Tag-Archiv | Kampf dem Gemüsefeind

Snackteller orientalisch mit Spargel [Kampf dem Gemüsefeind]

Werbung ohne Auftrag. Gegen Ende der Woche sieht es meistens mau aus im Kühlschrank. Letzte Woche habe ich einfach mal einen gemischten Snackteller aus den wöchentlichen Überbleibseln gebastelt und den Spargel orientalisch angehaucht gefuttert.

Unten links habe ich einen eine Karotten-Apfel-Rohkost, Dressing bestehend aus Joghurt und Apfelessig. Oben links Falafeln (aus den TK-Tiefen) und unten rechts einen Feta-Dip (Feta mit Ajvar).

Den aktuellen Gemüsefeind im Mai habe ich jetzt schon einige Mal auf dem Teller gehabt. Hier mochte ich ihn besonders gerne. Dazu einfach einige Spargelstangen in etwas Olivenöl scharf anbraten. Zum Servieren mit Schwarzkümmel und Meersalz bestreuen und mit Tahina beträufeln. Anschließend noch etwas fein gewürfelte Salzzitrone darüber geben. Das war wirklich fein!

Spargel [Kampf dem Gemüsefeind]

Auf Insta habe ich schon den Gemüsefeind im Mai veröffentlicht – Spargel. Dass selbst meine verstorbene Oma keine Freundin dieses Gemüses war [und als überlebende zweier Weltkriege hat sie quasi ALLES gegessen], sagt eigentlich schon alles aus. Aber ich stelle mich der Challenge und habe sogar schon zwei Gerichte gekocht, die ziemlich lecker waren… ich bin gespannt, ob ich weitere Erfolgserlebnisse in dieser Hinsicht haben werde.

So-was-wie-Shakshuka mit Mangold [Kampf dem Gemüsefeind]

Werbung ohne Auftrag. Eigentlich ist das tatsächlich das zweite Gericht mit Mangold, das im April auf meinen Teller kam, aber ich bin da nicht so streng und serviere meine Version von Shakshuka als erstes. Shakshuka ist ja ein typisch orientalisches Gericht, welches vor allem in Israel bereits zum Frühstück gereicht wird. Wahrscheinlich gibt es davon wie bei den meisten traditionellen Gerichten davon mindestens genauso viele Versionen wie es Köche gibt. Da ich eh kein großer Fan von Eiern bin [diese werden eigentlich in der Gemüsesoße gegart / pochiert], habe ich diese gestrichen. Lässt man den Halloumi weg, ist das Gericht sogar vegan.

Zutaten

  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Gemüsepaprika
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Dose Tomaten (gehackt)
  • 1 Hand voll Mangold
  • 1/2 Bund Koriander
  • 1/2 Chilischote
  • Gemüsebrühe
  • Kreuzkümmel
  • Salz
  • 250 g Halloumi

Zwiebel und Knoblauch pellen und ganz fein hacken. Paprikaschote putzen, vom Kerngehäuse befreien und dann in gleichmäßige Würfel schneiden. Öl in einem Topf erhitzen und das Gemüse darin bei geringer Temperatur anschmoren. Mit den Tomaten ablöschen und unter gelegentlichem Rühren zu einer dicklichen Soße einkochen lassen.

Chili in feine Ringe schneiden und in das Sugo geben. Mangold putzen, klein schneiden. Koriander fein hacken. Die Soße mit Gewürzen abschmecken. Blattgemüse und Kräuter unterrühren und kurz erhitzen.

Halloumi in dünne Scheiben schneiden und in einer Pfanne knusprig ausbraten. Den Gemüseeintopf auf zwei Teller verteilen und Halloumi auf das Ragout geben. Wer mag, serviert dazu noch Fladenbrot, um die wirklich leckere Soße bis zum letzten Tropfen genießen zu können.

Mangold [Kampf dem Gemüsefeind]

Erstes Gemüse bei Kampf dem Gemüsefeind ist Mangold. Dieser wächst jetzt Ende April in rauhen Mengen im Gemüsegarten meiner Mama. Tendenziell sieht das ja schon richtig lecker aus – bunte Stiele und saftig-grüne Blätter. Aber halt auch so gesund…. Wobei ich mich halt selbst ausgetrickst habe und sehr geschmacksintensive Gerichte zum Einstieg wählte. Da fällt das Gesunde dann geschmacklich nicht sooo sehr ins Gewicht.

Kampf dem Gemüsefeind

Kampf dem Gemüsefeind Aubergine

Falls meine Mama meine neue Serie hier auf dem Blog lesen sollte, denkt sie bestimmt, Aliens hätten Besitz von mir ergriffen. Von allen ihren Töchtern bin ich die mit Abstand komplizierteste. Und das beschränkt sich beileibe nicht nur auf das Essverhalten…. schon als Kind haben sich bei mir diverse Eigenheiten ausgebildet, die ich bis heute nicht ablegen konnte.

Am Wochenende musste ich an die Aktion Kampf dem Gemüsefeind denken, die Fee vor einigen Jahren schon auf ihrem Blog ins Leben rief. Also habe ich sie via Instagram gefragt, ob ich diese hier adaptieren darf und – tadaa! – sie sagte ja. Ich habe mir schon einige Gemüsesorten überlegt, die ich in den kommenden Wochen und Monaten tapfer in meine Töpfe und Pfannen schmeißen werde. Um mich selbst zu überlisten – soziale Medien und so – stelle ich Euch zu Beginn des Monats den jeweiligen Endgegner vor. Mein Ziel ist es, mindestens zwei verbloggenswerte Rezepte damit zu kochen und dann ein Fazit zu ziehen. Ich bin mal gespannt, zu welch überraschenden Ergebnissen ich auf diesem Wege kommen werde.

Natürlich habe ich bis jetzt Gemüse nicht total verweigert, aber irgendwie greife ich doch fast immer nur bei den selben Sorten zu. Paprika liebe ich, genau so wie auch Zucchini und Pilze, Zwiebeln und Kartoffeln. Tomaten sind ok, sofern sie nicht roh sind. Jedoch gibt es so Sachen wie Rote Beete, Rosenkohl oder auch Auberginen, die bis dato absolute NoGos sind. Mal gucken, wie mutig ich an diese Herausforderungen rangehe. Tatsächlich schüttelt es mich beim bloßen Tippen dieser Zeilen…..