Mai [One Little Word]

Werbung ohne Auftrag. Zwischendurch stellen mich die Prompts [Themen] bei meinem Jahreskurs One Little Word vor ganz schöne Herausforderungen. Im Mai sollten wir 5 Gefühle, die wir mit unserem Wort verbinden, durch Bilder festhalten. Puh!

Ich mag es ganz gern, solche Text- oder auch Füllerkarten selbst zu gestalten. Pinterest ist hier mein bester Freund; ich habe mehrere Pinboards zu Quotes und Mantras. „Be loud about things that are important to you“ fand ich zu dem Hauptthema des Monats wirklich passend. Schon im März habe ich ja mal so eine Karte gestaltet und von daher wusste ich bereits, dass ich die obere und untere Zeile anschneiden muss, um alles wie gewünscht unterzubringen. Das Stempelset von Ali Edwards gefällt mir total gut, weil die Buchstaben einen Touch von Handschrift haben.

Für jeden Monat fülle ich ein Karte aus, auf der steht, was mir in diesem Monat besonders gut tut. Das kann ganz Alltägliches sein wie Musik / Podcast hören, aber auch eine Mala knüpfen oder Auto fahren. Passend zu den senffarbenen Blüten auf der Karte habe ich die Fillercard mit Herz in der selben Farbe ausgewählt. Das „I AM“ ist aus Acetat; ich habe es mittig fest getackert. Und auf die Seitenschutzhülle habe ich ein Cardstockembellishment [Dekoteil aus Pappe] aufgeklebt.

Die Textkärtchen von Ali Edwards passen sowohl von den Farben als auch von den Themen perfekt zu den von mir gewählten Empfindungen in Zusammenhang mit meinem Wort Self-Care. Da hat mein großer Vorrat an Produkten dann doch Vorteile *g*…. Zu Jahresbeginn habe ich mir ja ein Körbchen mit Produkten zusammengestellt, die ich für dieses Projekt verwenden möchte und ich freue mich, dass ich damit echt gut fahre.

Am Pfingstmontag war ich mit Schwester und Schwager rund um Bad Urach wandern [hierzu folgt auch noch der ein oder andere Beitrag], dabei ist dieses Bild an einer wirklich schönen Stelle oberhalb des Wasserfalls entstanden.

Spaziergang zum Wasserfall Bad Urach [Wanderlust]

Werbung ohne Auftrag. Vor Kurzem habe ich Euch bereits auf eine Wanderung rund um Bad Urach mitgenommen. Ungefähr zwei Wochen zuvor habe ich mit meiner Freundin J. einen Spaziergang zum Uracher Wasserfall unternommen. Muttertag war einer der wenigen wirklich schönen Tage im Mai hier in der Region und so starteten wir um 7:30 von Ulm aus Richtung Westen.

Dank des ergiebigen Regens führte der Brühlbach reichlich Wasser. Das Gurgeln und Tosen der Wassermengen begleiteten uns den gesamten Vormittag durch das Tal. Der Wasserlauf ist wunderschön; ich habe eine Vielzahl an Fotos gemacht, weil ich mich kaum entscheiden mag, welche Stelle mir am Besten gefällt…

Vor zwei Jahren war ich zuletzt im Hochsommer mit Nichte und Neffe hier gewesen. Da konnten wir von solchen Wassermassen wirklich nur träumen. Sogar über die nach oben führenden Stufen rann das Wasser. Mir macht sowas ja total viel Spaß, zumal es an dem Tag recht warm war und ich schnelltrocknende Sportschuhe trug.

Ich lieb es, im Sprühnebel des Wassers zu stehen und mich abkühlen zu lassen. Schon beeindruckend, was die Natur so alles schafft im Laufe von Jahrmillionen. Mit Wasser kann man mich sowieso immer locken, bin ich doch vom Sternzeichen Fisch.

Ich bin dann den Weg Richtung Hochwiese / Wasserfallhütte noch ein Stück weiter gegangen. Da J. jedoch auf halber Höhe wartete – Höhenangst lässt grüßen -, drehte ich nach einem kurzen Wegstück wieder um. Ich hab zu dem Zeitpunkt nicht geahnt, dass ich grade mal zwei Wochen später wieder genau an diesem Punkt stehen und weiter gehen würde.

