Archiv | Oktober 2018

Brioche Pumpkin Rolls [Foodie Freitag]

Werbung ohne Auftrag. Von meiner Schwester bekam ich letztens einen Hokkaido-Kürbis geschenkt. Eigentlich wollte ich davon Kürbisgnocchi machen, aber als ich bei Simone Pumpkin Rolls entdeckte, mussten diese am Wochenende gebacken werden. Ich habe das Rezept ein bisschen abgewandelt. Die Brötchen sind sehr neutral vom Geschmack, da das Kürbispüree geschmacklich kaum auffällt. Sie schmecken perfekt zu Burger, aber auch mit Käse oder Marmelade sind sie einfach nur lecker. Das Ikebana hier ist zwar ein bisschen zeitaufwändig, macht aber einiges her. Mein Kollege wollte gar nicht glauben, dass es sich bei den leckeren kleinen Dingern um Brötchen und nicht

410 g Mehl

150 g Kürbispürree

30 g Zucker

21g [1/2Würfel] frische Hefe

3 g Salz

2 kalte Eier

125 g kalte Butter

60 g lauwarme Milch

Eggwash: 1 Eigelb & etwas Milch

Mehl mit Zucker und Salz vermischen, eine Mulde in die Mitte formen. Die Hefe hineinbröseln und in der Milch auflösen. Den Vorteig etwa 5 Minuten stehen lassen.

Alle Zutaten bis auf die Butter hinzufügen und mit den Knethaken zu einem glatten Teig verkneten. Die Butter hinzufügen und weitere etwa 15 Minuten zu einem seidigen Hefeteig verarbeiten.

Abgedeckt über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. Aus dem Teig 10 gleichmäßige Kugeln formen. Diese nochmals gut gehen lassen. Wer mag, kann zuvor auch noch Küchengarn um die Teiglinge wickeln, so dass die Brioche Buns nach dem Backen eine Kürbisform erhalten. Mit Eggwash bepinseln.

Ofen auf 180° Ober/Unterhitze vorheizen, die Pumpkin Rolls auf die mittlere Schiene geben, die Hitze sofort auf 160° runterschalten und die Brioche Buns 15 – 20 Minuten backen.

Kurz auskühlen lassen und das Garn entfernen.

Ich habe meine Buns genutzt, um klassische Cheeseburger mit einem Twist zu machen. Soooo yummie! Nächste Woche gibt es dafür ein Rezept.

Baguette [Foodie Freitag]

Als ich letztens meine Nerven nach einer seeehr anstrengenden Woche etwas beruhigen wollte und noch Zeit totzuschlagen hatte, gönnte ich mir ein wenig Shopping. Manchmal muss das ja einfach sein, nicht wahr? Während ich so an den Regalen entlang schlenderte, entdeckte ich ein Holzbrett, welches für Antipasti, Brotzeiten und und und… gedacht ist. Gekauft habe ich es nicht, denn das kann ich selbst machen. Und dann auch noch in dem Format, wie ich es haben möchte. Jedenfalls war der erste Gedanke dann, dass ich darauf frisches, selbstgebackenes Baguette servieren möchte mit einer Auswahl Käse und Trauben oder einfach nur hochwertigem Olivenöl und etwas Meersalz.

Da ich später dann noch bei meiner Mama war, fragte ich nach einem Rezept für Baguette und buk dieses gleich am nächsten Tag. Das Holzbrett existiert zwar bis dato noch immer nur in meinem Kopf, aber das Brot wird hier noch häufiger gebacken werden…..

Teig

  • 600 g Mehl, vorzugsweise Dinkelmehl 630
  • 1,5 TL Salz
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 330 g lauwarmes Wasser

Zubereitung

  1. Mehl und Salz in eine Schüssel geben und vermischen. Eine Mulde formen.
  2. Wasser, Hefe und Zucker in die Mulde geben und mit den Knethaken zu einem elastischen Teig kneten. Mit einem sauberen Tuch zudecken und etwa 1 h gehen lassen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat.

  3. Den Teig aus der Schüssel nehmen und dritteln. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu langen Strängen formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben.

  4. Die Baguettes 20 Minuten gehen lassen. Den Backofen vorheizen auf 230 Grad Ober-/ Unterhitze.

  5. Die Baguettes mit etwas Wasser bestreichen. Im Backofen 15-20 Minuten backen.

Wer mag, kann dieses Grundrezept auch zu mediterranen Baguettes abwandeln:

  • Brot 1 – 35 g schwarze, entsteinte Oliven. Oliven hacken, unter den Teig für ein Baguette mischen.
  • Brot 2 – 6-8 Stück getrocknete Tomaten in Öl. Tomaten in kleine Würfel schneiden, unter den Teig für ein Baguette mischen
  • Brot 3 – 1 EL getrocknete Kräuter de Provence. Unter den Teig für ein Baguette mischen. Brot vor dem Backen mit etwas Meersalz bestreuen.

Homemade Burger [Foodie Freitag]

Letzte Woche habe ich Euch an dieser Stelle mein Rezept für Burger Buns vorgestellt. Diese mag ich sehr, da die richtig schön fluffig und weich sind, etwas süß und so ganz genau meinem persönlichen Geschmack entsprechen. Aber was kommt bei mir rein? Das ist ganz verschieden und kommt auch immer darauf an, was der Kühlschrank so hergibt. Jedoch versuche ich immer, mein Fleisch in Bio-Qualität zu bekommen. Das schmeckt einfach so viel besser! Außerdem esse ich Fleisch mittlerweile nur noch ziemlich selten.

