Werbung ohne Auftrag. Nach ganz ganz langer Zeit habe ich mal wieder eine Karte gestaltet. Mein Kollege H. ist im Außendienst tätig und einer seiner langjährigen Kunden hatte vor kurzem einen runden Geburtstag. Vorgabe war, dass ich irgendwie den Schreinerberuf integrieren sollte.
Glücklicherweise habe ich in meinem Stash einen Prägefolder, mit dem ich die Holzstruktur erstellen konnte. Nicht nur das braune Papier, sondern auch den transparenten Kreis habe ich entsprechend bearbeitet und dann aufgeklebt. Ein bisschen Glitzer darf bei so einem Anlass auch für einen Mann gerne dabei sein….
Dafür, dass ich schon wirklich lange nicht mehr ausgiebig mit Papier gearbeitet habe, gefällt mir die Karte wirklich sehr gut.
Irgendwann am Vormittag fiel mir ein, dass heute der 12. ist. Also hab ich begonnen, meinen Tag zu dokumentieren… drüben bei Frau Kännchen schau ich gleich noch nach, wie heute bei den anderen Teilnehmenden so aussah.
Gestern war ich bei den KollegInnen in der Zentrale, um einige Meetings wahrzunehmen und an Strategien zu arbeiten. Dadurch hab ich dann heute noch mehr zu tun als an normalen Arbeitstagen. Aber anders wär ja auch langweilig.
Mittags hab ich meinen Freezerstash genutzt und mir eine leckere Gemüselasagne gemacht. Die hatte ich letztens im Urlaub vorgekocht und die Portionen sind genau richtig.
Wartezimmerfußboden. Einmal im Quartal – zumindest in dieser Praxis.
Endlich ist der Sommer da. Wobei es mir schon wieder zu warm ist! Von grade mal 14 Grad vor einer Woche inkl. einem Unwetter samt Tornado zu voraussichtlich 30 Grad am Wochenende… find ich einfach zu heftig.
Ich war mit dem Rad unterwegs, weil ich momentan zu viel arbeite und mich deutlich zu wenig bewege. Da versuch ich einfach, jede machbare Strecke mit dem Fahrrad zurückzulegen.
Ich hab ein neues Medikament bekommen. Das muss bei den aktuellen Temperaturen zum Transport gekühlt werden. Jetzt hab ich halt eine neue Kühltasche in meinem Stash….
Der Rosenbogen vor dem Haus war der ganze Stolz meiner Oma. Jetzt gerade blüht dieser ganz wunderbar – und das von mir, die ich Rosen gar nicht wirklich mag….
Hausarbeit gehört jetzt auch nicht wirklich zu meinen Favoriten, aber was sein muss, muss sein.
Morgen ist mal wieder Büro angesagt. Daher hab ich einen 1 Cup Cube von meiner Gemüsebolognese mit Mais, Kidneybohnen und Chili ergänzt und zusammen mit einem 1/2 Cup Cube Reis hab ich morgen dann was wirklich Leckeres in meiner Tasche. Den restlichen Mais friere ich portionsweise ein, so geht nichts kaputt.
Unten im Nutzgarten hat meine Mama jede Menge Gemüse gepflanzt. Ein paar Salatblätter sind einfach immer gut, um die Vitaminzufuhr hochzuhalten.
Aus dem restlichen Chili hab ich mir noch schnell einen Wrap gemacht und in der Pfanne angebraten. Dazu der frische Salat mit einem Joghurtdressing und schon bin ich glücklich.
Ich hab mir Luxus gegönnt! Jetzt in der warmen Jahreszeit find ich es toll, gekühlte Getränke zu haben und so hab ich jetzt halt eine Eiswürfelmaschine in meiner Wohnung. Auf den amerikanischen Kühlschrank meiner Schwester bin ich nämlich maximal neidisch! Und weil so ein Gerät einfach keinen Platz in meiner Küche hat [und mein Verbrauch an Eiswürfeln richtig hoch ist], musste eben dieses Tool bei mir einziehen.
