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Esszimmer [Homestory]

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Werbung ohne Auftrag. Meine Wohnung hat einen seltsamen Grundriss. Vom Treppenhaus kommend tritt man direkt ins Esszimmer. Deswegen findet sich neben der Tür ein kleines DIY-Regal aus einem Fundstück, auf dem ich in einer Holzschale meine Schlüssel ablege. Die Magnetwand ist aus einer alten Metallplatte, die schöne Patina aufweist. Zur Aufhängung habe ich 4 Löcher rein gebohrt und mit Abstandhaltern an die Wand geschraubt.

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Den noch aktuellen Esstisch, der bald im Erdgeschoss stehen wird, habe ich mit einer Metallschale, Blumen und Kerzen dekoriert.

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Im Sideboard finden sich meine Teller und sonstige Geschirrteile. Dazu ein wenig asiatische Deko – Buddhakopf von einem Floristen, den Lotusblütendruck habe ich selbst gemacht.

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Die Calathea steht mittlerweile längst woanders, nämlich im Schlafzimmer.

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Die Essecke wird sich im Laufe des Jahres auch noch sehr ändern. Dazu müssen wir aber erstmal die Küche im Erdgeschoss renovieren….

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Dieses Regal hing früher in der Werkstatt meines Opas. Ich habe das Restauriert und nun einen Teil meiner Kochbuchsammlung darin untergebracht.

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Mein Geschirr ist komplett unterschiedlich – Steingut in Schwarz, weißes Porzellan und das Kaffeegeschirr, das ich von meiner Oma mütterlicherseits bereits vor einiger Zeit als vorzeitiges Erbe erhielt.

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Hier seht ihr mein Gesellenstück. Das ist eines der wenigen Dinge hier im Haus, das ich selbst gebaut habe und kein Upcycling-Projekt ist. Das gute Stück ist Birnbaum furniert, war 1999 ziemlich außergewöhnlich. Zum damaligen Zeitpunkt waren Ahorn und Buche die Trendhölzer…

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Hier ein Blick auf die Essecke, die älter ist als ich. Zwar aus Eiche [so wird vermutlich auch die künftige Tischkombi aussehen], aber völlig konträr zu meinem Geschmack.

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Meine Verbundenheit zum Lieblingsverein ist unübersehbar 😉

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Tatsächlich habe ich auch im Esszimmer eine Holzdecke. Würde ich heute auch nicht mehr so machen, aber man merkt halt, dass auch mein Papa Schreiner  ist. Wir haben hier verdammt lang rumgetüftelt, bis wir die Decke in perfekter Kombi mit der Lampe und dem Tisch hatten. Wenn man die Paneele abnimmt, dann kommen diverse Zeichnungen zum Vorschein, wo wir die Positionierung testeten….

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Treppenhaus [Homestory]

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Werbung ohne Auftrag. Vor 3 Jahren haben wir das Treppenhaus renoviert. Dieses sah früher ganz anders aus – die Wand an der Treppe war mit Brettern verschalt,die Stufen mit PVC belegt und die Garderobe – ungefähr 50 Jahre alt… Dazu Tapete, die auch schon die besten Tage hinter sich hatte. Da wir ja im gesamten Haus die Wasserleitungen tauschten, mussten teilweise die Wände geöffnet werden. Ich habe viele Tage damit verbracht, mehrere Schichten Tapeten – und teilweise quadratmeterweise Putz, der sich vom Untergrund gelöst hatte – von den Wänden zu entfernen.

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Im Anschluss daran wurden die Wände mit einem feinen Putz verputzt. Die Treppe haben meine Mama und ich von Hand abgeschliffen. Ursprünglich war die nämlich in einem hässlichen Gelbbraun versiegelt. Die Verstrebungen waren aus gedrechselten Holzstäben, die Stufen PVC belegt. Mein Papa und ich haben Mehrschichtplatten aus Eichefurnier gebaut, jede Stufe einzeln genau mit Schablonen vermessen und dann die Stufen – nachdem sie mehrfach geölt wurden – auf die fichtenen Originalstufen geklebt. Die Streben sind nun aus Edelstahlstäben, die wir einpassten.

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Den kleinen Tisch, der vor dem neuen Heizkörper steht, habe ich während meiner Ausbildung zur Schreinerin gebaut und meinen Großeltern zur goldenen Hochzeit geschenkt. Dieser ist aus Nussbaum, die Platte aus Wurzelholzfurnier.

