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Helsinki [Wanderlust]

 

Werbung ohne Auftrag. Anfang Juni konntet Ihr mich unter dem Hashtag #helyeah bei Instagram bei meiner Reise nach Helsinki begleiten. Heute gibt es die Bilder und einige Geschichten dazu – eines kann ich Euch im Vorfeld schon verraten: ich habe mich verliebt!

Der IATA-Code für den Flughafen Helsinki-Vantaa lautet HEL, von daher habe ich mich bei der Hashtagsuche für das kleine Wortspiel #helyeah entschieden. Ohne meine Noise-Cancelling-Earphones mag ich mittlerweile gar nicht mehr reisen. Bei zwei Flügen hatte ich jetzt schon das Pech, mit einer Propellermaschine fliegen zu müssen. So ein Krach…. ich liebe Städte am Wasser – das spiegelt sich bei den meisten meiner Reisen wieder.

 

Die Uspenski-Kathedrale Überragt das Viertel Katajanokka, das früher gerne als Kulisse für Thriller aus der Epoche des Kalten Krieges genommen wurde – Als die Hollywood-Produzenten zu Zeiten des Kalten Krieges keine Drehgenehmigungen in der Sowjetunion bekamen, fanden sie auf der Katajanokka-Halbinsel für Filme die perfekten „russischen“ Drehorte: hier ein paar Lenin-Bilder und die rote Fahne als Deko, dort kyrillische Inschriften oder russische Autos und schon war die Illusion perfekt.

Das Riesenrad SkyWheel überragt eine Spa-Landschaft und ist doch irgendwie selbst ein Teil davon, ist doch in einer Kabine eine Sauna untergebracht [Sauna ist irgendwie das einzige finnische Wort, das sich außerhalb Finnlands durchgesetzt hat und natürlich hat quasi jedes Wohngebäude eine Saunakabine, so auch mein Hostel].

 

2012 war Helsinki Welt-Designhauptstadt. Viele international bekannte Marken sind finnischen Ursprungs. Einige Freunde von mir sind entweder Finnen oder waren schon oft in Finnland. Von daher bekam ich unabhängig voneinander den Tipp, zum Outlet-Store von Marimekko zu fahren [das Bild oben links entstand im Shop in der Kämp Galleria]. Am Sonntag durch ein verregnetes Industriegebiet zu laufen ist der Laune auch eher so semi zuträglich, aber Shoppingerfolge sind dann doch echte Simmungsbooster 🙂

 

Das Erdgeschoss im Helsinki Designmuseum mit der Dauerausstellung gefiel mir deutlich besser als die aktuell laufende Ausstellung, aber mein persönliches Highlight war die Wandgestaltung im Museumscafé.

 

Der Backsteinkomplex nahe meiner Unterkunft an der Hämeentie in Sörnainen gefiel mir besonders gut. Unter anderem ist hier ein Restaurant untergebracht – ungewohnt: in den meisten Restaurants herrscht Selbstbedienung, also zum Bestellen an die Bar [da wird dann auch direkt bezahlt] und dann wird das Essen gebracht. Muss man sich ein bisschen dran gewöhnen, aber ich mag das.

 

Die alte Markthalle liegt direkt am Hafen und ist – wie alle Straßen und großen Gebäude – sohl auf finnisch als auch auf schwedisch angeschrieben. Markthallen gibt es in der Stadt einige. In Helsinki ist alles ziemlich klein und überschaubar, ich habe nur sehr selten die öffentlichen Verkehrsmittel benutzt. Die sind jedoch echt toll, da alles über eine App bezahlt werden kann und dann die Tickets deutlich preiswerter sind als beim Kauf beim Fahrer.

 

Es ist sooo lustig: Jenni habe ich das letzte Mal 2013 getroffen. Und nun ist sie auf einer Ostsee-Kreuzfahrt und zeitgleich mit mir in Helsinki! Und das entdeckte ich nur anhand ihrer Insta-Stories. Ich liebe die sozialen Medien…. Wir hatten eine schöne Zeit zusammen und ich hoffe, dass bis zu unserem nächsten Wiedersehen nicht wieder 6 Jahre ins Land gehen.

 

Beim Shopping entdeckte ich im Forum an der Mannerheimintie das Cafè Fazer. Nachdem es an dem Tag ziemlich warm gewesen war, genoss ich die Zeit im klimatisierten Einkaufszentrum und der Cheesecake mit dem Blaubeerswirl war sowas von lecker.