Werbung ohne Auftrag. Montag. Und ich hab tatsächlich frei. Dennoch beginnt der Tag bereits schon richtig früh – wie immer klingelt der Wecker um 5:20 Uhr und ich starte in die Woche. Heute mit Dingen, die ich so auch noch nie gemacht habe.
Zuerst mal Hautpflege. Das muss einfach sein. Meine Haut ist recht sensibel – dennoch probiere ich grad mal eine neue Pflegelinie aus. Bisher funktioniert das echt gut und Sonnenschutz ist da auch gleich integriert.
Ein bisschen Farbe hab ich heute gebraucht. Das komplette Programm – inklusive Highlighter etc. Manchmal ist das einfach nötig für meinen Kopf.
Gestern Abend hab ich schon mal alles vorbereitet, so dass ich heute nur noch den Wasserkocher anschmeißen musste.
Das schaffe ich auch nicht häufig, aber: tatsächlich hab ich noch mein Bett gemacht, bevor ich aus dem Haus bin.
Wäsche muss auch mal wieder gewaschen werden.
Meine Lieblingsfarbe dürfte ziemlich eindeutig sein… ich liebe einfach Aqua, Mint, Petrol. Nachdem ich morgens gegen die Sonne fahren werde, muss die Sonnenbrille unbedingt auch mit. Und das Etui ist für mich dermaßen passend mit dem Spruch.
Bevor ich in den Nachbarort zu den Eltern fahre, gieße ich eben noch die Kürbispflanzen, die mir Mama am Wochenende mitgab.
Ich bin heute Chauffeurin für die Eltern, denn Papa geht in Reha. Daher darf ich mit dem elterlichen KFZ einige hundert Kilometer fahren.
Ausblick aus dem Rehazimmer über den bayerischen Wald Richtung Tschechien.
Nachdem wir Papa gut untergebracht haben, machten meine Mama und ich noch einen Ausflug. Schon vor einiger Zeit habe ich entdeckt, dass es in Wiesent einen Nepal Himalaya Park gibt. Dieser ist aus der Expo 2000 in Hannover heraus entstanden; der Nepal Pavillon wurde dort ab- und im Bayerischen Wald wieder aufgebaut. Jetzt ist er Teil des mehrere Hektar großen Geländes.
Das Tempelgebäude wurde von zahlreichen Handwerkerfamilien aus dem Kathmandu-Tal erbaut. Ich war direkt mehrere Tausend Kilometer und 5 Monate zurückversetzt und habe mich tatsächlich wie in Nepal gefühlt. Nur meine heißgeliebten Momos fehlten, um das Feeling 1 : 1 zu haben.
Sonnenuntergang zu Hause im Schwäbischen.
Jetzt schaue ich noch kurz bei Frau Kännchen vorbei, was die anderen Teilnehmenden der schönen Mitmachaktion heute so erlebten. Ich hab eben noch mit der Mutter meines Schwagers telefoniert und wir haben unseren nächsten großen Urlaub klargemacht. Da soll es nach Indien gehen. Davor werde ich dann noch einen Abstecher nach Wien machen, denn heute bekam ich die Nachricht, dass meine Teilnahme an einem Gewinnspiel erfolgreich war und ich einen Platz bei einem Kochkurs sicher habe.
Seit unser Bäcker die Preise für die Too good to go Tüten im Januar um 50 % erhöht hat, mache ich vieles wieder selbst. Dank Tik Tok habe ich einiges neu oder wieder für mich entdeckt. Eine ganz besonders wichtige Rolle spielt dabei für mich die Vorratshaltung. Ich hab oftmals weder Zeit noch Nerven, jede Kleinigkeit immer wieder neu zu machen, wenn ich mir mit wenigen Handgriffen das Leben erleichtern kann.
