Pancake Mix

Seit unser Bäcker die Preise für die Too good to go Tüten im Januar um 50 % erhöht hat, mache ich vieles wieder selbst. Dank Tik Tok habe ich einiges neu oder wieder für mich entdeckt. Eine ganz besonders wichtige Rolle spielt dabei für mich die Vorratshaltung. Ich hab oftmals weder Zeit noch Nerven, jede Kleinigkeit immer wieder neu zu machen, wenn ich mir mit wenigen Handgriffen das Leben erleichtern kann.

Buttermilk Pancakes habe ich für mich bei meinem ersten USA-Aufenthalt entdeckt. Die fluffigen Küchlein bekomme ich deutlich besser hin als die deutsche Variante.

Damit das Mischungsverhältnis zwischen Mehl, Natron und Backpulver sowie Salz bei jeder Teigmenge ausgewogen ist, mache ich immer eine größere Menge auf Vorrat. Das funktioniert für mich einfach besser, als jedes  Mal kleinere Mengen zu vermischen…

Auf 600 g Weizenmehl Typ 405 mische ich 2 Päckchen Backpulver, 1/2 Beutel Natron und 1 Teaspoon Salz. Alles gründlich vermischen und luftdicht verstauen.

Für 8 amerikanische Pfannkuchen verwende ich 1 Ei, 3/4 Cup Mehlmischung und 3/4 Cup Buttermilch. Alle Zutaten gut miteinander vermischen und den Teig kurz ruhen lassen. Währenddessen in einer beschichteten Pfanne wenig Öl erhitzen und darin dann die Pancakes portionsweise ausbacken.

Ich verwende am liebsten eine kleine Soßenkelle, um den Teig in die Pfanne zu befördern. Das gibt genau die richtige Größe….

Bei mir gibt es dann ganz klassisch Ahornsirup zu den Pfannkuchen. Aber auch ein Blueberrykompott schmeckt richtig lecker. Dazu einfach die verlesenen Heidelbeeren mit etwas Wasser und Ahornsirup in einem Topf aufkochen, bis die Früchte platzen und die Flüssigkeit sirupartig eingedickt ist. Etwas abkühlen lassen und mit den Pfannkuchen servieren.

12 von 12 im April

[Werbung ohne Auftrag] Morgens war ich schon recht früh unterwegs, um meinen Papa vom Krankenhaus abzuholen. Tatsächlich fiel mir dann erst im Gespräch auf dem Rückweg durch den Ferienbeginnverkehr ein, dass heute der Zwölfte ist. Und so beginnt meine Fotodoku erst mittags….

Mittagessen bei den Eltern – es gibt Tomatensuppe mit Croutons und frischem Schnittlauch aus dem Garten.

Wenn ich eh schon unterwegs bin, dann darf es gerne auch gleich in den Supermarkt gehen. Einkaufszettel hatte ich zwar keinen dabei, aber ich habe vermutlich nicht so ganz daneben gegriffen.

Dennoch ist es ganz schön viel geworden, aber neben Milchprodukten habe ich auch einige Kilo Mehl und andere haltbare Produkte mitgenommen.

Der Reis von dieser Woche ist jetzt schön portionsweise gefroren, also raus aus den Silikonformen und rein den Ziplockbeutel. Das Investment in die Formen hat sich jetzt schon gelohnt, weil ich einfach vernünftiger esse, seit ich diese nutze.

Nicht nur ist mein TK deutlich übersichtlicher eingeräumt – nein: dank dessen esse ich nämlich auch wirklich abwechslungsreich und in vernünftigen Portionsgrößen.

Ich hab große Pläne! Nach Möglichkeit sollen die beiden nächsten Reisen nämlich nach Fernost gehen.

In meinem Jahresprojekt One Little Word dokumentiere ich genau, was ich vorhabe. Dank dieser habe ich nämlich meinen aktuellen Stand immer genau vor Augen.

Das tolle Wochenendwetter hier im Süden nutze ich, um eine Weile im Garten zu sitzen und ein bisschen zu snacken. Die restlichen Erdbeeren werde ich nachher noch klein schneiden und dann einfrieren, damit ich im Laufe der kurzen Arbeitswoche dann ein schnelles Frühstück in Form eines Smoothies genießen kann.

