Caprese-Dip [Sommerküche]

Werbung ohne Auftrag. Bevor die Tomatensaison vorbei ist, möchte ich auch noch das ein oder andere neue Rezept vorstellen, das ich in letzter Zeit getestet habe. Tomaten mag ich wirklich sehr gerne, allerdings kann ich diese aufgrund allergischer Reaktionen nicht roh genießen – mal davon abgesehen, dass ich den Glibber in so mancher Frucht nicht wirklich mag. Als ich letztens mal wieder durch Pinterest scrollte, entdeckte ich unter anderem das Rezept für diesen Caprese Dip. Dadurch, dass die Tomaten im Ofen gebacken werde, kann ich sie problemfrei genießen. Und es geht doch sowieso nichts über den Klassiker mit Mozzarella und Basilikum!

Gerade jetzt gibt es wirklich ganz viele tolle Tomaten, die umwerfend aromatisch und süß schmecken. Für meinen Dip habe ich eine Mischung unterschiedlicher Cocktailtomaten – rote, gelbe und schwarze – verwendet. Das schaut einfach so schön aus in der gusseisernen Pfanne. Dazu gibt es selbst gemachtes Basilikum und feinen Mozzarella, leckeres Olivenöl und bestes Brot zum dippen.

Zutaten für das Pesto

  • 1/2 Basilikumpflanze
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Parmesan
  • natives Olivenöl

Basilikumblätter abzupfen und verlesen. Mit den restlichen Zutaten fein pürieren und beiseite stellen.

Zutaten für den Dip

  • 300 g Cocktailtomaten
  • 125 g Minimozzarella
  • Pesto
  • natives Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer

Den Backofen auf 200 °C vorheizen und eine gusseiserne oder andere ofenfeste Pfanne bereitstellen. Die Tomaten halbieren, Mozzarella abtropfen lassen.

Tomaten, Mozzarella und Pesto vermischen, bis alles gleichmäßig mit dem Pesto überzogen ist. In die Pfanne geben, mit dem Olivenöl beträufeln und im Ofen backen, bis der Käse geschmolzen und gebräunt ist. Das dauert ungefähr 20 Minuten.

Die Pfanne aus dem Ofen nehmen (Achtung, die ist wirklich glühend heiß!) und Salz sowie frisch gemahlenen Pfeffer auf die Tomaten geben. Zusammen mit Scheiben frischen Baguettes servieren.

Brombeer-Tarte [Sommerküche]

Werbung ohne Auftrag. Von meiner Mama bekam ich am vergangenen Wochenende ein Schüssel leckerster Brombeeren aus ihrem Garten geschenkt. Irgendwie hatte ich schon die ganz Zeit Lust, mal wieder eine Tarte zu backen und da kamen mir diese Aromabomben genau zur richtigen Zeit unter. Immerhin konnte ich so auch gleich die neue Backform mit Hebeboden testen. Früher war es für mich ein Graus, eine Tarte oder ähnliches zu backen – wie bekomme ich das denn unbeschädigt aus der Form? Seit ich aber eben Formen mit Hebeboden habe, ist es gar kein Problem mehr, am Sonntagmorgen noch halbwegs verschlafen in 30 Minuten was leckeres zu zaubern und ohne Sauerei auf den Tisch zu bekommen…

Zutaten

  • 1 Rolle Blätterteig (Kühlregal)
  • 125 g Ricotta
  • 250 g Mascarpone
  • 100 g Mandel-Vanille-Creme
  • 1 Ei
  • 300 g Brombeeren

Den Backofen auf 165 °C vorheizen. Eine rechteckige Tarteform mit Hebeboden mit dem ausgerollten Blätterteig auskleiden, Überstände abschneiden.

Aus Käse, Mandelcreme und Ei eine homogene Masse rühren. Diese gleichmäßig auf dem Blätterteig verteilen; die Brombeeren darauf verteilen.

Die Tarte auf mittlerer Schiene 25 – 30 Minuten backen, bis die Creme leicht gebräunt und fest ist. Etwas abkühlen lassen und eventuell mit Puderzucker bestreuen.

Die Tarte passt gut zum Frühstück, allerdings kann ich sie mir auch lauwarm mit einer Kugel Vanilleeis sehr gut vorstellen.

Dieser Beitrag wurde am 28. August 2020 in Uncategorized veröffentlicht.

Obatzda [Sommerküche]

Werbung ohne Auftrag. Bevor der Sommer zu Ende ist, möchte ich meinen Blog mal wieder beleben und einige Gerichte zeigen, die ich in den letzten Wochen häufig gemacht oder ganz neu für mich entdeckt habe. Meist sind die mit minimalem Aufwand zu machen, so dass ich die heiße Jahreszeit ausgiebig genießen kann.

Den Start in die Reihe „Sommerküche“ macht ein Klassiker aus dem bayrischen Biergarten. Obatzd bedeutet in etwa angemacht oder gewürzt. Sogar mein Neffe, der Käse nicht so gerne mag und eher skeptisch bei ihm unbekanntem Essen ist, hat sich nochmal nachgekommen….