Buttermilk Pancakes habe ich für mich bei meinem ersten USA-Aufenthalt entdeckt. Die fluffigen Küchlein bekomme ich deutlich besser hin als die deutsche Variante.
Damit das Mischungsverhältnis zwischen Mehl, Natron und Backpulver sowie Salz bei jeder Teigmenge ausgewogen ist, mache ich immer eine größere Menge auf Vorrat. Das funktioniert für mich einfach besser, als jedes Mal kleinere Mengen zu vermischen…
Auf 600 g Weizenmehl Typ 405 mische ich 2 Päckchen Backpulver, 1/2 Beutel Natron und 1 Teaspoon Salz. Alles gründlich vermischen und luftdicht verstauen.
Für 8 amerikanische Pfannkuchen verwende ich 1 Ei, 3/4 Cup Mehlmischung und 3/4 Cup Buttermilch. Alle Zutaten gut miteinander vermischen und den Teig kurz ruhen lassen. Währenddessen in einer beschichteten Pfanne wenig Öl erhitzen und darin dann die Pancakes portionsweise ausbacken.
Ich verwende am liebsten eine kleine Soßenkelle, um den Teig in die Pfanne zu befördern. Das gibt genau die richtige Größe….
Bei mir gibt es dann ganz klassisch Ahornsirup zu den Pfannkuchen. Aber auch ein Blueberrykompott schmeckt richtig lecker. Dazu einfach die verlesenen Heidelbeeren mit etwas Wasser und Ahornsirup in einem Topf aufkochen, bis die Früchte platzen und die Flüssigkeit sirupartig eingedickt ist. Etwas abkühlen lassen und mit den Pfannkuchen servieren.
[Werbung ohne Auftrag] Morgens war ich schon recht früh unterwegs, um meinen Papa vom Krankenhaus abzuholen. Tatsächlich fiel mir dann erst im Gespräch auf dem Rückweg durch den Ferienbeginnverkehr ein, dass heute der Zwölfte ist. Und so beginnt meine Fotodoku erst mittags….
Mittagessen bei den Eltern – es gibt Tomatensuppe mit Croutons und frischem Schnittlauch aus dem Garten.
Wenn ich eh schon unterwegs bin, dann darf es gerne auch gleich in den Supermarkt gehen. Einkaufszettel hatte ich zwar keinen dabei, aber ich habe vermutlich nicht so ganz daneben gegriffen.
Dennoch ist es ganz schön viel geworden, aber neben Milchprodukten habe ich auch einige Kilo Mehl und andere haltbare Produkte mitgenommen.
Der Reis von dieser Woche ist jetzt schön portionsweise gefroren, also raus aus den Silikonformen und rein den Ziplockbeutel. Das Investment in die Formen hat sich jetzt schon gelohnt, weil ich einfach vernünftiger esse, seit ich diese nutze.
Nicht nur ist mein TK deutlich übersichtlicher eingeräumt – nein: dank dessen esse ich nämlich auch wirklich abwechslungsreich und in vernünftigen Portionsgrößen.
Ich hab große Pläne! Nach Möglichkeit sollen die beiden nächsten Reisen nämlich nach Fernost gehen.
In meinem Jahresprojekt One Little Word dokumentiere ich genau, was ich vorhabe. Dank dieser habe ich nämlich meinen aktuellen Stand immer genau vor Augen.
Das tolle Wochenendwetter hier im Süden nutze ich, um eine Weile im Garten zu sitzen und ein bisschen zu snacken. Die restlichen Erdbeeren werde ich nachher noch klein schneiden und dann einfrieren, damit ich im Laufe der kurzen Arbeitswoche dann ein schnelles Frühstück in Form eines Smoothies genießen kann.