Meine Nichte hat die Tage meinen Garten als „ruhig und total entspannend“ betitelt. Ich freu mich schon drauf, wenn die nächsten Wochen alle Pflanzen sprießen werden. Pläne habe ich auch schon, was ich dieses Jahr hier noch alles machen und verändern möchte.

Im Nutzgarten blüht der Kirschbaum seit einigen Tagen wunderschön.

Meine Mama hatte letzte Woche im Frühbeet Salat gepflanzt und Radieschen sowie Spinat gesäht. Wir nutzen die Fläche bei mir vorm Haus gemeinsam und wann immer die Eltern nicht da sind, bin ich in der Verantwortung, die Pflanzen zu gießen. Momentan hält sich der Aufwand noch in Grenzen, aber wenn ich die ganzen Pflanzen sehe, die sie vorgezogen hat – das gibt jede Menge leckeres Essen in den kommenden Monaten!

Ich liebe es, [Auto-]Biografien zu lesen. Schon letztes Jahr hatte ich mir unter anderem dieses Buch von Alexander Huber geholt. Früher habe ich deutlich mehr gelesen als im Moment und so habe ich mir für 2025 vorgenommen, monatlich mindesten 1 Buch zu lesen. Dieses hier ist richtig gut geschrieben und ich mag den Themenschwerpunkt auch wirklich gerne, denn Angst ist ja per se eher negativ geframed; Alex Huber sieht Angst aber als was Positives.

Jetzt werde ich dann noch bei Frau Kännchen vorbeigucken und schauen, wie andere Bloggende diesen Samstag verbracht haben.

12 von 12 im März

Ich hab erst abends dran gedacht, dass heute der Zwölfte ist und ich diesen dokumentieren möchte. Dennoch hab ich es noch geschafft, 12 Bilder zusammenzustellen. Naja, das kommt halt von viel zu wenig Schlaf. Tatsächlich bin ich nämlich erst um kurz vor 4 eingeschlafen und ganz kurz nach 7 saß ich dann schon wieder am Schreibtisch.

Yay, Feierabend. Die Arbeitsabfolge für morgen hab ich schon mal vorbereitet. Nachdem meine Arbeitswoche grad ziemlich hektisch ist, muss ich mich einigermaßen organisieren….

Hydration ist Queen. Grad, wenn mein Leben stressig ist, vergesse ich häufig zu trinken.

Geburtstagsblumenstrauß vom Wochenende. Nachdem die Blüten nun etwas mehr geöffnet sind, mag ich den fast noch lieber als zu dem Zeitpunkt, als ich mir den zusammenstellen lies.

Und nochmal Geburtstagsdinge. Die Wabenbälle und -rosetten finde ich so so hübsch!

Auf dem Weg, die Wohnung zu verlassen. Jetzt brauche ich was leckeres – also muss mein Becher mit Tee gefüllt werden. Ich teste grad einen Yuzu-Ingwer-Tee und der ist ziemlich genial.

Eigentlich wollte ich ja mit dem Rad zu meinem Termin fahren, aber das Wetter war zweifelhaft. Also hab ich mir Papas Auto ausleihen dürfen, weil meines heute anderweitig vergeben war.

Der schönste Termin des Tages? Definitiv bei der Kosmetikerin meines Vertrauens. Momentan ist meine Haut supersensibel, aber nach 90 Minuten Intensivpflege bin ich mehr als happy, wie sie sich jetzt anfühlt.

Wieder in meiner Wohnung habe ich mir ein Räucherstäbchen aus meiner Sammlung geschnappt und für einen angenehmen Duft gesorgt. Das brauch ich einfach immer mal wieder, auch wenn ich dank des Räucherns öfter mal die Fenster putzen sollte….

Fortschrittsdokumentation in meinem Jahresprojekt One Little Word. Das ist im Augenblick so ziemlich das Einzige, was ich in Sachen Memory keeping so mache, aber dafür liebe ich das Projekt umso mehr. Ich hab mir eine tolle Aufgabe für meinen Practice Month mit Unterstützung von KI entwickelt und es macht mir total viel Spaß, dieses tägliche Ritual zu vollziehen.

