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Fauxdori [Girlie-Style]

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Mein Fauxdori ist ziemlich Girlie, aber das wundert in meinem Umfeld niemanden. Zu dem dunkelbraunen Leder kombinierte ich  neonpinke Stretchkordel und eine Quaste von Maggie Holmes.

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Als Cover für meine Inlets wählte ich wie so häufig Fancy Free von Paige Evans. Ich stempelte mit Archival Ink – das ist aktuell meine allerliebsten Stempelfarbe.

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Als Schreibpapier verwende ich hier normales Kopierpapier. Möchte ich in den Heften malen, müsste da dann allerdings was anderes rein. Ich möchte die Büchlein jedoch als Erinnerungsstücke etc. nutzen, da kann ich Geld sparen.

Fauxdori [Anleitung]

Von einem Freund bekam ich ein ziemlich großes Stück Leder geschenkt. Als Dankeschön baute ich ihm auch einen Fauxdori und habe für euch fotografiert, wie ich vorgehe.

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Du brauchst Leder, Printed Paper, Schreibpapier, elastische Kordel, evtl. Deko. Als Werkzeug empfehle ich Lineal, Geodreieck, Schneidematte, Cuttermesser, Papiertrimmer, Stift, Falzbein und Foldbackklammern. Außerdem brauchen wir noch Tackerklammern.

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Das Papier wird auf die Maße 21 cm x 21 cm zugeschnitten und mittig gefalzt.

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Die Klammern an einer Längseite befestigen und mit dem Paperpiercer Löcher im Abstand der verwendeten Tackerklammern vorbohren. Ich rücke 30 mm von der Außenkante ein, der Abstand beträgt 13 mm.

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Klammern von Außen durchstecken und innen zubiegen. Jetzt stehen im geschlossenen Zustand die Seiten über den Umschlag. Ich begradige die Kante mit dem Cuttermesser. 

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Das Lederstück habe ich auf 9 1/2 “ x 9 1/8 “ zugeschnitten [leider habe ich grad keine cm zur Hand / 9 1/8 “ ist die Höhe]. Die Löcher für das Garn sind ca. 1 cm von der Außenkante entfernt und 6 mm links bzw. rechts der Mitte. Das 5. Loch ist für das Verschlussband. Gelocht habe ich mit der Crop a dile Big Bite und dem kleinen Durchmesser.

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Die Bänder werden wie folgt durchgezogen : rechtes unteres Loch von innen nach außen, zum linken unteren Loch führen und wieder nach innen fädeln. Innen zum linken oberen Loch, nach Außen [evtl. falls gewünscht Deko anbringen], zurück nach Innen und die Bandenden straff verknoten.

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Darauf achten, dass das Band nicht zu lose ist, es soll nach dem einfügen der Inlets unter Spannung stehen. Durch das 5. Loch das Verschlussband fädeln [evtl. mit Deko] und verknoten. Inlets einfügen [Band in die Mitte des Hefts] und fertig ist das Fauxdori.

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Ich habe hier auch wieder Papier aus der Serie FANCY FREE von Paige Evans verwendet. Trotzdem, dass die Serie insgesamt sehr Girlie ist, kann sie auch gut für Männerprojekte verwendet werden. 

Dreamcatcher

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Traumfänger oder Dreamcatcher sind gut gegen böse Gedanken, sagt meine kleine Nichte. Ich wollte eigentlich dieses typische geknöpfte Netz haben, bin daran aber total verzweifelt. So häkelte ich eine Luftmaschenkette aus Basteldraht und Swarovskisteinen und wand diese um den kleinen Stickrahmen aus dem 1.- € Shop. Dazu noch einige Bänder und eine Feder und fertig ist die neue Deko.

Kokeshi Dolls

Bekanntermaßen fahr ich ja auf alles japanische ab. Im Oktober stolperte ich auf einem meiner Streifzüge durchs Netz über eine Nähanleitung von Burda für diese niedlichen Kokeshi dolls.

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Der Stoff für die Kimonos ist von Kiseki. Dieser Shop ist auf japanische Stoffe spezialisiert. Die Unis sind Patchworkstoffe.

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Erstmals habe ich mich an Kanzashi-Blüten versucht. Das kann man schön nebenbei auf dem Sofa machen, da keine Nähmaschine nötig ist.

