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So-was-wie-Shakshuka mit Mangold [Kampf dem Gemüsefeind]

Werbung ohne Auftrag. Eigentlich ist das tatsächlich das zweite Gericht mit Mangold, das im April auf meinen Teller kam, aber ich bin da nicht so streng und serviere meine Version von Shakshuka als erstes. Shakshuka ist ja ein typisch orientalisches Gericht, welches vor allem in Israel bereits zum Frühstück gereicht wird. Wahrscheinlich gibt es davon wie bei den meisten traditionellen Gerichten davon mindestens genauso viele Versionen wie es Köche gibt. Da ich eh kein großer Fan von Eiern bin [diese werden eigentlich in der Gemüsesoße gegart / pochiert], habe ich diese gestrichen. Lässt man den Halloumi weg, ist das Gericht sogar vegan.

Zutaten

  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Gemüsepaprika
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Dose Tomaten (gehackt)
  • 1 Hand voll Mangold
  • 1/2 Bund Koriander
  • 1/2 Chilischote
  • Gemüsebrühe
  • Kreuzkümmel
  • Salz
  • 250 g Halloumi

Zwiebel und Knoblauch pellen und ganz fein hacken. Paprikaschote putzen, vom Kerngehäuse befreien und dann in gleichmäßige Würfel schneiden. Öl in einem Topf erhitzen und das Gemüse darin bei geringer Temperatur anschmoren. Mit den Tomaten ablöschen und unter gelegentlichem Rühren zu einer dicklichen Soße einkochen lassen.

Chili in feine Ringe schneiden und in das Sugo geben. Mangold putzen, klein schneiden. Koriander fein hacken. Die Soße mit Gewürzen abschmecken. Blattgemüse und Kräuter unterrühren und kurz erhitzen.

Halloumi in dünne Scheiben schneiden und in einer Pfanne knusprig ausbraten. Den Gemüseeintopf auf zwei Teller verteilen und Halloumi auf das Ragout geben. Wer mag, serviert dazu noch Fladenbrot, um die wirklich leckere Soße bis zum letzten Tropfen genießen zu können.