Hmpf… eine der Blüten vom Strauß ist abgeknickt. Ich hab die nun in eine kleine Schale gelegt, die ich im Lieblingsbuchladen gekauft habe.

Ein bisschen Journaling am Abend ist ebenfalls ein Teil meiner Monatsaufgabe. Auch diese Keramik ist von der Töpferin, die ihre Dinge in der Buchhandlung zum Verkauf anbietet. Mit den Farben, die sie verwendet, trifft sie genau meinen Geschmack.

Und nun endlich Abendessen… ich hab mir Bratkartoffeln und Backcamembert gemacht und einen Klecks selbst gemachtes Ketchup dazu gegeben. Momentan lasse ich mich gerne von Social Media inspirieren und mache verschiedenste Dinge selbst. Hauptsächlich füllen Backwaren wie Bagel meinen TK, aber auch fertig gekochte Gerichte friere ich portionsweise ein. Das Ketchup ist auch eines dieser Projekte und mir schmeckt es tatsächlich richtig gut, auch wenn ich beim nächsten Mal definitiv weniger Süße verwenden werde.

Nun bin ich richtig gespannt, wie bei den anderen Teilnehmenden dieser wunderbaren Aktion von Frau Kännchen dieser Mittwoch aussah – hat irgendwo die Sonne geschienen oder war es ähnlich grau wie hier in Süddeutschland?

12 von 12 im Februar

Der Zwölfte im Monat bedeutet Fotodokumentation meines Tages und ich habe heute – im Gegensatz zu letztem Monat sogar dran gedacht. Die meiste Zeit trug ich heute mein Headset und führte ewig lange Telefonate, aber zwischendurch war ich dann doch mal nicht am Schreibtisch….

Die Tasse mit der Kokeshi liebe ich sehr und die hat mich heute mit ganz viel Fencheltee versorgt. Liebe ich ja sehr aber ich weiß auch, dass das durchaus kontrovers betrachtet wird – ich mag den Geschmack halt einfach…

Sonntags mache ich aktuell Mealprep. Daher hatte ich heute ein leckeres und halbwegs gesundes Frühstück, da sich in dem Kuchen so Dinge wie Karotte, Apfel und Sonnenblumenkerne verstecken. So kann ich meinen süßen Zahn mit einigermaßen gutem Gewissen was Gutes tun.

Mittagspause habe ich unter anderem mit Wäsche machen verbracht.

Mealprep war auch verantwortlich für mein Mittagessen. Ich habe letztens Pizzateig gemacht und dann die Teigportionen eingefroren. Heute Morgen hab ich einfach einige der Kugeln rausgenommen und auftauen lassen. Bis zur Mittagspause war der Teig schön gegangen und fertig, um zu Minipizzen geformt und belegt zu werden. Auch die Tomatensauce habe ich portionsweise eingefroren. Zusammen mit Peperonistücken aus dem Glas und in Stücken gezupftem Mozzarella hatte ich ein tolles, selbst gekochtes Essen ohne viel Aufwand.

Mittlerweile ist meine TK richtig gut organisiert [ich hatte die Schubladen am Sonntag neu sortiert, nachdem ich am Wochenende einiges rein gepackt habe]. Ich mag den Anblick sehr und finde so meine Sachen deutlich schneller.

Abstecher zum Lieblingsbuchladen, um mein bestelltes Buch abzuholen.

Wenigstens regnet es nicht mehr wie die letzten Tage.

Einer der wichtigsten Termine meiner Woche…

… in zwölf Tagen verbringe ich den Großteil meines Sonntags nämlich nicht in meiner Küche, sondern komme meiner Pflicht im örtlichen Wahlvorstand nach.

Letztens hatte ich mal wieder eine Idee, meine Küche zu verändern. Mein Dad hat mir dann gestern die Schublade gebaut, die ich in heute Mittag einbaute. Als ich nach Hause kam, hab ich noch die Front eingestellt, damit die Fuge wieder zu den anderen passt. Jetzt ist endlich wieder alles von der Arbeitsplatte verschwunden – ich hatte nämlich schon damit begonnen, meine Sachen neu zu sortieren…

Diesen getöpferten Magnet habe ich in der Buchhandlung gekauft. Einige dieser Art besaß ich schon länger, genauso wie die ein oder andere kleine Schale.