Meine Nichte hat die Tage meinen Garten als „ruhig und total entspannend“ betitelt. Ich freu mich schon drauf, wenn die nächsten Wochen alle Pflanzen sprießen werden. Pläne habe ich auch schon, was ich dieses Jahr hier noch alles machen und verändern möchte.
Im Nutzgarten blüht der Kirschbaum seit einigen Tagen wunderschön.
Meine Mama hatte letzte Woche im Frühbeet Salat gepflanzt und Radieschen sowie Spinat gesäht. Wir nutzen die Fläche bei mir vorm Haus gemeinsam und wann immer die Eltern nicht da sind, bin ich in der Verantwortung, die Pflanzen zu gießen. Momentan hält sich der Aufwand noch in Grenzen, aber wenn ich die ganzen Pflanzen sehe, die sie vorgezogen hat – das gibt jede Menge leckeres Essen in den kommenden Monaten!
Ich liebe es, [Auto-]Biografien zu lesen. Schon letztes Jahr hatte ich mir unter anderem dieses Buch von Alexander Huber geholt. Früher habe ich deutlich mehr gelesen als im Moment und so habe ich mir für 2025 vorgenommen, monatlich mindesten 1 Buch zu lesen. Dieses hier ist richtig gut geschrieben und ich mag den Themenschwerpunkt auch wirklich gerne, denn Angst ist ja per se eher negativ geframed; Alex Huber sieht Angst aber als was Positives.
Jetzt werde ich dann noch bei Frau Kännchen vorbeigucken und schauen, wie andere Bloggende diesen Samstag verbracht haben.
Ich hab erst abends dran gedacht, dass heute der Zwölfte ist und ich diesen dokumentieren möchte. Dennoch hab ich es noch geschafft, 12 Bilder zusammenzustellen. Naja, das kommt halt von viel zu wenig Schlaf. Tatsächlich bin ich nämlich erst um kurz vor 4 eingeschlafen und ganz kurz nach 7 saß ich dann schon wieder am Schreibtisch.
Yay, Feierabend. Die Arbeitsabfolge für morgen hab ich schon mal vorbereitet. Nachdem meine Arbeitswoche grad ziemlich hektisch ist, muss ich mich einigermaßen organisieren….
Hydration ist Queen. Grad, wenn mein Leben stressig ist, vergesse ich häufig zu trinken.
Geburtstagsblumenstrauß vom Wochenende. Nachdem die Blüten nun etwas mehr geöffnet sind, mag ich den fast noch lieber als zu dem Zeitpunkt, als ich mir den zusammenstellen lies.
Und nochmal Geburtstagsdinge. Die Wabenbälle und -rosetten finde ich so so hübsch!
Auf dem Weg, die Wohnung zu verlassen. Jetzt brauche ich was leckeres – also muss mein Becher mit Tee gefüllt werden. Ich teste grad einen Yuzu-Ingwer-Tee und der ist ziemlich genial.
Eigentlich wollte ich ja mit dem Rad zu meinem Termin fahren, aber das Wetter war zweifelhaft. Also hab ich mir Papas Auto ausleihen dürfen, weil meines heute anderweitig vergeben war.
Der schönste Termin des Tages? Definitiv bei der Kosmetikerin meines Vertrauens. Momentan ist meine Haut supersensibel, aber nach 90 Minuten Intensivpflege bin ich mehr als happy, wie sie sich jetzt anfühlt.
Wieder in meiner Wohnung habe ich mir ein Räucherstäbchen aus meiner Sammlung geschnappt und für einen angenehmen Duft gesorgt. Das brauch ich einfach immer mal wieder, auch wenn ich dank des Räucherns öfter mal die Fenster putzen sollte….
Fortschrittsdokumentation in meinem Jahresprojekt One Little Word. Das ist im Augenblick so ziemlich das Einzige, was ich in Sachen Memory keeping so mache, aber dafür liebe ich das Projekt umso mehr. Ich hab mir eine tolle Aufgabe für meinen Practice Month mit Unterstützung von KI entwickelt und es macht mir total viel Spaß, dieses tägliche Ritual zu vollziehen.