Beim Betrachten der Bilder bin ich total erstaunt, wie viel grüner die Bilder zwei Wochen später sein würden….

April [One little Word]

Werbung ohne Auftrag. Das schöne Wetter der letzten Tage habe ich genutzt, mal wieder Bilder meiner fertigen Bilder zu machen. Bei meinem One Little Word – Album schaffe ich es eigentlich immer, die monatlichen Aufgabenstellungen im jeweiligen Monat fertig zu bekommen und auch meinen örtlichen Drogeriemarkt frequentiere ich regelmäßig, um die Bilder zu drucken. Jedoch ist es für mich nicht so einfach, die Zeitfenster fürs Fotografieren und Bloggen zu finden; im Job ist grad richtig viel los….

Tatsächlich ist mein Album eine Mischung aus Alltäglichem [also fast eine minimalistische Form von Project life] und den Aufgabestellungen aus dem Workshop. Im April ging es ums Loslassen. Zusätzlich hatte ich recht spontan noch einen Online-Workshop von Liz Lamoreux gebucht. Ich liebe es im Moment sehr, mir Gedankenanstöße von Außen zu holen. Allerdings bin ich mit dem Kurs noch längst nicht durch, manche Themen waren ziemlich emotional, anderes ist einfach dem Zeitmangel geschuldet….

Krystal Idunate, die im April das Thema gehostet hat, hat uns einige tolle .pdf-Dateien mit ihrer wunderbaren Handschrift zur Verfügung gestellt. Ich habe mir für meine Textkarten einfach in Word ein Textfeld geöffnet und die Grafik so platziert, wie es mir gefiel. Darunter dann eine Linie, an der ich mich beim Aufkleben meines Washis orientierte. Da ich nur Druckerpapier zur Verfügung hatte, habe ich die Kärtchen etwas kleiner als 4 x 6 Inch zurechtgeschnitten und auf zartblauen Cardstock geklebt. Die entsprechenden Themen habe ich farblich passend aufgestempelt und mit Epoxystickern dekoriert. Da das Journaling ziemlich persönlich ist, habe ich mich entschieden, dieses unkenntlich zu machen.

Die letzte Seite ist dieses Mal kein Foto, sondern ein Brief an mich selbst. Auch hier ist die Grundlage wieder eine .pdf-Datei von Krystal. Es ist gar nicht so einfach, an sich selbst eine liebevolle Nachricht zu verfassen. Eine schöne Übung…

Wandern auf der Schwäbischen Alb rund um Bad Urach – Wasserfallsteig und Hohenurach [Wanderlust]

Werbung ohne Auftrag. Nachdem ich Ende April mit meiner jüngsten Schwester und deren Mann in den Allgäuer Alpen wandern war [dazu werde ich demnächst auch noch einen Artikel verfassen], nutzten wir den Pfingstmontag, um auf der Schwäbischen Alb rund um Bad Urach zu wandern. Die Tour wurde uns in der Komoot-App vorgeschlagen und ist auch für Anfänger gut geeignet, sie verläuft auf gut befestigten Wegen. Wanderschuhe sind dennoch empfehlenswert, aufgrund der Anstiege eventuell auch Wanderstöcke.

Von Ulm kommend erfolgt die Anreise über die B28, Parkplatz ist an der Jugendherberge. Die Gesamtstrecke beträgt ca. 19 km. Auf der Route sind ungefähr 680 Höhenmeter zu überwinden, es gibt zwei sehr starke Anstiege zur Burgruine Hohenurach und am Uracher Wasserfall.

Direkt vom Parkplatz geht es hinauf zur Burgruine Hohenurach, die zwischen 1030 und 1050 entstand. Sie diente früher als Landesfestung und später auch als Gefängnis. Die Ruine liegt ungefähr 250 m über Bad Urach und dem Ermstal. Von dort hat man einen tollen Blick sowohl über die Stadt hinweg, als auch zum nahegelegenen Wasserfall. Auf der Burgruine gibt es keine Bewirtung.