Zum guten Schluss hab ich dann noch ein bisschen an meinem Jahresprojekt gearbeitet. Da hatte ich diese Woche auch schon Ideen, die mich raus aus meiner Komfortzone kicken.

Ravenbrook Scrapquilt – die einzelnen Blöcke

Werbung ohne Auftrag. Während ich den Dezember größtenteils in Asien verbrachte, hatte ich unter anderem einen Artikel zu meinem Ravenbrook Scrapquilt veröffentlicht. Während der Feiertage habe ich dann die restlichen Blöcke genäht, die ich noch im Rückstand war. Mit manchem Block habe ich ziemlich gekämpft. Ich hatte die wenigsten davon bis zu diesem Projekt jemals genäht und beispielsweise nicht damit gerechnet, dass mich die Flying Geese so stressen würden.

Trotzdem die Blöcke so unterschiedlich sind, wiederholen sich Strukturen bzw. Muster, damit es nicht noch unruhiger für das Auge ist, als es von Haus aus ist. Ich bin froh, dass ich mich für Stoffe entschieden habe, die hauptsächlich Uni oder sehr klein gemustert sind. Die auffallenderen Muster habe ich versucht, so dezent wie möglich einzusetzen. Ich werde noch jede Menge weiß zwischen die Blöcke versuchen einzuarbeiten, um mehr Ruhe reinzubekommen. Außerdem setze ich auf Symmetrie, soweit mir das möglich ist.

Große Flying Geese, Box in a Box in a Box und kleine Flying Geese vereint eines: viele – ich meine: VIELE – Half Square Triangles. Es sind also Blöcke, die überwiegend aus rechtwinkligen Dreiecken bestehen. Das macht ziemlich viel Spaß zu nähen, aber das Zusammensetzen der kleinen Flying Geese zu diesen Reihen war echt eine Qual. Keine Ahnung, was ich da genäht habe, aber das entspricht nicht den Blöcken, wie ich sie online sah. Gut, dass dass im fertigen Quiltmuster nicht mehr so groß auffallen wird.

Der Block „Bear Paw“, also Bärentatzen ist ein ganz klassischer. Da habe ich ganz schön geschwitzt, damit alle Stoffe richtig angeordnet sind. Aber ich mag die fertigen Blöcke ziemlich gerne. Von den Crumb-Blöcken ganz rechts werden es vermutlich nicht alle in das fertige Top schaffen. Zumindest dann, wenn es beim Layout bleibt, wie es grad eben im Gästezimmer ausgelegt ist…

Die HST-Blöcke sind Nebenprodukte der Flying Geese-Blöcke. Bei den kleinen war das eine ganz schöne Fummelei… Ich habe mich dafür entschieden, diese in einer Art Ombré anzuordnen, was mir ausnehmend gut gefällt. An den beiden Blöcken saß ich dann in Summe dann ungefähr 3 h – kann man sich kaum vorstellen. Dagegen war der Block aus den großen Half Square Triangles richtig schnell genäht damals im Frühjahr.

Zum Schluss gibt es nochmals Streifen. Links Scrappy Rainbows, die ich sehr mag [vor allem die beiden hellen Blöcke haben es mir angetan] und rechts Log Cabins, also auch ein klassischer Block. Bei den Lög Cabins habe ich einfach geschaut, welche Stoffe ich in welcher Länge grad zur Verfügung hatte. Theoretisch hätte ich auch nach hell und dunkel anordnen können, um einen Farbverlauf zu kreieren.

Ich bin total happy, an den Quilt Along teilgenommen zu haben. Ich habe im Verlauf der 12 Monate wahnsinnig viel gelernt und meine Kenntnisse erweitert und vertieft. Davor hatte ich noch nie einen klassischen Block genäht, heute traue ich mir da wirklich deutlich mehr zu.

