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Helsinki [Wanderlust]

 

Werbung ohne Auftrag. Anfang Juni konntet Ihr mich unter dem Hashtag #helyeah bei Instagram bei meiner Reise nach Helsinki begleiten. Heute gibt es die Bilder und einige Geschichten dazu – eines kann ich Euch im Vorfeld schon verraten: ich habe mich verliebt!

Der IATA-Code für den Flughafen Helsinki-Vantaa lautet HEL, von daher habe ich mich bei der Hashtagsuche für das kleine Wortspiel #helyeah entschieden. Ohne meine Noise-Cancelling-Earphones mag ich mittlerweile gar nicht mehr reisen. Bei zwei Flügen hatte ich jetzt schon das Pech, mit einer Propellermaschine fliegen zu müssen. So ein Krach…. ich liebe Städte am Wasser – das spiegelt sich bei den meisten meiner Reisen wieder.

 

Die Uspenski-Kathedrale Überragt das Viertel Katajanokka, das früher gerne als Kulisse für Thriller aus der Epoche des Kalten Krieges genommen wurde – Als die Hollywood-Produzenten zu Zeiten des Kalten Krieges keine Drehgenehmigungen in der Sowjetunion bekamen, fanden sie auf der Katajanokka-Halbinsel für Filme die perfekten „russischen“ Drehorte: hier ein paar Lenin-Bilder und die rote Fahne als Deko, dort kyrillische Inschriften oder russische Autos und schon war die Illusion perfekt.

Das Riesenrad SkyWheel überragt eine Spa-Landschaft und ist doch irgendwie selbst ein Teil davon, ist doch in einer Kabine eine Sauna untergebracht [Sauna ist irgendwie das einzige finnische Wort, das sich außerhalb Finnlands durchgesetzt hat und natürlich hat quasi jedes Wohngebäude eine Saunakabine, so auch mein Hostel].

 

2012 war Helsinki Welt-Designhauptstadt. Viele international bekannte Marken sind finnischen Ursprungs. Einige Freunde von mir sind entweder Finnen oder waren schon oft in Finnland. Von daher bekam ich unabhängig voneinander den Tipp, zum Outlet-Store von Marimekko zu fahren [das Bild oben links entstand im Shop in der Kämp Galleria]. Am Sonntag durch ein verregnetes Industriegebiet zu laufen ist der Laune auch eher so semi zuträglich, aber Shoppingerfolge sind dann doch echte Simmungsbooster 🙂

 

Das Erdgeschoss im Helsinki Designmuseum mit der Dauerausstellung gefiel mir deutlich besser als die aktuell laufende Ausstellung, aber mein persönliches Highlight war die Wandgestaltung im Museumscafé.

 

Der Backsteinkomplex nahe meiner Unterkunft an der Hämeentie in Sörnainen gefiel mir besonders gut. Unter anderem ist hier ein Restaurant untergebracht – ungewohnt: in den meisten Restaurants herrscht Selbstbedienung, also zum Bestellen an die Bar [da wird dann auch direkt bezahlt] und dann wird das Essen gebracht. Muss man sich ein bisschen dran gewöhnen, aber ich mag das.

 

Die alte Markthalle liegt direkt am Hafen und ist – wie alle Straßen und großen Gebäude – sohl auf finnisch als auch auf schwedisch angeschrieben. Markthallen gibt es in der Stadt einige. In Helsinki ist alles ziemlich klein und überschaubar, ich habe nur sehr selten die öffentlichen Verkehrsmittel benutzt. Die sind jedoch echt toll, da alles über eine App bezahlt werden kann und dann die Tickets deutlich preiswerter sind als beim Kauf beim Fahrer.

 

Es ist sooo lustig: Jenni habe ich das letzte Mal 2013 getroffen. Und nun ist sie auf einer Ostsee-Kreuzfahrt und zeitgleich mit mir in Helsinki! Und das entdeckte ich nur anhand ihrer Insta-Stories. Ich liebe die sozialen Medien…. Wir hatten eine schöne Zeit zusammen und ich hoffe, dass bis zu unserem nächsten Wiedersehen nicht wieder 6 Jahre ins Land gehen.

