Archiv | Januar 2017

Wimpelgirlande [Paperbasics Designteam]

Werbung // Jahrelang hing an meiner Tür die selbe Girlande, um Besucher willkommen zu heißen. Am vergangenen Sonntag nutze ich die Zeit, um mal wieder was hübsches neues zu machen, nämlich eine Wimpelgirlande.

Die ‚plus one‘ – Kollektion von Amy Tangerine gehört noch immer zu meinen absoluten Favoriten [demnächst zeige ich euch nochmal ein Projekt damit] und so habe ich mir diverse Dreiecke aus den unterschiedlichen Bögen ausgeschnitten. Auch ein paar Kreise mit Wellenrand gab es noch, um es etwas verspielter wirken zu lassen.

Diese habe ich dann übereinander gelayert und zusammen getackert. Die Kreise für die Buchstaben sind aus strukturiertem Cardstock, welchen ich mit Silberfarbener Folie geminct habe. Anschließend einfach Substanzen und mit 3D-Pads aufkleben. Eigentlich wollte ich direkt darauf stempeln, aber das funktioniert eher suboptimal. Also einen Bogen Schmierpapier geschnappt, Stempel und Archival Ink dazu und los geht’s. Die anschließende Schnippelei war dann nicht so lustig, aber ich finde, es hat sich gelohnt.

Wie gefällt euch meine neue Girlande und scrappt ihr auch Home Deko?

Januar [1Kit2Blogs]

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Unbezahlte Werbung. Jetzt ist der halbe Januar tatsächlich schon wieder rum…. der zweite Samstag im Monat bedeutet auch einen neuen Beitrag für 1Kit2Blogs, der gemeinsamen Blogaktion von Alex und mir. Normalerweise arbeiten wir ja konsequent in unserem Album, aber für den Start ins Jahr 2017 haben wir uns – angeregt von Svetlana – etwas anderes überlegt: wir haben Uhr gestaltet!

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Ich entschied mich dafür, diese sehr puristisch im Industrial Look zu gestalten. Grau und Silber gehören ja zu meinen absoluten Lieblingsfarben und einem knalligen Neonpink bin ich definitiv auch nicht abgeneigt. Das Farbschema stand also ziemlich schnell fest. Nach der Grundierung mit zwei dünnen Schichten Gesso habe ich ein wenig schwarze Farbe mit jeder Menge Wasser vermischt und dann ungleichmäßig auf dem Rohling verstrichen.

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Nach dem Trocknen habe ich an gegenüberliegenden Seiten silberne Farbe mit dem Finger auf dem Rand verstrichen. Die Ziffern sind zuerst mit weißer Heavy Acryl Farbe von Liquitex hervorgehoben. „1“ und „7“ erstrahlen zudem in Neonpink von Lukas Acryl. Nachdem die anderen Ziffern etwas langweilig erschienen, habe ich über die weiße Farbe noch irRESISTible von Tsukineko getupft, damit zusätzlicher Glanz entstehen kann.

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Insgesamt sah das aber noch ziemlich langweilig und eintönig aus. Also nochmal Neonpink! Etwas Farbe mit Wasser vermischt und mit einem Fächerpinsel mutig über das Projekt gekleckst hilft wirklich Wunder. Irgendwie erinnerte mich  die Anordnung der Sprenkel an die Milchstraße und weit entfernte Galaxien. Ein Glück, dass ich noch eine Packung Wood Veneers von Studio Calico zu Hause hatte. Die habe ich über die gesamte Uhr verteilt, mit Flüssigkleber befestigt und dann schwarz angemalt, denn – wie Mel immer so schön sagt -: #sternegehenimmer

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Jetzt freue ich mich schon auf Alex‚ Uhr und bin gespannt, wie diese final aussieht, denn ein wenig luschern durfte ich im Vorfeld bereits ausnahmsweise….

Travel Journal Rotterdam [Paperbasics Designteam]

Werbung // Hui, endlich mal wieder etwas kreatives mit Papier…. Den Jahreswechsel verbrachte ich in „Manhattan an der Maas“, besser bekannt als Rotterdam. Den Trip buchte ich ganz spontan in der Woche vor Weihnachten und es war schnell klar, dass auch wieder ein Travel Journal mit musste.

Üblich für mich wäre ein deutlich knalligeres Papier gewesen, aber irgendwie lachte mich „Fabric Brocade Rouge Paperie“ von MakingMemories total an. Als Titel einfach nur ein hübsches Geotag von Papierprojekt aufgestempelt und mit Alphas den Ort. Für dezenten Glitzer sorgt mein Wink of Stella Brush Pen.