Pattern: „Ravenbrook Scrap Quilt“ von Der Rabe im Schlamm

Stoff: Stoffbundle „Crystal Road“ von Floyd the Fox

Affirmationen [One little Word]

Werbung ohne Auftrag. Neues Jahr, neues OLW. Das 5. Jahr in Folge mache ich nun bei diesem Jahresprojekt mit, das Ali Edwards bekannt gemacht hat. Ich liebe es sehr und nenne es gerne „Therapie light“, wenn ich es jemandem erkläre und die Person nicht unbedingt mit Memory keeping und dem OLW-Konzept vertraut ist.

Zum Jahreswechsel 2024/25 hatte ich nicht wirklich was vor und Silvester auf der Couch verbracht. Gegen 22 Uhr war ich schon auf dem Weg ins Bett und in den Instagramstories zum Projekt ein verlinktes Reel entdeckt. Das fand ich so toll, dass ich meine Scrapsachen rausgekramt hab und das – auf mein neues OLW OPEN zugeschnitten – umsetzte.

Den Umschlag habe ich bereits letztes Jahr aus einer Projektverpackung gewerkelt und dann nicht wie ursprünglich gedacht verwendet. Jetzt passte der aber perfekt. Ich mag es, Dinge upzucyclen und das Streifenmuster gefällt mir total gut. Um die Größe anzupassen, habe ich den Umschlag oben und unten eingekürzt und dann die Abschnitte wieder angeklebt, um die gewünschte Optik zu erhalten.

Die Rückseite habe ich ganz einfach gehalten und ein 3″ x 8″ Promptpaper mit Stickern dekoriert. Das Zitat, das bereits auf dem Papier aufgedruckt war, passt einfach perfekt:

So, I close my eyes to old ends And open my heart to new beginnings.

Nick Frederickson

Die Frontseite ist ebenfalls nur mit Stickern dekoriert. Ich mag das Spiel mit verschiedenen Dimensionen und Strukturen. Verwendet habe ich Buchstabensticker von Amy Tangerine für Thickers, alle anderen sind aus unterschiedlichen Produktlinien von Ali Edwards.

Die Label, die ich für die Affirmationen verwendete, sind ebenfalls ein Produkt von Ali Edwards. Die waren in einem Monatskit als Paper Sheet dabei und ich habe dieses zerschnitten. Die Farben harmonieren total mit denen, die dieses Jahr im One Little Word-Kit verwendet werden. Die letzten Jahre waren diese recht neutral gehalten und nur die Quarterly-Kits haben zusätzlich Farbe ins Spiel gebracht. Ich mag es gerne, dass das dieses Jahr etwas anders ist. Natürlich muss nicht zwingend das Material aus dem Kit verwendet werden. Aber ich mag das gerne, weil die Produkte einfach schön aufeinander abgestimmt sind.

Ich halte mich nicht immer ausschließlich an die monatlichen Prompts, sondern ergänze gerne mal Sachen wie eben dieses Projekt mit den Affirmationen. Das passt einfach gut zu dem von mir gewählten Wort. Ich versuche, in vielen Bereichen meines Lebens offener zu werden. Jedoch ist das One Little Word Projekt ein für mich sehr privates, so dass ich nicht allzu viel dazu blogge. So kreative Dinge wie die Affirmationen teile ich jedoch gerne – vielleicht kann ja eine Person ähnlich wie ich am Silvesterabend eine Inspiration davon mitnehmen….

Suburbs Quilt

Werbung ohne Auftrag. Weihnachten ist vorbei und so kann ich nun zeigen, was das jüngste Familienmitglied bekam. Der kleine Mann hatte vor zwei Jahren den Babyquilt in Grau und Gelb bekommen und nun musste was Größeres her. Letztes Jahr hat ja leider Quilt & Textilkunst in München geschlossen und neben diversen Linealen durfte damals auch das Pattern „Suburbs“ mit mir nach Schwaben kommen.

Die Lieblingsfarbe meiner Schwester ist grün, ich liebe Blau- und Aquatöne. In dem Quilt habe ich manche meiner wohlgehüteten Streichelstoffe verarbeitet. Dazu gekauft habe ich nur meinen liebsten weißen Stoff – so oft, wie ich den in diesem Jahr verarbeitet habe, könnte ich mir mittlerweile einen ganzen Ballen von kaufen….