Zutaten

  • 200 g Brie
  • 1 EL Frischkäse
  • 20 g Butter
  • Salz
  • Pfeffer
  • Kümmel
  • Paprikapulver
  • 1 rote Zwiebel

Brie in Stücke schneiden und mit Frischkäse sowie Butter in einer Schüssel mit der Gabel zu einer homogenen Masse vermischen.

Mit den Gewürzen [ich mag gerne eine Mischung aus geräucherter und scharfer Paprika] pikant abschmecken.

Die Zwiebel schälen. Eine Hälfte in feine Ringe, die andere in winzige Würfel schneiden. Die Zwiebelwürfel unter die Käsemasse mischen und etwas durchziehen lassen. Zum servieren mit den Zwiebelringen und etwas Schnittlauch bestreuen.

Idealerweise passt zum Obatzda Laugengebäck und rin kühles Bier.

Klassisch wird für die Herstellung des Aufstrichs Camembert verwendet, allerdings ziehe ich dem einen (sehr) reifen Brie vor.

Kleiner Ordnungshelfer für die Gartenarbeit [DIY]

Werbung ohne Auftrag. Am Wochenende habe ich mir einen Ausflug in die nahe gelegene Staudengärtnerei gegönnt. Das ist wie ein Urlaub zu Hause, denn der Schaugarten ist einfach riesig. Auf dem Gelände kann man locker 3 Stunden verbringen, ohne sich zu langweilen. Im Kassenbereich und den Gewächshäusern herrscht Maskenpflicht, auf dem übrigen Gelände nur die aktuelle Abstandsregelung.

Neben Phlox und Rittersporn habe ich mir Hosta, Echinacea und rosa blühenden Lavendel sowie hübsche Pflanzstäbe in Rostoptik gekauft. Beim Einpflanzen habe ich mich dann dermaßen über die sich verheddernde Bindeschnur geärgert, dass ich ein spontanes DIY gemacht habe.

Dafür brauchst Du:

  • schmales und dünnes Stück Holz
  • Säge
  • Bohrer und Bohrmaschine
  • evtl. Schleifpapier
  • Bindeschnur

Das Holzstück leicht keilförmig zuschneiden und in das breitere Ende einen ca. 3 cm langen Schnitt machen. Am gegenüberliegenden Ende wird eine Bohrung gesetzt, um die Spindel später aufhängen zu können. Wenn nötig, können die Kanten mit dem Schleifpapier etwas abgeschmirgelt werden.

Nun kommt der simple Teil des DIYs – die Bindeschnur wird auf die Spindel gewickelt. Dazu einfach ein Stück Schnur durch den Schnitt ziehen und dann wickeln, wickeln, wickeln…

Zum Abschluss die Schnur wieder durch den Schnitt führen. Um ein eventuelles unbeabsichtigtes Abwickeln zu vermeiden, einfach ein zweites Mal durch den Schlitz führen.

Momentan nutze ich eine Holzkiste, um meine Gartengeräte von einem Fleck zum Anderen zu bringen. Diese möchte ich jedoch durch eine Vintagekiste aus Metall ersetzen, da aus dieser im Gegensatz zur Holzkiste nichts fallen kann.

Schere, Gartenschere, Bindeschnur und weiteres Zubehör wie Schneckenkorn oder Ameisenmittel bewahre ich direkt an der Tür zum Garten auf, Schaufel und Hacke sowie meine Gartenhandschuhe draußen unter der Überdachung.

Sommersonnenwende am See [Achtsamkeit]

Werbung ohne Auftrag. Seit einiger Zeit schon interessiere ich mich für alte Traditionen und Rituale. Besonders meine Meditationen helfen mir, in stressigen Zeiten einen halbwegs klaren Kopf zu bewahren. Ganz ganz häufig halte ich einfach abends auf dem Heimweg am See, um einfach einige Zeit aufs Wasser zu schauen. Aber es kann auch sein, dass ich am Wochenende ganz frühmorgens aufwache und mit Kopfhörern und Wasserflasche ausgestattet dorthin fahre. So habe ich es auch zur Sommersonnenwende gemacht. Zusätzlich hatte ich neben meiner neuesten Mala auch noch einige Edelsteine dabei, die für die unterschiedlichen Elemente stehen, und ein wenig Holz für ein kleines Ritual.

Der Steg am See ist einer meiner liebsten Plätze überhaupt. Ich liebe es, hier zu sitzen – egal, ob die Sonne scheint oder Nieselregen die Zeit eher unangenehm macht. Hier habe ich also meine Rituale zur Sonnenwende vollzogen.

Zur Sonnwende gehören auch die Sonnwendfeuer. Da ich natürlich nicht den Steg in Flammen setzen wollte, habe ich nur ein ganz kleines in eine Metalldose entzündet und auf Zetteln Dinge verbrannt, die ich in der zweiten Jahreshälfte loslassen möchte. Um diese Feuerstelle habe ich meine Edelsteine angeordnet. Ich liebe es sehr, die verschiedenen Steine zu berühren und mit ihnen zu arbeiten.