Das Bild links ist der Blick von der Burgruine hinüber zum Wasserfall. Hier lässt sich auch gut erkennen, dass der größte Teil der Tour durch Wald führt. Gerade an heißen Tagen ist das wirklich toll, weil es sich im Schatten dann doch angenehmer geht. Aufgrund der aktuellen Situation empfiehlt es sich, die Tour verhältnismäßig früh zu beginnen. Wir sind gegen 8:15 Uhr am Parkplatz gestartet und gerade auf dem Weg zum Wasserfall waren extrem viele Menschen unterwegs.

Von unten ist der Wasserfall deutlich spektakulärer als – wie rechts zu sehen – von oben. Der Uracher Wasserfall ist 37 m hoch. Da der Mai relativ regenreich war, bildeten sich mehrere Seitenarme, die teilweise auch die Stufen, die zur Kalktuffsteinstufe, auf der das Wasser aufschlägt, fluteten. Nach dieser Stufe fließt das Wasser nämlich noch ungefähr 50 m weiter in die Tiefe, bevor es sich wieder zum Brühlbach vereint und durch das Maisental Richtung Erms fließt.

Oberhalb der Wasserfallhütte, die auch in Pandemiezeiten von März bis November bewirtschaftet ist, führt der gut begehbare Weg weiter hinauf. Tatsächlich heißt dieser Wegabschnitt „Hölle“, obwohl es mir eher malerisch vorkommt. Auf dem Plateau angekommen sind nur noch wenige Meter zurückzulegen bis zum spektakulären Anblick der Rutschenfelsen. Hier ist jedoch vor allem auf Kinder zu achten, da es keinerlei Absturzsicherung wie Geländer gibt.

Entlang der Felskante gibt es zahlreiche Bänke, die zum Verweilen einladen. Seit unserem Start waren wir etwa 3,5 h unterwegs, so dass wir dort gemütlich unsere erste Vesperpause einlegten. Einen Teil des Weges teilten wir uns nun wieder mit jeder Menge Wanderer, bis uns die App zu einem seitlich abbiegenden Weg in Richtung Fohlenhof führte. Dieser ist denkmalgeschützt und gehört zum Haupt- und Landgestüt Marbach. Direkt neben dem Fohlenhof ging es dann wieder hinein in den Wald und auf dem Hans-Widmann-Weg hinauf zur Hohen Warte.

Bei der Hohen Warte handelt es sich um einen in den 1920er Jahren erbauten Aussichtsturm, der auch als Ehrenmal an die gefallenen Soldaten des 1. Weltkriegs erinnern soll. In diesem Gebiet der Schwäbischen Alb sind zu Anfang des Albvereins die meisten Ortsgruppen entstanden. Hier wurde wohl sehr viel gewandert, daher gibt es in der Umgebung der Hohen Warte noch weitere Aussichtstürme. Der Schwäbische Albverein e. V. wurde 1888 in Plochingen gegründet. Mit aktuell rund 91.000 Mitgliedern ist er der größte Wanderverein Europas. Gerade zu Zeiten der Pandemie zieht es die Menschen ja doch vermehrt in die Natur – vor zwei Jahren hätte ich auch nicht gedacht, dass ich das Wandern für mich entdecken werde. Daher finde ich es sehr spannend, dass es eben nicht nur den Deutschen Alpenverein e. V. gibt, von dem auch ich schon ziemlich viel gehört habe. Mein Papa besitzt nämlich so einige Wanderführer und auch in meinem Bücherregal findet sich mittlerweile entsprechende Literatur.

Von der Hohen Warte führt der Weg bergab durch dichte Wälder wieder zurück Richtung des Fohlenhofs. Einige 100 m vorher geht der Weg teilweise sehr steil hinab zum Gütersteiner Wasserfall.

Auf diesem Teilstück war ich wirklich sehr froh um meine Wanderschuhe. Hier waren wieder relativ viele Personen unterwegs und das teilweise mit völlig ungeeignetem Schuhwerk. Da es auf der Alb im gesamten Mai verhältnismäßig viel regnete, war der Weg an mancher Stelle wirklich rutschig. Dies sollte auf alle Fälle berücksichtigt werden, da hier einige Höhenmeter Abstieg erfolgen.