Im Buch selbst habe ich oft gestempelt – vorsorglich hatte ich mehrere Reisesets, Archival Ink und einen Acrylblock eingepackt – und auch mit Wasserfarben gearbeitet. Als Basis  habe ich wieder zum Aquarellpapier gegriffen.

Ich war ja total platt, als meine Freundin Birgit davon ausging, dass das ein gekauftes Büchlein sei…. Ihrer Aussage nach sehe das wirklich so aus.

Führt Ihr auf Reisen auch ein Journal? Ich würde mich freuen, wenn ihr mir in den Kommentaren Bilder oder Links dazu hinterlasst…..

Brettchenpflege [Homemade & Organic]

Unbezahlte Werbung. Bei Marit von Tag für Tag bin ich vor einigen Wochen über einen Blogpost gestolpert, wo sie die Herstellung der Brettchenbutter beschrieb. Bei mir gibt es ja sehr viele Holzlöffel, Brettchen etc. Kein Wunder, bin ich doch Schreinerin….. Nachdem ich ziemlich viel und gerne koche, sind diese auch ständig im Einsatz. Dementsprechend traurig sehen sie dann auch aus. Trocken, zerkratzt, schrammelig; auf den Brettchen finden sich natürlich auch jede Menge Schnitte. Die Brettchen pflege ich im Normalfall einfach, indem ich sie mit Olivenöl einreibe, aber das hält natürlich nicht allzu lange. Deswegen wollte ich nun unbedingt die Natural Board Butter testen und ich bin wirklich begeistert! Natürliche Zutaten – lediglich Kokosöl und Bienenwachs kommen zum Einsatz -, tolle Ergiebigkeit und ein phänomenaler Duft in der ganzen Wohnung.

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Ähnlich wie Marit wollte ich mir nicht erst was im Internet bestellen und so holte ich mir eine 100% Bienenwachskerze aus dem nächsten Drogeriemarkt. Kokosöl hatte ich eh schon zu Hause. Schnell ein Wasserbad aufgesetzt, ein Glas reingestellt und los gings: 1 Teil Bienenwachs und 3 Teile Kokosöl rein ins Glas, im siedenden Wasserbad schmelzen und gründlich verrühren. Ganz simpel und ohne schädliche Zutaten wie etwa Mineralöl! Nach dem Abkühlen habe ich mir meine zu behandelnden Holzutensilien geschnappt und die Board Butter gründlich darauf verteilt. Dabei nicht zu viel verwenden, es sollen sich ja schließlich keine klebrigen Schichten bilden. Am besten macht ihr das abends, lasst Eure Kochlöffel etc. über Nacht liegen und poliert am nächsten Morgen mit einem sauberen Tuch die nicht eingezogenen Überstände weg. Ein schöner Nebeneffekt ist natürlich auch, dass ihr damit Eurer Haut auch etwas Gutes tut. Ich steh ja total auf Natürliches, deswegen habe ich Euch auch in den nächsten Tagen einige Blogposts zum Thema natürliche Pflege selbst machen…..

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Badezimmer [Großprojekt 2016]

Unbezahlte Werbung. Ein gutes neues Jahr wünsche ich Euch. Ich hoffe, dass Ihr alle gut rein gerutscht seid und den Jahreswechsel so verbringen konntet, wie Ihr wolltet. Ich hatte mich für einige Tage gen Norden verabschiedet [wer mir bei Instagram folgt, konnte ja schon einige Bilder sehen…].Leider hat mich kurz vor der Abfahrt auch noch die Erkältungswelle erwischt und so verbrachte ich den Silvesterabend lieber in meinem Air Bnb als im Regen an der Erasmusbrug zu stehen und das Feuerwerk anzusehen.

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Nachdem das Wetter heute ja endlich einmal fototauglich war, zeige ich Euch endlich auch einmal die Bilder meines neuen Bades. Ich bin im Mai 2016 jobbedingt wieder zurück nach Schwaben gezogen. Unser Haus stammt aus der Nachkriegszeit; die Wohnung, die ich bewohne, wurde Ende der 1970er Jahre ausgebaut. Eine umfassende Renovierung erfolgte 2001, damals wurden die Wasserleitungen aber nicht ausgetauscht. Im Laufe der letzten Jahre hatten wir nun immer mal wieder Rohrbrüche und so entschieden wir uns im Frühjahr, als ich die Zusage zum neuen Job hatte, das Großprojekt anzugehen. Neben dem Bad renovierten wir auch das WC sowie das Treppenhaus [da mussten auch die Wände geöffnet werden für die Leitungen….].