 

An meinem letzten Tag in Helsinki gab es diese leckere Hefeteilchen für mich. Mein Freund D. ist gerade in seinem Heimatland. Ihn habe ich gefragt, ob er weiß, wie das genau heißt [ich möchte nämlich nach dem Rezept dafür googlen]. Es scheint eine Variation zu sein, aber da er unter anderem auch in Helsinki unterwegs sein wird, guckt er mal in die Hakaniemen Kauppahalli, wo ich mir das Teilchen kaufte, und teilt mir seine Erkenntnisse mit 🙂

 

Den Botanischen Garten entdeckte ich nur durch Zufall – besonders haben es mir die viktorianischen Gewächshäuser angetan.

 

Blick auf die Mikonkatu. Ich habe mir in Helsinki trotz Sonnencreme einen fetten Sonnenbrand eingefangen. Man merkt eben, dass das Wasser die Sonnenstrahlen stark reflektiert. Also immer schön eincremen!

 

Dank des Tipps von Claudia schaute ich bei Artek 2nd Cycle vorbei. Der Shop liegt ganz in der Nähe des Designmuseums und bietet gebrauchte Klassiker (u. a. Alvar Aalto). Ich wurde leider nicht fündig, aber allein der Aufgang zur Straße ist einfach nur klasse.

 

Eigentlich müsste ich mir selbst einen Orden verleihen! Keine Ahnung, wie ich es geschafft habe, aber ich konnte alles in meiner Tasche unterbringen, was ich mir an Mitbringseln gönnte [immerhin unter anderem ein komplettes Bettwäscheset!!]. Aber ich bin mir sicher, wäre die Tasche gewogen worden, hätte ich ganz schön nachzahlen müssen….

Travelplans 2019

So, während der April da draußen seinem Namen gerecht wird – gestern Abend hatten wir sogar lustigen Schneeregen… – nehmen meine Reisepläne für dieses Jahr so langsam Fahrt auf. Am Freitag habe ich mich mit meinen Kollegen besprochen und ich konnte tatsächlich meine Urlaubswochen so eintragen, wie ich es geplant habe.

Helsinki

Bevor meine Schwester im Juni vor den Traualtar treten wird, werde ich einige Tage in Skandinavien verbringen. Tatsächlich war ich noch nie dort, denn einen Besuch in Tondern -gefühlt 2 Minuten hinter der dänischen Grenze – zähle ich einfach mal nicht. Wer also mit Tipps für Helsinki aufwarten kann: immer her damit! Die ein oder andere Idee habe ich mir schon ausgeguckt und Miri ist daran nicht unschuldig…

Tel Aviv

Und damit mir nicht langweilig wird und ich noch ein neues Land kennen lerne, wird es im September dann nach Tel Aviv gehen. Von dieser Stadt bin ich ja wirklich fasziniert. Seit meine Eltern in 2013 Israel besuchten, bin ich ein wenig neidisch…. allerdings waren sie mit der Pfarrgemeinde dort und das ist ja mal so gar nichts für mich. Eine Rundreise hätte ja durchaus was für sich, aber gerne mit wenig christlichem Bezug [es ist mir durchaus klar, dass sich Religion in Israel – und auch daraus hervorgehende Konflikte – kaum vermeiden lassen]. Ich bin ja eher designorientiert. Auch hier bin ich für Tipps immer offen.

NYC

Weil das offenbar aber alles nicht genug ist, überlegen ein Freund und ich, nächstes Frühjahr mit weiteren Freunden nach New York zu fliegen.

Ich freu mich schon sehr, mal wieder neue Städte zu entdecken. Die letzten Tripps führten mich fast ausschließlich in schon bekannte Spots – Hamburg und Berlin waren mehrfach darunter.

Berlin [Wanderlust]

Werbung ohne Auftrag. Eigentlich wollte ich bereits Mitte August nach Berlin fahren. Aus verschiedenen Gründen klappte dies aber nicht und so entschied ich mich, im Anschluss an den Nordsee-Urlaub noch zwei Tage in der Hauptstadt zu verbringen. Das Air BNB, welches ich bewohnte, war ganz neu und superschön. Frieda und Ihre Familie bewohnen den Neubau erst seit kurzem. Das Haus liegt ganz ruhig am Rand von Berlin, die Müggelspree ist 2 Minuten Fußweg entfernt.