Der Gütersteiner Wasserfall ist versteckt mitten im Wald und speist sich aus Wasser, welches in der Nähe des Fohlenhofs versickert. Oberhalb des Teichs erinnert eine Kapelle an ein Kloster, welches bis 1560 dort stand. Das Wasser fließt über zwei Terrassen aus Kalktuff hinab ins Tal; auf der ersten Terrasse sammelt es sich in einem Teich. Von dort rinnt es über einen Felsvorsprung hinab. Die Wassermengen dort sind verhältnismäßig gering im Vergleich zum Uracher Wasserfall, tatsächlich jedoch fasziniert mich dieser Anblick noch deutlich mehr als der im Nachbartal.

Etwas abseits des Weges haben wir dann nochmals eine Rast eingelegt und dabei diesen Anblick genießen dürfen.

Auf dem Weg zurück zum Parkplatz durch das Maisental kamen wir auch am Gestütshof Güterstein vorbei und konnten erneut den Ausblick auf die Burgruine Hohenurach genießen.

Der Wasserfallsteig wurde 2016 zu Deutschlands schönstem Wanderweg gekürt. Hierbei handelt es sich ebenso um einen Premiumwanderweg, was sich auch in der Zahl der Besucher widerspiegelt. Allerdings hat sich die Zahl der Besucher aufgrund der Pandemie drastisch erhöht; als ich vor zwei Jahren am Uracher Wasserfall war [Ostern 2019, August 2019], war die Zahl der Besucher trotz schönstem Wetter deutlich geringer.

Mir hat dieser Tag richtig viel Spaß gemacht. Wer Ausdauer und Kondition mitbringt, muss wirklich kein erfahrener Wanderer sein, um diese zu gehen. In der App wird die Tour als schwer ausgewiesen. Ich persönlich behaupte von mir selbst, wirklich unsportlich zu sein und hab das als maximal mittelschwer empfunden.

Wiederverwendbare Kosmetikpads und ein kleines Make Over [Nachhaltigkeit]

Werbung ohne Auftrag. Bereits seit einiger Zeit nutze ich waschbare Kosmetikpads. Theoretisch können diese auch selbst gefertigt werden. Da ich jedoch kein Handtuch zur Hand hatte, welches ich in kleine Stoffstücke hätte zerteilen können, habe ich bereits fertige Pads gekauft. Diese sind bei 60 °C waschbar und werden in kleinen Netzsäckchen geliefert. Zwei Verpackungseinheiten habe ich bestellt, weil ich nicht so viel heiß zu Waschendes besitze. Von den Pads bin ich wirklich begeistert! Sie fühlen sich angenehm auf der Haut an und ich nutze sie sowohl zum Abschminken, zur Reinigung am Morgen als auch, um mein Gesichtswasser damit sanft zu verteilen. Momentan versuche ich, mein Verhalten nachhaltiger zu gestalten und solche kleinen Schritte fallen mir wirklich leicht.

Die sauberen Pads bewahre ich in einer hübschen Betondose auf meinem Waschtisch auf, während die benutzten einfach in dem mitgelieferten Säckchen auf ihren Waschgang warten. Mittlerweile sind alle Pads mindestens einmal gewaschen und noch genauso weich wie zu Beginn. Im Lieferumfang sind 26 Pads in aus Baumwolle und Bambus in drei Farben [Natur, Rose, Hellblau] enthalten. Die farbigen sind für sensible Bereiche wie die Augenpartie gedacht, die naturfarbenen Pads haben einen leichten Peelingeffekt. Das finde ich ganz angenehm, da ich momentan wieder eine höhere Neigung zu Mittessern und Pickeln feststelle – Stress lässt grüßen….

Da sich der Waschtisch direkt neben der so gut wie immer geöffneten Tür befindet, habe ich das Aufbewahrungssäckchen einfach an die Klinke gehängt. Also einfach den Baumwollpad benutzen und dann ab zur Wäsche. Mit meiner Entscheidung für die wiederverwendbaren Pads bin ich wirklich zufrieden. Wieder ein Schritt hin zu mehr Nachhaltigkeit und weniger Müll.

Die Betondose besitze ich nun schon einige Jahre. Der Deckel in Holzoptik passte jedoch so gar nicht in mein Bad, das hauptsächlich in grau, weiß und Türkis gehalten ist. Da ich jedoch vor einiger Zeit matten Sprühlack in einem hübschen Mintton erworben hatte, stand einer Verwandlung nichts im Weg. Zuerst habe ich die vorgeschliffene Deckelinnenseite und den Rand lackiert, dann die Oberseite grundiert. Nach dem Trocknen wird der Lack nochmals geschliffen und dann eine zweite dünne Schicht aufgetragen. Die Farbkombination gefällt mir wirklich gut und der Lack fasst sich viel angenehmer an als das immer leicht raue Holz aufgrund der Luftfeuchtigkeit im Bad.