Die Steine habe ich als Bestandteil des Ritualsets Midsummer bei DIY Mala gekauft.

  • Roter Jaspis Feuer
  • Calcit Luft
  • Sodalith                     Wasser
  • Grüner Aventurin   Erde

Zudem waren auch noch ein großes Stück Sodalith sowie Palo Alto zum Räuchern enthalten.

Mittlerweile habe ich vier Malas. Diese hier mit Bergkristall, Apatit und Aquamarin und einem Apatit-Rohstein-Anhänger habe ich mir selbst zusammen gestellt. Im Nachgang gefällt mir die Anordnung der Perlen nicht hundertprozentig, jedoch liebe ich die Farben sehr. Die Steine werden auf der DIY-Mala wie folgt beschrieben:

  • Bergkristall als sogenannter Master Healer Stein, verstärkt die Energien anderer Steine, und wirkt selbst positiv auf Harmonie und Heilung. Er spendet positive Energie (Licht-Energie) und Kraft, löst Blockaden und hilft dabei, das Denken klar und ruhig werden zu lassen und Erholung zu finden.
  • Apatitkann bei Stress und Ärger unterstützen, indem er einerseits hilft, unseren Mitmenschen mehr Verständnis gegenüber aufzubringen und andererseits, indem er unser Selbstbewusstsein stärkt und uns motiviert. Er kann für eine positive Einstellung sorgen und uns aus Müdigkeit und Antriebslosigkeit befreien. Der Apatit wirkt besonders gut auf dem Halschakra, kann aber auch das Herzchakra unterstützen. Er wirkt besonders intensiv bei allen Schütze-Geborenen.
  • Aquamaringilt als Stein, der Veränderungsprozesse (auch geistig-spiritueller Natur) positiv begleitet, indem er das Selbstbewusstsein stärkt und Widerstandskraft und Durchhaltevermögen initiiert. Er ist also ein wunderbarer Stein, um Pläne in die Tat umzusetzen.

Ich wäre zur Sonnenwende sehr gerne in Skandinavien gewesen, wo diese eines der wichtigsten Feste im Jahresverlauf ist. So habe ich jedoch das Beste daraus gemacht und nicht nur den Sonnenaufgang am See, sondern auch den Sonnenuntergang über den Feldern sehr genossen. Nach dem abendlichen Spaziergang bin ich aber tatsächlich nochmals an den See gefahren und bin dort meinen Gedanken nachgehangen.

Federsee [Wanderlust]

Werbung ohne Auftrag. Was tu ich hier eigentlich? Wenn Du morgens zwischen 3 und 4 Uhr im Auto auf dem Beifahrersitz aufwachst und Dir diese Frage stellst, dann kann das entweder ein ganz toller Gedanke gewesen sein oder eine absolute Schnapsidee, die Dich in diese Situation gebracht hast. So bei mir geschehen Ende Juni, als ich Montag abends an den ungefähr 1 h Fahrt entfernten Federsee aufgebrochen war. Dieser liegt im Landkreis Biberach am Rande des Kurortes Bad Buchau.

Ich hatte mir ein langes Wochenende gegönnt, um einige Überstunden abzubauen. Lange schon wollte ich mal in das Naturschutzgebiet mit der einzigartigen Moorlandschaft fahren, um in Ruhe zu fotografieren. Nun hatte ich die ideale Gelegenheit dazu, um diese Idee umzusetzen. Die Sommersondenwende war gerade mal zwei Tage her und so war es völlig ausreichend, gegen 21 Uhr am Parkplatz mein Auto abzustellen und die knapp 1,5 km auf dem Steg bis zum See zu laufen. Der Steg ist die einzige Möglichkeit, zum See zu gelangen. Dadurch ist dieser barrierefrei zugänglich und sowohl für Familien wie auch Personen mit Beeinträchtigungen ein schönes Ausflugsziel.

Die Sonne geht hinter Bäumen am Rande des Moorgebiets unter und es waren – ob coronabedingt oder aus anderen Gründen – verhältnismäßig wenige Personen auf dem Steg unterwegs. Abstand halten war somit kein Problem. Aktuell herrscht auf den beiden Plattformen Mundschutzpflicht. Leider haben sich daran nicht alle Besucher gehalten, was ich persönlich durchaus als schwierig empfand….

Informationen zum Federseesteg findet Ihr auf der Homepage der Stadt Bad Buchau. Der Zugang zum Steg kostet für Erwachsene aktuell 2,50 EUR. Dieser Betrag geht in die Erhaltung des Stegs, der auf Eichenpfähle gebaut ist. Letztmalig erneuert wurde der Steg im Winter 2010/11. Nur während sehr kalter Winter können diese Arbeiten erfolgen, da das Moor dann entsprechend gefroren ist und die schweren Baumaschinen nicht einsinken.