Die Anleitung beschreibt die Fertigung des Quilttops und die Mengen für verschiedene Größen. Ich habe mich entschieden, an die Größe Lapsize eine weitere Reihe hinzuzufügen, so dass das gut für deutsche Maße passt, ohne zu riesig zu werden. Die farbigen Stoffe sind wieder aus völlig unterschiedlichen Jahrgängen aus meinem Stash und von vielen verschiedenen Herstellern bzw. Designern. Durch die zuzuschneidende Größe der Blöcke können hier auch gut Fat Quarter oder 10″ Layer Cakes verwendet werden. Ich habe mich wieder für die bewährten graphischen Muster, die ich so sehr mag, entschieden. So ist der Quilt nicht zu kindlich und kann klein M. noch viele Jahre begleiten.

Tatsächlich geht es recht schnell, die einzelnen Blöcke zu nähen. Und das trotz der Tatsache, dass jeder Block dann doch aus recht vielen Einzelteilen besteht. Leider habe ich nicht immer so genau gearbeitet, wie ich das eigentlich wollte, aber das Pattern verzeiht dann doch mehr, als ich befürchtet hatte. Jedes Stoffstück wird in vier Teile zerschnitten. 3 Stoffstücke bleiben beieinander, während die „Türen“ anderen Stoffen zugeordnet werden.

Die Dachspitzen entstehen durch das Annähen von Stoffquadraten des Hintergrundstoffes (dabei muss man sich dann entscheiden, welche Häuschen in die ganz obere Reihe kommen werden und somit vom Himmel eingerahmt werden sollen). Ich habe aus den wegfallenden Teilen gleich noch für ein oder mehrere weitere Projekte Half Square Triangles generiert und eine parallele Naht gesetzt und somit zusätzliche Stoffstücke erhalten. Daraus ist dann auch schon zwischenzeitlich das passende Geburtstagsgeschenk entstanden.

So sehen die Häuserblöcke nach dem Trimmen und Bügeln aus. Die Nähte habe ich bei der Tür immer nach außen gebügelt und beim Hintergrund Richtung des Daches. Dadurch war es relativ einfach, ein flaches Quilttop zu erhalten.

Dann durfte der fertige Quilt mit mir raus in die freie Wildbahn. Die Fotos habe ich dieses Mal im Holzlager meines Dads gemacht. Aktuell versuche ich nämlich tatsächlich, ganz verschiedene Hintergründe und Orte für meine Bilder auszusuchen. Meist bin ich ja allein unterwegs, um Bilder zu machen und da ist es gar nicht so einfach, die großen Flächen schön in Szene zu setzen und gleichzeitig die Muster erkennbar zu zeigen. Die dunkle Jahreszeit macht es auch nicht einfacher, wenn dann am Wochenende ggf. das Wetter dann auch nicht mitspielt, dann ist das alles doppelt doof.

Pattern: Suburbs von Cluck Cluck Sew / Allison Harris

Stoff: Hintergrund Art Gallery Fabrics Snow White, Bonnie & Camille Merry little Christmas „Snow in Aqua“, Musterstoffe aus meinem Stash, Binding Art Gallery Fabrics Snow White, Rückseite Baumwollstoff mit Ankermotiv aus dem örtlichen Stoffladen

Quilting: Gerade Linien im Nahtschatten

Vlies: aus dem örtlichen Stoffladen

Label: Namensbänder, Unikati „Fokus“

Chippy Boys – der virale Snack

Werbung ohne Auftrag. Meine Tik Tok FYP ist gefüllt mit Quilts, Football Accounts, Country Stuff, amerikanischen Interiorbloggern und jeder Menge Essen. Das wenigste hab ich bisher tatsächlich nachgekocht, aber wenn, dann war das richtig gut.

