Archiv | August 2022

Mixed Media – Celebrate the little wins [One littleWord]

Werbung ohne Auftrag. Im Juli hatte Felicitas Mayer uns im Jahreskurs One little Word eine tolle Aufgabe gestellt. Wir sollten die kleine Siege im Zusammenhang mit unserem Jahreswort feiern. Sie ist für mich eine der Mixed Media Queens überhaupt und so habe ich einige der Techniken, die sie uns in den zugehörigen Videos zeigte, verwendet. Für eine andere Monatsaufgabe hatte ich das Hintergrundpapier mit meiner Gelli Plate gestaltet und mir somit ein Farbschema vorgegeben.

Ich habe Notenblätter für Collage, Gesso, Aquarellfarben, -kreide, Chinamarker, Modelling Paste, Acrylmarker und Bleistift verwendet. Zusätzlich habe ich auch mal wieder meinen irRESISTible-Spray verwendet. Leider musste ich feststellen, dass er Schwarze mittlerweile vertrocknet ist. So habe ich nun eben den Grauen verwendet.

Hilfreich fand ich die von Felicitas vorgeschlagene Technik, auf die Rückseite des Papiers die gewünschten Formen vorzuzeichnen. So ist es ganz zufällig, was schlussendlich dann im Projekt landet. Das find ich richtig toll. Ich bin ja eh nicht so der Held im genauen Arbeiten – also macht es dann auch nichts aus, wenn ich nicht ganz genau auf der Linie schneide.

Meine wonky circles – also schiefen Kreise habe ich dann auf unterschiedlichen Transparencies [Acrylfolie] ausgelegt. Ich war mir im Vorfeld nicht so sicher, was am Besten wirken könnte. Schlussendlich entschied ich mich für den stärksten Kontrast. Schwarzes Karo gefällt mir richtig gut, das hatte ich auch schon bei meiner Startseite ins Album so gestaltet.

Zudem helfen die Linien mir, die Kreise einigermaßen ordentlich und gleichmäßig anzuordnen. Da kommt dann wieder der Monk in mir durch…. Zur Befestigung habe ich ziemlich starkes Tape verwendet. Damit hält das wirklich gut und dauerhaft. Dadurch, dass ich im Frühjahr auch mal die Walze auf der Rückseite dieses Papiers abstreifte, findet sich hier kein weißer Rand bei den Überlappungen, sondern eben Neonpink in unterschiedlicher Intensität.

Meine kleinen Siege habe ich mit einer tollen Schriftart gemacht – die Labels, die mit einem Labelmaker gestaltet werden, waren meine Inspiration. Das wäre jedoch viel zu groß und wuchtig gewesen. Also habe ich fix in der Mittagspause die passende Schriftart runtergeladen und die entsprechenden Texte getippt, ausgedruckt und zugeschnitten. Mit Glossy Accents habe ich die kleinen Textstreifen dann auf den Kreisen befestigt.

Auf der zweiten Seite blieben unten drei Kreise über. Zwischenzeitlich habe ich auf den linken und mittleren noch einen Acrylschriftzug von Ali Edwards geklebt. Dieser sagt „just breathe“. Genau richtig, ist mein Wort 2022 doch Breathe. Ich überlege noch, etwas auf den verbliebenen leeren Kreis zu schreiben, wahrscheinlich bleibt dieser jedoch frei.

Mealplanning an der Magnettafel [DIY]

Bereits im März habe ich Euch gezeigt, wie ich die Magnettafel für mein Mealplanning an der Küchenwand befestigte. In den letzten Tagen hätte ich eigentlich Urlaub gehabt, aber… tja – Covid hat mal wieder zugeschlagen. Glücklicherweise habe ich nur fiese Erkältungssymptome, aber dennoch musste ich natürlich auf alle geplanten Aktivitäten verzichten. Immerhin habe ich nach „nur“ acht Monaten nun endlich mal die schon längst gedruckten Labels zurechtgeschnitten und laminiert. Yay! In der aktuellen Situation ist es nicht verkehrt, durch vernünftige Planung das Budget ein wenig zu entlasten….

