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TV-Tipp: “ The Home Edit – Jetzt wird aufgeräumt“

Werbung ohne Auftrag. Ich bin so ziemlich der chaotischste Mensch, den ich kenne, dabei liebe ich es eigentlich, wenn die Wohnung ordentlich und sauber ist. Um mich des Öfteren mal selbst zu überlisten, lade ich mir gern Freunde und/oder Kollegen ein. Da räume ich dann echt ordentlich auf und manchmal hält das dann auch ’ne Weile vor.

Letztes Jahr habe ich bei Instagram Heike von relleomein entdeckt, die dort die #10MinutenOrdnung Challenge ausgerufen hatte. Auch in diesem Jahr bin ich wieder mit dabei – ich habe aktuell Urlaub und da fällt mir das trotz einem ziemlich großen Projekt sehr einfach, in den Flow zu kommen. Manchmal reichen 10 Minuten nicht aus, wie z. B. beim Kühlschrank, da habe ich mit Putzen, Sortieren und Einräumen bestimmt eine Stunde benötigt, aber es gibt auch kleine Projekte wie die Drop Zone [das ist der Bereich in Haus oder Wohnung, wo die Post landet oder schnell mal die Handtasche deponiert wird], die wirklich ratzfatz erledigt sind.

Abends nach getaner Arbeit liebe ich es, mich aufs Sofa zu flätzen und vor dem TV zu entspannen. So mancher [verregnete] Sonntagnachmittag geht ebenso ins Land, wenn ich meine Lieblingsserien suchte. Vor kurzem bin ich über „The Home Edit – Jetzt wird aufgeräumt“ gestolpert, als ich Netflix aufrief und was soll ich sagen? Ich war hin und weg! Natürlich fand ich so manches Mal die quietschigen Stimmen von Clea und Joanna etwas… irritierend, aber ich habe alle Folgen der 1. Staffel in einem durchgeguckt.

In jeder Folge wird von den beiden Aufräumexpertinnen und ihrem Team sowohl bei einer prominenten Person als auch in einem Normalo-Haushalt ein Projekt angegangen. Das kann mal eine Garage sein, die umgestaltet wird, oder ein Spielzimmer für die Zwillinge eines Schauspielers.

Beim Aufräumen wird immer mit System vorgegangen [meist gesagter Satz in der Serie: „It’s a System!“]:

  • Ausräumen – und zwar komplett!
  • Gruppen von gleichen bzw. ähnlichen Produkten erstellen
  • Aussortieren
  • Einräumen und Beschriften

Meinen Kühlschrank hatte ich schon länger organisiert, indem ich beim Schweden Aufbewahrungsbehälter besorgt hatte, um darin die einzelnen Produkte zusammen zu fassen und zu lagern. Dank THE ist das jetzt nochmal deutlich mehr geworden – ich habe mir ein vielfaches an Boxen und Ordnungsbehältern geholt [wobei ich noch nicht mal alles bekam, was ich unbedingt haben möchte, aber mein Konto findet das ganz gut…] und jetzt auch schon mal meine Speisekammer etwas übersichtlicher gestaltet.

Neben den beschrifteten Boxen ist das zweite Gestaltungsmerkmal von The Home Edit, dass nach Möglichkeit alles in den Farben des Regenbogens geordnet wird. Ich habe sogar schon die Apps auf meinem Smartphone so sortiert! Manchmal kann ich diesbezüglich ein echter Monk sein….

Die beiden Gründerinnen Joana Teplin und Clea Shearer, die beide in Nashville leben, haben auch bereits diverse Bücher auf den Markt gebracht und vermarkten ihre eigene Produktlinie. Das gesamte Business fußt auf Social Media.

Tatsächlich bin ich ja im Normalfall eher Konsument von solchen Serien, gucke mir das einfach an und denke nicht weiter darüber nach, aber The Home Edit hat bei mir persönlich tatsächlich einen Schalter umgelegt. Ich habe während des Urlaubs bereits einige Dinge umgesetzt, die ich in der Serie sah und möchte bis Ende des Jahres so ziemlich die komplette Wohnung mal so richtig aufgeräumt haben. Meine Arbeit ist oftmals ziemlich anstrengend und auch mental fordernd, geht mit vielen Überstunden einher und am Ende der Woche bin ich meist nur noch platt, aber wenn ich jedes Wochenende zwischen zwei und drei Stunden aufräume – also z. B. an einem Wochenende den Kleiderschrank, am nächsten Wochenende die Schubladen unterm Bett aufräume -, dann dürfte das schon klappen.