Homemade Burger

  1. Je Burger verwende ich ca. 100 g frisches Hackfleisch. Dazu etwas fein gehackte Zwiebel, Pfeffer und scharfes Ajvar. Mit einer Gabel gut vermengen. Zu einem flachen Burger formen [ich verwende dazu eine Burgerpresse, da so die Konsistenz optimal wird].

  2. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und den Burger braten. Währenddessen weitere Zutaten vorbereiten: für meinen Cheeseburger wollte ich Blauschimmelkäse verwenden, außerdem sollte noch gebratener Schinken mit ins Brötchen. Wenn die erste Seite fertig gebraten ist, den Burger wenden, Käse auflegen, Schinken in die Pfanne geben und einen Deckel auflegen, damit der Käse schön schmilzt.

  3. Gemüse kommt ebenfalls ganz nach Geschmack mit drauf. Rohe Tomaten sind mir ein Graus, deswegen wirst Du diese niemals auf einem meiner Burger entdecken! Genauso wenig Essiggurken. Bäh! Ich liebe Eisbergsalat. Dazu hauchfein geschnittene Zwiebeln und Salatgurke, frisch aus dem Garten? Oh yeah! Hier habe ich noch Ketchup ergänzt. Einfach alles nach Lust und Laune in das aufgeschnittene, am Besten lauwarme Bun geben, den Deckel auflegen und mit einem langen Holzspieß versehen.
  4. Wer mag, kann zu seinem Burger natürlich noch Fritten servieren. Wenn ich Familie oder Freunde zum Burger essen einlade, bereite ich alle Zutaten vor und stelle sie in kleinen Schüsseln auf den Tisch, so dass sich jeder seinen Lieblingsburger zusammen stellen kann.

Berlin [Wanderlust]

Werbung ohne Auftrag. Eigentlich wollte ich bereits Mitte August nach Berlin fahren. Aus verschiedenen Gründen klappte dies aber nicht und so entschied ich mich, im Anschluss an den Nordsee-Urlaub noch zwei Tage in der Hauptstadt zu verbringen. Das Air BNB, welches ich bewohnte, war ganz neu und superschön. Frieda und Ihre Familie bewohnen den Neubau erst seit kurzem. Das Haus liegt ganz ruhig am Rand von Berlin, die Müggelspree ist 2 Minuten Fußweg entfernt.

Von der Unterkunft ist es mit Bus und S-Bahn ca. 45 Minuten Wegstrecke zu den Hackeschen Höfen. Das ist für mich aber völlig in Ordnung.

Natürlich war ich im Hummus and Friends in der Oranienburger Straße essen. Seit ich dieses koshere Restaurant 2015 entdeckte, besuche ich es nach Möglichkeit bei jedem Berlin-Besuch. Ich wählte Hummus & Sauce und als Dessert das Mango-Sorbet. Soooooo lecker!

Zudem habe ich auch noch jede Menge Geld ausgegeben in unterschiedlichen Shops wie Schee, Spreeheidi oder Home on earth. Ich liebe diese individuellen Läden, wo man auch außergewöhnliche Dinge erhält.

Tag des Offenen Denkmals

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Werbung ohne Auftrag. Mit meiner Freundin J. war ich im September während des Tages des offenen Denkmals in Ulm unterwegs. Eigentlich wollten wir die Führung durch den Keller des Münsters besuchen, aber hierfür waren Tickets nötig, die bereits am frühen Morgen vergriffen waren. Schade! So sind wir ein wenig durch das Kirchenschiff geschlendert und haben einige Fotos gemacht.

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Trotzdem Ulm während des 2. Weltkrieges stark bombardiert wurde, hat das Münster dieses fast unbeschadet überstanden. Offensichtlich war dies einem Kommandierenden zu verdanken, der früher Ulm besucht hatte und das Münster so schön fand. Er gab daraufhin wohl den Befehl, dieses evangelische Kirchenhaus nicht in Schutt und Asche zu legen.

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Hier ist das sogenannte Israelfenster mit dem Davidstern und der Menora. Wenn man durch das Hauptportal ins Münster kommt, ist das Fenster über dem rechten Seitenflügel. Es verwundert mich immer noch, dass die jüdischen Symbole in einer christlichen Kirche sichtbar sind. Die Kirche ist da ja meist nicht so offen….

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Beweis für diese These: der ursprünglich jüdische Grabstein wurde zweckentfremdet.

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Hier habe ich vom Hauptportal zum Altarraum fotografiert. So düster das Münster von außen auch wirkt. Wenn man drin steht und das Sonnenlicht die Fenster zum Leuchten bringt, dann ist das eine ganz besondere Stimmung; sehr feierlich. Und ich bin nun wirklich nicht gläubig…..

Es war auch möglich, die Münsterbauhütte, welche die Renovierungen am Münster durchführt, zu besichtigen.

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Unser zweiter Ort, den J. und ich uns ansahen, war das Fort Oberer Kuhberg, in dem ein KZ während der Naziherrschaft untergebracht war. Hier habe ich nicht wirklich viele Bilder gemacht, da die Stimmung und Atmosphäre dies mir dort einfach nicht erlaubten. In meinem Leben war ich ja schon an einigen Orten, die mit dem 2. Weltkrieg zu tun haben und mir läuft es hierbei permanent kalt den Rücken herunter. Mir ist es deshalb schleierhaft, weswegen es die AFD und Ausländerfeinde es aktuell schaffen, so einen Zulauf zu generieren. Haben die Menschen eigentlich gar nichts aus unserer Vergangenheit gelernt?!

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