Gegen 22:30 Uhr war ich wieder zurück am Parkplatz. Ich habe dann spontan beschlossen, die Nacht eben dort zu verbringen, um mir den Sonnenaufgang über dem See ebenfalls anzusehen. Genau aus diesem Grund habe ich immer meine übergroße Patchworkdecke und ein ebenfalls selbst genähtes Kissen im Kofferraum. Die haben mir schon manche Nacht im Auto deutlich angenehmer gestaltet…

Diesen Anblick konnte ich dann morgens um 4 Uhr aus meinem Autofenster genießen. Ich bin ja nun wirklich kein Morgenmensch, aber da fällt sogar mir das Aufstehen richtig leicht.

Gefühlt war noch niemand wach, als ich mich auf den Weg Richtung Sonnenaufgang machte. Weit gefehlt – mindestens zwei ältere Herren waren schon vor mir draußen, um Vögel zu beobachten und auf den Sonnenaufgang zu warten.

Hier habe ich fast das Ende des Stegs erreicht. Links befindet sich dann die große Plattform, von der aus man einen Blick über den gesamten See hat. Ich mag es total gern, die aufsteigenden Nebelschwaden im noch blassen Morgenlicht zu beobachten.

Auf dem See gibt es eine Vielzahl an Vögeln. Besonders beeindruckend finde ich aber die Schwäne, die ich völlig überraschend aus nächster Nähe beobachten durfte. Das komische Zeug, das im Hintergrund auf dem Wasser treibt, sind Rhizome von Seerosen, die es am Federsee in rauen Mengen gibt.

Nur wenige Minuten vor diesem Bild war lediglich ein kleiner roter Punkt am Horizont, der sekündlich größer wurde und die Temperaturen spürbar ansteigen ließ. Diese Erfahrung finde ich jedes Mal wieder faszinierend!

Auf der kleineren Plattform, die an einem der Zuflüsse des Federsees steht, gibt es zwei Ebenen. Auf dem Rückweg habe ich hier auch noch kurz Halt gemacht, bin nach oben geklettert und habe diesen Anblick genießen dürfen.

Wenn es in meiner Kindheit Sonntag nachmittags hieß, wir gehen spazieren, war das für mich immer die Höchststrafe. Heute liebe ich es total, in der Natur zu sein. Es tut so gut, die Akkus aufzuladen!

Meine neue Mala – eine individuelle Gebetskette mit Vicky von Ocean & Tides

Werbung ohne Auftrag. Aktuell beschäftige ich mich mal wieder ausführlich mit mir selbst. Meine tägliche Arbeit ist ziemlich anspruchsvoll und fordernd, und so war mein Urlaub vor Pfingsten mehr als notwendig. Eigentlich wäre ich an Christi Himmelfahrt nach Island geflogen und hätte dort 10 Tage Natur und Ruhe genossen, aber bekanntermaßen ist das aus gegebenem Anlass nicht möglich. Ich bin also in den freien Tagen einige Male Laufen gegangen und habe auch regelmäßig meditiert. Dafür verwende ich gerne meine Mala, die ich im letzten Winter selbst geknüpft habe.

Während meines Urlaubs habe ich dann gemeinsam mit Vicky von Ocean & Tides eine neue Mala zusammengestellt. Die meisten werden sich jetzt bestimmt fragen, von was in aller Welt ich hier spreche… Eine Mala ist eine Art Gebetskette aus dem Hinduismus und Buddhismus. Man verwendet sie oft zusammen mit einem Mantra oder einer Affirmation. Beim Meditieren – egal, wie oft ich es auch praktiziere – brauche ich eigentlich immer eine Anleitung von Außen – besonders gerne mag ich Meditationspodcasts, die man auf den diversen Plattformen abrufen kann. Das Zählen der Perlen – immer 108 Stück! – lässt mich dabei wirklich zur Ruhe kommen.

Es gibt Malas aus verschiedenen Materialien, im Fall der Ocean & Tides-Mala aus verschiedenen Edelsteinen. Diesen werden besondere Eigenschaften zugeschrieben. Ob ich davon überzeugt bin? Nicht unbedingt, dennoch habe ich bei meiner 1:1 Zoom Session mit Vicky ziemlich viel Zeit, Energie und Sorgfalt in die Auswahl der unterschiedlichen Steine gesteckt, um meine persönliche Mala auf mich und meine Bedürfnisse anzupassen.

Ich sehe das nämlich so: Allein durch meine Überlegungen und die Energie, die ich aufgewendet habe, wird diese ganz spezielle Mala-Kette für mich passend sein und eine gewisse Bedeutung und Wirkung haben – und dass die Eigenschaften, die den Steine zugeschrieben, das unterstützen, tut mir nicht weh. Bei jedem Tragen oder Halten freue ich mich einfach über die Perlen, die wir gemeinsam ausgewählt haben. Auch ohne 100% von der Steinsache überzeugt zu sein, konnte ich mich also gut damit arrangieren, dass da auf anderer Ebene noch eine Wirkung sein soll.