Von der Unterkunft ist es mit Bus und S-Bahn ca. 45 Minuten Wegstrecke zu den Hackeschen Höfen. Das ist für mich aber völlig in Ordnung.

Natürlich war ich im Hummus and Friends in der Oranienburger Straße essen. Seit ich dieses koshere Restaurant 2015 entdeckte, besuche ich es nach Möglichkeit bei jedem Berlin-Besuch. Ich wählte Hummus & Sauce und als Dessert das Mango-Sorbet. Soooooo lecker!

Zudem habe ich auch noch jede Menge Geld ausgegeben in unterschiedlichen Shops wie Schee, Spreeheidi oder Home on earth. Ich liebe diese individuellen Läden, wo man auch außergewöhnliche Dinge erhält.

Dieser Beitrag wurde am 3. Oktober 2018, in Koffer & Ticket veröffentlicht und verschlagwortet mit .

Tag des Offenen Denkmals

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Werbung ohne Auftrag. Mit meiner Freundin J. war ich im September während des Tages des offenen Denkmals in Ulm unterwegs. Eigentlich wollten wir die Führung durch den Keller des Münsters besuchen, aber hierfür waren Tickets nötig, die bereits am frühen Morgen vergriffen waren. Schade! So sind wir ein wenig durch das Kirchenschiff geschlendert und haben einige Fotos gemacht.

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Trotzdem Ulm während des 2. Weltkrieges stark bombardiert wurde, hat das Münster dieses fast unbeschadet überstanden. Offensichtlich war dies einem Kommandierenden zu verdanken, der früher Ulm besucht hatte und das Münster so schön fand. Er gab daraufhin wohl den Befehl, dieses evangelische Kirchenhaus nicht in Schutt und Asche zu legen.

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Hier ist das sogenannte Israelfenster mit dem Davidstern und der Menora. Wenn man durch das Hauptportal ins Münster kommt, ist das Fenster über dem rechten Seitenflügel. Es verwundert mich immer noch, dass die jüdischen Symbole in einer christlichen Kirche sichtbar sind. Die Kirche ist da ja meist nicht so offen….

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Beweis für diese These: der ursprünglich jüdische Grabstein wurde zweckentfremdet.

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Hier habe ich vom Hauptportal zum Altarraum fotografiert. So düster das Münster von außen auch wirkt. Wenn man drin steht und das Sonnenlicht die Fenster zum Leuchten bringt, dann ist das eine ganz besondere Stimmung; sehr feierlich. Und ich bin nun wirklich nicht gläubig…..

Es war auch möglich, die Münsterbauhütte, welche die Renovierungen am Münster durchführt, zu besichtigen.

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Unser zweiter Ort, den J. und ich uns ansahen, war das Fort Oberer Kuhberg, in dem ein KZ während der Naziherrschaft untergebracht war. Hier habe ich nicht wirklich viele Bilder gemacht, da die Stimmung und Atmosphäre dies mir dort einfach nicht erlaubten. In meinem Leben war ich ja schon an einigen Orten, die mit dem 2. Weltkrieg zu tun haben und mir läuft es hierbei permanent kalt den Rücken herunter. Mir ist es deshalb schleierhaft, weswegen es die AFD und Ausländerfeinde es aktuell schaffen, so einen Zulauf zu generieren. Haben die Menschen eigentlich gar nichts aus unserer Vergangenheit gelernt?!

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St. Peter-Ording [Wanderlust]

Werbung ohne Auftrag. 20 lange Jahre war ich nicht mehr in St. Peter – Ording gewesen. Deswegen genoss ich meinen Aufenthalt an der Küste umso mehr. Ich mag die unendliche Weite des Meeres und tanke meine Akkus so voll, wie es nur geht.

Insgesamt war das Wetter für Ende August wunderschön. Trotzdem war die Softshelljacke täglich mit am Strand. Ein Tag war relativ stürmisch, aber das stört mich gar nicht. Auch die ein oder andere Meditation direkt am Wasser musste natürlich sein.

Jetzt im Spätsommer waren nicht mehr gar so viele Touristen da, jedoch hörte man überall süddeutsche Akzente. Meist habe ich es so gehandhabt, dass ich nicht den direkten Weg zum Ferienhaus ging, sondern am Strand bis nach St. Peter – Bad lief und dann über die Dünen zurück nach Ording. Dabei konnte ich mich so richtig schön entspannen und die Gedanken schweifen lassen. Zudem war das natürlich auch ideal für schöne Fotos und on top fand ich noch hübsche Muscheln.