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Je nachdem, wie der Stoff gefaltet wird, entstehen unterschiedliche Blütenformen. Mir macht das total viel Spaß und ich werde mir demnächst selbst mal Haarschmuck gestalten.

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Damit ihr eine Vorstellung bekommt, hier ein Größenvergleich mit dem Buch, in dem die Anleitungen für die Blüten sind.

Fauxdori

Fauxdori Neopren

Während der langen Wochenenden der letzten Zeit hatte ich mal wieder Muße, in Pinterest zu stöbern. Dort stieß ich auf die tollen Midori-Planner und die selbstgebauten Fauxdoris. Diese Idee ließ mich nicht mehr los. Leder [oder Kunstleder] hatte ich leider keines griffbereit, dafür stolperte ich aber über die Hülle meines leider defekten Netbooks. Pink, mit asiatischen Motiven UND aus Neopren – perfekt! Für die Innenseite habe ich ein Stück alten Jeansstoff verwendet.

Nachdem ich mittlerweile von einem ehemaligen Mitschüler, den ich nach Ewigkeiten das erste Mal wieder sah, Leder bekam, werde ich Euch demnächst detailliert zeigen, wie ich bei der Hülle vorging.

Shoppingbag in Patchworkoptik

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Aktuell treibe ich mich ja mal wieder in Deutschlands tollster Stadt herum. Bei Instagram poste ich einige Eindrücke aus Hamburg. Bereits letzte Woche habe ich meine aktuelle Lieblingsshoppingbag genäht.

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Dieses Mal habe ich auch daran gedacht, einen Verschluss anzubringen, so dass sich das Täschchen ganz klein machen kann. Wie oft stand ich schon im Supermarkt und musste wieder eine Papiertüte kaufen, weil ich meine Shopper vergessen hatte? Das passiert mir nun hoffentlich nicht mehr.

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Die Sternenstoffe habe ich als sogenannte Sushi Rolls bei Roly Poly in der Klenzestraße in München geshoppt. Mein Lieblingshashtag ist ja #sternegehenimmer und dann noch in Kombination mit meiner Lieblingsneutralfarbe Grau – wow!

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Bewusst habe ich für Boden und Henkel den dunkleren der beiden Stoffe verwendet. Da sieht man den Schmutz dann nicht sooo schnell….

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Ursprünglich wollte ich für das Futter einen bunten Stoff verwenden. Dann stellte ich aber fest, dass die Reststücke der beiden Kissenhüllen genau passten und so wurde auch das Innenleben herrlich monochrom.

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Leider habe ich die KamSnaps falsch herum angebracht und so sieht man immer nur die runde Seite und nicht den Stern, aber beim nächsten Mal mache ich es besser……
Sternstoffe: Roly Poly, Klenzestraße, München
Stoffe für Innen: Quilt & Textilkunst, Sebastianplatz, München
KamSnaps: Villa Wunderbunt, Ledererzeile, Wasserburg am Inn

Neue Kissenhüllen fürs Schlafzimmer

Aktuell habe ich ein ziemlich monochromes Farbschema für mein Schlafzimmer gewählt. Die Farben sind durch meine Möbel bereits vorgegeben: ganz viel weiß wird durch dunkles Holz aufgebrochen. Passend dazu habe ich mir beim Möbel-Schweden grau-weiß gestreifte Bettwäsche gegönnt.

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Ich brauche aber immer auch kleine Kissen, um wirklich vernünftig schlafen zu können.

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Die Stoffe dafür habe ich mir Donnerstag bei Quilt & Textilkunst in München gekauft. Dort bekommt ihr eine große Stoffauswahl gepaart mit hervorragender Beratung.

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Ich mag Clean and Simple [CAS] total gerne, deswegen finden sich verspielte Blümchenmuster eher selten in meinem Leben. Zu der streng gestreiften Bettwäsche passen die zarten Pünktchen, die sich kaum vom weißen Grundstoff abheben, sehr gut.

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Auch bei diesem Stoff von Robert Kaufmann gefiel mir das geometrische Muster ausgesprochen gut.
Beide Kissen sind ca 35 x 35 cm groß. Verschlossen werden sie jeweils mit einem Reißverschluss. Beim einnähen hab ich mal wieder geflucht bis zum geht nicht mehr, aber ich glaube, das muss einfach so…. *g*