Sobald man sich für Meditation oder Yoga interessiert, kommt man anscheinend zwangsläufig mit Dingen in Kontakt, die manchmal etwas seltsam erscheinen. Solange es dem eigenen Wohlbefinden dienlich sein soll, kann ich das aber durchaus akzeptieren. Ich bin der Meinung, was nicht weh tut, ist ok. Sobald aber ernsthafte Erkrankungen durch irgendwelche Steine als einziges Heilmittel verbessert werden sollen, bin ich definitiv raus!

Die 1:1 Zoom Session dauert 60 Minuten – zumindest wird dieses Zeitfenster eingeplant. Da ich mich aber in allen Schritten ziemlich schnell entscheiden konnte, war die Onlinesession tatsächlich bereits nach 50 Minuten vorbei.

Bisher war ich ja erst bei einer Yogastunde in meinem Leben und das gemeinsame Om-Singen kann durchaus befremdlich sein. Ich war also ziemlich gespannt, wie diese Stunde so ablaufen würde. Bereits im Text wurden die Inhalte (Meditation, Yogaeinheit, Gespräch) beschrieben, trotzdem ist es natürlich immer etwas anderes, wenn man dann erstmal „drinsteckt“.

Ich war echt überrascht, dass es möglich ist, digital einen gemeinsamen Raum zu erschaffen. Es gelingt aber und Vickys tolle Art hat es mir ermöglicht, wirklich los zu lassen und mich ganz auf die Stunde einzulassen. Da habe ich ja gerne mal meine Probleme mit – ich bin ein ziemlicher Kontrollfreak, entspannen fällt mir eigentlich nur auf Reisen leicht, wenn ich jeden Tag unzählige neue Eindrücke verarbeite.

Wie oben bereits erwähnt, bestand unsere Session aus mehreren unterschiedlichen Teilen: zum Einstieg haben wir gemeinsam geatmet. Das fühlte sich im ersten Moment ein wenig seltsam an, weil ich normalerweise zwar bei meinen Meditationen allein bin, aber halt auch nicht vor der Kamera meines Laptops sitze. Wir haben gemeinsam meditiert, eine Yoga-Einheit abgehalten und ein Gespräch geführt, um die für mich passenden Edelsteine sowie einen Anhänger auszusuchen.

Im Vorfeld unseres Zoom-Meetings habe ich einen Fragebogen ausgefüllt, den Vicky mir mit der Bestätigung zugesandt hatte. So hatte Vicky schon mal einen ersten Eindruck meiner Wünsche und Vorstellungen und konnte die Auswahl der passenden Steine und Anhänger etwas einschränken. Ich bin vor allem beruflich extrem eingespannt, mir fehlt einfach der Ausgleich zum Stress und den stetigen Herausforderungen. Deswegen möchte ich meinen Fokus darauf richten, ruhiger und entspannter zu sein, mir selbst wieder mehr Struktur zu geben.

Die von mir ausgewählten Steine – Amazonit und Grauer Achat – passen nicht nur von den Eigenschaften, sondern vor allem auch von den Farben sehr gut zu mir. Das war mir ziemlich wichtig! Die Optik ist für mich ein absolutes Kriterium. Nur, weil die ein oder andere Eigenschaft besser passen würde, mir der Stein aber so gar nicht gefällt, möchte ich diesen dann auch nicht in meiner Mala haben. Diese Meditationskette soll mich lange begleiten und daher genau meinen Vorstellungen entsprechen. Aus diesem Grund hatte ich mir auch eine Beispiel-Mala im Shop ausgesucht, bei der mir die Anordnung der Perlen besonders gut gefiel. Ziemlich schnell war für mich auch klar, dass ich einen Anhänger haben möchte und keine Quaste.

Nachdem mir Vicky die Perlen und die Anhänger gezeigt hatte, ging es dann zur Yoga-Einheit. Puh, Fersensitz ist nicht so wirklich meines… Während der kurzen Session mit Übungen, die die Intuition unterstützen sollten, konnte ich mir in aller Ruhe überlegen, welche der fünf gezeigten Edelsteine und welcher Anhänger es denn werden sollte. Im Vorfeld hatte ich auf dem Fragebogen angegeben, dass ich etwas Rundes, mandalaartiges haben möchte. Zur Auswahl stand unter Anderem die Blume des Lebens, aber wie Ihr auf den Bildern sehen könnt, ist es diese nicht geworden. Zu den kühlen Blau- und Grautönen gefiel mir der kräftige, oben offene Anhänger am Besten.

Wir haben gemeinsam die Größe der Steine, die Steine an und für sich und den Anhänger besprochen und danach noch die letzten Feinheiten abgestimmt, die in Summe das Erscheinungsbild der Mala zu MEINER Mala machen. Wie sollen die Perlen angeordnet werden, welche Farbe kommt für die Kordel in Frage, welche Verschlussmöglichkeiten gibt es? Ich hatte ja bereits beim Ausfüllen des Fragebogens ziemlich klare Vorstellungen und diese haben wir einfließen lassen. Mein Hauptstein ist der Amazonit und dessen Farbe wollte ich durch meine gewählte Farbe der Kordel noch unterstützen. Um den Anhänger voll wirken zu lassen, habe ich mich dazu entschieden, dass der Verschluss im Nacken sein wird. Mir war wichtig, dass die Steine nicht Blockweise angeordnet würden, sondern sich immer wieder abwechseln.

