Tag-Archiv | Liz Lamoureux

Breathe [One Little Word 2022]

Werbung ohne Auftrag. Letztes Jahr habe ich erstmals den Online-Workshop zum Projekt One Little Word gebucht. Das war richtig richtig toll und so war es für mich keine Frage, mir diesen Luxus auch in 2022 zu gönnen. Bereits im Verlauf der letzten Monate hatte sich herauskristallisiert, dass mein Fokus in diesem Jahr auf BREATHE liegen sollte. Während ich 2021 eine Mischung aus OLW und Project life gemacht habe, konzentriere ich mich heuer ganz auf mein Wort.

Ich habe schon öfter bei Soulmantras, dem Onlineshop von Liz Lamoreux, bestellt. Jedem Päckchen liegen kleine Kärtchen mit positiven Sprüchen bei. Eines davon ziert meine Startseite im Album. Leider gibt es im Moment große Lieferschwierigkeiten, so dass meine bestellten Artikel aus der One Little Word – Kollektion von Ali Edwards noch nicht versandt wurden. Auch beim Memorykeeping werden wir durchaus von Corona ausgebremst…. ich habe jedoch in meinem Studio einen richtig großen Stash, so dass ich trotz allem bereits kreativ sein konnte.

Vision Boards finde ich persönlich richtig toll. Mit verschiedenen Bildern aus dem Netz habe ich mir eines digital gestaltet, um meine Intentionen zu visualisieren. Die Kärtchen bekam ich bereits im letzten Jahr von meiner lieben Freundin Frau Pony geschenkt. Irgendwie passen sie für dieses Jahr noch besser, fand ich, und so sind sie hierhin mit umgezogen. Die Rückseite der transparenten Folie habe ich mit einem Stück Cardstock beklebt. Darauf habe ich einen tollen Spruch gedruckt; Hingucker ist das Acryl-Wort aus einem alten Kit von Ali Edwards.

Im Journal von Ali gibt es einen Bereich, in dem jeden Monat ein Selfie mit einigen Worten dokumentiert werden kann. Da ich auch dieses Jahr nur im Album arbeiten werde, habe ich dieses adaptiert. Die meisten Journaling-Karten habe ich aus einem Kit zum Thema GROW. Zum Einen gefallen mir die Farben besonders gut, zum Anderen möchte ich natürlich auch in 2022 an meinem persönlichen Wachstum arbeiten…. passt also perfekt!

Als kleines Goodie habe ich mir bei Etsy eine digitale Datei mit den Mondphasen bzw. mit dem Mondkalender gegönnt. Ich mag es, mich mit verschiedenen, neuen Dingen zu befassen – der Einfluss des Mondes auf unser Leben gehört dazu. Auf der Rückseite dessen und als Abschluss meines persönlichen Introbereichs habe ich Designpapier mit dem schönen Ginkgo-Motiv passend zugeschnitten. Dazu kupferfarbene Sticker und ich bin sehr zufrieden damit.

Tell it [Art Journal]

Werbung ohne Auftrag. Ich liebe es, mit verschiedenen Techniken zu experimentieren. Häufig finden sich Abbildungen von Buddha in meinen Arbeiten. Ich bin nun wirklich nicht gläubig, bastle mir jedoch aus verschiedenen Ansichten meine eigene Form von Spiritualität zusammen. Genau dieses findet sich dann in meinen verschiedenen Werken wieder. Oben habe ich einfach unterschiedliche Drucke, die ich teilweise schon vor Jahren mit meiner Gelli Plate machte, genommen und kreisförmig zurecht geschnitten. Diese sind einfach ganz locker nur mittig miteinander verbunden und dann in mein Journal geklebt.

Auch dieser Druck ist schon einige Jahre alt. Ein guter Bekannter hat mir einige Bilder mit einem Laserprinter gedruckt. Eine Beschreibung, wie ich den Gel Transfer mache, findet Ihr hier.

Mit verschiedenen Stencils und Distress Oxides habe ich diese Seite gestaltet. Den Sepia-Effekt durch das Überlagern der unterschiedlichen Farben mag ich besonders gerne. Auch das Darübersprenkeln mit klarem Wasser verstärkt diesen Eindruck noch.

Hier könnt Ihr auch das schöne Glitzern meines grauen Farbsprays erkennen. Das gefällt mir zu den Grün- und Lavendeltönen ausnehmend gut.

Dagegen wirken die Distress-Oxide-Farbtöne auf dieser Doppelseite viel viel knalliger. Die Seite hatte ich mit Wasserfarben leicht Orange getönt. Irgendwie mochte ich das aber so gar nicht und dann habe ich einfach herumgespielt. Einige Stencils, durch die ich Ton in Ton die Farben auftrug und schon war das viel eher ich….

Hier entsteht ein Gel-Transfer. Es stört mich gar nicht, dass im unteren Bereich teilweise die Farbe mit abgeht. Zu den Vintagefarben passt das sogar richtig gut.

Das Gingko-Blatt hatte ich 2019 in einem Park in Bologna aufgesammelt. Seither habe ich es permanent in der Hülle meines Smartphones bei mir getragen. Hier erschien es mir nun genau richtig, das Blatt mit dem Haiku und dem Bild zu kombinieren.

Haikus habe ich in dem Art Journal wiederholt verfasst. Mit Lyrik habe ich mich im Sommer verstärkt befasst und sehr gerne mit verschiedenen Themen herumgespielt. Gerade in Kombination mit Liz‘ E-Courses, die ja alle auf Englisch sind, ist das für mich manchmal eine echte Challenge. Aber das ist eben das, was meinem Kopf manchmal richtig gut tut.