Den letzten Abend verbrachten wir erst am 54 ° Nord, einem Restaurant in einer der typischen Pfahlbauten, um der Sonne beim untergehen zuzusehen. Danach traf ich mich noch mit meiner Mutter, Schwestern und dem neuen Schwager an den Strandkörben, wo wir einen Sekt tranken.

Am Morgen des Abreisetages trennten sich dann unsere Wege: ein Wagen fuhr bereits um 9:00 Uhr los in Richtung Süddeutschland, ich durfte Schwester und Schwager um 14:00 Uhr am Airport Hamburg absetzen und danach weiter Richtung Berlin fahren und das dritte Fahrzeug würde erst spätnachmittags starten und in der Heide einen Stopp einlegen. So war unsere Gruppe schon deutlich geschrumpft, als wir das letzte Mal zum Strand gingen.

Bei Ebbe konnten wir ziemlich weit ins Meer gehen. Zudem entstand dank der jüngsten Schwester noch ein Bild von mir in einer der wenigen zugänglichen Dünen. Ich wollte gar nicht abreisen, da ich das Meer so sehr liebe…..

Leuchtturm Westerhever [Wanderlust]

 

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Eines der Wahrzeichen der Halbinsel Eiderstedt ist der Leuchtturm Westerheversand mit den beiden kleinen Häuschen, in denen zu früheren Zeiten der Leuchtturmwächter mit Familie sowie dessen Stellvertreter und die Familie lebten.

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Zusammen mit zwei meiner Schwestern sowie deren Männern und den Kindern machte ich eine Besichtigung. Trotz meiner Höhenangst klappt sowas mittlerweile ziemlich gut. Leider war es ein klein wenig diesig an diesem Mittag, so dass die Fernsicht nicht ganz optimal war.

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Zwei Tag später fuhren wir erneut die kurze Strecke nach Westerhever, jedoch hatten wir da dann deutlich mehr Gepäck dabei. Jeden Freitag von Ostern bis September werden bis zu vier Paare im Leuchtturm getraut. Die jüngste Schwester tat genau hier diesen großen Schritt und so veranstalteten wir ein Picknick direkt am Leuchtturm als Hochzeitsmahl.

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Amrum [Wanderlust]

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Werbung ohne Auftrag. Am Sonntag, dem ersten Urlaubstag, hieß es richtig früh Aufstehen. Die ganze Reisegesellschaft machte sich nämlich von St. Peter Ording, wo wir zwei Ferienhäuser gemietet hatten, auf nach Amrum. Dazu mussten wir eine knappe Stunde nach Nordstrand fahren, wo  die Adler Express am Hafen Stucklanungshörn ablegt. Die Fahrt nach Wittdün mit dem „schnellsten Schiff im Wattenmeer“ dauert um die zwei Stunden. Wir hatten tollstes Wetter, so dass ich die gesamte Fahrt auf dem Freideck verbrachte. Bei der Fahrt nach Amrum sah ich die Kegelrobben nicht, auf der Rückfahrt hatte ich jedoch mehr Glück.

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Auf Hallig Hooge werden die Ausflügler mit Planwagen vom Anleger abgeholt. Das Leben auf eine Hallig würde mich schon auch interessieren, aber an diesem Tag war hierfür keine Zeit.

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Am Anleger in Witdün erwarteten uns nämlich schon ein Teil der Familie. Nachdem meine Schwester mit den Kindern den halben Sommer auf der Insel verbrachte, kannten diese sich natürlich sehr gut aus. Zuerst machten wir hier einen Spaziergang. Ich bin ja kein Langsam-Geher und war daher immer gefühlt eine halbe Stunde vor den anderen. Daher habe ich mich dann in den hübschen Strandkorb an der Promenade gesetzt, mir die Sonne auf die Nase scheinen lassen und bin meinen Gedanken nachgehangen.

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Weiter ging es dann mit dem Bus nach Nebel. Hier gab es Mittagessen für alle und dann noch einen kleinen Ausflug an den Strand.