Ich bin begeistert, wie toll diese Stunde ablief. Im Vorfeld hätte ich nie gedacht, dass rein digital so eine Atmosphäre möglich sein würde. Zum Abschluss sind wir die Details nochmal durchgegangen, damit kein Fehler unterlaufen ist. Vicky hat mich direkt darauf aufmerksam gemacht, dass sie noch einige der Zutaten bestellen muss und dass ich deshalb die Mala erst in der Folgewoche erhalten werde.

Die Mala wird bei den Online-Sessions von Vicky geknüpft. Bei einem Workshop vor Ort wird die Mala natürlich von jedem Teilnehmer selbst geknüpft und somit auch gestaltet. Meine persönliche Mala ist echt toll; hätte ich sie selbst gefertigt, wäre diese ganz anders geworden (ich weiß, wie unregelmäßig die Knoten bei meiner ersten Mala sind…). Ich habe trotzdem ein sehr gutes Gefühl bei der Mala, da ich ja durch die Auswahl der einzelnen Komponenten elementaren Anteil am Gesamtprozess hatte.

Nach einem ziemlich emotional anstrengenden Arbeitstag konnte ich dann endlich meine Mala in Händen halten. Beinahe hätte ich da erneut geheult. Mag für so manchen echt übertrieben klingen, aber manchmal bin ich echt nah am Wasser gebaut. Bereits beim ersten Ansehen konnte ich die Macht meiner Gebetskette spüren – die Blau- und Grautöne beruhigen mich ähnlich wie die Farben des Sees, den ich immer dann aufsuche, wenn es mir nicht so gut geht und ich Kraft tanken will.

Wenn sich nach Corona das Leben irgendwann mal wieder normalisiert haben sollte, kann ich mir durchaus vorstellen, einen Workshop vor Ort bei Vicky zu buchen. Bis dahin kann ich jedoch jeder Person, die sich für Malas interessiert, die 1:1 Zoom Sessions von Vicky empfehlen. Des Weiteren bietet sie Online-Yoga und diverse Klassen bzw. Kurse auf ihrer Website an.

Zur Transparenz: ich habe die Mala selbst bezahlt und wurde von Vicky auch nicht aufgefordert, dieses Blog-Posting zu verfassen. Ich bin ehrlich begeistert von der Session, ansonsten hätte ich auch nicht darüber berichtet.

Fakten 2.0 [Memory keeping]

Werbung ohne Auftrag. Eines meiner liebsten Projekte der vergangenen Jahre war mein Fakten-Minibook. Nach ziemlich genau 5 Jahren habe ich eine aktualisierte Variante gemacht – das 2.0 ist eine kleine Spielerei aus eben der 2. Variante und der Jahreszahl 2020.

Außen um das Cover ist eine transparente Folie, auf die ich den Titel aufgeklebt habe. Der Glitzer, der überall auf dem Cover ist, sollte eigentlich embosst werden – schön wäre, hätte ich im Vorfeld die Beschriftung gelesen, dass es eben KEIN Embossingpulver ist…

Ich hatte viel zu viele Bilder ausgedruckt und gefühlt die Hälfte aussortiert, damit diese auch noch Luft haben und wirken können.

Im Album habe ich auch die ein oder andere Spielerei wie diese Klappen eingebaut. Ich mag die ArtWalk-Kollektion von Heidi Swapp total gerne; die entspricht genau meinem Stil. Schade nur, dass es „nur“ ganz normales Scrapbookingpapier ist, ich hätte gerne durch Strukturpasten etc. noch mehr Leben in das Album gebracht.

Manche Papiere musste ich ein wenig abmildern oder aufpeppen wie auf dieser Doppelseite. Links habe ich mit Gesso und Stencils gearbeitet, rechts als Layering für das Bild Gesso mit einer Spachtel verstrichen.

Hier ein älteres Bild aus der Entstehungszeit des Minialbums. Der Text war mir deutlich zu privat, daher gibt es hier nur die unvollständige Version *g*

Hinter dem Bild des Hummus‘ ist eine Tasche, in der ein ziemlich großer Tag steckt. Ich mag das ganz gerne, wenn ein paar interaktive Elemente in so einem Album sind. Die rechte Seite habe ich ganz bewusst leer gelassen; durch die Farben ist hier schon ziemlich viel Action.

Manchmal braucht es gar nicht viel, um eine Seite zu gestalten. Die Sticker von Rosies Studio passen einfach perfekt zu den Papieren und den fröhlich bunten Cocktails. Ich habe damals extra die Kellnerin gebeten, mich noch kurz ein Bild von den Drinks auf dem Tablett machen zu lassen, bevor sie diese verteilte.

