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Pasta mit roher Tomatensauce [Foodie Friday]

Werbung ohne Auftrag. Meine Mama ist eine passionierte Gärtnerin und so kann ich jetzt im Sommer einfach vors Haus gehen und mir die leckersten Gemüse pflücken. So frisch wie in dieser Jahreszeit schmeckt das einfach nochmal so gut. Im Frühjahr stimmen wir uns immer gemeinsam ab, welche Sorten wir im Nutzgarten anpflanzen wollen. Aktuell sind die Tomaten noch nicht reif, aber Gurken und Zucchini kann ich schon fleißig ernten. Und natürlich jede Menge Kräuter!

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Zu der Pasta mit roher Tomatensauce habe ich mich durch einen Blogpost inspirieren lassen. Ich liebe Foodblogs so sehr, denn da sind die talentiertesten Leute am Werk. Die normalen Tomaten mag ich gar nicht essen, denn die haben wahnsinnig viel glibberiges Innenleben. Ich habe hier Ochsenherz-Tomaten verwendet, aber auch Fleischtomaten mag ich extrem gerne. Für gewöhnlich esse ich keine rohen Tomaten, aber sobald diese blanchiert wurden, kann ich sie ganz gut essen, ohne dass ich allergische Reaktionen in der Mundhöhle bekomme.

Zutaten

  • 1 Ochsenherz-Tomate oder Fleischtomate
  • 150 g Nudeln
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • etwas Pecorino
  • Oregano

Zubereitung

  1. Wasser zum Kochen bringen. Nudeln in Salzwasser al dente garen, Die Tomate mit kochendem Wasser überbrühen.
  2. Tomate kalt abschrecken und häuten. In Würfel schneiden, dabei das glibberige Innere mit den Kernen entfernen.
  3. Nudeln abgießen, noch heiß mit den Tomatenwürfeln vermischen. Salz, Pfeffer und Olivenöl dazu geben. Käse darüber reiben und in feine Streifen geschnittenen Oregano darauf garnieren.

Scharfe Korianderpaste [vegan]

Werbung ohne Auftrag. Wann immer ich in Berlin bin, versuche ich, bei meinem Lieblingsrestaurant zu essen. Dort gibt es den leckersten Hummus überhaupt, aber mittlerweile kann mein Rezept ganz gut mithalten.

Zu der Bestellung gibt es bei Hummus & Friends auch eine leckere – und seeeehr scharfe – Paste, die ich sehr mag. Bei einem meiner letzten Besuche im Restaurant habe ich dann gefragt, welche Zutaten in der Paste sind, so dass ich das auch zu Hause machen kann. Ich war verblüfft, dass ich die Zutaten sogar fast immer vorrätig habe…

Zutaten

  • 1 Bund Koriander
  • 1 grüne Chilischote
  • 1 EL Olivenöl

Zubereitung

  1. Koriander putzen und klein schneiden. Chili vom Stilansatz befreien und in Ringe schneiden.
  2. Beides in einen Steinmörser geben und zu einer feinen Paste zerreiben [könnte man auch mit einem Pürierstab machen, dazu ist mir aber die Menge zu gering].
  3. Etwas Olivenöl unterrühren und in eine kleine Schale geben.

Passt perfekt zu Hummus und Fladenbrot.

Pizzabrötchen [Foodie Freitag]

Werbung ohne Auftrag. Ich liebe es, schnelle Rezepte zur Hand zu haben, die nicht aufwändig in der Zubereitung und einfach zu Essen sind. Gerade jetzt im Sommer geht es nach dem Büro manchmal direkt an den See oder in den Garten. Da soll es dann schnell gehen und ich möchte nicht Ewigkeiten in der Küche stehen, weil der Magen knurrt. Diese Pizzabrötchen stelle ich aber auch in größeren Mengen her, wenn ich Besuch erwarte, denn sie sind auch perfektes Partyfood.

Zutaten

  • 1 Packung [6 Stück] Brötchen zum Aufbacken
  • 200 g Schinken
  • 200 g Salami
  • 200 g Käse gerieben
  • 1 Dose Mais
  • 1 rote Gemüseparika
  • 6 frische Champignons
  • 1 Becher Schmand
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Brötchen längs halbieren, auf zwei Backblechen verteilen. Das weiche Innere entfernen, damit mehr Füllung hinein passt. Den Ofen auf 200 ° vorheizen.
  2. Schinken und Salami fein würfeln, ebenso die Paprika. Mais abtropfen lassen und die Champignons in Scheiben schneiden.
  3. Alle Zutaten bis auf die Brötchen in eine große Schüssel geben und gründlich vermischen. Die Füllung großzügig auf die Brötchen verteilen. Sollte etwas davon übrig bleiben, können Brotkrumen, die von den Brötchenhälften entfernt wurden, in Muffinförmchen gegeben und die restliche Füllung darauf verteilt werden.
  4. Im Ofen backen, bis die Gemüse-Wurst-Mischung schön gebräunt ist.

Die Brötchen schmecken sowohl warm als auch kalt [z. B. als leckeres Essen im Büro].