Hmpf… eine der Blüten vom Strauß ist abgeknickt. Ich hab die nun in eine kleine Schale gelegt, die ich im Lieblingsbuchladen gekauft habe.
Ein bisschen Journaling am Abend ist ebenfalls ein Teil meiner Monatsaufgabe. Auch diese Keramik ist von der Töpferin, die ihre Dinge in der Buchhandlung zum Verkauf anbietet. Mit den Farben, die sie verwendet, trifft sie genau meinen Geschmack.
Und nun endlich Abendessen… ich hab mir Bratkartoffeln und Backcamembert gemacht und einen Klecks selbst gemachtes Ketchup dazu gegeben. Momentan lasse ich mich gerne von Social Media inspirieren und mache verschiedenste Dinge selbst. Hauptsächlich füllen Backwaren wie Bagel meinen TK, aber auch fertig gekochte Gerichte friere ich portionsweise ein. Das Ketchup ist auch eines dieser Projekte und mir schmeckt es tatsächlich richtig gut, auch wenn ich beim nächsten Mal definitiv weniger Süße verwenden werde.
Nun bin ich richtig gespannt, wie bei den anderen Teilnehmenden dieser wunderbaren Aktion von Frau Kännchen dieser Mittwoch aussah – hat irgendwo die Sonne geschienen oder war es ähnlich grau wie hier in Süddeutschland?
Der Zwölfte im Monat bedeutet Fotodokumentation meines Tages und ich habe heute – im Gegensatz zu letztem Monat sogar dran gedacht. Die meiste Zeit trug ich heute mein Headset und führte ewig lange Telefonate, aber zwischendurch war ich dann doch mal nicht am Schreibtisch….
Die Tasse mit der Kokeshi liebe ich sehr und die hat mich heute mit ganz viel Fencheltee versorgt. Liebe ich ja sehr aber ich weiß auch, dass das durchaus kontrovers betrachtet wird – ich mag den Geschmack halt einfach…
Sonntags mache ich aktuell Mealprep. Daher hatte ich heute ein leckeres und halbwegs gesundes Frühstück, da sich in dem Kuchen so Dinge wie Karotte, Apfel und Sonnenblumenkerne verstecken. So kann ich meinen süßen Zahn mit einigermaßen gutem Gewissen was Gutes tun.
Mittagspause habe ich unter anderem mit Wäsche machen verbracht.
Mealprep war auch verantwortlich für mein Mittagessen. Ich habe letztens Pizzateig gemacht und dann die Teigportionen eingefroren. Heute Morgen hab ich einfach einige der Kugeln rausgenommen und auftauen lassen. Bis zur Mittagspause war der Teig schön gegangen und fertig, um zu Minipizzen geformt und belegt zu werden. Auch die Tomatensauce habe ich portionsweise eingefroren. Zusammen mit Peperonistücken aus dem Glas und in Stücken gezupftem Mozzarella hatte ich ein tolles, selbst gekochtes Essen ohne viel Aufwand.
Mittlerweile ist meine TK richtig gut organisiert [ich hatte die Schubladen am Sonntag neu sortiert, nachdem ich am Wochenende einiges rein gepackt habe]. Ich mag den Anblick sehr und finde so meine Sachen deutlich schneller.
Abstecher zum Lieblingsbuchladen, um mein bestelltes Buch abzuholen.
Wenigstens regnet es nicht mehr wie die letzten Tage.
Einer der wichtigsten Termine meiner Woche…
… in zwölf Tagen verbringe ich den Großteil meines Sonntags nämlich nicht in meiner Küche, sondern komme meiner Pflicht im örtlichen Wahlvorstand nach.
