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Brioche Pumpkin Rolls [Foodie Freitag]

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Werbung ohne Auftrag. Von meiner Schwester bekam ich letztens einen Hokkaido-Kürbis geschenkt. Eigentlich wollte ich davon Kürbisgnocchi machen, aber als ich bei Simone Pumpkin Rolls entdeckte, mussten diese am Wochenende gebacken werden. Ich habe das Rezept ein bisschen abgewandelt. Die Brötchen sind sehr neutral vom Geschmack, da das Kürbispüree geschmacklich kaum auffällt. Sie schmecken perfekt zu Burger, aber auch mit Käse oder Marmelade sind sie einfach nur lecker.

 

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410 g Mehl

150 g Kürbispürree

30 g Zucker

21g [1/2Würfel] frische Hefe

3 g Salz

2 kalte Eier

125 g kalte Butter

60 g lauwarme Milch

Eggwash: 1 Eigelb & etwas Milch

Mehl mit Zucker und Salz vermischen, eine Mulde in die Mitte formen. Die Hefe hineinbröseln und in der Milch auflösen. Den Vorteig etwa 5 Minuten stehen lassen.

Alle Zutaten bis auf die Butter hinzufügen und mit den Knethaken zu einem glatten Teig verkneten. Die Butter hinzufügen und weitere etwa 15 Minuten zu einem seidigen Hefeteig verarbeiten.

Abgedeckt über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. Aus dem Teig 10 gleichmäßige Kugeln formen. Diese nochmals gut gehen lassen. Wer mag, kann zuvor auch noch Küchengarn um die Teiglinge wickeln, so dass die Brioche Buns nach dem Backen eine Kürbisform erhalten. Mit Eggwash bepinseln.

Ofen auf 180° Ober/Unterhitze vorheizen, die Pumpkin Rolls auf die mittlere Schiene geben, die Hitze sofort auf 160° runterschalten und die Brioche Buns 15 – 20 Minuten backen.

Kurz auskühlen lassen und das Garn entfernen.

Ich habe meine Buns genutzt, um klassische Cheeseburger mit einem Twist zu machen. Soooo yummie! Nächste Woche gibt es dafür ein Rezept.

Baguette [Foodie Freitag]

Als ich letztens meine Nerven nach einer seeehr anstrengenden Woche etwas beruhigen wollte und noch Zeit totzuschlagen hatte, gönnte ich mir ein wenig Shopping. Manchmal muss das ja einfach sein, nicht wahr? Während ich so an den Regalen entlang schlenderte, entdeckte ich ein Holzbrett, welches für Antipasti, Brotzeiten und und und… gedacht ist. Gekauft habe ich es nicht, denn das kann ich selbst machen. Und dann auch noch in dem Format, wie ich es haben möchte. Jedenfalls war der erste Gedanke dann, dass ich darauf frisches, selbstgebackenes Baguette servieren möchte mit einer Auswahl Käse und Trauben oder einfach nur hochwertigem Olivenöl und etwas Meersalz.

Da ich später dann noch bei meiner Mama war, fragte ich nach einem Rezept für Baguette und buk dieses gleich am nächsten Tag. Das Holzbrett existiert zwar bis dato noch immer nur in meinem Kopf, aber das Brot wird hier noch häufiger gebacken werden…..

Teig

  • 600 g Mehl, vorzugsweise Dinkelmehl 630
  • 1,5 TL Salz
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 330 g lauwarmes Wasser

Zubereitung

  1. Mehl und Salz in eine Schüssel geben und vermischen. Eine Mulde formen.
  2. Wasser, Hefe und Zucker in die Mulde geben und mit den Knethaken zu einem elastischen Teig kneten. Mit einem sauberen Tuch zudecken und etwa 1 h gehen lassen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat.

  3. Den Teig aus der Schüssel nehmen und dritteln. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu langen Strängen formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben.

  4. Die Baguettes 20 Minuten gehen lassen. Den Backofen vorheizen auf 230 Grad Ober-/ Unterhitze.

  5. Die Baguettes mit etwas Wasser bestreichen. Im Backofen 15-20 Minuten backen.

Wer mag, kann dieses Grundrezept auch zu mediterranen Baguettes abwandeln:

  • Brot 1 – 35 g schwarze, entsteinte Oliven. Oliven hacken, unter den Teig für ein Baguette mischen.
  • Brot 2 – 6-8 Stück getrocknete Tomaten in Öl. Tomaten in kleine Würfel schneiden, unter den Teig für ein Baguette mischen
  • Brot 3 – 1 EL getrocknete Kräuter de Provence. Unter den Teig für ein Baguette mischen. Brot vor dem Backen mit etwas Meersalz bestreuen.