Gerade jetzt zwischen den Feiertagen mag ich gerne mal was ausprobieren, um es genüsslich beim Binge watching zu snacken. Glücklicherweise hatte ich auch tatsächlich daran gedacht, die beiden Zutaten zu kaufen, denn nach meinem Urlaub in Nepal [die Blogpostings sind schon in Arbeit, aber ihr könnt gerne auch auf meinem Insta vorbeischauen] war ich noch nicht wirklich einkaufen – liegt vermutlich auch daran, dass ich an den Feiertagen entweder am Ravenbrook Scrapquilt nähte oder bei den Eltern war, gekocht habe ich jedenfalls nicht. Wie gut, dass dieser Snack leicht gemacht ist und nur zwei Zutaten benötigt.

Am besten den Backofen einschalten, bevor Du mit der Zubereitung beginnst. Ich wähle Ober-/Unterhitze 160° C. Ungefähr eine halbe Packung gesalzene Chips in eine Auflaufform gehen und etwa 80 – 100 g Käse darüber verteilen.  Ich persönlich mag am liebsten Gorgonzola dolce, also die mildere Version. Genauso gut geht aber auch Brie, Cambozola oder anderer Weichkäse. Meiner Meinung nach darf der Käse gerne würzig sein, damit er auch gegen die Chips ankommt. Die Auflaufform in den Ofen schieben und alles für 10 – 15 Minuten backen, bis der Käse geschmolzen ist.

Ich liebe Käse und habe eigentlich immer einen mittelgroßen Vorrat zu Hause. Künftig muss ich nur noch dran denken, immer auch eine Packung Chips im Vorrat zu haben, denn Chippy Boys sind der perfekte Snack, wenn es mal nicht 0815 sein soll. Die Credits für den Snack gehen an Kaelah, die irgendwann in meinen Tik Tok-Vorschlägen auftauchte und der ich schon ziemlich seit Anfang meiner Zeit auf der Plattform folge.

Midsommar Quilt

Werbung ohne Auftrag. Im Sommer bin ich mal ganz tief in meine Stoffvorräte eingetaucht und habe einige Stoffe aus den Anfangszeiten meiner Nähkarriere verarbeitet. Dabei kam ein schöner Picknickquilt heraus, dessen Rückseite ich mit beschichteter Baumwolle versehen habe. Geschuldet der Tatsache, dass ich diesen rund um die Sommersonnenwende fertig gestellt habe und die Muster wie fröhliche Blumenwiesen aussehen, habe ich ihm den Titel Midsommar gegeben.

Zusammengesetzt ist das Muster aus Halfsquare Triangles und Quadraten und somit recht schnell genäht. Beim Zuschnitt habe ich zwei verschiedene Größen benötigt: die Unistoffe sind 9″ x 9″, de Musterstoffe 8,5″ x 8,5″ zugeschnitten.

Die Unistoffe habe ich so kombiniert, dass ich von jeder Variante die gleiche Anzahl hatte: also Türkis – Weiß, Gelb – Weiß und Türkis – Gelb gibt es je acht Mal. Auf die Rückseite des hellen Unistoffes habe ich mit Bleistift diagonal eine Linie gezogen. Parallel zu dieser werden mit 1/4″ Abstand links und rechts zwei Nähte genäht und dann mit dem Lineal auf der Bleistiftlinie dann der Stoff auseinander geschnitten.

Die Nähte habe ich jeweils zur dunkleren Stoffseite umgebügelt und dann die Blöcke nochmal getrimmt, damit jedes Stoffstück gleich groß und rechtwinklig ist. Im Anschluss daran habe ich die Stoffstücke mal wieder auf der großen Leinwand aka dem Fußboden ausgelegt und verteilt, bis ich zufrieden war. Aufgrund der Anordnung ergeben sich nun optisch Reihen, die gleichfarbig eingerahmt werden. Sowas geradliniges gefällt mir besonders gut, wenn große, auffallende Muster irgendwie beruhigt werden müssen.

Gequiltet habe ich wieder ganz simpel im Nahtschatten. Irgendwann möchte ich mich mal an Free Motion Quilting wagen, aber ich befürchte, dass mir das mit den Mustern kombiniert einfach zu viel des Guten gewesen wäre. Nachdem das Binding auf der Rückseite recht breit war, habe ich dieses einfach doppelt genäht. Das ist dann schön stabil und der Quilt hat in diesem Sommer schon so manche Härteprobe ausgehalten.

