Archiv | September 2018

Burger Buns [Foodie Freitag]

Liebt Ihr Burger auch so sehr wie ich? In den einschlägigen Fastfood-Restaurants esse ich keine, aber in der Nähe unseres Büros gibt es wöchentlich einen Foodtruck, der richtige gute Burger macht und auch sonst gibt es immer mehr Locations in Ulm, wo ich gerne mal einen frisch zubereiteten Burger esse. Jedoch kommt keiner dieser Burger wirklich an einen selbst gemachten ran, da ich mich hier total kreativ austoben kann. Heute habe ich Euch das Rezept für meine Burger Buns mitgebracht. Am letzten Wochenende bin ich nämlich ein wenig eskaliert und habe mehrere Brotrezepte ausprobiert…..

BURGER BUNS

  • 2 Eier
  • 50 ml Milch
  • 200 ml Wasser
  • 1 Würfel Hefe
  • 40 Gramm Zucker
  • 425 Gramm Mehl (Typ 550)
  • 60 Gramm Mehl (Typ 405)
  • 10 Gramm Salz
  • 80 Gramm weiche Butter
  • etwas Sesam- oder Mohnkörner

ZUBEREITUNG

  1. 1 Ei (oder wenn man es vorher zerschlägt 1 1/2) schaumig schlagen. Ich mache das gerne mit dem Schneebesen oder einer Gabel in einer kleinen Schüssel.
  2. Die Hälfte der Milch (25 ml), Wasser, Hefe und Zucker vermischen und etwa 10 Minuten stehen lassen, bis kleine Bläschen aufsteigen.
  3. Das Mehl (unbedingt beide Typen verwenden – das macht den besonderen Geschmack), Salz und die weiche Butter zusammen mit dem schaumigen Ei zu der Hefemilch geben und mit den Knethaken zu einem weichen Teig verarbeiten. Die Schüssel mit einem sauberen Tuch abdecken und den Teig an einem warmen, zugfreien Ort etwa 1 h gehen lassen, bis sich das Volumen deutlich sichtbar vergrößert hat.
  4. Nun ca. 12 Buns formen (dazu am besten die Hände etwas mehlen) und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Wenn man nicht möchte, dass die Buns zusammen backen, bitte auf entsprechend Abstand achten und ggf. ein zweites Blech verwenden. Nun nochmal eine Stunde gehen lassen.
  5. Die Brötchen mit dem restlichen Ei zusammen mit der verquirlten Milch bestreichen und mit Mohn- oder Sesamkörnern bestreuen.
    Das Ganze im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Umluft ca. 20 Minuten (bei kleineren Brötchen reichen auch 15 Minuten) backen.

St. Peter-Ording [Wanderlust]

Werbung ohne Auftrag. 20 lange Jahre war ich nicht mehr in St. Peter – Ording gewesen. Deswegen genoss ich meinen Aufenthalt an der Küste umso mehr. Ich mag die unendliche Weite des Meeres und tanke meine Akkus so voll, wie es nur geht.

Insgesamt war das Wetter für Ende August wunderschön. Trotzdem war die Softshelljacke täglich mit am Strand. Ein Tag war relativ stürmisch, aber das stört mich gar nicht. Auch die ein oder andere Meditation direkt am Wasser musste natürlich sein.

Jetzt im Spätsommer waren nicht mehr gar so viele Touristen da, jedoch hörte man überall süddeutsche Akzente. Meist habe ich es so gehandhabt, dass ich nicht den direkten Weg zum Ferienhaus ging, sondern am Strand bis nach St. Peter – Bad lief und dann über die Dünen zurück nach Ording. Dabei konnte ich mich so richtig schön entspannen und die Gedanken schweifen lassen. Zudem war das natürlich auch ideal für schöne Fotos und on top fand ich noch hübsche Muscheln.

Den letzten Abend verbrachten wir erst am 54 ° Nord, einem Restaurant in einer der typischen Pfahlbauten, um der Sonne beim untergehen zuzusehen. Danach traf ich mich noch mit meiner Mutter, Schwestern und dem neuen Schwager an den Strandkörben, wo wir einen Sekt tranken.

Am Morgen des Abreisetages trennten sich dann unsere Wege: ein Wagen fuhr bereits um 9:00 Uhr los in Richtung Süddeutschland, ich durfte Schwester und Schwager um 14:00 Uhr am Airport Hamburg absetzen und danach weiter Richtung Berlin fahren und das dritte Fahrzeug würde erst spätnachmittags starten und in der Heide einen Stopp einlegen. So war unsere Gruppe schon deutlich geschrumpft, als wir das letzte Mal zum Strand gingen.

Bei Ebbe konnten wir ziemlich weit ins Meer gehen. Zudem entstand dank der jüngsten Schwester noch ein Bild von mir in einer der wenigen zugänglichen Dünen. Ich wollte gar nicht abreisen, da ich das Meer so sehr liebe…..