Letztens hatte ich mal wieder eine Idee, meine Küche zu verändern. Mein Dad hat mir dann gestern die Schublade gebaut, die ich in heute Mittag einbaute. Als ich nach Hause kam, hab ich noch die Front eingestellt, damit die Fuge wieder zu den anderen passt. Jetzt ist endlich wieder alles von der Arbeitsplatte verschwunden – ich hatte nämlich schon damit begonnen, meine Sachen neu zu sortieren…
Diesen getöpferten Magnet habe ich in der Buchhandlung gekauft. Einige dieser Art besaß ich schon länger, genauso wie die ein oder andere kleine Schale.
Zum guten Schluss hab ich dann noch ein bisschen an meinem Jahresprojekt gearbeitet. Da hatte ich diese Woche auch schon Ideen, die mich raus aus meiner Komfortzone kicken.
Werbung ohne Auftrag. Während ich den Dezember größtenteils in Asien verbrachte, hatte ich unter anderem einen Artikel zu meinem Ravenbrook Scrapquilt veröffentlicht. Während der Feiertage habe ich dann die restlichen Blöcke genäht, die ich noch im Rückstand war. Mit manchem Block habe ich ziemlich gekämpft. Ich hatte die wenigsten davon bis zu diesem Projekt jemals genäht und beispielsweise nicht damit gerechnet, dass mich die Flying Geese so stressen würden.
Trotzdem die Blöcke so unterschiedlich sind, wiederholen sich Strukturen bzw. Muster, damit es nicht noch unruhiger für das Auge ist, als es von Haus aus ist. Ich bin froh, dass ich mich für Stoffe entschieden habe, die hauptsächlich Uni oder sehr klein gemustert sind. Die auffallenderen Muster habe ich versucht, so dezent wie möglich einzusetzen. Ich werde noch jede Menge weiß zwischen die Blöcke versuchen einzuarbeiten, um mehr Ruhe reinzubekommen. Außerdem setze ich auf Symmetrie, soweit mir das möglich ist.
Große Flying Geese, Box in a Box in a Box und kleine Flying Geese vereint eines: viele – ich meine: VIELE – Half Square Triangles. Es sind also Blöcke, die überwiegend aus rechtwinkligen Dreiecken bestehen. Das macht ziemlich viel Spaß zu nähen, aber das Zusammensetzen der kleinen Flying Geese zu diesen Reihen war echt eine Qual. Keine Ahnung, was ich da genäht habe, aber das entspricht nicht den Blöcken, wie ich sie online sah. Gut, dass dass im fertigen Quiltmuster nicht mehr so groß auffallen wird.
Der Block „Bear Paw“, also Bärentatzen ist ein ganz klassischer. Da habe ich ganz schön geschwitzt, damit alle Stoffe richtig angeordnet sind. Aber ich mag die fertigen Blöcke ziemlich gerne. Von den Crumb-Blöcken ganz rechts werden es vermutlich nicht alle in das fertige Top schaffen. Zumindest dann, wenn es beim Layout bleibt, wie es grad eben im Gästezimmer ausgelegt ist…
Die HST-Blöcke sind Nebenprodukte der Flying Geese-Blöcke. Bei den kleinen war das eine ganz schöne Fummelei… Ich habe mich dafür entschieden, diese in einer Art Ombré anzuordnen, was mir ausnehmend gut gefällt. An den beiden Blöcken saß ich dann in Summe dann ungefähr 3 h – kann man sich kaum vorstellen. Dagegen war der Block aus den großen Half Square Triangles richtig schnell genäht damals im Frühjahr.
Zum Schluss gibt es nochmals Streifen. Links Scrappy Rainbows, die ich sehr mag [vor allem die beiden hellen Blöcke haben es mir angetan] und rechts Log Cabins, also auch ein klassischer Block. Bei den Lög Cabins habe ich einfach geschaut, welche Stoffe ich in welcher Länge grad zur Verfügung hatte. Theoretisch hätte ich auch nach hell und dunkel anordnen können, um einen Farbverlauf zu kreieren.
