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Fetadip [Foodie-Freitag]

Fetadip

Unbezahlte Werbung. Spontan habe ich mir zu meinen Laugennuggets noch einen scharfen Fetadip zusammen gemixt.

Zutaten:

1 getrocknete Tomate, in feinste Würfel geschnitten, mit ca. 50 g Feta zerdrücken. Ca. 2 TL scharfes Ajvar und 1 TL Ketchup unterrühren. 1/2 TL Tabasco (grün), einige Tropfen scharfe Chilisauce und einige Pul Biber-Flocken mit unterheben. Sollte der Dip zu scharf geraten sein, evtl. mit etwas Agavendicksaft abrunden.

Sirupliebe 3: Apfel

Unbezahlte Werbung. Wenn ich schon in Schwaben bin und eine vernünftige Küche zur Verfügung habe, dann nutze ich gerne die Gelegenheit, manche Hirngespinste in Realität umzuwandeln. Zum Winter gehört für mich immer auch der heimelige Duft von Vanille. Also mal überlegt, was noch dazu passt…. Äpfel!! That’s it….

Du brauchst

1 l Apfelsaft

1 Vanilleschote

1 kg Zucker

nach Belieben noch Vanilleessenz, -aroma oder ähnliches

Apfelsaft in einen weiten Topf geben, die Vanilleschote aufschneiden und das Mark herauskratzen. Beides zum Saft geben und 10 Minuten sprudelnd kochen. Die Vanilleschote herausfischen und dafür den Zucker zugeben. Diesen Auflösen lassen und ca 10 Minuten sprudelnd kochen lassen. Nach Belieben noch zusätzlichen Vanillegeschmack zugeben und den Sirup dann in sterilisierte Flaschen füllen. In eine dieser Flaschen habe ich zur Intensivierung noch die Vanilleschote gesteckt.

Vanille-Panna-Cotta

Unbezahlte Werbung. Ende September war der Großteil unserer Familie verreist – Mensch, ich will auch mal wieder an die Nordsee!!! Nur meine kleine Schwester Chrissi und ich waren in Schwaben. Als ich sie Freitag von der Arbeit abholte, entschieden wir uns, am Sonntag gemeinsam Mittag zu essen. Explizite Wünsche hatte sie natürlich auch schon parat, Kürbissuppe und Flammkuchen sollten es werden. Beim Durchstöbern meiner kleinen (haha) feinen Kochbuchsammlung entschied ich mich dann für Panna Cotta als Dessert. Hatte ich schon ewig nicht mehr gemacht, leider finde ich da bewährte Rezept auch aktuell nicht. (Memo an mich selbst: unbedingt mal wieder aufräumen!!) Aber die britische Fernsehköchin Nigella Lawson hat ja ein italienisches Kochbuch geschrieben……

Für 4 Personen benötigst Du

1 Vanilleschote

75 ml Vollmilch (habe ich durch die gleiche Menge Sahne ersetzt)

425 g Sahne

50 g feinster Zucker

2 Blatt Gelatine (nächstes Mal werde ich 1 Blatt mehr verwenden, war mir beinahe zu weich, außerdem habe ich noch etwas Zitronenschale verwendet)

4 Metallförmchen á 125 ml

  1. Die Vanilleschote längs aufritzen, das Mark herauskratzen und beides mit der Milch, der Sahne und dem Zucker in einem Topf auf schwacher Temperatur langsam warm werden lassen.
  2. Während die Mischung langsam aufkocht 2 Blatt Gelatine in einer flachen Schale zum Einweichen mit Wasser bedecken. Das sollte etwa 3 Minuten dauern, sodass man sich wieder um den Topf auf dem Herd kümmern kann.
  3. Während die Sahnemischung zu kochen beginnt, den Topf vom Herd nehmen, die Vanilleschote herausnehmen und etwa 250 ml der Mischung in einen hitzebeständigen Krug gießen.
  4. Wenn die Gelatine weich ist, die Blätter ausdrücken und unter ständigem Rühren in den Krug gleiten lassen.
  5. Sobald sich die Gelatine aufgelöst hat, den Kruginhalt in den Topf neben dem Herd gießen, dabei kräftig rühren. Dann die ganze Mischung zurück in den Krug umfüllen, bevor man sie in die Metallformen gießt und den Kruginhalt vor dem jeweils nächsten Ausgießen sanft umrührt. Die Formen mindestens 6 Stunden, besser noch über Nacht, kaltstellen, bis alles geliert ist.
  6. Um die Panna Cotta leicht zu lösen, den Boden ihrer Formen etwa 8 Sekunden in Wasser stellen, das soeben gekocht hat und weitere 3 Sekunden im Trockenen stehen lassen. Das Wasser abwischen, eine Untertasse auf die Form legen, sie zusammen umdrehen und die Panna Cotta auf die Untertasse gleiten lassen. Genauso mit den restlichen Formen verfahren und die Panna Cotta mit Obst oder Sauce servieren, ganz wie gewünscht.