Wer mir auf Insta folgt, kennt meine Leidenschaft: die Basketballmannschaft von ratiopharm Ulm. Natürlich wollte ich auch diese in dem wilden Sammelsurium haben, aus dem der Inhalt besteht. Ich habe dort so tolle Freundschaften geknüpft, die müssen unbedingt festgehalten werden. Und ein Selfie mit einem meiner liebsten Spieler musste natürlich auch mit rein. Da komme ich mir mit meinen 181 cm richtig klein vor…

Es ist so schön, wie sich die Bilder vom Hintergrund abheben. Egal, ob das Bild aus dem Botanischen Garten in Augsburg, der Blautopf oder die Wasserfälle in Bad Urach – irgendwie wirken die Motive in Kombination mit den Papieren regelrecht tropisch.

Auch hier habe ich wieder eine Klappe eingebaut. Beim Anbringen der Fotos habe ich aber leider nicht berücksichtigt, dass ich das Bild vom See knicken muss, um die Klappe zu öffnen… Den Text dahinter habe ich – so wie rechts – auf Butterbrotpapier geschrieben. Allerdings ist dieser ziemlich privat….

Bei vielen Bildern habe ich lediglich Ort und Datum ergänzt, weil diese für sich sprechen. Ich versuche, je Doppelseite ein ähnliches Motiv zu wählen, wenn ich auf beiden Seiten Bilder haben möchte. Auch Komplementärfarben mag ich ziemlich gerne so wie bei dem Bild aus Bologna Blaues Papier – Orangefarbenes Motiv. Um das alles nicht zu krass zu machen, wiederholen sich aber auch Farben in Bild und Papier – Sonnenuntergang in Kopenhagen – Gelbes Muster.

Themen wie Spiritualität beschäftigen mich im Moment ungemein. Meditation, Klein Tibet und das Buddha-Tattoo – alle Seiten folgen direkt hintereinander. Dabei habe ich mich einfach intuitiv von den Seiten insprieren lassen, welches Bild auf welchem Papier platziert werden würde.

Das Leben schreibt wie so häufig die schönsten Geschichten. Letztes Jahr habe ich Jenni nach über 6 Jahren mal wiedergesehen – ganz zufällig und in Helsinki! Ohne, dass wir voneinander wussten, haben wir uns zeitgleich dort aufgehalten.

Vor drei oder vier Jahren habe ich Mel bei ihrem Reha-Aufenthalt in Geesthacht besucht und an diesem Tag auch Eileen wieder gesehen. Es ist doch schön, wenn Freundschaften aus der virtuellen Blase auch in der Realität Bestand haben.

Auch bei diesen Layouts habe ich eigentlich ganz wenig gestaltet, weil das Papier schon so lebendig ist. Mir waren eigentlich nur die Kontraste wichtig, damit die Bilder nicht untergehen….

Minimale Deko auf der einen Seite, interaktives Element im hinteren Cover. Das Minibook habe ich gegenüber Mel als Therapiescrappen bezeichnet. Daher sind meine Texte ungewöhnlich lang geworden für mich bei den Tags. Diese habe ich aus hellen Abschnitten der verwendeten Papiere gefertigt. Da meine Seiten unterschiedliche Formate [max. 12″ x 8″, gefaltet dann 6″ x 8″] haben, sind genügend große Scraps übrig geblieben. Ich bin so froh, dass ich dieses Projekt mal wieder gestartet habe. Hoffentlich vergehen nicht wieder 5 Jahre, bis ich die unterschiedlichen Facetten, aus denen mein Leben besteht, verscrappe.

Don’t be tamed [Art Journal]

Werbung ohne Auftrag. Ich hatte jetzt Ende Mai zwei Wochen Urlaub. Eigentlich wäre ich in dieser Zeit für 10 Tage in Island gewesen – ein Geschenk an mich selbst zum Geburtstag. Naja, wir wissen alle, was grade los ist, von daher habe ich nun die Zeit zu Hause verbracht. Nach vielen Monaten ging es für mich auch mal wieder an meinen Arbeitstisch und ich habe ein wenig vor mich hin gematscht. Ergebnis ist diese Seite, von der ich noch nicht wirklich weiß, ob ich sie mag oder nicht.

Inspiriert zu dem Mandala-artigen Punktkreis wurde ich von Steffis Steinen. Für den ersten Versuch mag ich es sogar ganz gerne. Blöderweise habe ich den Hintergrund ziemlich einheitlich gelassen, bevor ich begonnen habe, die Punkte aufs Papier zu bringen – die linke Seite, die schon vorhanden war, gefällt mir aufgrund der unterschiedlichen Blautöne deutlich besser.