Homemade Burger [Foodie Freitag]

Letzte Woche habe ich Euch an dieser Stelle mein Rezept für Burger Buns vorgestellt. Diese mag ich sehr, da die richtig schön fluffig und weich sind, etwas süß und so ganz genau meinem persönlichen Geschmack entsprechen. Aber was kommt bei mir rein? Das ist ganz verschieden und kommt auch immer darauf an, was der Kühlschrank so hergibt. Jedoch versuche ich immer, mein Fleisch in Bio-Qualität zu bekommen. Das schmeckt einfach so viel besser! Außerdem esse ich Fleisch mittlerweile nur noch ziemlich selten.

Homemade Burger

  1. Je Burger verwende ich ca. 100 g frisches Hackfleisch. Dazu etwas fein gehackte Zwiebel, Pfeffer und scharfes Ajvar. Mit einer Gabel gut vermengen. Zu einem flachen Burger formen [ich verwende dazu eine Burgerpresse, da so die Konsistenz optimal wird].

  2. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und den Burger braten. Währenddessen weitere Zutaten vorbereiten: für meinen Cheeseburger wollte ich Blauschimmelkäse verwenden, außerdem sollte noch gebratener Schinken mit ins Brötchen. Wenn die erste Seite fertig gebraten ist, den Burger wenden, Käse auflegen, Schinken in die Pfanne geben und einen Deckel auflegen, damit der Käse schön schmilzt.

  3. Gemüse kommt ebenfalls ganz nach Geschmack mit drauf. Rohe Tomaten sind mir ein Graus, deswegen wirst Du diese niemals auf einem meiner Burger entdecken! Genauso wenig Essiggurken. Bäh! Ich liebe Eisbergsalat. Dazu hauchfein geschnittene Zwiebeln und Salatgurke, frisch aus dem Garten? Oh yeah! Hier habe ich noch Ketchup ergänzt. Einfach alles nach Lust und Laune in das aufgeschnittene, am Besten lauwarme Bun geben, den Deckel auflegen und mit einem langen Holzspieß versehen.
  4. Wer mag, kann zu seinem Burger natürlich noch Fritten servieren. Wenn ich Familie oder Freunde zum Burger essen einlade, bereite ich alle Zutaten vor und stelle sie in kleinen Schüsseln auf den Tisch, so dass sich jeder seinen Lieblingsburger zusammen stellen kann.

Burger Buns [Foodie Freitag]

Liebt Ihr Burger auch so sehr wie ich? In den einschlägigen Fastfood-Restaurants esse ich keine, aber in der Nähe unseres Büros gibt es wöchentlich einen Foodtruck, der richtige gute Burger macht und auch sonst gibt es immer mehr Locations in Ulm, wo ich gerne mal einen frisch zubereiteten Burger esse. Jedoch kommt keiner dieser Burger wirklich an einen selbst gemachten ran, da ich mich hier total kreativ austoben kann. Heute habe ich Euch das Rezept für meine Burger Buns mitgebracht. Am letzten Wochenende bin ich nämlich ein wenig eskaliert und habe mehrere Brotrezepte ausprobiert…..

BURGER BUNS

  • 2 Eier
  • 50 ml Milch
  • 200 ml Wasser
  • 1 Würfel Hefe
  • 40 Gramm Zucker
  • 425 Gramm Mehl (Typ 550)
  • 60 Gramm Mehl (Typ 405)
  • 10 Gramm Salz
  • 80 Gramm weiche Butter
  • etwas Sesam- oder Mohnkörner

ZUBEREITUNG

  1. 1 Ei (oder wenn man es vorher zerschlägt 1 1/2) schaumig schlagen. Ich mache das gerne mit dem Schneebesen oder einer Gabel in einer kleinen Schüssel.
  2. Die Hälfte der Milch (25 ml), Wasser, Hefe und Zucker vermischen und etwa 10 Minuten stehen lassen, bis kleine Bläschen aufsteigen.
  3. Das Mehl (unbedingt beide Typen verwenden – das macht den besonderen Geschmack), Salz und die weiche Butter zusammen mit dem schaumigen Ei zu der Hefemilch geben und mit den Knethaken zu einem weichen Teig verarbeiten. Die Schüssel mit einem sauberen Tuch abdecken und den Teig an einem warmen, zugfreien Ort etwa 1 h gehen lassen, bis sich das Volumen deutlich sichtbar vergrößert hat.
  4. Nun ca. 12 Buns formen (dazu am besten die Hände etwas mehlen) und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Wenn man nicht möchte, dass die Buns zusammen backen, bitte auf entsprechend Abstand achten und ggf. ein zweites Blech verwenden. Nun nochmal eine Stunde gehen lassen.
  5. Die Brötchen mit dem restlichen Ei zusammen mit der verquirlten Milch bestreichen und mit Mohn- oder Sesamkörnern bestreuen.
    Das Ganze im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Umluft ca. 20 Minuten (bei kleineren Brötchen reichen auch 15 Minuten) backen.

Hummus [Foodie Freitag]

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Werbung ohne Bezahlung. Einer meiner liebsten orientalischen Snacks ist diese leckere Kichererbsenpaste. Wann immer ich in Berlin bin, gehe ich zu meinem Lieblingsrestaurant Hummus & Friends und esse eine Portion. Jedoch kann ich davon nicht genug bekommen und so habe ich in diesem Sommer Hummus häufig selbst gemacht.