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Hamburg [Wanderlust]

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Werbung ohne Auftrag. In letzter Zeit war es hier ziemlich ruhig. Wer mir bei Instagram folgt, hat bestimmt auch gesehen, dass ich Zeit in Hamburg, an der Nordsee und in Berlin verbrachte. Heute zeige ich Euch einige Bilder aus der Lieblingsstadt. Dadurch, dass ich bereits um 6:00 Uhr in der Speicherstadt geparkt hatte, konnte ich der City beim Aufwachen zusehen….

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„Pflichttermin“ für mich ist der Hafen. Gibt es etwas Schöneres, als hier dem Fernweh zu frönen? Wohl nur, direkt an der See zu sein.

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Wie so häufig nutzte ich natürlich die Möglichkeit einer Hafenrundfahrt. Allerdings setze ich mich dazu immer in die Linienboote, die an den St. Pauli Landungsbrücken verschiedene Routen bedienen. Während es in Stuttgart, wo sich Schwester und Schwager auf den Weg zum Flughafen machten, ungemütlich nasskalt war, genoss ich das tolle Wetter ganz Vorne am Schiff.

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Immer wieder faszinierend für mich – so viele Container und trotzdem ist der Riesenpott in der Lage, zu schwimmen.

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Ich liebe es, wie die Sonne auf dem Wasser glitzert. Das ist so ein tolles Licht und dafür lohnt sich frühes Aufstehen immer wieder. Ich bin ja eigentlich ein totaler Langschläfer, aber wenn ich mich dann aus dem Bett gequält habe, ist es jedes Mal wieder ein totales High für mich.

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Die skandinavischen Seemannsmissionen haben auch entsprechende Länderkirchen, also gibt es direkt am Hafen sowohl die schwedische als auch finnische, dänische und norwegische Seemannskirche. Dies sind teilweise Bauten aus den 1960er Jahren, aber eben typisch Skandi. Weil ich jedoch keine wirklich hübschen Bilder davon machen konnte, gibt es eben finnische Landesflaggen.

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Der Vulkanstein für den Moai wurde 1999 von Rapa Nui [Osterinsel] nach Hamburg gebracht und vor Ort von bildenden Künstlern in der Tradition der Inselbewohner mit traditionellen Werkzeugen geschaffen. Ich habe den Moai bei meinem letzten oder vorletzten Besuch in der Hansestadt entdeckt und finde die Figur faszinierend. Auf Rapa Nui findet man diese Steinfiguren zu Hunderten an den Küsten, jedoch weiß man bis heute nicht wirklich, was diese bedeuten.

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Da ich meinen Urlaub mit der kompletten Familie verbrachte – Eltern, Schwester, die aktuellen und zum damaligen Zeitpunkt noch zukünftigen Schwager, Nichte, Neffe – brauchte ich auch mal eine Auszeit während der Woche. Zum Einen nutzte ich natürlich die Gelegenheit, meine Freundin Mel zu besuchen, zum Anderen war ich nochmals in der City, um ein wenig zu shoppen. Natürlich war ich auch nochmals auf der Elbphilharmonie, wie bereits am Samstag.

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Ist es nicht phantastisch, wie sich die ganzen Lichter im Wasser spiegeln? Ich liebe das Glitzern der Lichter in Städten sehr, aber wenn es sich dann auch noch im Wasser spiegelt……

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Dieser Beitrag wurde am 17. September 2018, in Koffer & Ticket veröffentlicht und verschlagwortet mit .

Klein Tibet im Zillertal [Wanderlust]

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Unbezahlte Werbung. Vor einigen Wochen entdeckte ich im Instafeed meiner Freudin Anita ein Reiseziel, das ich letztens endlich erkunden konnte: die Hohenaualm am Zillergründl, welche nicht umsonst auch Klein Tibet genannt wird. Als ich auf einem kleinen Vorsprung stand und so nach unten sah, fühlte ich mich wirklich wie auf dem Dach der Welt….

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Die Anreise von Ulm bis zur Bärenbadalm führt unter anderem über eine Mautstraße und dauert rund 3.5 h. Gut, dass J. und ich bereits um 6.30 Uhr gestartet sind. Später möchte ich im späten August auch nicht starten…. Von der Bärenbadalm kann man auf zwei Wegen an die Staumauerkrone des Zillergrunds gelangen: mit dem Bus [ca. 15 Minuten Fahrt, hin undn zurück 5,80 EUR/Erwachsener] oder mit dem Rad bzw. zu Fuß [angegeben ist ca. 1 h, das kann ich allerdings nicht beurteilen]. Wir entschieden uns für die komfortable Variante, da wir beide mehr als untrainiert sind.