Day in the life [Memorykeeping]

Werbung ohne Auftrag. Dieses Jahr versuche ich, wieder mehr Memorykeeping und kreative Projekte zu machen. Ali Edwards gibt mir da immer wieder gute Impulse. Der „offizielle“ Day in the life, an dem die Community ihren Tag dokumentiert hat, war tatsächlich an meinem Geburtstag. Ich wollte diesen wirklich gerne festhalten, aber schlussendlich habe ich mich aus privaten Gründen dagegen entschieden. Sagen wir mal so, ich hatte schon schönere Geburtstage…. So kam es, dass ich dann erst den 24.04.2021 fotografiert und verscrappt habe.

Im letzten Jahr hatte Ali Edwards wirklich schöne knallige Farben ausgewählt für dieses Projekt. Da das kleine Album vergriffen ist, habe ich kurzerhand selbst mal wieder eines gebaut. Gelb gehört nicht wirklich zu meinen favorisierten Farben, aber das Papier von Vicki Boutin schrie regelrecht danach, das Cover des Albums zu werden. Aus der gleichen Kollektion habe ich mir auch einige Stencils gegönnt und deren Verpackung findet sich ebenso in den Seiten des Albums wie Reste meines #AEPiecesOfMe Travellers Notebooks.

Meinen Samstag habe ich mit einem Ausflug an den See begonnen, um dort den Sonnenaufgang zu beobachten. Da es um 5:45 Uhr noch ziemlich frisch war, musste unbedingt meine Patchworkdecke mit, um mich darin einkuscheln zu können.

Die Kombination aus Fotos, Journaling Cards und Patterned Paper gefällt mir richtig gut. Einige Stempelabdrücke ergänzen die Seiten. Und dass die Journaling Cards von einer ganz anderen Firma sind als das Designpapier fällt meiner Meinung nach gar nicht auf.

Ich habe an diesem einen Tag deutlich mehr als 100 Fotos gemacht, um eine wirklich gute Auswahl an Bildern und Situationen zu haben. Tatsächlich gibt es bis auf das Selfie von mir keines mit Personen. Corona, Social Distancing, Single-Dasein – das alles führt nicht unbedingt zu Menschenansammlungen… daher war es mir wirklich wichtig, einen ganz normalen Samstag zu dokumentieren mit gemütlich warmem Frühstück und Blumen gießen.

Samstage oder allgemein Wochentage spielen sich bei mir momentan fast ausschließlich zu Hause ab und sind gefüllt mit Hausarbeit. Mein Job ist aktuell anstrengend wie selten, da habe ich abends kaum mehr die Energie, mich um so Dinge wie Altpapierentsorgung oder die Wäsche zu kümmern. Meist falle ich einfach nur total erschöpft aufs Sofa und sehe fern.

Daher ist es auch klar, dass ich dann am Wochenende so Dinge wie Unkraut jäten erledige. Meine Mama und ich haben im letzten Herbst meinen Garten komplett umgestaltet – was man halt so tut, wenn die Fassade neu gemacht wird. Ich bin schon sehr gespannt, wie das aussieht, wenn die Pflanzen jetzt so richtig in die Wachstumsphase kommen.

Auf viele Seiten habe ich Reststücke gemustertes Papier geklebt. Dabei habe ich darauf geachtet, dass sich die Farben immer wieder wiederholen. Wichtig war mir auch, dass ich bei dem Album keine starre Reihenfolge einhalte, einfach drauf los kleben. Mal sind die Fotos auf der linken, mal auf der rechten Seite, Journalingkarte außen oder innen. Das habe ich ganz intuitiv gestaltet, wie es mir gefiel.