1 Glas Kichererbsen   1 Knoblauchzehe   1 – 2 EL Tahini   Zitronensaft [oder 1 Stück Salzzitrone]   Olivenöl   Wasser

Die Kichererbsen abgießen und abspülen. In ein hohes Gefäß oder in den Blender geben. Die Knoblauchzehe schälen und in 2 – 3 Stücke zerkleinern. Mit Tahini [Sesampaste] Zitronensaft und Olivenöl zu den Kichererbsen geben und fein pürieren. Nach Bedarf Wasser zugeben, um die Konsistenz dem eigenen Geschmack anzupassen.

Gerne füge ich dem Dip noch ca. 1/2 Chillischote zu, die ich mit püriere. Zusammen mit Fladenbrot oder Pita ist das in diesem heißen Sommer ein gerne gegessenes Abendessen gewesen.

Fladenbrot [Foodie Friday]

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Werbung ohne Auftrag. Ich liebe Brot in allen Variationen. Besonders gerne mag ich Fladenbrote, Focaccia, Pita oder auch Laugengebäck. Besonders Fladenbrot backe ich total gerne, da dies relativ simpel ist und ich keinen Sauerteig oder ähnliches benötige.

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Dieses Fladenbrot ist eigentlich ein typisches Ramadan-Gebäck. In der Türkei gibt es Ramazan pidesi nur während des Fastenmonats, hier in Deutschland wird es in türkischen Bäckereien oftmals ganzjährig angeboten. Im Original wird es mit Ei bestrichen; darauf verzichte ich, damit es auch meine sich vegan ernährende Freundin J. essen kann.

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Ramazan Pidesi ~ türkisches Fladenbrot

  • 300ml lauwarmes Wasser
  • 1 Würfel Hefe
  • 1 TL Reissirup
  • 450g Mehl
  • 2 TL Salz
  • 2-3 EL Natives Olivenöl Extra
  • etwas Schwarzkümmelsamen (Nigella)
  • etwas Salz
  • etwas Hartweizengrieß und Mehl

Zubereitung

Wasser, Hefe und Reissirup verrühren und etwa 10-15 Minuten stehen lassen, bis es leicht schäumt. Währenddessen in einer großen Schüssel Mehl und Salz mischen, eine tiefe Mulde in die Mitte eindrücken, 1 1/2 EL Olivenöl und die Hefe-Mischung eingießen. Alles gut verkneten bis ein locker luftiger Brotteig entstanden ist. Die Schüssel mit Klarsichtfolie abdecken und 45-60 Minuten an einem warmen, nicht zugigen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt.

Den Teig auf eine mit Mehl bestreute Arbeitsfläche legen, kurz durchkneten, in 6 – 8 Teile teilen und runde Fladen daraus formen. Auf das Backblech mit Backpapier etwas Hartweizengrieß und Mehl streuen. Die Fladen mit etwas Abstand darauf legen und weitere 30 Minuten gehen lassen.

Etwa 1,5 EL Olivenöl mit einem Pinsel auftragen. Mit Schwarzkümmelsamen und Salzflocken leicht bestreuen. Den Pizzastein im Ofen vorheizen (oder ein Backblech) auf 250°C vorheizen. Kurz vor dem Backen den Pizzastein und evtl. auch den Schuber mit Hartweizengrieß und Mehl bestäuben, Fladenbrot  in den Backofen geben und bei 220°C etwa 20 Minuten goldbraun backen. Nach dem Herausnehmen mit einem leicht feuchten Küchentuch abdecken, damit es schön weich bleibt. Wenn Möglich warm servieren.

Onkel Tom’s Bananenbrot [Foodie Friday]

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Werbung ohne Auftrag. Vor mittlerweile 12 Jahren war ich mit meiner Freundin Nadja zu Besuch bei ihren Verwandten in Alabama. Fast drei Wochen durften wir uns von Tom, Nancy und Chelsea verwöhnen lassen und tourten durch unterschiedliche Bundesstaaten. Eines Sonntags Morgens buk Tom zum Frühstück Bananenbrot. In diesem werden im Originalrezept Pekanüsse verbacken. Da mir diese nicht zur Verfügung standen, wandelte ich das Rezept ab.

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8 EL Butter   2 Eier   1 Cup Zucker [Kokosblütenzucker macht sich sehr gut in dem Bananenbrot]  2 Cups Mehl   1 TL Backpulver   3 sehr reife Bananen  1/2 Cup Walnüsse

Butter, Eier und Zucker schaumig rühren. Bananen zerdrücken und unterheben. Nüsse hacken, Mehl und Backpulver sieben und unter die feuchten Zutaten heben.

Kastenform fetten und mit Semmelbröseln ausstreuen. Den Teig in die Form füllen, 90 Minuten bei 135 °C backen.

Gut machen sich in dem Teig auch Schokostreusel. Ich liebe das Brot bestrichen mit Mandel-Nougat-Creme.