Pattern: Midsommar by twinklinstar

Stoff: Art Gallery Fabrics Snow White, Kona Cotton, Curry und Aqua, Robert Kaufmann, Rückseite Beschichtete Baumwolle kleine Punkte Aqua, Binding Kona Cotton

Quilting: gerade Linien im Nahtschatten

Label: Namensbänder, Unikati „Fokus“

In the Sticks Quilt

Werbung ohne Auftrag. Letztes Jahr habe ich bei Tik Tok einige tolle Quiltdesigns gesehen. Grüntöne mag ich aktuell richtig gerne und daher habe mich ein Design, das eben auch in diesen Farben gehalten war, für mich adaptiert.

Ursprünglich sollten die grünen Quadrate direkt aneinanderstoßen, jedoch wäre mir das Quilttop etwas zu klein geraten. Nachdem ich also alle Quadrate genäht habe [das Mittelteil jedes Quadrats ist aus einem Kona Cotton Charm Pack mit 5 “ Seitenlänge, die farbigen Streifen sind ebenfalls 5 “ breit] und probehalber nebeneinander legte, fiel die Entscheidung echt schnell: da muss mehr Stoff rein. Immer an zwei Seiten kamen weiße Streifen mit 2,5″ Breite an die farbigen Quadrate. Beim ersten Streifen immer unten ein Streifen und abwechselnd rechts und links, Streifen 2 oben der weiße Streifen ergänzt und eben auch immer seitlich abwechselnd.

Für die Rückseite habe ich Basic Grunge in einem ganz hellen Grau ausgewählt. Hier habe ich extra darauf geachtet, dass der Stoff Überbreite hat, damit ich nichts zusammen fügen muss. Außerdem ist das der erste Quilt, den ich professionell auf einer Longarmmaschine habe quilten lassen. Frau Feldmann von der Quiltoase hat mich da wirklich gut beraten und das Quilting mehr als toll umgesetzt. Das ist zwar nicht ganz billig, aber dieser Quilt ist echt ziemlich groß geworden und das wollte ich mir auf meiner Nähmaschine nicht antun… Das Vlies ist verhältnismäßig dünn, damit die Decke trotz der Größe noch handlich ist, was sowohl das Gewicht betrifft als auch das zu verstauende Volumen.

Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit verwende ich diese Patchworkdecke liebend gerne als zusätzliche Lage über der Bettdecke, um mich darunter einzukuscheln. Da fällt leider nur frühmorgens das Aufstehen doppelt so schwer. Das ist der einzige Nachteil an diesem Quilt.

Für die Fotos war ich mit meiner Schwester und deren Tochter unterwegs am ersten Tag, nachdem es bei uns in der Region geschneit hatte. Leider war der Schnee nachmittags schon fast wieder weg und so musste ich mich dann auf eine Bank stellen, damit der Quilt nicht komplett matschgetränkt endete. Auf dem unteren Bild ist auch das Quilting im Muster „Bauhaus“ zu erahnen – graphische Muster gefallen mir einfach total gut.

Links der ursprüngliche Entwurf, rechts dann das finale Layout. Ich habe den Quilt ganz bewusst „In the Sticks“ genannt, erinnern mich die weißen Flächen zwischen den grünen Quadraten an verschlungene (Wald)Wege und die Farbflächen an Felder, wie man sie aus der Vogelperspektive erkennen kann.

Es hat mir richtig viel Spaß gemacht, dieses Layout von der Ursprungsidee immer weiter zu entwickeln. Ein bisschen Mathe war nötig, aber es ist hier kaum Verschnitt angefallen. Zudem ist dieses Pattern Fat Quarter friendly und ich kann es mir in völlig anderen Farben oder auch scrappy total gut vorstellen. Mal schauen, wann ich Zeit und Muße habe, das vielleicht mal wieder zu nähen.

Pattern: In the Sticks by twinklinstar

Stoff: Quilttop Giucy Giuce „Fabrics from the Attic“, Kona Cotton „Snow“ (5″ Charm Pack), Art Gallery Fabrics „Snow White“, Rückseite Basic Grey „Grunge Grey Paper“, Binding Basic Grey „Grunge Smoke“

Quilting: Quilt Oase Nersingen