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Der Weichholzschrank, den wir ebenfalls aufgearbeitet haben, stand bereits im Kinderzimmer meines Papas. Ursprünglich gehörte es mal der Mutter meines Opas. Mein Oma hatte darin Spiele für ihre Enkel und Urenkel, Bücher, Tischdecken und und und gestapelt. Mal gucken, was sich künftig darin finden wird. Ich habe jedenfalls schon mal etwas neue Deko ins Treppenhaus gestellt, nämlich Weinballons. Der kleine auf dem Schrank ist von meiner verstorbenen Oma (Mutter meines Papas), der große stammt aus dem Elternhaus meiner Mama.

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Das einzige neue Möbel im Treppenhaus ist die Garderobe. So etwas Ähnliches hatte ich bei Pinterest entdeckt. Für die unterschiedlichen Projekte, die mir so im Kopf rumschwirren, habe ich mir dort Pinnwände angelegt. Mein Papa und ich haben dann aus der Ursprungsidee diese Variante modifiziert. Immerhin sollte meine Oma, die zum Zeitpunkt der Renovierung schon fast 102 Jahre alt war, ja auch damit zurecht kommen…

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Ich liebe die schöne Eiche. Die Risse im Holz haben wir mit speziellem Wachs aufgefüllt. Für den Hutboden haben wir eine Nut ins Holz gefräst, in die die Glasplatte eingelegt wird. Dazu noch schöne moderne Haken und auch hier wieder die Oberflächenbehandlung mit Öl.

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Die Schubladen sind grifflos – im Korpus ist eine Aussparung, an der diese geöffnet werden können. Ich mag das schlichte Weiß, so dass das Holz als Hingucker wirken kann. Und als neutralen Untergrund habe ich Designboden in Steinoptik ausgesucht. Den mag ich extrem gerne, weil die Farbe bzw. das Dekor einfach toll ist. Wenn man sich meine Wohnung so ansieht, dann erkennt man sehr schnell, dass ich vor allem kühle Grautöne mag.

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Und für ein bisschen wohnliche Atmosphäre mag ich Blumen auf dem Tischchen. Meine Oma hatte hier oftmals irgendwelche Spitzen- oder Häkeldeckchen liegen, ich mag lieber die klare Optik ohne Tudeldü und Chichi…

Schlafzimmer [Homestory]

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Unbezahlte Werbung. Heute erhaltet Ihr einen kleinen Einblick in mein – noch aktuelles – Schlafzimmer. Ich habe für das Jahr 2019 einige Veränderungen in der Wohnung geplant. Wie ich schon bei der InstagramInteriorChallenge geschrieben habe, hat sich mein Geschmack sehr verändert, seit ich in diese Wohnung einzog. Aber wer kann das nicht von sich behaupten, wenn man die Einrichtung mit 21 Jahren aussucht? Den französischen Hocker, den ich als Tisch neben meinem Bett nutze, entdeckte ich bei Jolg. Mit Romina, die eine Hälfte von Jolg ist, hatte ich einen tollen E-Mail-Kontakt. Neben dem Hocker habe ich mir auch noch ein Vintage-Regal und Metallbuchstaben gegönnt. Zum gewünschten Schriftzug fehlen mir jedoch noch zwei Buchstaben.

Die tolle Klemmlampe habe ich im letzten Jahr im Insta-Sale bei Miri gekauft, als sie viele Dinge ausmistete. Seither hatte ich sie im Wohnzimmer an das Regal geklemmt. Aber als dann der Hocker da war, wusste ich ganz genau, dass die Lampe ins Schlafzimmer gehört. Um zusätzliche Ablagefläche am Hocker zu haben, habe ich eine dünne Sperrholzplatte auf die unteren Querstreben gelegt. Hier finden meine Taschentücher und mein Midori Platz und auch sonst so alles, was ich gerne griffbereit haben möchte. Unter die Sitzfläche habe ich mit Gaffa-Tape das Kabel der Lampe befestigt.

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Auf dem anderen Nachttisch steht einer meiner Vintage-Globen. Den habe ich auf einem regionalen Flohmarkt entdeckt. Aktuell schlafe ich noch in einem Bett, welches von der Serie Hülsta Now 1 inspiriert ist und eine Liegefläche von 2 x 2 m hat.

Demnächst zeige ich Euch dann die andere Seite des Zimmers. Hier habe ich ein kleines DIY-Regal an der Wand und meine Calathea-Sammlung am Fenster…

Gästebad [Homestory]

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Unbezahlte Werbung. Als ich 2016 meine Wohnung in Oberbayern auflöste und endgültig wieder nur in Schwaben lebte, haben wir neben dem Badezimmer auch das Gästebad  generalsaniert. Der gesamte Raum war ursprünglich gefliest. Bereits 2014 hatten wir auf den Boden Kork verlegt, da die Fliesen auf dem Untergrund gerissen waren. Außerdem ist das doch viel wärmer und gemütlicher. Im Zuge der Neuverlegung der Wasserleitungen wurde hier endlich auch ein neues WC, welches wandhängend montiert ist, eingebaut. Dafür war es nötig, einen kleinen Wandvorsprung zu bauen, um dahinter die Installationen zu verbauen. An diesem ist auch das Waschbecken montiert.