Ich bin total happy, an den Quilt Along teilgenommen zu haben. Ich habe im Verlauf der 12 Monate wahnsinnig viel gelernt und meine Kenntnisse erweitert und vertieft. Davor hatte ich noch nie einen klassischen Block genäht, heute traue ich mir da wirklich deutlich mehr zu.
Werbung ohne Auftrag. Neues Jahr, neues OLW. Das 5. Jahr in Folge mache ich nun bei diesem Jahresprojekt mit, das Ali Edwards bekannt gemacht hat. Ich liebe es sehr und nenne es gerne „Therapie light“, wenn ich es jemandem erkläre und die Person nicht unbedingt mit Memory keeping und dem OLW-Konzept vertraut ist.
Zum Jahreswechsel 2024/25 hatte ich nicht wirklich was vor und Silvester auf der Couch verbracht. Gegen 22 Uhr war ich schon auf dem Weg ins Bett und in den Instagramstories zum Projekt ein verlinktes Reel entdeckt. Das fand ich so toll, dass ich meine Scrapsachen rausgekramt hab und das – auf mein neues OLW OPEN zugeschnitten – umsetzte.
Den Umschlag habe ich bereits letztes Jahr aus einer Projektverpackung gewerkelt und dann nicht wie ursprünglich gedacht verwendet. Jetzt passte der aber perfekt. Ich mag es, Dinge upzucyclen und das Streifenmuster gefällt mir total gut. Um die Größe anzupassen, habe ich den Umschlag oben und unten eingekürzt und dann die Abschnitte wieder angeklebt, um die gewünschte Optik zu erhalten.
Die Rückseite habe ich ganz einfach gehalten und ein 3″ x 8″ Promptpaper mit Stickern dekoriert. Das Zitat, das bereits auf dem Papier aufgedruckt war, passt einfach perfekt:
So, I close my eyes to old ends And open my heart to new beginnings.
Nick Frederickson
Die Frontseite ist ebenfalls nur mit Stickern dekoriert. Ich mag das Spiel mit verschiedenen Dimensionen und Strukturen. Verwendet habe ich Buchstabensticker von Amy Tangerine für Thickers, alle anderen sind aus unterschiedlichen Produktlinien von Ali Edwards.
Die Label, die ich für die Affirmationen verwendete, sind ebenfalls ein Produkt von Ali Edwards. Die waren in einem Monatskit als Paper Sheet dabei und ich habe dieses zerschnitten. Die Farben harmonieren total mit denen, die dieses Jahr im One Little Word-Kit verwendet werden. Die letzten Jahre waren diese recht neutral gehalten und nur die Quarterly-Kits haben zusätzlich Farbe ins Spiel gebracht. Ich mag es gerne, dass das dieses Jahr etwas anders ist. Natürlich muss nicht zwingend das Material aus dem Kit verwendet werden. Aber ich mag das gerne, weil die Produkte einfach schön aufeinander abgestimmt sind.
Ich halte mich nicht immer ausschließlich an die monatlichen Prompts, sondern ergänze gerne mal Sachen wie eben dieses Projekt mit den Affirmationen. Das passt einfach gut zu dem von mir gewählten Wort. Ich versuche, in vielen Bereichen meines Lebens offener zu werden. Jedoch ist das One Little Word Projekt ein für mich sehr privates, so dass ich nicht allzu viel dazu blogge. So kreative Dinge wie die Affirmationen teile ich jedoch gerne – vielleicht kann ja eine Person ähnlich wie ich am Silvesterabend eine Inspiration davon mitnehmen….
Werbung ohne Auftrag. Weihnachten ist vorbei und so kann ich nun zeigen, was das jüngste Familienmitglied bekam. Der kleine Mann hatte vor zwei Jahren den Babyquilt in Grau und Gelb bekommen und nun musste was Größeres her. Letztes Jahr hat ja leider Quilt & Textilkunst in München geschlossen und neben diversen Linealen durfte damals auch das Pattern „Suburbs“ mit mir nach Schwaben kommen.