Bauliche Veränderungen

Bis dato war das Bad so aufgebaut, dass an der Außenwand sowohl eine Badewanne als auch eine Dusche montiert waren und gegenüber ein Doppelwaschbecken. Hieraus ergaben sich zum einen eine schlauchartige Optik als auch extrem wenig Platz. Im ersten Schritt wurden sämtliche Installationen entfernt und die Fliesen von Wänden und Boden geschlagen. Der knarrende Holzboden [Verlegeplatten] wurde genauso entsorgt wie auch die in Wengé furnierte Holzdecke. Nachdem die neuen Leitungen in Boden und Wand verlegt waren, haben wir den Boden neu aufgebaut aus im Querverbund verlegten OSB-Platten. Die Außenwand wurde zusätzlich ebenso wie die Decke mit 4 cm starken Styroporplatten isoliert und ein neues Fenster eingebaut. Dadurch, dass es sich um eine Holzbalkendecke handelt, konnte die neue Duschwanne nicht flächenbündig montiert werden. Hierfür bauten wir also ein 10 cm hohes Podest. Auch für die Installation des Waschbeckens entstand ein 10 cm starker Wandvorsprung.

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Mit Hilfe meines Papas, der Schreinermeister ist, und einigen wirklich tollen Firmen konnte ich so mein absolutes Traumbad realisieren. Beim Bodenbelag entschied ich mich für Vollvinyl. Fliesen würden aufgrund der Unterkonstruktion im Laufe der Zeit Risse bekommen. Schon im Vorfeld der Umbaumaßnahmen hatte ich mir ein Pinterest-Board angelegt, mit dessen Hilfe ich einiges visualisieren konnte. Ich mag den ruhigen, reduzierten Look sehr und auch das Material Beton ist super. Schnell war klar, dass ich mein neues Bad in Grautönen und viel weiß ausstatten wollte.

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Bei der Ausstattung legte ich Wert darauf, dass möglichst alle Armaturen, Möbel etc. eckig sein sollten. Einzige Ausnahme ist der Wäschekorb, den ich bereits vor 15 Jahren kaufte. Er passt jedoch aufgrund des zeitlosen Materials Edelstahl in das Gesamtkonzept.

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Um die großzügige Wirkung des Raumes nicht zu stören, verwendeten wir für die Duschwand ein VSG-Klarglasscheibe. Als Wandverkleidung im Nassbereich wählten wir sogenannte Kompaktplatten mit weißem Kern. Diese wurden auf eine Unterkonstruktion aus Latten verklebt. Die restlichen Wände wurden mit Rigipsplatten verkleidet, auf die ein Rollputz aufgebracht wurde.

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Der gesamte Raum ist nun aufgrund der neuen Aufteilung auch groß genug, dass ich meine heiß geliebte Monstera dort problemlos unterbringen kann. Durch die exotische Pflanze wirkt es gleich viel lebendiger und wohnlicher.

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Meinen Waschtisch wollte ich unbedingt an der Wand montiert haben, damit der Boden viel leichter zu wischen ist. Außerdem habe ich mir lange überlegt, wie die Aufteilung sein sollte. Als Grifflösung dient ein seitlicher Einsprung im Korpus.

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Unterhalb des Korpus ist noch ein offener, U-förmiger Korpus angebracht. Hier verstaue ich 2 Boxen von Muji sowie meinen Kulturbeutel. Der Waschbeckenschrank ist knapp 40 cm hoch und 90 cm breit.

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Die sichtbaren Badaccessoires versuche ich, so minimal wie möglich zu halten, damit der Raum so aufgeräumt wie möglich ist. Um die Flächen schnell mal wischen zu können, habe ich Zahnputzbecher etc. auf ein kleines, farblich passendes Tablett gestellt.

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Wir montierten innen eine zweite Schublade, um den Raum optimal nutzen zu können. Beide sind mit einem Selbsteinzug ausgestattet, so dass sie sanft und annähernd geräuschlos schließen.

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Auch die Beleuchtung mit insgesamt sechs Halogenspots setzt das Gesamtkonzept „eckig“ fort.

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Für zusätzlichen Stauraum sorgt auch der hängende Schrank an der Wand neben der Tür. Hier finden Parfums, Haarspray, Deo etc. Platz.

Ich hoffe, Euch hat dieser Einblick in meine Wohnung gefallen? Im Jahr 2017 stehen hier noch einige Renovierungsarbeiten an. Wenn Ihr Interesse daran habt, dann werde ich Euch auch daran teilhaben lassen. Bei Interesse verrate ich auch gerne, welche Materialien verwendet wurden und was ich wo kaufte.