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Sämtliche weiße Flächen sind aus sogenannten Kompaktplatten gebaut, welche auf einen Untergrund aus OSB-Platten aufgeklebt wurden. Kompaktplatten bestehen aus ca. 80 % Holz und gibt es in unterschiedlichen Ausfertigungen. Hier habe ich mich für die Ausführung „durchgefärbt“ entschieden. Hier ist der Kern genauso weiß wie die Oberfläche. An der Hausfassade haben wir einen Grauton (UV-beständig) verwendet, bei denen der Kern braun ist. Den Spiegel hatte ich bereits in Oberbayern. Ich mag die leicht abgegriffene Optik sehr, denn der Spiegel ist an machen Stellen blind. Den Buddha-Kopf habe ich selbst gemacht, der asiatische Druck ist aus dem Museum für Ostasiatische Kunst und die Kette habe ich von Anita. In fast jedem Raum – Ausnahme: Küche – habe ich Buddha-Statuen oder Ähnliches. Mir gefällt das einfach wahnsinnig gut und ich liebe die Ruhe, die diese ausstrahlen.

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Meine Pilea peperomioides gedeit hier an dem Westfenster ziemlich gut. Da ich den Industrial Style sehr gerne mag, habe ich einen Lampenschirm von IKEA einfach zweckentfremdet und die Pflanze hineingestellt. Eigentlich sollte daraus eine Nachttischleuchte werden, aber der Zufall hat manchmal die besten Inspirationen parat…. und inzwischen habe ich mir eine andere Leuchte für diesen Zweck geschnappt. Ihr glaubt gar nicht, wie viele Leuchten ich schon neben dem Bett stehen hatte….

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Ebenfalls ein Zufallsprodukt ist die Befestigung des Toilettenpapierhalters. Ich konnte mich ziemlich lange nicht entscheiden, wo genau ich diesen anbringen wollte und hatte die Halterung erst auf das Fensterbrett gestellt und dann auf den Heizkörper. Das fand ich dann so praktisch, da ich dafür keine Löcher in die Wände bohren musste und so habe ich mir dann Schrauben, Unterlagsscheiben und Muttern geschnappt und einfach eines Sonntags die Lösung finalisiert. Ich mag das immer noch extrem gerne, so dass ich diese spontane Eingebung echt toll finde.

Jetzt muss ich mir dann nur noch etwas für die Gästehandtücher überlegen…

Küche [Homestory]

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Werbung ohne Auftrag. Heute möchte ich Euch mal wieder einen Einblick in meine Wohnung geben. Herzstück dieser ist – wie in so vielen Wohnungen – die Küche. Gerade jetzt im Winter verbringe ich sehr viel Zeit damit, neue Rezepte auszutesten. Dank Backofen und Herd riecht es meist superlecker und es kommt direkt ein heimeliges Gefühl auf. Warum ich jedoch der Meinung war, an einem verregneten Dezembersonntag tolle Bilder zu erhalten – fragt mich was Leichteres. Trotzdem ich allein lebe, ist es halt meist nicht so schön aufgeräumt und diese Gunst der Stunde habe ich genutzt.

Das obere Bild zeigt den Blick von der Tür hinein in die Küche. In 2018 haben wir in der gesamten Wohnung die Fenster ausgetauscht, da die alten Holzfenster fast 40 Jahre auf dem Buckel hatten. Ich habe mich für pflegeleichten Kunststoff entschieden.

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Die gesamte Küche habe ich vor meinem Einzug, der bereits 17 Jahre zurück liegt, selbst geplant und mein Papa hat sie mir gebaut. Die meisten Fronten sind in der Farbe Lichtgrau (wie viele Büromöbel) gehalten, Akzente setzt Titangrau. In dieser Optik ist auch die Nischenrückwand. Die Geräte sind noch aus der Vorgängerküche, weswegen die Farbe natürlich auch nicht so prickelnd ist. Unter der Abtropffläche der Spüle steht die Geschirrspülmaschine, darüber liegend ist noch eine ausziehbare Arbeitsfläche, die ich recht häufig nutze.

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Nur auf der Herdseite habe ich Hängeschränke angeordnet, da zum Zeitpunkt der Küchenplanung noch keine dekorativen Dunstessen Trend waren.