Im Augenblick nutze ich die Project Life App von Becky Higgins, um meine Fotos zu bearbeiten und kleine Fotos zu erhalten. Das kann ich ideal am Handy machen. Ich hatte Freitag bereits mittags Feierabend und so saß ich einfach einige Minuten im Auto vor dem Drogeriemarkt, habe alle Bilder, die ins Album kommen sollten, zusammengefügt und wenig später dann auch schon in der Hand gehalten. So konnte ich am Wochenende einfach loslegen und das Projekt innerhalb kürzester Zeit fertig stellen. Oftmals baue ich nämlich Alben, ohne die Rohlinge dann zu befüllen. Eigentlich viel zu schade!

Auch so Alltägliches wie der Putzmarathon im Bad oder das Lackieren der Nägel wollte ich unbedingt im Album haben.

Egal, ob es Bilder aus dem Garten sind oder der Einkauf im Supermarkt. Es sind die kleinen Dinge und Augenblicke, die ich früher im Project life festhielt. Macht das eigentlich noch jemand? Irgendwie sind mir diese kleinen Projekte über einen überschaubaren Zeitraum lieber als ein ganzes Jahr zu dokumentieren, wobei die Alben durchaus auch toll sind.

Theoretisch hätte ich diesen Tag auch in Pocket Pages, also in [unterteilten] Folien, festhalten können. Zum einen besitze ich gar nicht so viele passende Folien, zum anderen wollte ich aber auch unbedingt die Freiheit haben, alles ganz nach Gusto anordnen zu können. Zudem ist es nicht wirklich einfach, Fotos passgenau für die Hüllen zurechtzuschneiden. Die deutschen Formate passen einfach nicht zu den im Scrapbooking üblichen amerikanischen Maßeinheiten.

Während des Fotografierens habe ich kein bisschen darauf geachtet, welche Farben auf den Bildern zu sehen sind und ob diese zu den Farben der Journalingkärtchen passen werden. Erstaunlicherweise hat sich jedoch alles irgendwie zusammen gefügt. Wenn irgendwas nicht ganz stimmig war, habe ich dann einfach versucht, über das Patterned Paper eine Einheit herzustellen. Ich finde, das ist mir ganz gut gelungen. Weitere Dekoelemente habe ich bis dato nicht geplant, das kann sich jedoch auch noch ändern….

#aepiecesofus [Travellers Notebook]

Werbung ohne Auftrag. Im April habe ich bei der Selfportrait Challenge „Pieces of me“ von Ali Edwards mitgemacht. Sie hat dieses Projekt im Februar 2020 gestartet; damals habe ich das aber zu spät gesehen. Die Prompts, also Themen, waren unterschiedliche Körperpartien. Ich habe jeweils mein Hauptfoto, welches ich bei Instagram gepostet habe, im Format 10 x 10 cm ausgedruckt und 2 weitere Themenbilder in 5 x 5 cm. Ursprünglich wollte ich alles in Farbe haben aber zu den knalligen Papieren von Vicki Boutin gefiel mir Schwarz-Weiß dann deutlich besser.

Unter den Hauptbildern habe ich mein gedrucktes Journaling eingeklebt, welches jedoch ziemlich persönlich ist und ich daher nicht veröffentliche. Ausnahmsweise hatte ich mal richtig viel zu sagen, so dass ich meinen Text am PC verfasste und ausdruckte. Die Textfelder sind ungefähr 9,5 x 9,5 cm groß.

Sämtliche Seiten sind gleich aufgebaut: erste Seite mit Patterned Paper beklebt, darauf 2 kleine Bilder sowie ein Blätterzweig, welcher aus Vellum ausgestanzt wurde. Die rechte Seite besteht aus Foto und Text, während die zweite Doppelseite wieder mit Patterne Paper dekoriert ist. Hier habe ich dann den Songtext „Beautiful“ von Christina Aguiliera in Blöcken ausgedruckt und ebenfalls mit einem aus Transparentpapier gestanzten größeren Zweig dekoriert.

Da das Papier recht knallig ist, wollte ich die Deko wirklich schlicht und zurückhaltend lassen. Natürlich gibt es zur Kollektion passend auch Dekoteile. Diese sind jedoch meist relativ dick. Da das Travellers Notebook durch das ganze Papier und die Fotos jedoch schon sehr viel Volumen gewinnt, war es mir wichtig, hier nicht noch mehr aufzutragen.

Hauptfokus wollte ich nämlich unbedingt auf den Fotos und meinen Texten haben. Mein Projekte haben ja in aller Regel ganz selten den Fokus nur auf mir. Mein Hauptthema sind nun mal meine Reisen und Ausflüge, die ich dokumentieren und somit auch ein Stück weit konservieren möchte.