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Die Staumauer ist wirklich sehenswert, allerdings habe ich ja nun wirklich Höhenangst. Von daher waren wir echt froh, dass wir nicht über die Staumauerkrone gehen mussten, um an den Uferweg zu gelangen, der uns nach Klein Tibet führen sollte. Zum Start geht es durch einen Tunnel, dahinter dann die erste Steigung.

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Der Weg ist wirklich sehr bequem zu gehen, da er auch von Autos befahren wird. Aufgrund des Stausees und des Kraftwerks dort gibt es natürlich auch Baustellen. Wir waren sonntags unterwegs, so dass wir davon aber nicht betroffen waren. Angegeben wird die Wegstrecke mit 1.5 h Gehzeit. Es gibt jedoch so viele Fotospots wie die Aussicht auf den See und auch Gebetsfahnen sowie Tafeln mit Sprüchen, dass wir deutlich länger brauchten.

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Am Ende des Sees liegt dann die Hohenaualm. Man merkt schon, dass wir in den vergangenen Wochen extreme Hitze und keine Niederschläge hatten: der Spiegel des Zillergründels ist erkennbar niedriger als im Normalzustand. An der Hohenaualm gibt es frei laufende Tiere [Hühner, Schweine, Kühe, Pferde].

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Natürlich kann man direkt an der Alm eine Jause oder Brotzeit bestellen, jedoch hatten wir vorgesorgt und Fladenbrot, Hummus, Fetaaufstrich sowie Bananenbrot und Wasser dabei. Perfekte Brotzeit, nachdem wir dann ja schon ungefähr 7.5 h unterwegs waren.

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J. wollte noch chillen, während ich zu den Gebetsfahnen oberhalb der Alm kletterte. Hier genoss ich einfach nur die Stille und hatte Minuten der Meditation…..

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Auf dem Rückweg waren wir dann zügiger unterwegs, da auch immer mehr Wolken aufzogen. Jedoch entstanden auch hier einige wunderschöne Bilder. Besonders die immer wieder aufgetürmten Steinpyramiden haben es mir sehr angetan!.

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Sonnenverbrannt, mit Salzkrusten auf der Haut und total glücklich darüber, unsere Pläne in die Tat umgesetzt zu haben, ging es dann wieder ins Tal und auf den nach Hause Weg. Puh, unten war es mindestens 10 Grad wärmer – die Temperaturanzeige nannte 31 Grad!

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Berlin [Instagram]

Unbezahlte Werbung. Geschäftlich war ich am vergangenen Wochenende in Berlin. Glücklicherweise wollten drei andere Kollegen dann auch nicht bereits am Samstag zurück reisen, so dass wir den Aufenthalt in der Hauptstadt bis Sonntag verlängern konnten.

So sah mein Hotelzimmer aus. Passt genau zu meinen bevorzugten Farben.

Dieses Zitat mag ich total gerne und ich denke, dass es Einzug in mein Art Journal halten wird.

Während sich die Herren auf der Fanmeile tummelten, war ich wie üblich im Osten der Stadt unterwegs. Rosenthaler Straße, Oranienburger Straße, Rosa-Luxemburg-Straße – das ist der Kiez, den ich mag.

Diesen Hinterhof hatte ich bereits letztes Jahr entdeckt. Wenn ich im Sommer wieder da bin, werde ich vielleicht auch endlich mal das zugehörige Restaurant besuchen.

Wann immer ich Stolpersteine sehe, bekomme ich das sprichwörtliche Kotzen. Es kann doch nicht sein, dass unser Volk gar nichts aus der Geschichte lernte und die Gesellschaft immer weiter nach rechts driftet? Aufwachen!

Mein Lieblingsrestaurant bietet Hummus in allen Variationen an. Dieses Mal entschied ich mich für Hummus mit Tahina.

Die Neue Synagoge ist ebenfalls total beeindruckend. Dieses Mal konnte ivh sie nicht besichtigen. Die Firmenveranstaltung dauerte bid mittags, so dass ich erst gegen 15 Uhr in der Allee der Kosmonauten starten konnte, um mit den Öffis nach Mitte zu fahren.

Der Alex im Nebel.

Sonntag Morgen. Auch dazu fällt mir nur ein Songzitat der Lieblingsband ein. Guten Morgen Berlin, du kannst so hässlich sein…..