 

Beim Shopping entdeckte ich im Forum an der Mannerheimintie das Cafè Fazer. Nachdem es an dem Tag ziemlich warm gewesen war, genoss ich die Zeit im klimatisierten Einkaufszentrum und der Cheesecake mit dem Blaubeerswirl war sowas von lecker.

 

An meinem letzten Tag in Helsinki gab es diese leckere Hefeteilchen für mich. Mein Freund D. ist gerade in seinem Heimatland. Ihn habe ich gefragt, ob er weiß, wie das genau heißt [ich möchte nämlich nach dem Rezept dafür googlen]. Es scheint eine Variation zu sein, aber da er unter anderem auch in Helsinki unterwegs sein wird, guckt er mal in die Hakaniemen Kauppahalli, wo ich mir das Teilchen kaufte, und teilt mir seine Erkenntnisse mit 🙂

 

Den Botanischen Garten entdeckte ich nur durch Zufall – besonders haben es mir die viktorianischen Gewächshäuser angetan.

 

Blick auf die Mikonkatu. Ich habe mir in Helsinki trotz Sonnencreme einen fetten Sonnenbrand eingefangen. Man merkt eben, dass das Wasser die Sonnenstrahlen stark reflektiert. Also immer schön eincremen!

 

Dank des Tipps von Claudia schaute ich bei Artek 2nd Cycle vorbei. Der Shop liegt ganz in der Nähe des Designmuseums und bietet gebrauchte Klassiker (u. a. Alvar Aalto). Ich wurde leider nicht fündig, aber allein der Aufgang zur Straße ist einfach nur klasse.

 

Eigentlich müsste ich mir selbst einen Orden verleihen! Keine Ahnung, wie ich es geschafft habe, aber ich konnte alles in meiner Tasche unterbringen, was ich mir an Mitbringseln gönnte [immerhin unter anderem ein komplettes Bettwäscheset!!]. Aber ich bin mir sicher, wäre die Tasche gewogen worden, hätte ich ganz schön nachzahlen müssen….

Travelplans 2019

So, während der April da draußen seinem Namen gerecht wird – gestern Abend hatten wir sogar lustigen Schneeregen… – nehmen meine Reisepläne für dieses Jahr so langsam Fahrt auf. Am Freitag habe ich mich mit meinen Kollegen besprochen und ich konnte tatsächlich meine Urlaubswochen so eintragen, wie ich es geplant habe.

Helsinki

Bevor meine Schwester im Juni vor den Traualtar treten wird, werde ich einige Tage in Skandinavien verbringen. Tatsächlich war ich noch nie dort, denn einen Besuch in Tondern -gefühlt 2 Minuten hinter der dänischen Grenze – zähle ich einfach mal nicht. Wer also mit Tipps für Helsinki aufwarten kann: immer her damit! Die ein oder andere Idee habe ich mir schon ausgeguckt und Miri ist daran nicht unschuldig…

Tel Aviv

Und damit mir nicht langweilig wird und ich noch ein neues Land kennen lerne, wird es im September dann nach Tel Aviv gehen. Von dieser Stadt bin ich ja wirklich fasziniert. Seit meine Eltern in 2013 Israel besuchten, bin ich ein wenig neidisch…. allerdings waren sie mit der Pfarrgemeinde dort und das ist ja mal so gar nichts für mich. Eine Rundreise hätte ja durchaus was für sich, aber gerne mit wenig christlichem Bezug [es ist mir durchaus klar, dass sich Religion in Israel – und auch daraus hervorgehende Konflikte – kaum vermeiden lassen]. Ich bin ja eher designorientiert. Auch hier bin ich für Tipps immer offen.

NYC

Weil das offenbar aber alles nicht genug ist, überlegen ein Freund und ich, nächstes Frühjahr mit weiteren Freunden nach New York zu fliegen.

Ich freu mich schon sehr, mal wieder neue Städte zu entdecken. Die letzten Tripps führten mich fast ausschließlich in schon bekannte Spots – Hamburg und Berlin waren mehrfach darunter.

Berlin [Wanderlust]

Werbung ohne Auftrag. Eigentlich wollte ich bereits Mitte August nach Berlin fahren. Aus verschiedenen Gründen klappte dies aber nicht und so entschied ich mich, im Anschluss an den Nordsee-Urlaub noch zwei Tage in der Hauptstadt zu verbringen. Das Air BNB, welches ich bewohnte, war ganz neu und superschön. Frieda und Ihre Familie bewohnen den Neubau erst seit kurzem. Das Haus liegt ganz ruhig am Rand von Berlin, die Müggelspree ist 2 Minuten Fußweg entfernt.