Das für mich persönlich schwierigste Thema war das vorletzte. Hier ging es darum, ein Ganzkörperbild von sich selbst zu erstellen. In meinem Journaling habe ich über das Verhältnis zu meinem Körper philosophiert. Das war wie ein Seelenstriptease vor mir selbst. Durch unterschiedliche Projekte wie mein One Little Word oder auch den Onlinekurs „Touchstones“ von Liz Lamoreux [einige Seiten aus dem Journal werde ich die Tage mal zeigen…] befasse ich mich momentan viel häufiger mit mir selbst, als ich das in der Vergangenheit tat. Tut wirklich gut, ist manchmal jedoch gleichzeitig auch wirklich emotional und mental herausfordernd.

Mein Fazit zu dem Projekt: ich freue mich schon enorm auf das nächste Mal!

Sonntagsspaziergang [Layout]

Werbung ohne Auftrag. Nach deutlich mehr als einem Jahr habe ich mal wieder ein Layout gestaltet. Dazu habe ich mich von einem Werk inspirieren lassen, welches ich bei einem Workshop meiner lieben Freundin Mel gemacht habe. Eine andere Variante gab es schon mal hier zu sehen.

Dieses Mal habe ich die Kante mit einem Schlingenstich verziert, da ich keine Lust hatte, die Nähmaschine aus dem Schrank auszubuddeln. Mein Arbeitszimmer muss nämlich mal dringend aufgeräumt werden, nachdem die restliche Wohnung mittlerweile wieder einigermaßen vorzeigbar ist…

Das gemusterte Papier ist aus der aktuellen Kollektion von Felicity Jane, ebenso die Dots und der hübsche Stempel. Diesen habe ich ganz leicht gebogen, um ihn an die ausgeschnittene Rundung anzupassen. Das Tütchen war Teil einer Sendung aus den USA von Liz Lamoreux. Bei Ihr habe ich aktuell ebenfalls einen E-Course belegt, über den ich in den nächsten Tagen auch noch etwas ausführlicher schreiben werde.

Hier noch eine Detailaufnahme der Stickerei.

März [One Little Word]

Werbung ohne Auftrag. Ich liebe den Online-Workshop „One little Word“ so sehr! Im März hat die wunderbare Victoria Calvin uns die Aufgabe „Practice“ gestellt. Ich mag das ja ziemlich gerne, wenn sich die Aufgaben immer wieder wiederholen und ich mich so viel intensiver mit meinem Wort beschäftige. Es war keine feste Übung oder Tätigkeit vorgegeben, jede:r Teilnehmer:in hat sich selbst eine Aufgabe und auch eine Frequenz überlegt. Mein Wort ist Self-Care und dazu gehört für mich auch Bewegung. So war für mich klar, dass ich mich an jedem Tag im März entsprechend bewegen möchte.

Mit dem „sich bewegen“ geht natürlich auch „atmen“ einher. In aktuellen Corona-Zeiten ist das ja durchaus mehrdeutig belegt. Nichtsdestotrotz hat mich das Wörtchen „breathe“ im März stark begleitet. Daher auch der gestempelte Spruch [der mir erst im zweiten Anlauf gelungen ist]. Mir gefällt das ganz gut, wenn die Buchstaben ein wenig angeschnitten sind; das entspricht eher mir und meinem persönlichen Stil.

Mittlerweile stört es mich auch gar nicht mehr, wenn die Stempelabdrücke nicht ganz sauber sind. Das war früher deutlich anders! Da wäre die Karte einfach in den Müll gewandert und ich hätte mir auch total viel Mühe gemacht, die Buchstaben exakt und sauber auszurichten bzw. zu vermitteln. Heute mache ich einfach drauflos und zerdenke nicht alles bis ins kleinste Molekül….

Tatsächlich habe ich im März jede Menge Stellen in der näheren Umgebung entdeckt, an denen ich noch niemals zuvor war. Und das unter zum Teil extremen Bedingungen [nachts keinen Schlaf bekommen, Schneesturm etc.]. Ich bin echt stolz auf mich, dass ich das wirklich jeden Tag durchgezogen habe.

