Tag-Archiv | Soulfood

Laugenbrötchen [Foodie Freitag]

Werbung ohne Auftrag. Am ersten Weihnachtsfeiertag hatte ich Lust auf Laugensemmeln. Vor mehr als 2 Jahren hatte ich hier schon mal ein Rezept für Laugennuggets gepostet. Dieses diente mir nun als Grundrezept für diese Brötchen.

Zutaten

  • 1 Würfel frische Hefe
  • 1 TL Agavendicksaft
  • 85 g Butter
  • 300 ml Wasser
  • 2 TL Salz
  • 600 g Weizenmehl
  • 1 El Pflanzenöl
  • 50 g Natron
  • 1,5 l Wasser
  • Salzflocken, Kürbiskerne, Sesam, Mohn

Die Hefe in lauwarmes Wasser bröseln, den Agavendicksaft dazu geben. Mehl mit Salz in einer Rührschüssel mischen, eine Kuhle bilden. Butter und das Hefewasser hineingeben. Mit den Knethaken zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Ich habe das meine Küchenmaschine erledigen lassen – ca. 5 Minuten kneten tun dem Teig richtig gut.

Um schön gleichmäßige Brötchen zu erhalten, habe ich mein Muffinblech geölt und den Teig in 12 Portionen geteilt. Diese zu Kugeln formen und im Blech gehen lassen. Dies dauerte etwa 45 Minuten.

Den Ofen vorheizen(Umluft 180 ° C), während die Lauge vorbereitet wird. Dazu 1,5 l Wasser aufkochen. Da das Natron stark aufschäumen wird, am Besten einen hohen Topf verwenden. Natron hinzugeben. 2 bis 3 Teiglinge gleichzeitig in die Lauge geben – hierbei vorsichtig arbeiten, da diese sehr ätzend ist. Die Teiglinge ca. 30 Sekunden im Laugenbad lassen, währenddessen mit einem Schaumlöffel wenden, damit alle Seiten mit der Lauge benetzt werden. Mit dem Schaumlöffel herausheben, abtropfen lassen und zurück in das Muffinblech geben. Sofort mit Salzflocken oder Saaten bestreuen. Wenn alle Teiglinge bestreut sind, im Ofen 15 – 20 Minuten backen.

White Chocolate Cookies [Foodie Friday]

Ich liebe amerikanische Cookies total. Diese noch leicht knatschige, was man so gerne als „chewy“ bezeichnet – soooo lecker! Wann immer ich mir in der Mittagspause mal ein Sub gönne, müssen unbedingt ein bis drei White Chip Macadamia Nut Cookies mit dazu gepackt werden. Vor kurzem entdeckte ich irgendwo in den weiten des Internets ein Rezept für diese leckeren Kekse und nun kann ich – wann immer mir danach ist und die Zutaten im Haus sind – meine Lust darauf stillen. Letztens hatte ich eine Variante mit gehackten Mandeln gebacken, die bei den Kollegen enorm gut ankam… aber auch „nur“ weiße Schokolade ist sooo lecker, dass ich Euch mein Rezept nicht vorenthalten möchte…

  • 200 g weiche Butter
  • 110 g Zucker
  • 200 g Milchmädchen – das ist diese gezuckerte Kondensmilch
  • 320 g Mehl
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 200 g weiße Schokolade, gehackt
  1. Butter mit Zucker schaumig rühren. Milchmädchen dazu geben und alles zu einer cremigen Masse vermengen.
  2. Mehl mit Backpulver und Salz vermischen und über die Buttercreme sieben.
  3. Schokolade dazu geben und zu einer homogenen Masse vermischen.
  4. Ofen auf 180 °C Umluft heizen. 2 Backbleche mit Backpapier auslegen und aus dem Teig gleichmäßig große Teigportionen darauf verteilen. Dabei darauf achten, genügend Abstand zwischen den Klecksen lassen, da diese noch etwas auseinander laufen.
  5. Die Kekse im heißen Ofen backen, bis sie leicht gebräunt sind. Je nach Größe dauert das zwischen 15 und 18 Minuten. Nicht zu dunkel werden lassen, damit die Cookies noch schön weich sind.