Gelbe Gazpacho [vegan]

Werbung ohne Auftrag. Wer mich kennt, dass ich eigentlich keine rohen Tomaten essen kann, ohne allergische Reaktionen in der Mundhöhle zu bekommen. Bei der letzten Hitzewelle wollte ich aber unbedingt Gazpacho, die kalte spanische Suppe, essen. Da ich nur noch gelbe Paprika zu Hause hatte, wollte ich unbedingt auch gelbe Tomaten haben. Diese habe ich dann auf dem Wochenmarkt gekauft. Frische Gurke aus dem Garten dazu kombiniert und schon konnte es losgehen mit einem schnellen, erfrischenden Abendessen.

Zutaten

  • 300 g gelbe Tomaten
  • 1 Gemüsepaprika, gelb
  • 1 kleine Gemüsegurke
  • 1 Knoblauchzehe
  • Eiswürfel
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Olivenöl

Zubereitung

  1. Tomaten von Stielansätzen befreien, Paprika putzen und in Stücke schneiden. Gurke schälen und ebenfalls in Stücke schneiden. Alle Gemüse mit dem Eis in einen leistungsstarken Mixer geben und fein pürieren.
  2. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, in Teller geben und etwas Öl dazu geben.
  3. Wer mag, kann mit etwas klein gewürfeltem Gemüse garnieren.
  4. Fladenbrot als Ergänzung dazu und schon ist ein schnelles, leichtes Abendessen fertig.

Lasagne

Werbung ohne Auftrag. Zum Black Friday Sale im letzten Jahr gönnte ich mir endlich, worum ich schon mehr als 10 Jahre geschlichen war – meine Küchenmaschine von Kitchen Aid. Wie ich es so lange ohne aushielt, ist mir mittlerweile echt ein Rätsel! Natürlich ist sie optisch ein Highlight und das matte Schwarz passt einfach perfekt in meine graue Küche. Aber vor allem ist es die Qualität, die mich mehr als überzeugt. Ich habe mir nun schon einige Ergänzungen wie Nudelvorsatz und Zitruspresse gegönnt und schlage immer mal wieder bei Sales zu. Der neueste Zugang ist der Foodprozessor-Vorsatz. Der kam direkt mal für die Lasagne zum Einsatz und hätte ich nicht noch getrocknete Nudelplatten im Vorrat gehabt, wären natürlich auch die selbst gemacht. Ich liebe es, meine Hackfleischsauce durch jede Menge Gemüse zu ergänzen. Gleichmäßig bekomme ich es von Hand jedoch meist nicht hin, das Gemüse gleichmäßig zu würfeln, deswegen ist der Würfelvorsatz perfekt für mich. Karotten und Zwiebeln waren in wenigen Sekunden in perfekten Würfeln in der Schüssel gelandet und auch der Pecorino, den ich morgens auf dem Markt gekauft hatte, ist ganz schnell gerieben.

 

Zutaten

  • 300 g gemischtes Hackfleisch
  • 3 Karotten
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Dose Tomaten, passiert
  • gekörnte Brühe
  • Salz, Pfeffer, Oregano
  • Olivenöl
  • 150 – 200 ml Milch

Zubereitung

  1. Zwiebeln häuten und Karotten putzen, beide Gemüsesorten getrennt in Würfel schneiden.
  2. Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und das Hackfleisch darin bröselig braten. Gemüse und Hälfte der Zwiebeln zugeben und mitbraten.
  3. Gewürze, Brühe und Tomaten zugeben. Die Dose mit Wasser ausschwenken und ebenfalls hinzugeben. Kochen lassen, bis die Soße etwas angedickt ist.
  4. Eine große Auflaufform bereit stellen, den Ofen auf 200 ° heizen. Den Boden der Form mit Soße bedecken, Lasagneblätter darauf verteilen. Danach wechselnd Soße, Mozzarella und Nudelblätter einschichten, mit Soße abschließen.
  5. Butter in der Pfanne schmelzen, Zwiebelwürfel und Mehl zugeben und anschwitzen. Mit Pfeffer und Brühe würzen, Milch zugeben und zu einer dickflüssigen Bechamelsoße einkochen.
  6. Bechamel auf die Hackfleischsoße geben. Schmand in Klecksen darauf setzen und mit geriebenem Pecorino bestreuen.
  7. Im Ofen 45 – 50 Minuten backen. Vor dem Servieren etwas Abkühlen lassen.

Bei mir gibt es zu der Lasagne einen gemischten Salat frisch aus dem Garten.

No Bake Raspberry Cheesecake Tarte

Werbung ohne Auftrag. Einen meiner liebsten Foodblogs betreibt Markus. Inspiriert von einem seiner Posts habe ich mich an diese No Bake Tarte mit Himbeeren gewagt. Bei der Hitze der letzten Wochen mag ich mich nicht in die heiße Küche, wo vom Backofen die Temperaturen zusätzlich nach oben getrieben werden, stellen und backen. Jedoch hatte ich Lust auf was Süßes und da ist so eine Tarte, die nicht gebacken werden muss, genau das Richtige. Ich habe mir sogar extra dafür eine Tarteform mit Hebeboden gekauft.