Von der Unterkunft ist es mit Bus und S-Bahn ca. 45 Minuten Wegstrecke zu den Hackeschen Höfen. Das ist für mich aber völlig in Ordnung.

Natürlich war ich im Hummus and Friends in der Oranienburger Straße essen. Seit ich dieses koshere Restaurant 2015 entdeckte, besuche ich es nach Möglichkeit bei jedem Berlin-Besuch. Ich wählte Hummus & Sauce und als Dessert das Mango-Sorbet. Soooooo lecker!

Zudem habe ich auch noch jede Menge Geld ausgegeben in unterschiedlichen Shops wie Schee, Spreeheidi oder Home on earth. Ich liebe diese individuellen Läden, wo man auch außergewöhnliche Dinge erhält.

Tag des Offenen Denkmals

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Werbung ohne Auftrag. Mit meiner Freundin J. war ich im September während des Tages des offenen Denkmals in Ulm unterwegs. Eigentlich wollten wir die Führung durch den Keller des Münsters besuchen, aber hierfür waren Tickets nötig, die bereits am frühen Morgen vergriffen waren. Schade! So sind wir ein wenig durch das Kirchenschiff geschlendert und haben einige Fotos gemacht.

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Trotzdem Ulm während des 2. Weltkrieges stark bombardiert wurde, hat das Münster dieses fast unbeschadet überstanden. Offensichtlich war dies einem Kommandierenden zu verdanken, der früher Ulm besucht hatte und das Münster so schön fand. Er gab daraufhin wohl den Befehl, dieses evangelische Kirchenhaus nicht in Schutt und Asche zu legen.

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Hier ist das sogenannte Israelfenster mit dem Davidstern und der Menora. Wenn man durch das Hauptportal ins Münster kommt, ist das Fenster über dem rechten Seitenflügel. Es verwundert mich immer noch, dass die jüdischen Symbole in einer christlichen Kirche sichtbar sind. Die Kirche ist da ja meist nicht so offen….

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Beweis für diese These: der ursprünglich jüdische Grabstein wurde zweckentfremdet.

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Hier habe ich vom Hauptportal zum Altarraum fotografiert. So düster das Münster von außen auch wirkt. Wenn man drin steht und das Sonnenlicht die Fenster zum Leuchten bringt, dann ist das eine ganz besondere Stimmung; sehr feierlich. Und ich bin nun wirklich nicht gläubig…..

Es war auch möglich, die Münsterbauhütte, welche die Renovierungen am Münster durchführt, zu besichtigen.

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Unser zweiter Ort, den J. und ich uns ansahen, war das Fort Oberer Kuhberg, in dem ein KZ während der Naziherrschaft untergebracht war. Hier habe ich nicht wirklich viele Bilder gemacht, da die Stimmung und Atmosphäre dies mir dort einfach nicht erlaubten. In meinem Leben war ich ja schon an einigen Orten, die mit dem 2. Weltkrieg zu tun haben und mir läuft es hierbei permanent kalt den Rücken herunter. Mir ist es deshalb schleierhaft, weswegen es die AFD und Ausländerfeinde es aktuell schaffen, so einen Zulauf zu generieren. Haben die Menschen eigentlich gar nichts aus unserer Vergangenheit gelernt?!

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St. Peter-Ording [Wanderlust]

Werbung ohne Auftrag. 20 lange Jahre war ich nicht mehr in St. Peter – Ording gewesen. Deswegen genoss ich meinen Aufenthalt an der Küste umso mehr. Ich mag die unendliche Weite des Meeres und tanke meine Akkus so voll, wie es nur geht.

Insgesamt war das Wetter für Ende August wunderschön. Trotzdem war die Softshelljacke täglich mit am Strand. Ein Tag war relativ stürmisch, aber das stört mich gar nicht. Auch die ein oder andere Meditation direkt am Wasser musste natürlich sein.