Homemade Burger [Foodie Freitag]

Letzte Woche habe ich Euch an dieser Stelle mein Rezept für Burger Buns vorgestellt. Diese mag ich sehr, da die richtig schön fluffig und weich sind, etwas süß und so ganz genau meinem persönlichen Geschmack entsprechen. Aber was kommt bei mir rein? Das ist ganz verschieden und kommt auch immer darauf an, was der Kühlschrank so hergibt. Jedoch versuche ich immer, mein Fleisch in Bio-Qualität zu bekommen. Das schmeckt einfach so viel besser! Außerdem esse ich Fleisch mittlerweile nur noch ziemlich selten.

Homemade Burger

  1. Je Burger verwende ich ca. 100 g frisches Hackfleisch. Dazu etwas fein gehackte Zwiebel, Pfeffer und scharfes Ajvar. Mit einer Gabel gut vermengen. Zu einem flachen Burger formen [ich verwende dazu eine Burgerpresse, da so die Konsistenz optimal wird].

  2. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und den Burger braten. Währenddessen weitere Zutaten vorbereiten: für meinen Cheeseburger wollte ich Blauschimmelkäse verwenden, außerdem sollte noch gebratener Schinken mit ins Brötchen. Wenn die erste Seite fertig gebraten ist, den Burger wenden, Käse auflegen, Schinken in die Pfanne geben und einen Deckel auflegen, damit der Käse schön schmilzt.

  3. Gemüse kommt ebenfalls ganz nach Geschmack mit drauf. Rohe Tomaten sind mir ein Graus, deswegen wirst Du diese niemals auf einem meiner Burger entdecken! Genauso wenig Essiggurken. Bäh! Ich liebe Eisbergsalat. Dazu hauchfein geschnittene Zwiebeln und Salatgurke, frisch aus dem Garten? Oh yeah! Hier habe ich noch Ketchup ergänzt. Einfach alles nach Lust und Laune in das aufgeschnittene, am Besten lauwarme Bun geben, den Deckel auflegen und mit einem langen Holzspieß versehen.
  4. Wer mag, kann zu seinem Burger natürlich noch Fritten servieren. Wenn ich Familie oder Freunde zum Burger essen einlade, bereite ich alle Zutaten vor und stelle sie in kleinen Schüsseln auf den Tisch, so dass sich jeder seinen Lieblingsburger zusammen stellen kann.

Hummus [Foodie Freitag]

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Werbung ohne Bezahlung. Einer meiner liebsten orientalischen Snacks ist diese leckere Kichererbsenpaste. Wann immer ich in Berlin bin, gehe ich zu meinem Lieblingsrestaurant Hummus & Friends und esse eine Portion. Jedoch kann ich davon nicht genug bekommen und so habe ich in diesem Sommer Hummus häufig selbst gemacht.

1 Glas Kichererbsen   1 Knoblauchzehe   1 – 2 EL Tahini   Zitronensaft [oder 1 Stück Salzzitrone]   Olivenöl   Wasser

Die Kichererbsen abgießen und abspülen. In ein hohes Gefäß oder in den Blender geben. Die Knoblauchzehe schälen und in 2 – 3 Stücke zerkleinern. Mit Tahini [Sesampaste] Zitronensaft und Olivenöl zu den Kichererbsen geben und fein pürieren. Nach Bedarf Wasser zugeben, um die Konsistenz dem eigenen Geschmack anzupassen.

Gerne füge ich dem Dip noch ca. 1/2 Chillischote zu, die ich mit püriere. Zusammen mit Fladenbrot oder Pita ist das in diesem heißen Sommer ein gerne gegessenes Abendessen gewesen.

Fladenbrot [Foodie Friday]

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Werbung ohne Auftrag. Ich liebe Brot in allen Variationen. Besonders gerne mag ich Fladenbrote, Focaccia, Pita oder auch Laugengebäck. Besonders Fladenbrot backe ich total gerne, da dies relativ simpel ist und ich keinen Sauerteig oder ähnliches benötige.

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Dieses Fladenbrot ist eigentlich ein typisches Ramadan-Gebäck. In der Türkei gibt es Ramazan pidesi nur während des Fastenmonats, hier in Deutschland wird es in türkischen Bäckereien oftmals ganzjährig angeboten. Im Original wird es mit Ei bestrichen; darauf verzichte ich, damit es auch meine sich vegan ernährende Freundin J. essen kann.