Ich mag es sehr gerne, die Silhouette hervorzuheben. Zum einen kann ich so ein bisschen schummeln, so die Farbe unter die Stencil gelaufen war, zum anderen gibt es durch die Crayons nochmal mehr Tiefe. Um Arme und Kopf habe ich die Farbe so gelassen, wie ich sie aufgetragen habe, ab dem Torso abwärts habe ich diese mit den Fingern verschmiert und mit dem Hintergrund verblendet, so dass die Umgebungsfarbe etwas aufgehellt wurde und wie ein Schein oder ein Gegenlicht wirkt.

Irgenwie mag ich die Seite ja schon, wenn nicht genau der Farbkontrast Rosa/Blau wäre. Das hat sowas von Gender – diese uns auferlegten Zwänge von außen sind doch einfach Bullshit…. ich hatte tatsächlich einfach noch ein wenig Rosa in meinem Pinsel, so dass ich ohne nachzudenken die Craft-farbene Seite damit bemalt habe. Das Blau war ja schon da. Mir ist die Rosa-Hellblau-Falle tatsächlich erst später aufgefallen, aber ich denke, dass ich das Beste daraus gemacht habe.

Poutine Quebec-Style [Soulfood]

Werbung ohne Auftrag. Kennt Ihr Poutine? Von dem kanadischen Nationalgericht hatte ich schon das ein oder andere Mal gelesen [ich verschlinge ja diese kitschigen Liebesromane….], es bis März aber noch nie gekostet. Am Wochenende vor dem Lockdown war ich mit Freunden in Hamburg. Eigentlich hätte unser Team gegen die Hamburg Towers spielen sollen, aber die BBL hat ja nun erstmal alle Spiele auf Eis gelegt und spielt im Juni ein Playoff-Turnier… Jedenfalls war ich mit meiner guten Freundin N. in der Stadt unterwegs, als wir Sonntag Mittag Hunger bekamen. Ganz in der Nähe des Jungfernstiegs gibt es einen tollen Frittenladen, wo wir eben Poutine aßen und zum Nachtisch Churros.

Wieder zu Hause wollte ich nun definitiv auch das ein oder andere Mal diesen wirklich leckeren Snack aus Pommes, geschmolzenem Käse und Bratensoße genießen. Ulm wird zwar mittlerweile auch ein wenig urbaner, aber Pizza- und Kaffeehausketten bieten halt auch nur standardisierte Gerichte. Also habe ich ein wenig im Netz gestöbert und mir ein Rezept für die selbst gemachte Sauce aus verschiedenen zusammengebastelt. Ich mag dieses Fast Food gerne am Wochenende essen – perfekt für einen Freitagabend nach einer langen, anstrengenden Arbeitswoche…

  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 600 Milliliter Brühe (Gemüse, Fleisch)
  • 2 TL Worcestershire Sauce
  • 30 Gramm Butter
  • 30 Gramm Mehl
  • 1 EL Pfefferkörner in Lake
  • Salz, Pfeffer

ca. 250 g Cheddar, 750 g Steakhouse Pommes

ZUBEREITUNG

Die Pommes auf ein oder zwei Backbleche geben und nach Packungsanweisung im Ofen garen. Den Cheddar in Stücke schneiden [oder bereits fertig geriebenen kaufen].

Für die Soße die Zwiebel und die Knoblauchzehe abziehen, klein schneiden und in einem großen Topf in Butter anbraten, Mehl dazu geben und zu einer Mehlschwitze verrühren. Mit der Brühe – ich verwende gerne Gemüsebrühe – und der Worcestershiresauce aufgießen und die Soße zum Kochen bringen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und bei schwacher Hitze ungefähr 10 – 15 Minuten köcheln lassen. Die Pfefferkörner hinzugeben, eventuell pürieren.

Die Pommes aus dem Ofen nehmen und kräftig würzen. Ich mag gerne eine Mischung aus Salz, Kräutersalz und Räucherpaprika. Für die Poutine die Pommes auf einem Teller anrichten, die Cheese Curds darüber streuen und mit der Bratensoße übergießen. Als Topping mag ich gerne entweder Bärlauch, Frühlingszwiebeln oder Schnittlauch – gerne auch mit Blüten…

Tipps

Ich habe mich bei der Zugabe des Mehls beim ersten Mal ziemlich verschätzt und hatte etwa doppelt oder dreimal soviel Sauce wie benötigt, als die Konsistenz endlich stimmte. Was also tun? Ich habe einige Gläser etwa zur Hälfte oder 2/3 gefüllt und diese eingefroren. Die Gläser erstmal nur mit lose aufgelegtem Deckel einfrieren und, wenn der Inhalt gefroren ist, verschließen. Zum Servieren nach dem Auftauen mit Wasser aufkochen und eventuell nach dem Aufkochen nochmals durchpürieren, um eine schöne Konsistenz zu erreichen. Wichtiger Geschmacksträger der Sauce ist die Worcestersauce. Wenn die Sauce wie bei mir mit Gemüsebrühe gekocht wird, kann man gerne kräftiger würzen. Ich mag die Sauce gerne ziemlich dickflüssig, man kann aber natürlich gerne etwas mehr Brühe dazu geben.