In Word habe ich mir ein Dokument erstellt mit Feldern, in die ich die verschiedenen Gerichte in meiner Lieblingsschrift Caviar Dreams schrieb. Diese habe ich absichtlich relativ groß gestaltet, da ich die Labels mit Magneten an der Metalltafel befestigen möchte. Zuerst habe ich diese mit meiner liebsten Schere zurecht schneiden wollen, bin dann jedoch relativ schnell auf mein Cuttermesser, Lineal und Schneidematte umgestiegen. Das gefiel mir dann doch besser. Die fertigen Labels habe ich auf der Rückseite mit etwas Kleber versehen und sehr eng auf der Laminierfolie ausgelegt. Das Tape verhindert, dass die Etiketten verrutschen und machen das zurechtschneiden der fertigen Labels deutlich angenehmer.

Zur Aufbewahrung in der Küche habe ich eine kleine Umverpackung zweckentfremdet. Da passen noch eine ganze Menge mehr Gerichte rein. Ich freue mich jetzt schon darauf, künftig mein Essen zu planen. Mit ein bisschen Struktur wird weniger über bleiben als bisher und meine Ernährung noch abwechslungsreicher.

Kräuterbuschel

Im letzten Jahr habe ich einfach so mal wieder eine Kräuter- oder auch Weihbuschel gemacht. Das ist hier in Bayern ziemlich verbreitet. Normalerweise werden diese Buschen an Maria Himmelfahrt [15. August] in der Kirche geweiht, darauf habe ich jedoch verzichtet.

Die Tradition der Kräuterbüschel entspringt heidnischen Zeiten, zu derer bereits im Sommer Kräuter gesammelt wurden, die man im Winter brauchen konnte. Je nach Quelle werden unterschiedliche Kräuter hineingebunden. Bei mir sind es unter anderem Schafgarbe, Königskerze, Kamille, Thymian und verschiedene Getreidesorten.

Mit Kräutern – sowohl der Kräuterkunde sowohl dem Kräutersammeln – befasse ich mich schon längere Zeit. Für mich ist das eine schöne Möglichkeit, mich in der Natur aufzuhalten. Zudem habe ich mittlerweile ein wirklich tolles Kräuterbeet im Nutzgarten vor dem Haus angelegt. Neben Thymian und Oregano, Pfefferminz und Lavendel, Melisse und Salbei finden sich unter anderem Rosmarin, Koriander, Estragon und Dill. Die Klassiker Schnittlauch und Petersilie dürfen aber natürlich auch nicht fehlen…. eine Vielzahl dieser Kräuter ist in meiner Kräuterbuschel gelandet. Bei einem Spaziergang habe ich die Wildkräuter gesammelt. Dies ist für mich regelrecht meditativ.

Weitere Infos zu den Weihbuscheln könnt Ihr unter anderem hier nachlesen. Ich finde es immer wieder spannend, mich mit Brauchtum zu befassen.

Brazilian Lemonade

Werbung ohne Auftrag. Dieses Wochenende habe ich mit einem Teil meiner Familie verbracht. Mit meinem Schwager – ebenfalls ein Foodie – philosophiere ich gerne über verschiedene Rezepte. Ich bin ja ziemlich offen, neues zu testen und lasse mich gerne durch TikTok inspirieren.

In der aktuellen Hitzewelle, die Süddeutschland seit Wochen im Griff hat, bin ich immer wieder auf der Suche nach neuen Erfrischungen. Die sind im Idealfall schnell gemacht, bestehen aus wenigen Zutaten und sind zuckerarm. Der neueste Trend, den ich entdeckte, ist Brazilian Lemonade. Die erfüllt alle oben beschriebenen Kriterien und ist zudem echt lecker.

Zutaten

2 Limetten, 3 Cups Wasser, gesüßte Kondensmilch, Eiswürfel

Die Limetten heiß waschen und achteln. Mitsamt Schale [klingt seltsam, ist aber so] in einen Blender geben. Wasser hinzufügen und mit der Pulse-Funktion achtmal mixen. Die Mischung abseihen und etwas ausdrücken. Die Flüssigkeit kommt nun zurück in den Blender. Gesüßte Kondensmilch nach Geschmack hinzugeben – bei mir war es etwas mehr als ein gut gefüllter Teelöffel. Nochmals aufmixen und in mit Eiswürfeln gefüllten Gläser servieren.