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Ramazan Pidesi ~ türkisches Fladenbrot

  • 300ml lauwarmes Wasser
  • 1 Würfel Hefe
  • 1 TL Reissirup
  • 450g Mehl
  • 2 TL Salz
  • 2-3 EL Natives Olivenöl Extra
  • etwas Schwarzkümmelsamen (Nigella)
  • etwas Salz
  • etwas Hartweizengrieß und Mehl

Zubereitung

Wasser, Hefe und Reissirup verrühren und etwa 10-15 Minuten stehen lassen, bis es leicht schäumt. Währenddessen in einer großen Schüssel Mehl und Salz mischen, eine tiefe Mulde in die Mitte eindrücken, 1 1/2 EL Olivenöl und die Hefe-Mischung eingießen. Alles gut verkneten bis ein locker luftiger Brotteig entstanden ist. Die Schüssel mit Klarsichtfolie abdecken und 45-60 Minuten an einem warmen, nicht zugigen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt.

Den Teig auf eine mit Mehl bestreute Arbeitsfläche legen, kurz durchkneten, in 6 – 8 Teile teilen und runde Fladen daraus formen. Auf das Backblech mit Backpapier etwas Hartweizengrieß und Mehl streuen. Die Fladen mit etwas Abstand darauf legen und weitere 30 Minuten gehen lassen.

Etwa 1,5 EL Olivenöl mit einem Pinsel auftragen. Mit Schwarzkümmelsamen und Salzflocken leicht bestreuen. Den Pizzastein im Ofen vorheizen (oder ein Backblech) auf 250°C vorheizen. Kurz vor dem Backen den Pizzastein und evtl. auch den Schuber mit Hartweizengrieß und Mehl bestäuben, Fladenbrot  in den Backofen geben und bei 220°C etwa 20 Minuten goldbraun backen. Nach dem Herausnehmen mit einem leicht feuchten Küchentuch abdecken, damit es schön weich bleibt. Wenn Möglich warm servieren.

Onkel Tom’s Bananenbrot [Foodie Friday]

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Werbung ohne Auftrag. Vor mittlerweile 12 Jahren war ich mit meiner Freundin Nadja zu Besuch bei ihren Verwandten in Alabama. Fast drei Wochen durften wir uns von Tom, Nancy und Chelsea verwöhnen lassen und tourten durch unterschiedliche Bundesstaaten. Eines Sonntags Morgens buk Tom zum Frühstück Bananenbrot. In diesem werden im Originalrezept Pekanüsse verbacken. Da mir diese nicht zur Verfügung standen, wandelte ich das Rezept ab.

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8 EL Butter   2 Eier   1 Cup Zucker [Kokosblütenzucker macht sich sehr gut in dem Bananenbrot]  2 Cups Mehl   1 TL Backpulver   3 sehr reife Bananen  1/2 Cup Walnüsse

Butter, Eier und Zucker schaumig rühren. Bananen zerdrücken und unterheben. Nüsse hacken, Mehl und Backpulver sieben und unter die feuchten Zutaten heben.

Kastenform fetten und mit Semmelbröseln ausstreuen. Den Teig in die Form füllen, 90 Minuten bei 135 °C backen.

Gut machen sich in dem Teig auch Schokostreusel. Ich liebe das Brot bestrichen mit Mandel-Nougat-Creme.

Salzzitronen [Foodie-Freitag]

Unbezahlte Werbung. In der orientalischen Küche sind Salzzitronen ein essentielles Würzmittel. Diese lassen sich sehr einfach zu Hause herstellen. Dafür ungespritzte [Bio-]Zitronen in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden. Ein Glas mit passendem Deckel in heißem Wasser auskochen und trocknen. Die Zitronenscheiben abwechselnd mit Salz [z. B. Maldon Sea Salt] in das Glas schichten, dabei darauf achten, dass das Glas nicht komplett gefüllt ist. Die Zitronen mit Öl bis zum Rand aufgießen. Ich habe anschließend darauf geachtet, dass mögliche Luftblasen nach oben steigen und nach einigen Stunden nochmals Öl nachgegossen.