Das „Schlimmste“ an dem dem Kuchen ist tatsächlich die Wartezeit, da die Tarte mehrere Stunden im Kühlschrank auf ihren großen Auftritt wartet. Die für den Boden verwendeten Golden Oreos habe ich bei meinem letzten USA-Aufenthalt – der unglaubliche 13 Jahre zurück liegt! – kennengelernt. Diese mag ich viel lieber als die klassischen Schwarzen. Meine habe ich bei Penny gekauft, aber auch in vielen Rewe- und Lidl-Filialen gibt es die Kekse, die für den Boden mitsamt der Füllung fein gemixt werden.

Zutaten

  • 28 golden Oreos (zwei Packungen)
  • 80 Butter, geschmolzen
  • 400 g Frischkäse
  • 100 g Puderzucker
  • 130 g TK-Himbeeren
  • 150 ml Schlagsahne
  • evtl. etwas Lebensmittelfarbe

Zubereitung

  1. Die Oreo-Kekse mit der Füllung im Mixer fein mixen, dann gründlich mit der geschmolzenen Butter vermischen. Die Mischung dann als Boden und Rand in eine 25cm Tarte-Form mit herausnehmbarem Boden drücken. Die Form für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen [Ich war aufgrund der Hitze ziemlich müde und habe ein Nickerchen gemacht, bevor ich die Füllung zubereitete. Ein längerer Aufenthalt im Kühlschrank schadet auch nicht.].
  2. Währenddessen die Füllung zubereiten: Frischkäse und Puderzucker vorsichtig mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine cremig rühren, bis alle Klümpchen gelöst sind. Himbeeren und Sahne in den Mixer geben und fein pürieren. Zu der Käsemasse geben und zu einer homogenen Masse vermischen. Evtl. noch etwas Lebensmittelfarbe zugeben, um die Creme so hübsch rosa zu färben.
  3. Die Frischkäse-Masse auf dem Tarteboden verteilen und für min. 4 Stunden im Kühlschrank lagern. Vor dem Servieren mit [gefrorenen] Himbeeren und evtl. klein gehackten Oreos dekorieren.

 

Porridge mit Beeren [Vegan]

Werbung ohne Auftrag. Gestern war ich in der Stadt unterwegs, da ich mir ganz spontan mein neuestes Tattoo stechen lassen konnte – ich hatte erst am Mittwoch meinem Tättowierer ein Bild geschickt mit meinem gewünschten Motiv! Da das Stechen nur gute 25 oder 30 Minuten gedauert hat, habe ich den Samstag Nachmittag genutzt und noch einige Shops in der Innenstadt besucht. Da ich endlich auch mal Coldbrew ausprobieren wollte, gibt es nun auch eine French Press bei mir im Haushalt. Den Coldbrew genieße ich im Moment, während ich diesen Artikel schreibe [wenn ich das häufiger gemacht habe, werde ich mal berichten]. Natürlich konnte ich auch nicht an der Buchhandlung vorbei – meine absolute Lieblingsbuchhandlung in Ulm musste leider schließen und einem neuen Restaurant weichen. Ganz spontan habe ich mich dazu entschieden, ein Kochbuch von Ella Woodward [bzw. seit ihrer Heirat Ella Mills] mit nach Hause zu nehmen. Ella ist im Netz als Deliciously Ella bekannt. Ich interessiere mich mittlerweile ziemlich für pflanzenbasierte Ernährung und versuche, Fleisch nur noch sehr bewusst zu konsumieren.

Nachdem es heute Nacht geregnet hat und sich dadurch die Temperaturen sehr abkühlten, passt ein Porridge natürlich sehr gut zum Sonntagsfrühstück. Ich bin ja eigentlich gar nicht der Frühstücksmensch [am Wochenende geht das aber ganz gut], aber ich versuche gerade, meine Ernährung umzustellen und dazu gehören für mich auch regelmäßigere Mahlzeiten. Mal gucken, wie gut ich das durchhalte – ich bin halt morgens eher im Automatik-Modus unterwegs.

Zutaten

  • 2/3 Tasse kernige Haferflocken
  • 1 1/3 Tassen Wasser
  • 7 EL Kokosmilch
  • 1 Hand voll Himbeeren
  • 1 EL Kokos-Vanille-Aufstrich (z. B. von dm)
  • 1 kleine Hand voll Cashewnüsse

Zubereitung

  1. Haferflocken, Wasser und Kokosmilch zusammen mit den Himbeeren in einen kleinen Topf geben und ca. 10 Minuten köcheln, bis die Flüssigkeit aufgenommen wurde. Dabei stetig rühren, damit die Masse nicht ansetzt.
  2. Kokos-Vanille-Aufstrich einrühren und den Porridge noch einige Minuten quellen lassen.
  3. Cashewnüsse grob hacken und in einer kleinen Pfanne ohne Fett anrösten.
  4. Den Porridge auf zwei Schalen verteilen und mit Nüssen sowie frischen Beeren anrichten.