das eine Qual! Wenn ich nachts aufwache, möchte ich anhand der draußen herrschenden Dunkelheit gerne wissen, ob bald schon der Wecker klingelt oder ich noch einige erholsame Stunden vor mir habe. Ich denke aber, dass es manchmal durchaus gute Gründe geben kann, die Fenster zu verdunkeln. Roll- oder Fensterläden halten Lärm ab. Und wer im Schichtdienst  arbeitet [wie zwei meiner Schwager] und somit oftmals auch tagsüber schläft, erholt sich bei Dunkelheit natürlich deutlich besser.

Richtige Matratze – das A und O! Wer schon mal unter Rückenbeschwerden litt, kann mir wahrscheinlich nur zustimmen. Im Jahr 2011 hatte ich – kurz nachdem ich diesen Blog hier startete – einen schweren Bandscheibenvorfall, infolgedessen ich sogar umschulen musste / durfte. Ich litt bestimmt noch 2 Jahre später unter Rückenschmerzen. Diese wurden jedoch deutlich besser, als ich mir eine qualitativ sehr hochwertige Matratze kaufte. Dafür war ich im Möbelhaus, habe auf sehr unterschiedlichen Matratzen probegelegen und mich umfassend beraten lassen. Zum einen hat jede Person natürlich unterschiedliche Vorlieben [weiche Matratze, harte Matratze, Rücken-, Seiten- oder Bauchschläfer] und auch die Größe und das Gewicht sollten bei der Auswahl berücksichtigt werden. Eine gute Matratze kann ein regelrechtes Investment sein, aber Euer Rücken dankt es Euch! Und selbst der längste Schlaf ist nicht erholsam, wenn er unbequem verbracht wird.

 

Notizbuch oder Tagebuch – irgendwas, um die Gedanken und ToDos aus dem Kopf zu bekommen. Theoretisch auch irgendwelche Apps auf dem Smartphone, aber dazu muss ich viel zu konzentriert sein. Für mich persönlich habe ich festgestellt, dass ich deutlich besser schlafe, wenn ich die kreisenden Gedanken zu Papier gebracht habe. Mein Kopf sagt sich dann wohl, dass es jetzt irgendwo steht und er sich nicht mehr darum kümmern muss, dass ich nichts vergesse. Die Idee zu diesem Posting kam mir vor ungefähr zwei Tagen kurz vor dem – wie sollte es anders sein – Einschlafen. Ich wollte die jedoch keinesfalls vergessen, also zu einem der zahlreichen Bücher auf meinem Tisch gegriffen, kurz die Stichpunkte notiert und – bäm! – schon konnte ich ganz ruhig schlummern. Ich mache mir auch des Öfteren mal die Mühe, ein Notizbuch zu erstellen, in dem ich jeden Abend notiere, für was ich an dem Tag dankbar bin. Hilft perfekt, wenn mal wieder alles zu viel ist und nur noch dunkle Gedanken kreisen.

Ruhige und aufgeräumte Athmosphäre. Ich bin eine Chaotin vor dem Herrn. Dazu solltet Ihr aktuell nur mein Wohnzimmer sehen. Im Schlafzimmer bin ich jedoch fast schon penibel, denn ich fühle mich dann viel ruhiger, wenn es hier ordentlich ist. Nur das mit dem morgens das Bett machen klappt noch immer nicht regelmäßig… Ich liebe auch die sanften Farben in meinem Zimmer! Vor der großen Streichaktion hatte ich zartblaue Tapete an den Wänden. Diese habe ich weiß überstrichen und an der Wand gegenüber des Fensters durfte Grau an die Wand. Perfekt für eine relaxede Stimmung, in der ich mich gerne aufhalte.

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Mindful Journal [Alexandra Renke]

Unbezahlte Werbung. Ende Juli werde ich einen Workshop zum Thema „Selbstliebe“ in Tirol besuchen. Die liebe Anita ist Mind- und Bodycoach und ich freue mich schon sehr darauf, sie nach langer Zeit mal wieder zu sehen. Als ich im Mai nach meiner Bauch-OP einige Tage zu Hause verbringen musste, konnte ich diese Auszeit gut nutzen, um über das ein oder andere Thema nachzudenken.

Achtsamkeit oder auch Mindfulness möchte ich definitiv mehr in meinen Fokus holen. Perfektes Timing mit dem Workshop also und einer kleinen Auszeit in Tirol. Zu dem Kurs sollen wir auch Schreibsachen mitbringen. Nichts passt hierfür besser als ein Travellers Notebook, oder? Perfekte Größe für Notizen und mein Midori steckt eigentlich sowieso immer in meiner Tasche. Damit kann ich also auch später immer wieder meine Notizen zur Hand nehmen, um das Gelernte aufzufrischen.

Ich habe mich für das Asien-Papier von Alexandra Renke entschieden, um mir mein Buch zu binden. Die zarten Farben sind genau meines. Dazu einige goldene Farbspritzer, einen Titel aufgestempelt und sofort war das Buch typisch ich.

Für die Seiten habe ich unterschiedliche Feinstpapiere ausgewählt. Einige Seiten bekamen dann auch noch zum Thema passende Stempelabdrücke von mir verpasst.

Ich bin schon ziemlich gespannt, was ich bei diesem Workshop alles lernen und in mein Leben integrieren kann.

Wasser

Am Wasser fühle ich mich einfach wohl. Hier bin ich ganz ich selbst – liegt vielleicht auch am Sternzeichen? Zu Beginn der Woche entschlossen wir uns spontan, abends noch an den See zu fahren, um zu entspannen. Auf dem Rückweg musste ich dann noch ein Bild von den sich im Wasser spiegelnden Bäumen machen.

In den letzten Tagen war es hier so heiß, dass wir uns abends unbedingt abkühlen mussten. In der Umgebung gibt es zahlreiche Seen, die mehr oder weniger Ruhe bieten.

Und wenn es dann einfach nur Erfrischung für Augen und Ohren sein soll, dann genieße ich diesen Anblick in der Friedrichsau…. hier lasse ich die Gedanken schweifen und versuche sogar zu meditieren.