Mir war die Panna Cotta ja definitiv etwas zu weich, deswegen habe ich sie im Glas belassen und einen Maracuja-Sirup-Spiegel darauf gemacht.

Tina war vor Jahren mal in Frankreich und hat mir damals Joghurt im Glas mitgebracht. Dies ist das letzte verbliebene Glas davon *heul* Ich glaub, ich muss auch mal wieder ins Elsass fahren, diese ca 100 ml Gläschen sind einfach perfekt für solche Desserts!

Sirupliebe 2: Zitrone

Unbezahlte Werbung. Ursprünglich wollte ich die Flasche noch etwas pimpen, bevor ich sie fotografiere und poste, aber wie so oft kommt es anders als man denkt…. Die Idee habe ich im Sommer bei Bella entdeckt und genauso schmeckte dann auch mein Sommer: zitronig, aber nicht zu süß, genau richtig!! Das Rezept ist von hier.

Ich habe 7 Zitronen und 4 Limetten verwendet. Dazu 1 l Wasser und 1 kg Zucker sowie 20 g Zitronensäure aus dem Packerl.

Das Obst auspressen und den Saft mit dem Wasser zum kochen bringen. 10 Minuten sprudelnd kochen lassen, dann den Zucker hinzufügen. Weitere 15 Minuten kochen lassen und die Zitronensäure zufügen. In sterilisierte Flaschen/Gläser abfüllen. Schmeckt super als Aroma in gekühltem Mineralwasser.

Sirupliebe 1 – Maracuja

Unbezahlte Werbung. Ich habe mich die Tage mal wieder total in der Küche ausgetobt. Herausgekommen sind diverse Sirups? Sirupe? – Keine Ahnung, wie die Mehrzahl von Sirup lauten könnte…

Dieser hier ist wirklich kinderleicht! Du brauchst:

1 l Maracujasaft (Tetrapack)

2 Zimtstangen

2 Sternanis

2 Stück kandierten Ingwer

400 g Zucker

Den Saft mit den Gewürzen in einem weiten (wirklich weiten!!) Topf zum Kochen bringen und um die Hälfte reduzieren. Die Gewürze mit einem Schaumlöffel entnehmen. Zucker in die brodelnde Masse geben und ca. 15 Minuten weiterkochen. Mithilfe eines Trichters in sterilisierte Flaschen einfüllen. Bei mir hat das ca. 500 ml Sirup ergeben.

Diese Flasche war dann gleich mal Gastgeschenk für eine Frühstückseinladung.

Homemade Lemonade – Israel Style

Unbezahlte Werbung. Meine Eltern waren im Juni in Israel auf Rundreise. Von dort brachte meine Mum dann die Idee zu dieser selbstgemachten Limonade mit.

Du brauchst:

einige „süße“ Kräuter (Zitronenmelisse, Salbei, Pfefferminz – das sind die, die in meinem Kräuterbeet wachsen, es können aber natürlich auch alle anderen, aus denen man einen Tee kochen könnte, verwendet werden)

Zitronensaft nach Geschmack

ca 1 geh. EL Zucker

Wasser

So wird’s gemacht:

Die Kräuter säubern und evtl. in kleine Stücke zupfen. Dann in ein Gefäß geben (meine Karaffe fasst ca. 500 ml) und mit dem Wasser auffüllen. Im Kühlschrank mindestens über Nacht, besser noch länger ziehen lassen. Vor dem Servieren Zitronensaft und Zucker zugeben und rühren, damit sich der Zucker auflöst.

Wer mag, kann auch noch Eiswürfel und/oder Zitronenscheiben zugeben.