Das Bambusblatt bedeutet Spaziergang, der Buddha steht für Indoor-Workout. Zusätzlich habe ich während der Fastenzeit auch auf Softdrinks und Säfte verzichtet und somit nur Wasser bzw. Tee konsumiert. Auf Alkohol verzichte ich bereits seit Jahresbeginn und ich komm damit echt gut zurecht. Das waren, ähnlich wie der Verzicht auf Fleisch, Entscheidungen, die sich einfach aus der Situation raus ergaben und nicht „Ab morgen verzichte ich auf…“.

Ich wollte den Monat auch unbedingt bildlich dokumentieren. Da kamen mir die Folien mit den 2×2 Inch Taschen genau recht. Insgesamt sind das 48 Bilder, die in den beiden Folie untergebracht werden können. Ich habe hier einfach Journaling und Filler-Cards in der mittleren Spalte eingefügt, um hier eine gewisse Struktur für mich selbst zu erzielen.

Die hübschen Karten mit den Prompts „Reset“, „Refocus“, „Readjust“ und „Restart“ bekam ich von meiner lieben Freundin Frau Pony geschenkt. Sie hat mich damit total überrascht und die Kärtchen passen einfach perfekt in dieses Album!

Dieses abschließende Bild für den März habe ich auf einer der ganz neu für mich entdeckten Strecken gemacht. Diese gehört für mich zu den absoluten Favoriten, führt dieser Weg doch geradewegs zu einem versteckten Waldweiher.

Scandinavien in Deutschland [Sonntagsspaziergang in den Donauauen nahe Ulm]

Werbung ohne Auftrag. Im März war ich jeden Tag in Bewegung – an 28 von 31 Tagen draußen in der Natur, drei Tage gab es Indoor-Workouts.

Eines Freitags war ich als letzte Amtshandlung noch bei einem Kunden, um Muster vorbeizubringen. Als ich von dort losfuhr, entdeckte ich einen Wegweiser: „Rothmündung 2,7 km“. Meine Abenteuerlust war geweckt und am Sonntag habe ich mich dann dazu entschieden, diesen Spaziergang zu unternehmen. Also flugs ein wenig die Onlinesuche bemüht und eine gute Beschreibung gefunden. In der Realität hat sich meine Orientierung dann natürlich verabschiedet, aber die Gemeinde Nersingen hat die Tour 6 sehr gut ausgeschildert. Ich kam dann zwar nicht an der Roth- jedoch immerhin an der Leibimündung vorbei.

Einige Stellen des Rundwanderwegs erinnerten mich deutlich an Scandinavien! In den Donauauen gibt es Unmengen von Seen und Weihern. Dazu Birken, eine Vielzahl an Vögeln und [bei eher nicht so einladendem Wetter] läuft man wenigen Menschen über den Weg. Im aktuellen Pandemie-Geschehen finde ich das auf jeden Fall erwähnenswert.

Den Rundwanderweg kann man in flottem Spaziergangstempo in 2 Stunden schaffen. Ich empfehle, auf jeden Fall Getränke und gerne auch einen Snack mitzunehmen, im Sommer natürlich auch Sonnencreme und Insektenschutzmittel. Es gibt einige sehr hübsche Möglichkeiten, sich auszuruhen, jedoch keinerlei Bewirtung. Die Wege sind relativ gut ausgebaut und werden sowohl von Fußgängern als auch Radfahrern benutzt. Mit Turnschuhen war es keinerlei Problem, die Waldwege zu gehen. An manchen Stellen sind diese matschig, was jedoch nur der Jahreszeit zuzuschreiben ist.

Mittlerweile bin ich die Strecke, die auch ein ganzes Stück an der Donau entlang führt, schon dreimal gelaufen. Je besser das Wetter ist, desto mehr Personen sind hier natürlich unterwegs. Ich freue mich schon darauf, wenn die Tage wieder deutlich länger werden, damit ich die Runde auch mal abends erleben kann. Bei den aktuell so schönen Feiertagen möchte ich lieber darauf verzichten. Dann zieht es nämlich auch die Städter zu uns aufs Land…. Ulm liegt nicht wirklich weit entfernt. Von der Stadtmitte bis zum Startpunkt am Sportplatz Nersingen sind es maximal 15 Minuten zu fahren….