Leuchtturm Westerhever [Wanderlust]

 

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Eines der Wahrzeichen der Halbinsel Eiderstedt ist der Leuchtturm Westerheversand mit den beiden kleinen Häuschen, in denen zu früheren Zeiten der Leuchtturmwächter mit Familie sowie dessen Stellvertreter und die Familie lebten.

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Zusammen mit zwei meiner Schwestern sowie deren Männern und den Kindern machte ich eine Besichtigung. Trotz meiner Höhenangst klappt sowas mittlerweile ziemlich gut. Leider war es ein klein wenig diesig an diesem Mittag, so dass die Fernsicht nicht ganz optimal war.

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Zwei Tag später fuhren wir erneut die kurze Strecke nach Westerhever, jedoch hatten wir da dann deutlich mehr Gepäck dabei. Jeden Freitag von Ostern bis September werden bis zu vier Paare im Leuchtturm getraut. Die jüngste Schwester tat genau hier diesen großen Schritt und so veranstalteten wir ein Picknick direkt am Leuchtturm als Hochzeitsmahl.

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Hummus [Foodie Freitag]

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Werbung ohne Bezahlung. Einer meiner liebsten orientalischen Snacks ist diese leckere Kichererbsenpaste. Wann immer ich in Berlin bin, gehe ich zu meinem Lieblingsrestaurant Hummus & Friends und esse eine Portion. Jedoch kann ich davon nicht genug bekommen und so habe ich in diesem Sommer Hummus häufig selbst gemacht.

1 Glas Kichererbsen   1 Knoblauchzehe   1 – 2 EL Tahini   Zitronensaft [oder 1 Stück Salzzitrone]   Olivenöl   Wasser

Die Kichererbsen abgießen und abspülen. In ein hohes Gefäß oder in den Blender geben. Die Knoblauchzehe schälen und in 2 – 3 Stücke zerkleinern. Mit Tahini [Sesampaste] Zitronensaft und Olivenöl zu den Kichererbsen geben und fein pürieren. Nach Bedarf Wasser zugeben, um die Konsistenz dem eigenen Geschmack anzupassen.

Gerne füge ich dem Dip noch ca. 1/2 Chillischote zu, die ich mit püriere. Zusammen mit Fladenbrot oder Pita ist das in diesem heißen Sommer ein gerne gegessenes Abendessen gewesen.

Amrum [Wanderlust]

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Werbung ohne Auftrag. Am Sonntag, dem ersten Urlaubstag, hieß es richtig früh Aufstehen. Die ganze Reisegesellschaft machte sich nämlich von St. Peter Ording, wo wir zwei Ferienhäuser gemietet hatten, auf nach Amrum. Dazu mussten wir eine knappe Stunde nach Nordstrand fahren, wo  die Adler Express am Hafen Stucklanungshörn ablegt. Die Fahrt nach Wittdün mit dem „schnellsten Schiff im Wattenmeer“ dauert um die zwei Stunden. Wir hatten tollstes Wetter, so dass ich die gesamte Fahrt auf dem Freideck verbrachte. Bei der Fahrt nach Amrum sah ich die Kegelrobben nicht, auf der Rückfahrt hatte ich jedoch mehr Glück.

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Auf Hallig Hooge werden die Ausflügler mit Planwagen vom Anleger abgeholt. Das Leben auf eine Hallig würde mich schon auch interessieren, aber an diesem Tag war hierfür keine Zeit.

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Am Anleger in Witdün erwarteten uns nämlich schon ein Teil der Familie. Nachdem meine Schwester mit den Kindern den halben Sommer auf der Insel verbrachte, kannten diese sich natürlich sehr gut aus. Zuerst machten wir hier einen Spaziergang. Ich bin ja kein Langsam-Geher und war daher immer gefühlt eine halbe Stunde vor den anderen. Daher habe ich mich dann in den hübschen Strandkorb an der Promenade gesetzt, mir die Sonne auf die Nase scheinen lassen und bin meinen Gedanken nachgehangen.

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Weiter ging es dann mit dem Bus nach Nebel. Hier gab es Mittagessen für alle und dann noch einen kleinen Ausflug an den Strand.

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Hamburg [Wanderlust]

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Werbung ohne Auftrag. In letzter Zeit war es hier ziemlich ruhig. Wer mir bei Instagram folgt, hat bestimmt auch gesehen, dass ich Zeit in Hamburg, an der Nordsee und in Berlin verbrachte. Heute zeige ich Euch einige Bilder aus der Lieblingsstadt. Dadurch, dass ich bereits um 6:00 Uhr in der Speicherstadt geparkt hatte, konnte ich der City beim Aufwachen zusehen….

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„Pflichttermin“ für mich ist der Hafen. Gibt es etwas Schöneres, als hier dem Fernweh zu frönen? Wohl nur, direkt an der See zu sein.

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Wie so häufig nutzte ich natürlich die Möglichkeit einer Hafenrundfahrt. Allerdings setze ich mich dazu immer in die Linienboote, die an den St. Pauli Landungsbrücken verschiedene Routen bedienen. Während es in Stuttgart, wo sich Schwester und Schwager auf den Weg zum Flughafen machten, ungemütlich nasskalt war, genoss ich das tolle Wetter ganz Vorne am Schiff.

