Tag-Archiv | Brot und Brötchen

Pizzabrötchen [Foodie Freitag]

Werbung ohne Auftrag. Ich liebe es, schnelle Rezepte zur Hand zu haben, die nicht aufwändig in der Zubereitung und einfach zu Essen sind. Gerade jetzt im Sommer geht es nach dem Büro manchmal direkt an den See oder in den Garten. Da soll es dann schnell gehen und ich möchte nicht Ewigkeiten in der Küche stehen, weil der Magen knurrt. Diese Pizzabrötchen stelle ich aber auch in größeren Mengen her, wenn ich Besuch erwarte, denn sie sind auch perfektes Partyfood.

Zutaten

  • 1 Packung [6 Stück] Brötchen zum Aufbacken
  • 200 g Schinken
  • 200 g Salami
  • 200 g Käse gerieben
  • 1 Dose Mais
  • 1 rote Gemüseparika
  • 6 frische Champignons
  • 1 Becher Schmand
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Brötchen längs halbieren, auf zwei Backblechen verteilen. Das weiche Innere entfernen, damit mehr Füllung hinein passt. Den Ofen auf 200 ° vorheizen.
  2. Schinken und Salami fein würfeln, ebenso die Paprika. Mais abtropfen lassen und die Champignons in Scheiben schneiden.
  3. Alle Zutaten bis auf die Brötchen in eine große Schüssel geben und gründlich vermischen. Die Füllung großzügig auf die Brötchen verteilen. Sollte etwas davon übrig bleiben, können Brotkrumen, die von den Brötchenhälften entfernt wurden, in Muffinförmchen gegeben und die restliche Füllung darauf verteilt werden.
  4. Im Ofen backen, bis die Gemüse-Wurst-Mischung schön gebräunt ist.

Die Brötchen schmecken sowohl warm als auch kalt [z. B. als leckeres Essen im Büro].

Schwäbische Seelen [Foodie-Freitag]

Unbezahlte Werbung. Yay, endlich mal wieder ein Foodie-Freitag. Nach langer Pause möchte ich Euch hier ein Rezept zeigen. Vor drei Monaten bin ich zurück ins beschauliche Schwaben gezogen und jetzt gibt es hier ein leckeres Backwerk aus meiner Heimat.

Schwäbische Seelen

Zutaten für ca. 6 – 8 Schwäbische Seelen:
700 g Weizenmehl, 300 g Dinkelmehl, 1 Würfel frische Hefe, einen halben Teelöffel Zucker, ca. 700 ml lauwarmes Wasser, Salz und ganzer Kümmel

Zubereitung Schwäbische Seelen:
1. Dinkel und Weizenmehl mischen und sieben. 3 – 4 Esslöffel vom Mehl abnehmen und in eine (nicht zu kleine) Schüssel geben. Die Hefe dazubröseln und mit Zucker und so viel Wasser verrühren dass ein dickflüssiger Teig entsteht. Den Vorteig für ca. 40 Minuten mit einem sauberen Küchentuch bedeckt an einen ruhigen, warmen Ort zum gehen stellen.

2. Nun das restliche Mehl, Wasser (lauwarm!) und einen Esslöffel Salz zugeben und zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Der Teig sollte sich zäh von der Schüssel lösen – dann ist er fertig. Jetzt wieder 40 Minuten mit einem sauberen Küchentuch bedeckt an einen ruhigen, warmen Ort zum gehen stellen. Man kann den Teig auch im Kühlschrank über Nacht gehen lassen – dann aber die größte Schüssel verwenden, die Ihr habt. Der Teig geht nämlich sehr auf und es könnte eine ziemliche Sauerei geben. Ratet mal, woher ich das weiß….

3. Den Teig in 6 -8 Teile aufteilen und die Seelen formen. Auf mit Backpapier belegte Bleche geben und weitere 20 Minuten gehen lassen.

4. Zwei Esslöffel Salz mit 150 ml warmen Wasser verrühren, bis sich das Salz aufgelöst hat. Jetzt bepinselt Ihr Eure Seelen mit dem Salzwasser und streut den Kümmel sowie Meersalz darüber.

5. Im vorgeheizten Ofen, bei 250 Grad Ober- und Unterhitze ca. 20 Minuten backen. nach der Hälfte der Backzeit die Hitze auf 200 Grad reduzieren, denn Seelen sollen bei fallender Hitze backen.

Ich liebe Seelen z. B. überbacken mit kräftigem Käse, Salami oder Schinken. Genauso gut passt aber beispielsweise auch Tomatenbutter….

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Selbst wer keinen Kümmel mag – hier ist er ein Muss!!!