Jetzt im Spätsommer waren nicht mehr gar so viele Touristen da, jedoch hörte man überall süddeutsche Akzente. Meist habe ich es so gehandhabt, dass ich nicht den direkten Weg zum Ferienhaus ging, sondern am Strand bis nach St. Peter – Bad lief und dann über die Dünen zurück nach Ording. Dabei konnte ich mich so richtig schön entspannen und die Gedanken schweifen lassen. Zudem war das natürlich auch ideal für schöne Fotos und on top fand ich noch hübsche Muscheln.

Den letzten Abend verbrachten wir erst am 54 ° Nord, einem Restaurant in einer der typischen Pfahlbauten, um der Sonne beim untergehen zuzusehen. Danach traf ich mich noch mit meiner Mutter, Schwestern und dem neuen Schwager an den Strandkörben, wo wir einen Sekt tranken.

Am Morgen des Abreisetages trennten sich dann unsere Wege: ein Wagen fuhr bereits um 9:00 Uhr los in Richtung Süddeutschland, ich durfte Schwester und Schwager um 14:00 Uhr am Airport Hamburg absetzen und danach weiter Richtung Berlin fahren und das dritte Fahrzeug würde erst spätnachmittags starten und in der Heide einen Stopp einlegen. So war unsere Gruppe schon deutlich geschrumpft, als wir das letzte Mal zum Strand gingen.

Bei Ebbe konnten wir ziemlich weit ins Meer gehen. Zudem entstand dank der jüngsten Schwester noch ein Bild von mir in einer der wenigen zugänglichen Dünen. Ich wollte gar nicht abreisen, da ich das Meer so sehr liebe…..

Leuchtturm Westerhever [Wanderlust]

 

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Eines der Wahrzeichen der Halbinsel Eiderstedt ist der Leuchtturm Westerheversand mit den beiden kleinen Häuschen, in denen zu früheren Zeiten der Leuchtturmwächter mit Familie sowie dessen Stellvertreter und die Familie lebten.

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Zusammen mit zwei meiner Schwestern sowie deren Männern und den Kindern machte ich eine Besichtigung. Trotz meiner Höhenangst klappt sowas mittlerweile ziemlich gut. Leider war es ein klein wenig diesig an diesem Mittag, so dass die Fernsicht nicht ganz optimal war.

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Zwei Tag später fuhren wir erneut die kurze Strecke nach Westerhever, jedoch hatten wir da dann deutlich mehr Gepäck dabei. Jeden Freitag von Ostern bis September werden bis zu vier Paare im Leuchtturm getraut. Die jüngste Schwester tat genau hier diesen großen Schritt und so veranstalteten wir ein Picknick direkt am Leuchtturm als Hochzeitsmahl.

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Amrum [Wanderlust]

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Werbung ohne Auftrag. Am Sonntag, dem ersten Urlaubstag, hieß es richtig früh Aufstehen. Die ganze Reisegesellschaft machte sich nämlich von St. Peter Ording, wo wir zwei Ferienhäuser gemietet hatten, auf nach Amrum. Dazu mussten wir eine knappe Stunde nach Nordstrand fahren, wo  die Adler Express am Hafen Stucklanungshörn ablegt. Die Fahrt nach Wittdün mit dem „schnellsten Schiff im Wattenmeer“ dauert um die zwei Stunden. Wir hatten tollstes Wetter, so dass ich die gesamte Fahrt auf dem Freideck verbrachte. Bei der Fahrt nach Amrum sah ich die Kegelrobben nicht, auf der Rückfahrt hatte ich jedoch mehr Glück.

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Auf Hallig Hooge werden die Ausflügler mit Planwagen vom Anleger abgeholt. Das Leben auf eine Hallig würde mich schon auch interessieren, aber an diesem Tag war hierfür keine Zeit.

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Am Anleger in Witdün erwarteten uns nämlich schon ein Teil der Familie. Nachdem meine Schwester mit den Kindern den halben Sommer auf der Insel verbrachte, kannten diese sich natürlich sehr gut aus. Zuerst machten wir hier einen Spaziergang. Ich bin ja kein Langsam-Geher und war daher immer gefühlt eine halbe Stunde vor den anderen. Daher habe ich mich dann in den hübschen Strandkorb an der Promenade gesetzt, mir die Sonne auf die Nase scheinen lassen und bin meinen Gedanken nachgehangen.

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Weiter ging es dann mit dem Bus nach Nebel. Hier gab es Mittagessen für alle und dann noch einen kleinen Ausflug an den Strand.

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