Die Lieblingsfarbe meiner Schwester ist grün, ich liebe Blau- und Aquatöne. In dem Quilt habe ich manche meiner wohlgehüteten Streichelstoffe verarbeitet. Dazu gekauft habe ich nur meinen liebsten weißen Stoff – so oft, wie ich den in diesem Jahr verarbeitet habe, könnte ich mir mittlerweile einen ganzen Ballen von kaufen….
Die Anleitung beschreibt die Fertigung des Quilttops und die Mengen für verschiedene Größen. Ich habe mich entschieden, an die Größe Lapsize eine weitere Reihe hinzuzufügen, so dass das gut für deutsche Maße passt, ohne zu riesig zu werden. Die farbigen Stoffe sind wieder aus völlig unterschiedlichen Jahrgängen aus meinem Stash und von vielen verschiedenen Herstellern bzw. Designern. Durch die zuzuschneidende Größe der Blöcke können hier auch gut Fat Quarter oder 10″ Layer Cakes verwendet werden. Ich habe mich wieder für die bewährten graphischen Muster, die ich so sehr mag, entschieden. So ist der Quilt nicht zu kindlich und kann klein M. noch viele Jahre begleiten.
Tatsächlich geht es recht schnell, die einzelnen Blöcke zu nähen. Und das trotz der Tatsache, dass jeder Block dann doch aus recht vielen Einzelteilen besteht. Leider habe ich nicht immer so genau gearbeitet, wie ich das eigentlich wollte, aber das Pattern verzeiht dann doch mehr, als ich befürchtet hatte. Jedes Stoffstück wird in vier Teile zerschnitten. 3 Stoffstücke bleiben beieinander, während die „Türen“ anderen Stoffen zugeordnet werden.
Die Dachspitzen entstehen durch das Annähen von Stoffquadraten des Hintergrundstoffes (dabei muss man sich dann entscheiden, welche Häuschen in die ganz obere Reihe kommen werden und somit vom Himmel eingerahmt werden sollen). Ich habe aus den wegfallenden Teilen gleich noch für ein oder mehrere weitere Projekte Half Square Triangles generiert und eine parallele Naht gesetzt und somit zusätzliche Stoffstücke erhalten. Daraus ist dann auch schon zwischenzeitlich das passende Geburtstagsgeschenk entstanden.
So sehen die Häuserblöcke nach dem Trimmen und Bügeln aus. Die Nähte habe ich bei der Tür immer nach außen gebügelt und beim Hintergrund Richtung des Daches. Dadurch war es relativ einfach, ein flaches Quilttop zu erhalten.
Dann durfte der fertige Quilt mit mir raus in die freie Wildbahn. Die Fotos habe ich dieses Mal im Holzlager meines Dads gemacht. Aktuell versuche ich nämlich tatsächlich, ganz verschiedene Hintergründe und Orte für meine Bilder auszusuchen. Meist bin ich ja allein unterwegs, um Bilder zu machen und da ist es gar nicht so einfach, die großen Flächen schön in Szene zu setzen und gleichzeitig die Muster erkennbar zu zeigen. Die dunkle Jahreszeit macht es auch nicht einfacher, wenn dann am Wochenende ggf. das Wetter dann auch nicht mitspielt, dann ist das alles doppelt doof.
Pattern: Suburbs von Cluck Cluck Sew / Allison Harris
Stoff: Hintergrund Art Gallery Fabrics Snow White, Bonnie & Camille Merry little Christmas „Snow in Aqua“, Musterstoffe aus meinem Stash, Binding Art Gallery Fabrics Snow White, Rückseite Baumwollstoff mit Ankermotiv aus dem örtlichen Stoffladen