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In den beiden Hochschränken verbergen sich Kühl-Gefrier-Kombi (Kühlschrank oben, drei Gefrierschubladen unten) sowie ein ausziehbarer Schrank. Lediglich unter der Spüle und über dem Kühlschrank habe ich Drehtüren, ansonsten habe ich nur Schübe verbaut, die deutlich übersichtlicher sind.

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Blick zum Esszimmer. Links meine beiden Backöfen und darüber die Microwelle.

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Nicht nur in der Küche, sondern auch im Esszimmer bewahre ich jede Menge Kochbücher auf. Ich bin diesbezüglich so ein richtiger Junkie und liebe es einfach, mich inspirieren zu lassen.

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Die Kaffeemaschine nutze ich persönlich eigentlich nur, wenn Besuch da ist. Ich selbst bin ja dem Tee verfallen. Aktuell habe ich bestimmt zehn unterschiedliche Teesorten zu Hause und ich versuche, abends vor dem zu Bett gehen mindestens eine Tasse zu trinken.

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Hinter der Schiebetür verbirgt sich nicht nur die Treppe zum Dachboden, sondern auch meine Speisekammer.

Mein Einrichtungsstil ist zwar ziemlich schlicht und geradlinig, aber so ein paar Details wie die Küchenwaage von Bloomingville, die Uhr aus der Serie Mynte oder auch die Kitchen Aid in ihrer klassischen Form machen das Ganze dann doch wieder individuell.

Ich hoffe, bald mal den Boden, der nicht nur in der Küche, sondern auch im Esszimmer liegt, auszutauschen. Dieser ist nämlich älter als ich und liegt schon in der Wohnung, seit meine Eltern diese vor ihrer Hochzeit ausbauten. Glücklicherweise war ich vor kurzem auf der BAU [eine riesige Fachmesse in München, die ich aufgrund meiner beruflichen Tätigkeit nicht verpassen durfte] und konnte hier neue Produkte und Trends entdecken. Wie unschwer zu erkennen, mag ich Grautöne sehr gerne und so werde ich vermutlich einen Boden in dieser Farbwelt aussuchen.

 

Räucherstäbchenhalter [DIY]

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Unbezahlte Werbung. Ich habe dieses Jahr ja schon mal einen Räucherstäbchenhalter aus Fimo gestaltet. Diesen liebe ich auch sehr, er hat jedoch einen entscheidenden Nachteil: die herabfallende Asche fällt nicht nur auf die Fimoscheibe, sondern auch daneben… als ich von meinem Untersetzer noch etwas Fimo über hatte, habe ich noch die kleine Scheibe hier mit gebacken.

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Als meine kleine Schwester ihr Studium abschloss, hat sie mit Kommilitoninnen die Gipsschalen gestaltet. Gipsbinden um kleine Luftballons formen und nach dem Trocknen golden anmalen. Eine davon dient mir jetzt als neue Auffangmöglichkeit für die Asche. Jetzt freue ich mich noch mehr auf mein Ritual, mit dem Duft von Räucherstäbchen den Tag ausklingen zu lassen.

DIY Coaster [Flower of life]

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Unbezahlte Werbung. Ich trinke ja von jeher schon ziemlich viel Wasser, habe jedoch in den letzten, sehr heißen Wochen noch deutlich mehr konsumiert. Als ich im Juli in Tirol war, machte och bei Dinzler am Irschenberg Halt. Dort habe ich mir dann die wirklich sehr schöne Soul Bottle mit dem goldenen Aufdruck der Blume des Lebens gegönnt. Ich versuche nämlich, so viel Kunststoff wie irgend möglich einzusparen und so eine Glasflasche ohne jegliche Plastikanteile, die auch noch in Deutschland gefertigt wird, ist da ein schöner Schritt.

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Um Wasserringe auf meinem Schreibtisch zu vermeiden, habe ich mir am Wochenende passend dazu Untersetzer aus Fimo gemacht.

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Hierfür habe ich mir ein Päckchen Fimo weich geknetet und ausgerollt. Letztens hatte ich mir neben Räucherstäbchen auch ein gelasertes Holzelement gekaut. Mit diesem habe ich das Muster in die Fimomasse gedrückt. Nach dem Backen habe ich dann noch das gute Stück in Form gebracht und ein wenig mit Stempelfarbe bearbeitet. Die Backzeit war nämlich etwas zu lang und so ist mein Untersetzer aprikosenfarben statt weiß….

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Perfekt, um das Wasser nicht nur zu kühlen, sondern auch zu aromatisieren sind TK-Himbeeren. Diese sehen dazu auch noch hübsch aus.