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Immer wieder faszinierend für mich – so viele Container und trotzdem ist der Riesenpott in der Lage, zu schwimmen.

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Ich liebe es, wie die Sonne auf dem Wasser glitzert. Das ist so ein tolles Licht und dafür lohnt sich frühes Aufstehen immer wieder. Ich bin ja eigentlich ein totaler Langschläfer, aber wenn ich mich dann aus dem Bett gequält habe, ist es jedes Mal wieder ein totales High für mich.

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Die skandinavischen Seemannsmissionen haben auch entsprechende Länderkirchen, also gibt es direkt am Hafen sowohl die schwedische als auch finnische, dänische und norwegische Seemannskirche. Dies sind teilweise Bauten aus den 1960er Jahren, aber eben typisch Skandi. Weil ich jedoch keine wirklich hübschen Bilder davon machen konnte, gibt es eben finnische Landesflaggen.

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Der Vulkanstein für den Moai wurde 1999 von Rapa Nui [Osterinsel] nach Hamburg gebracht und vor Ort von bildenden Künstlern in der Tradition der Inselbewohner mit traditionellen Werkzeugen geschaffen. Ich habe den Moai bei meinem letzten oder vorletzten Besuch in der Hansestadt entdeckt und finde die Figur faszinierend. Auf Rapa Nui findet man diese Steinfiguren zu Hunderten an den Küsten, jedoch weiß man bis heute nicht wirklich, was diese bedeuten.

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Da ich meinen Urlaub mit der kompletten Familie verbrachte – Eltern, Schwester, die aktuellen und zum damaligen Zeitpunkt noch zukünftigen Schwager, Nichte, Neffe – brauchte ich auch mal eine Auszeit während der Woche. Zum Einen nutzte ich natürlich die Gelegenheit, meine Freundin Mel zu besuchen, zum Anderen war ich nochmals in der City, um ein wenig zu shoppen. Natürlich war ich auch nochmals auf der Elbphilharmonie, wie bereits am Samstag.

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Ist es nicht phantastisch, wie sich die ganzen Lichter im Wasser spiegeln? Ich liebe das Glitzern der Lichter in Städten sehr, aber wenn es sich dann auch noch im Wasser spiegelt……

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Fladenbrot [Foodie Friday]

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Werbung ohne Auftrag. Ich liebe Brot in allen Variationen. Besonders gerne mag ich Fladenbrote, Focaccia, Pita oder auch Laugengebäck. Besonders Fladenbrot backe ich total gerne, da dies relativ simpel ist und ich keinen Sauerteig oder ähnliches benötige.

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Dieses Fladenbrot ist eigentlich ein typisches Ramadan-Gebäck. In der Türkei gibt es Ramazan pidesi nur während des Fastenmonats, hier in Deutschland wird es in türkischen Bäckereien oftmals ganzjährig angeboten. Im Original wird es mit Ei bestrichen; darauf verzichte ich, damit es auch meine sich vegan ernährende Freundin J. essen kann.

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Ramazan Pidesi ~ türkisches Fladenbrot

  • 300ml lauwarmes Wasser
  • 1 Würfel Hefe
  • 1 TL Reissirup
  • 450g Mehl
  • 2 TL Salz
  • 2-3 EL Natives Olivenöl Extra
  • etwas Schwarzkümmelsamen (Nigella)
  • etwas Salz
  • etwas Hartweizengrieß und Mehl

Zubereitung

Wasser, Hefe und Reissirup verrühren und etwa 10-15 Minuten stehen lassen, bis es leicht schäumt. Währenddessen in einer großen Schüssel Mehl und Salz mischen, eine tiefe Mulde in die Mitte eindrücken, 1 1/2 EL Olivenöl und die Hefe-Mischung eingießen. Alles gut verkneten bis ein locker luftiger Brotteig entstanden ist. Die Schüssel mit Klarsichtfolie abdecken und 45-60 Minuten an einem warmen, nicht zugigen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt.

Den Teig auf eine mit Mehl bestreute Arbeitsfläche legen, kurz durchkneten, in 6 – 8 Teile teilen und runde Fladen daraus formen. Auf das Backblech mit Backpapier etwas Hartweizengrieß und Mehl streuen. Die Fladen mit etwas Abstand darauf legen und weitere 30 Minuten gehen lassen.

Etwa 1,5 EL Olivenöl mit einem Pinsel auftragen. Mit Schwarzkümmelsamen und Salzflocken leicht bestreuen. Den Pizzastein im Ofen vorheizen (oder ein Backblech) auf 250°C vorheizen. Kurz vor dem Backen den Pizzastein und evtl. auch den Schuber mit Hartweizengrieß und Mehl bestäuben, Fladenbrot  in den Backofen geben und bei 220°C etwa 20 Minuten goldbraun backen. Nach dem Herausnehmen mit einem leicht feuchten Küchentuch abdecken, damit es schön weich bleibt. Wenn Möglich warm servieren.